Möchte man Konflikte lösen anstatt zu vertiefen, die einzige sinnvolle Option.
Vermutlich interpretiert man Zwist und Streit mit dem scheinbaren Gesetz des Stärkeren, das es gar nicht gibt.
Manchmal überlebt der Schwächere, so, wie bei einem Sturm in der Fabel von Jean de la Fontaine die Eiche bei einem Sturm umfällt, hingegen das Schilf sich biegt und bleibt.
Aufeinander zu gehen ist nicht genderabhängig, sondern hängt mit der Ratio zusammen.
Kriege, Zwiste sind Reibungsverluste mit hohen Schadensrisiken.
Kreativität zum Wohl aller einzusetzen, nicht zur Destruktion, zum Schaden aller Beteiligten.
Drohen und Bedrohen erinnert an die Gebärden von Gorillas, aber diese sind friedlich, es sind nur die Gestiken und Gebärden.
Bei Menschen gleicht es Cowboys, Spiderman. Ein bisschen King Kong und Peng Peng aus dem leicht ein Ping Pong wird.
Das, was man tut, kommt zurück.
Besser ein Lächeln statt Hass, ein sich die Arme entgegenstrecken, die Hände reichen.
Die Stärke der Diplomatie ist nicht das sich „Noten „ zu überreichen, sondern akzeptable Lösungen zu finden .
Nur sind die Diplomaten die Schachfiguren ihrer Regierungen und handeln im Auftrag.
Auf einander Zugehen bedeutet diplomatisches Geschick.
Wir brauchen keine Machos um ein schönes friedliches Leben zu haben, sondern die einfühlsamen, vermittelnden Menschen, weder Amazonen noch Barbaren, eher den bunten Vogel, der einem zum Lachen bringen kann.
Kehrt man nach einer Zeit wieder in eine Stadt zurück, stellt man fest dass vieles anders ist als zuvor.
Wo Gebäude mit Geschäften waren, sind entkernte Kolosse aus Beton und Ziegel.
Die Suche nach einem bekannten Cafe endet mit der Erkenntnis, dass es dieses Wohl nicht mehr gibt.
Eine Eisdiele mit gemütlichen Tischen und Sitzgelegenheiten, wo man Eisbecher oder Heiße Himbeeren mit Vanille Eis genießen konnte, mutierte zu einem Gang mit sehr vielen Sitzplätzen deren Gemütlichkeit nur einem schnellen Verzehr dient und dem wieder Platz für andere machen.
Staus wo seine welche gab. Polizei in martialischer Aufmachung, Radio Durchsagen über Aktivisten, die sich über einer Autobahnbrücken abseilen, besprühte Hauswände mit Aufrufen zur Solidarität, zum Umsturz.
Mehr Geld, mehr Freiheit aber nur für sich selbst.
Kultivierte Menschen ziehen in Kriege.
Das Denken, Wohnen, Leben ändert sich fortlaufend.
Keine Zeit ist wie die andere.
Man hatte seine Zeit, die anderen die Ihrige,
und die Gegenwart der Einen und die Geschichte der anderen verlaufen nicht parallel .
Die Erkenntnis, das nur die Veränderung von Dauer ist, gleicht einer unbequemen Akzeptanz, dass jeder „Seine“ Zeit hat, dass Neues entsteht.
Das wo ein Café war entstehen Wohnungen, aus einer Fabrik ein Event Hotel., wo Kohle abgebaut wurde entstehen Freizeitparks.
Wandel bringt neue Chancen,
Alles hat seine Zeit und jede Zeit fordert ihren Tribut.
Das , was in der Welt vor sich geht erscheint dem einzelnen Menschen recht unübersichtlich.
Er befindet sich in zig Strömungen, die in in diese oder jene Richtung zu treiben versuchen.
Manche können fatal sein, in einem Strudel oder Wasserfall enden.
Die ganze Palette an nicht so freundlichen Lebewesen
Schwierig da den richtigen Weg zu finden.
Vorsichtig bissig, könnte man da sagen.
Es ist ja nicht nur im Wasser, es gibt ja da auch noch Spinnen und eklige andere Gestalten.
Im Tierreich sind es die aus Hunger und zu Ihrer Ernährung zur Gefahr werden.
Im Reich der Menschen sind es die nur all das der anderen in ihrem Visier haben.
Wer ist schon mit den Haien geschwommen? Man sagt, dass der keine Angst haben muss, und die Piranhas leben im Süßwasser sind folglich im Meer keine Gefahr.
In Australien war bei den Aboriginals die extremste Strafe durch eine Bucht schwimmen zu müssen, in der die Haie laichen. Wer es überlebte war frei.
Tiere, die grösser sind sieht man, und, man kann da die Flucht ergreifen, sich verstecken, oder sich wehren.
Die Schlimmsten sind die unsichtbaren, die aus dem Mikrokosmos, die Viren und Bakterien.
Da nützt der beste Survival Training nichts.
Und das schlimmste Raubtier ist der Mensch.
Er versucht aus allem Kapital zu schlagen, isst alles, von den Kleinsten bis zu den Größten, tötet nicht nur wegen Nahrung, sondern wegen ;Macht, Spaß und Gier.
Die wirklichen Haie und Piranhas sind in der Bitcoin und Bankenwelt zu finden, in der Geschäftswelt, der Industrie, der Pharmazie, in der Welt derer, die an allem und von allen verdienen wollen, für Konsum das große Geschäft ist.
Die größte Krise ist für diese Menschen eine Chance Gewinne zu machen. Bei allem was jemand verliert gibt es einen der damit Gewinne macht.
Wie schön wäre der utopische Traum realisiert zu sehen, keine Haie und Raubtiere mit zwei Beinen zu haben.
Wenn jeder gerne arbeiten würde, nichts horten müsste, sondern das, was er benötigt immer bekommen könnte.
Man kann in die Welt danach nichts mit nehmen, und wenn in diesem Leben jedem sein Bedarf gedeckt werden könnte, würde das Leben paradiesisch sein.
Aber alle Versuche dies zu erreichen waren bisher zum scheitern verurteilt.
Nur auf einer kleinen Insel, wie bei Robinson Crusoe und Freytag, oder bei manchen polynesischen Populationen konnte ein Tauschhandel funktionieren.
In der Frühgeschichte, wie Pelze gegen Edelsteine und Nahrungsmittel.
In der modernen digitalen Welt eine surreale Utopie.
Aber wie kann man sich vor allen Arten von Haien und Piranhas schützen?
Die Friedenstauben wieder aus ihrer Verbannung holen und den Friedentauben wieder eine Chance geben.
Kriege kosten Geld und Leben und einige wenige verdienen daran, nicht die Masse der Menschen.
In den Strudeln der Gefahren muss man seinen festen Platz finden. Der Felsen, der sicher ist, der Bunker der schützt,
und mental kann man, wenn man meditiert,
und seine Ruhe als Ausgangspunkt finden kann, resistent werden.
Sich nicht treiben lassen, Vorsichtig sein, seinen Standpunkt haben, seine Werte, Ideale und Vorstellungen.
Dann verlaufen die Attacken der Haie und Piranhas im Leeren.
Mit der Strömung mit schwimmen ist leichter als gegen den Strom zu schwimmen.
Schwimmt man mit dem Strom, treibt man, eben dahin, wo das Wasser des Lebens sich hinbewegt.
Das Fähnlein im Wind dreht sich immer mit dem Wind, dahin wo dieser hin weht. Die Richtung ist immer abhängig aus welcher Richtung dieser kommt.
Schon Ovid schrieb:„Stultus […] pugnat in adversas ire natator aquas”, der törichte Schwimmer strebt dem Wasser entgegen.
Heutzutage gilt der Satz von Ovid immer noch , aber auch die besondere Form der Individualität, sich gegen den Strom zu stellen.
Alles ist abhängig von den Situationen.
Betrachtet man die Geschichte gibt es immer wieder Situationen, bei denen man sich die Frage stellt:
Wie konnte dies passieren, und, warum hat niemand dagegen etwas unternommen.
Bei heutigen Situationen ist das nicht viel anders.
Manchmal schwimmt der Strom in die eine Richtung, dann wieder in die andere.
Aber, man ist mittendrin, und spürt die Strömung, kann sich dagegen wehren oder mit schwimmen, wissen, das alles einmal enden wird.
Ganz so einfach ist das nicht.
Herbert Marcuse widmet dem seine ” Ethik der Revolution”
Eine Evolution läuft friedlich ab, bei Revolutionen wird vieles beschädigt, und manchmal werden dadurch die eigenen Werte zerstört, die Ideale die man hat ad absurdum geführt.
Der Preis ist zu hoch.
Man kann nie versuchen den Teufel mit Belzebub zu vertreiben. Man stellt sich auf die gleiche Ebene, wie das, was man anklagt.
Die zentrale ethisch moralische Frage ist die nach der eigenen Werteordnung.
Wie viele Werte kann man aufgeben und ist bereit die eigene Wertehierarchie zu verändern, denn dies geschieht beim Mitschwimmen.
Die Antwort muss sich jeder selber geben können, und niemand hat das Recht darüber zu richten.
Es sind die vielen Eindrücke, die auf einem einströmen, und wenig Zeit zum Reflektieren lassen, weil man immer reagieren soll.
Eigentlich ist das Besondere am überrannt werden, dass man dadurch vor vollendete Tatsachen gestellt wird.
Manchmal ereignen sich Dinge, mit denen man nie gerechnet hat und gerechnet hätte.
Auf einmal ist es da, wie der Blitz, und,
man kann es sich nicht erklären.
Man ist mental wie platt gewalzt.
Muss man zu viele Entscheidungen fällen, oder wird die “To do” Liste immer größer, nehmen die Sorgen des täglichen Lebens und Überlebens zu,
fühlt man sich auch überrollt.
Viele fühlen sich auch vom digitalen Zeitalter überrannt,
von dem Umstand, dass eine kultivierte Welt immer noch Kriege mit Waffen ausübt.
Man hatte sich zu sehr an den Frieden gewöhnt, den Unfrieden in anderen Kontinenten zwar wahrgenommen, aber nicht als direkt betroffen machend registriert.
Überrannt ist nicht verrannt.
Man kann immer noch die Richtung bestimmen, die man einschlagen will um aus den affektiven, psychischen oder auch ökonomischen Tsunamis heraus zu kommen.
Den Kopf in einen mentalen Bunker oder Sand zu stecken bringt nichts außer neuem Stress.
Die Einstellung zu all dem muss geändert werden.
Kreativ, analytisch, strukturiert, angemessen, logisch das eigene Krisenmanagement durchführen.
Die Menschen werden immer dünnhäutiger, hoch empfindlich
Wenn man sie kritisiert gerät gleich das Selbstbewusstsein ins Wanken und man wird aggressiv.
Überreaktionen, hypersensibel.
Politik, Kriege, Parteinahme, Umwelt, Klima sind Reizthemen, bei denen die Sachlichkeit verloren geht.
Manche hochsensible Menschen verarbeiten diese Themen tiefer, mentaler, verfügen auch dabei über eine spezifische emotionale Reaktivität, neige zur Überstimulierung.
Sie ticken eben anders.
Reize werden ungefiltert aufgenommen und auf diese direkt und unreflektiert reagiert.
Leicht verletzlich, sensibel nur auf sich selbst bezogen, nicht auf andere Menschen.
Karl Marx hätte vermutlich gesagt, dass die Menschen sich von der Scholle, dem Boden der Erde, entfremdet hätten.
Man wird fremdbestimmt, eingeengt, so dass wenig Luft zum atmen bleibt,
und dann fühlt man sich wegen einer Kleinigkeit schon auf den sprichwörtlichen Schlips getreten.
In einer alten Zigarettenwerbung hieß es ” greife lieber zu HB , und dann geht alles wie von selbst”, oder ein anderes bekanntes Label, Red Bull, verheißt “….verleiht Flügel”
Aber weder Flügel noch Zigarette können helfen.
Manches kommt einem vor wie ein tiefes schwarzes Loch, in dem alles verschwindet, man fühlt sich leer, ausgepowered,
und reagiert entsprechend.
Man muss die Tretmühle des Seins verlassen, sich Ruhemomente gönnen, solche, in denen man die Chance hat sich zu regenerieren.
Und schon nimmt das Aggressionspotential ab, man ist versöhnlicher, nimmt vieles nicht gleich persönlich.
Das Leben ist zu schön, um es mit Querelen und Empfindlichkeiten zu füllen.
In der Ruhe liegt die Kraft.
Man ist nie wirklich alleine, wenn man dies nicht will, am hat zumeist Menschen, mit denen man sich austauschen kann.
Immer ergibt sich die Chance eine Auszeit zu nehmen.
Diese muss nicht lange aber intensiv sein. Vielleicht nur Minuten der Meditation.
Argwohn, der Bruder der Frustration und der Enttäuschung.
Man rechnet mit etwas, alles klingt hoffnungsvoll, und dann war’s das.
Dabei hatte man gehofft, gar nicht für sich, sondern für einen Menschen dem es geholfen hätte .
Macht man diese Erfahrung, lernt man daraus.
Rechnet mit nichts, erwartet das Schlimmste oder eben nicht das einem vor die Nase Gehaltene.
Zweifel, dass jemand redliche und ehrliche Absichten hat,
nicht vertrauenswürdig ist.
Wem kann man trauen.
In einer Welt , in der Geld, Machtgier, Neid regiert, ist es schwierig Vertrauen zu finden.
Vertrauen muss man sich verdienen, es ist nicht einfach da.
Es gibt zwar einen Vertrauensvorschuss, aber das beseitigt nicht einen Argwohn und die Vorsicht.
Skepsis, ein Verdacht ist schon mehr, aber er ist noch nicht bewiesen.
Aber vielleicht kommt alles doch anders.
Man sollte sich den Optimismus nie nehmen lassen und sich nicht von negativen Gedanken herunter ziehen lassen. Die Welt dreht sich immer weiter und weiter und das Weltall verliert nicht seine Unendlichkeit.
Die Sterne leuchten jede Nacht und man kann seine Gedanken in den Kosmos senden und sie kommen mit Bewunderung zurück, wer all dies geschaffen hat.
Diese Größe lässt all das Andere einfach nur in die Winzigkeit verschwinden.
Und, es ist so schön ein Teil all dieser unvorstellbaren unendlichen Unfassbarkeit zu sein.