Labile Zustände, die Unsicherheit im Leben erzeugen Fragilität.
Wir gehen mit unseren Ökosystemen grob um, unterschätzen die Empfindlichkeit, nicht der Natur überhaupt, sondern die Auswirkung auf uns Menschen, die uns umgebenden Pflanzen und Tiere.
Ein Zusammenbrechendes ökologisches oder auch ökonomisches System kann durch ein neues ersetzt werden, nur wissen wir nicht welchen Platz wir darin haben könnten.
Wissend, dass Veränderungen anstehen, die nicht menschengemacht sind, die aber zeigen wie fragil alles ist, sollten uns zu Reaktionen bringen.
Wir könnten mit unserem Wissen viele Klimawandelfolgen abmindern, aber wir tun es nicht, weil es einfacher ist mit Fingern auf die anderen zu deuten und zeigen , anstatt selbst etwas zu tun.
Sichere Kernenergie, das Anpflanzen von Bäumen in großer Menge, das Stoppen von Waldrodungen in den Lungen unserer Erde, in den Urwäldern, Verlegen von Wohngebieten in Flutgefährdeten Gegenden, bessere Warnsysteme würde alles sicherer abfedern.
Aber es liegt uns Menschen mehr Katastrophen im Fernsehen, weit weg, anzusehen, als wie aktiv etwas zu tun, zu erkennen, das wir alle im Raumschiff Erde sitzen.
Statt dessen verhalten wir uns wie i Donovans Lied vom universal soldier:
“
He is five feet two, and he’s six feet four He fights with missiles and with spears He is all of thirty-one, and he’s only seventeen He’s been a soldier for a thousand yearsHe’s a Catholic, a Hindu, an atheist, a Jain A Buddhist and a Babtist and a Jew And he knows, he shouldn’t kill And he knows he always will Killing you for me my friend, and me for you “
Man könnte das Lied ergänzen,
er schmeißt seinen Müll in die Natur,
tötet Bäume, Wälder, Tiere und sich selbst,
streitet, kämpft um Macht aus Neid und Gier…..
Carl Friedrich von Weizsäcker schreibt in “Wege in der Gefahr”, daß er alle Menschen am liebsten anschreien möchte, um dass sie aufwachen würden.
Albtraum und Oase liegen dicht an dicht, aber der Mensch ist die Spezies, die vermutlich alles am besten verdrängen kann.
Würden wir alles was wir tun wie mit Samthandschuhen anpacken, die fragilen Juwelen der Natur sehen und schätzen, wäre das Leben ei Stück dem Paradies näher.
Fragil
Original. Handsigniert.
Erlös für Nachhaltigkeitsprojekte
Man sieht etwas und handelt bewusst oder unbewusst.
Das eine ist ein Signal. ” man muss etwas tun, handeln”,
das andere erinnert,
an irgend etwas, was in der Dunkelheit der Erinnerungen liegt.
Übersieht man Signale, wie im Straßenverkehr, kann das fatal sein.
Manches ist ein Signal, wie zu einem Aufbruch, eine Aufforderung.
Assoziationen.
Wenn Menschen Fische sehen haben sie die unterschiedlichsten Gedanken.
Bewunderung über die Eleganz der Bewegung,
Dann die Kommunikation im Schwarm die artistischsten Bewegungen durchzuführen, ohne zusammen zu stoßen.
In manchen Kulturen sind Fische Glücksbringer, bei anderen stehen sie in den Sternen.
Fische können auch völlig andere Assoziationen auslösen. Hunger, Appetit.
Beim Anblick einer Packung ” echter Räucherlachs aus Norwegen”, in hauchdünnen Scheiben, unter Schutzatmosphäre verpackt, aus zertifizierter Aquakultur, schonend geräuchert, nach althergebrachter Art, was wird da an Gedanken geweckt?
Es zeigt, wie gefühllos und kalt, manchmal pervertiert unsere Gesellschaften geworden sind, wie wir Begriffe , wie Kultur, Schutz verwenden, und,
wir drücken alle noch einen Stempel auf, um ja zu bezeugen, dass dies alles rechtens ist.
Die Fische haben nicht mehr ihre Freiheit. Der Hunger nach mehr, das Bedürfnis einer gefräßigen Gesellschaft soll befriedigt werden. Aber alles hat seine Grenzen.
Die Geräusche der vielen Motoren aller auf den Weltmeeren fahrenden Schiffe stören die Kommunikation der Fische,
Menschen jagen sie, oder züchten sie ein kurzes Leben lang, mit dem Ziel sie zu essen.
Wir tun das alles einfach ab, begründen: Es gibt immer Jäger und Gejagte.
Auf bestimmten Inseln werden sie einfach abgeschlachtet, und das Ganze wird mit Tradition begründet. Dies heißt nur blind etwas weiter führen, ohne nach zu denken.
Wie kann man einen Delfin bewundern, betont, wie intelligent er ist, und tötet ihn einfach und veröffentlicht die blutig da liegenden Fische in der ganzen Welt, und,
nichts passiert, kein Protest. Wo bleibt da die Freitagsbewegung, die Naturschützer,
es herrscht Ruhe, keine Worte, keine Taten, eine Null-Inspiration.
In vielen Gegenden wird Müll einfach nur durch Wegwerfen entsorgt, die Plastikteile geraten ins Meer, aber auch in die Nester und das Futter von Vögeln, also in die Luft, und die Tiere verenden erbärmlich.
Menschen sind Eklektiker, sie ziehen sich aus allem alles heraus, wie es gerade passt. Aus Du darfst nicht, wird Du sollst nicht, für alles lässt man sich Ausreden einfallen.
Letztlich belügt man sich selbst.
Die Wissenschaft ist von Forschung abgängig, die muss finanziert werden und gefördert wird nur, was von einem bestimmten Interesse geleitet wird, und das ist nicht immer das Humane, der Drang nach Wahrheit.
Wissenschaft ist nur die Suche nach Wahrheit, nicht di Wahrheit, aber auch das wird durcheinander gebracht, weil man nur das hören will, was in den eigenen Kram passt.
Beim Sehen eines Fischschwarms wird nur der Schwarm oder der einzelne gesehen, besonders wenn er in einem Aquarium mit begrenzter Freiheit schwimmt, völlig beobachtet, ohne Raum für sich alleine sein zu können.
Wissenschaftler reden von Herdenimmunität und alle reden das hinter her, klingt ja gut. Aber unreflektiert. Sind wir nur Herdentiere.
Auf einmal fehlt uns der Begriff der Würde, wir sind dann die Herde, und, das wird dann auch noch religiös begründet ” Ihr seid meine Herde”.
Und manchmal verhalten wir uns leider so. Blind einer Ideologie folgend, oder bei Schnäppchen, schnell noch eines zu erhaschen.
Bei all dem sollten wir die Schönheit der Natur sehen, mit all dem schonend und beschützend umgehen.
Öffnet man seine Seele, lernt wieder “Sehen, Schätzen, Achten, Respektieren”, bewegen wir uns wieder ein Stückchen auf dem Weg zum Paradies.
Die Assoziationen beim Betrachten von Fischen sind dann geleitet vom Staunen vor den Wundern der Natur und der Pflicht sie zu erhalten und nicht nur seine Esslust zu befriedigen.
Alle 5e gerade sein lassen, entspannt sich alles ansehen.
Dinge, die einem herunter ziehen, sollte man ziehen lassen.
Froh und lustig wie in dem bekannten Kinderlied, aber das kann das ganze Jahr sein, nicht nur in der Weihnachtszeit.
Singen, tanzen, springen, lachen, einfach mal alles vergessen.
In Manchen Zeiten fällt es schwer unbeschwert und lustig zu sein, trotzdem ist das der positive Weg.
Es muss ja nicht lauthals Lachen sein, es reicht ein Lächeln, das vielleicht viel mehr bewirkt.
Unbelastet, so wie in ” lustig, lustig , trallala”, weniger wie in Felix Mendelsohns eher traurigem “Wie kann ich froh und lustig sein..”
Die pure Lust am Leben kann das sentimentale übermalen,
manchmal befreit die Meditation, dann wieder der Tanz, Singen oder einfach eine Ablenkung,
In einem anderen Volkslied heisst es:” Die Tiroler sind lustig, die Tiroler sind froh, sie verkaufen ihr Bettchen und schlafen auf Stroh”,
das muss es ja nicht gleich sein. Aber vielleichtzeigt es, dass man bescheiden leben kann.
Um Froh zu sein bedarf es nicht eines Wohlstands, Reichtum, sondern das ist etwas, was vom Herzen ausgeht.
Jede Generation bejammert, das Vergangene, es sei doch so viel besser und schöner gewesen, dabei hat die Zeit doch alles, auch Bedingungen verändert und die jung Heranwachsenden nehmen all dies ganz anders wahr.
Man kann keine Zeitsprünge machen und Zeiten wie bei einem Waren-und Gütevergleich messen.
Es gibt keinen auf Generationen bezogenen Verbraucherschutz.
Wir wissen nicht, wo die Wege der Zukunft hinführen,
aber wir sind immer vorne, wissend, daß schon der gemachte Gedanke Geschichte ist, ob er zur Geschichte wird, steht auf einem anderen Blatt des Schicksals,
aber man kann steuern ob man alles mit Gelassenheit und Optimismus betrachtet und mit seiner positiven Stimmung stimuliert, oder herunter zieht.
die Wahrheiten sich vermehren, es auf einmal mehrere davon gibt,
Dann spätestens beginnt die Phase des Zweifelns
Je nach der Betrachtungsweise und dem Blickwinkel .
Das Gefühl belogen, betrogen und hinter das Licht geführt worden zu sein kann belastend sein.
Wem soll man glauben.
Wie in dem Spruch ” nur bares ist Wahres” vertraut man letztlich auf das, was man selbst sieht, fühlt, hört, auf all das wo man eine eigene Beweisführung hat.
Andere können einem das blaue vom Himmel erzählen, so, wie es vor Wahlen ist, wo Politiker, nur um Stimmen zu bekommen gerne das erzählen , wo man am meisten davon bekommen kann.
Ist man dann gewählt bekannte die Realität, die Illusion des Wählers schwindet,
Man hat das Gefühl dass alle denken : ” Was interessiert mich das Geschwätz von Gestern, wenn es heute eine neue Lage gibt”
Wenn Menschen, denen man vertraut hat,
nicht wie der Fels in der Brandung stehen,
sondern wie die Sandkörner im Meer bei jeder Welle ihre Position wechseln,
dann wird es schwierig die Illusion mit etwas motivierendem zu ersetzen.
Wenn alle Wunschvorstellungen nur zu Fata Morganas mutieren,
im Licht glänzen, und,
man freut sich schon, und,
dann kommt die große Welle und alles ist weg.
Geht man bei allem schon ohne Illusionen hin,
analysiert nicht wohlmeinend und wollend, sondern legt alle Fakten auf den Tisch,
versucht realistisch zu sein,
Fakes auszuklammern, dann vereinfacht sich das Leben, es wird wieder glaubhaft.
Nur ist der Weg dahin in sich schon desillusionierend,
man getraut sich noch nicht einmal seine Meinung zu sagen, ohne anzuecken.
Wenn die Regelungsdichte die Freiheit immer mehr einschneidet, wird diese zu einer gnädigerweise zugestandenen und nicht zu der einem zustehenden.
Vielleicht benötigen manche politische Macht Habenden einen heilsamen Schock, um zu erkennen, daß man nicht mit Illusionen spielen darf.
Nicht wie die Haschemiten Herrscher, die ihren Kämpfern unter Drogen eine Paradiesische Welt gaben, und danach ihnen versuchten weis zu machen, daß dies der Vorgeschmack sei, für den es sich zu kämpfen lohnt.
Es ist wie bei einem Hunderennen. Alle rennen hinter dem vermeindlichen Wurstzipfel hinter her, und, am Ziel angelangt entschwindet dieser, man bekommt ihn nicht, aber der Hundebesitzer kassiert die Siegesprämie.
Dem sportlichen Hund bleibt nur die Illusion.
Bleibt man nüchtern, kritisch, planerisch auf Fels , nicht auf Sand bauend,
wird man nicht enttäuscht und seiner Illusionen beraubt.
Angst haben wir in der nördlichen Hemispähre von unseren Vorfahren geerbt, die kalte Winter überleben mussten und dies oft nicht schafften, dann, wenn sie keine Vorräte anlegen konnten, oder andere ihnen diese wegnahmen.
Die Unvorsichtigen, Unbekümmerten konnten nicht überleben.
Im kalten Krieg war es der Feind, und wenn man keinen hat macht man sich einen oder sucht diesen. Dann war es die Wirtschaft, dann Krankheiten gegen die man geimpft werden soll. Etwas Erfreuliches, dass es überhaupt Impfstoff gibt, aber weniger , dass man Schuldgefühle oder Druck erzeugt um Menschen dazu zu bewegen sich impfen zu lassen. Die Frage ist: wer verdient an den Ängsten vor Pandemien, oder irgendwelchen Krankheiten.
Falsche Annahmen und oberflächliche Betrachtungen nähren diese Ängste.
Verunsicherung ist eine Taktik und Masche.
Fatalistisch könnte man sagen: alle sterben einmal, und an irgend etwas wird es schon sein.
Grund für eine Angst muss man nicht haben.
Alle Menschen waschen auch nur mit Wasser, jeder kommt auf die gleiche Weise auf diese Welt und keiner kann bleiben .
Angst ist eine falsche Strategie, eine, die einem selbst nichts nützt.
Probleme muss man von der positiven Seite her anpacken, sie sind zum lösen da.
So lassen wir lieber Angst Angst sein und lachen darüber, und setzen Mut dagegen.
Es wird kühler, aber zwischendrin zeigt sich auch die Sonne von ihrer besten Seite.
Viele Blumen präsentieren sich erst im Herbst von ihrer ganzen Schönheit, die Dahlien, Herbstzeitlose , die roten Früchte der Rosen, die Hagebutten.
Unser Herbst läutet den Wandel ein, der Herbst des Lebens bringt Reife,
Aber leider nicht bei allen Menschen.
Statt mit seinem Wissen, den gesammelten Erfahrungen, den anderen etwas zu geben, offen zu sein, im Herzen und Verstand jung zu bleiben, kommt bei manchen der Altersstarrsinn, Sturheit, Besserwisserei.
Herbst bedeutet loslassen können , so, wie die Bäume ihren Saft in die Wurzeln zurückziehen, das Laub fallen lassen.
Es wird Zeit die Ernte des Lebens zu genießen .
Die Vorbereitungen für den Winter zu tätigen.
Wenn der erste Schnee fällt, das Weiß die zentrale Farbe wird, der Frost kommt, dann ist es zu spät.
Nicht nur seine Habseligkeiten, Geschichten, Ungereimtheiten, Geheimnisse.
Man muss davor alles aufräumen, sortieren.
Herbstzeit, die Zeit zum Entsorgen des physischen und des mentalen Sperrmülls.
Überlegen , was von dem, was man angesammelt hat, anderen etwas bedeuten könnte.
Man hat vieles, was man ein paar Jahre nicht mehr angeschaut hat.
Die Kälte des Winters des Lebens, der Übergang in ein anderes Leben erlaubt kein Gepäck , nur das eigene Karma.
Die Reise ist bereits mit der Geburt gebucht, aber das wie und wohin ist unbekannt.
Wenn man gut vorbereitet ist, kann der Winter des Lebens kommen.
Es ist gut daran zu denken, dass die Jahreszeiten sich wiederholen und der ständige Wechsel ein ” immer wieder” gibt.
Nummern wirken anonym, sind es aber nicht. Hinter jeder verbirgt sich ein Schicksal.
POW Nummer , Social Security, Kontonummer, Steuernummer, Hausnummer, Telefonnummer, Seriennummer, Versionsnummer, Größennummer, wie bei Bekleidung und Schuhen, Chargennummer, Kapitelnummern. Tropenbäume bekommen Nummern mit den Georef Daten.
Manche haben ein Nummernkonto, dass niemand den Namen mit dem Konto in Verbindung bringt.
Das ganze Leben wird von Nummern beherrscht und kontrolliert. Alles wir binär verschlüsselt, wird zu einer aus Nullen und Einsen bestehenden Zeichenfolge.
Manche Nummern bekommt man nie zu Gesicht, erst recht nicht, wer sich dahinter verbirgt.
Schon mit der Geburt wird einem aufgrund des Datums eine Nummer zu gewiesen.
Die Nummer ist der Identifikator. Sogar Münzen und Geldscheine haben Nummern, jede Etikette von Lebensmitteln, ob Zucker, Butter oder Ei, alles ist numeriert.
Lateinisch “numerus”, Zahl, Anzahl, Rang.
Es gibt niemand der nummernlos ist.
Es ist aber ein Unterschied ob jemand eine Nummer hat oder ist, oder so behandelt wird.
Jemand der gewaltige Leistungen vollbringt kann eine große Nummer in seinem Metier sein, vielleicht die Nr.1.
Jemand, der nur als Nummer behandelt wird, als einer von zig Tausend, ist eben so wie die symbolische Zahl 08-15, nachdem gleichnamigen Roman, oder Namen eines Maschinengewehrs aus dem WW1 benannt, später wurde die Zahl als ” Massenware Kennzeichnung” in den Sprachgebrauch übernommen.
Dieses wird in der Zukunft noch intensiver gehandhabt werden.
Eines der Probleme und Widersprüche des 21.Jahrhunderts ist es, dass einerseits der Einzelne in vielem als Nummer behandelt wird, in allem, was seine Erkennbarkeit betrifft, um ihn zum Bezahlen , zu Steuern usw zu bringen, andererseits er aber als identifizierbares Individuum, mit IP Nummer, Erkennungsnummer, wie immer man das bezeichnet, betrachtet wird.
Jeder hat seinen QR Code, vielleicht dann ab Geburt implantiert, und es ist ab da egal, wie er sich in der Welt aufhält, er ist eine durchsichtige zahlungspflichtige Nummer.
Eigentlich widerstrebt das dem menschlichen Denken, Wir wollen Fühlen, hören, hinter jeder Nummer einen Menschen, ein Schicksal sehen. Aber es sind zu viele, und die Selektion wird uns über die Medien abgenommen.
Wie heißt es, von der Wiege bis zur Bahre, und auch da ist man der Kranke Nr.X oder der Tote Nr.Y.
Man stelle sich vor, alle Nummern gäbe es auf einmal nicht mehr. Nicht vorstellbar, nicht denkbar. Da müsste alles zusammenbrechen und wir uns wieder in einer mentalen Steinzeit befinden, ohne Strom, ohne Computer, biometrischer Beobachtung und Erfassung.
Das Leben wäre einfacher, aber ob es lebenswerter wäre ist zu bezweifeln .
Vielleicht muss jede Zeit ihre Probleme haben, sonst könnten wir ja ein Paradies haben.
Manche schön aussehende Versuchung lockt einem in ein Netz, aus dem es schwer ist heraus zu kommen.
Aber wie will man es bewerkstelligen sich aus einem Netz zu befreien.
Für einen Fisch bedeutet im Netz gefangen zu sein, das Ende. Er ist auf die Gnade des Fischers angewiesen, ob dieser ihn vielleicht wieder ins Meer zurück werfen wird.
Mit uns Menschen ist es nicht anders. Die Netze sehen nur verschieden aus, und oft merkt man es gar nicht, wenn man bereits in einem Netz gefangen ist.
William Shakespeare beschreibt es folgendermaßen:
” Hier hängt ein Fisch im Netz, wie des armen Mannes Recht im Gesetz.”
Verstrickt, gefangen, eingeengt in ein engmaschiges Netzwerk, ohne Chance dieses zu verlassen.
Die Fülle von Regelungen sind für den Einzelnen nicht fassbar; man benötigt ein Jurastudium um alles zu wissen.
Aber es kommt auf das Tun und die Optionen an, die man hat.
Der das Netzt auswirft, macht es sich leicht:
“Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.”
Es gibt viele Begriffe und Wörter: Stahlnetz, Fischernetz, Netzagentur, Spinnennetz, Netzwerk, das Internet.
Alles ändert aber nichts an der Tatsache, dass Netze einem einschränken.
Das Netz der Erfassung des eigenen Handelns ist so engmaschig und umfassend,
dass man virtuell seine eigene 3D Kopie ansehen könnte, gläsern, mit allem, was das eigenen “selbst”, das “Individuelle” ausmacht.
Keine Chance dem zu entfliehen, das Netz erfasst auch den entferntesten Winkel der Erde, nur einen Bereich nicht, den unter der Erde.
Im Schutz der Erde könnte man noch sich selbst sein, ohne beobachtet zu sein.
Aber die Grenze seines Eigentums endet in der Regel ein paar Meter unter seinem Haus, ab da gehört es wieder dem Staat. Das Eigentum erstreckt sich auf den Erdkörper unter der Oberfläche, nicht bis zum Erdmittelpunkt.
Das Gleiche gilt für den Raum über der Oberfläche.
Auch dieses Netz ist eng.
Ein Fisch ist noch freier, er hat die Tiefe, in die Netze nicht reichen. Er muss nur aufpassen nicht in ein Netz zu geraten.
Vielleicht sollte man vernetzt sein, um sich kollektiv zu schützen, oder nur benetzt Sein zulassen, so wie der Tau die Pflanzen bedeckt.
Die Kontrolle über Netze sollte man nie anderen, besonders Unbekannten überlassen, sondern nur die zulassen, die man selbst mitbestimmt hat.