Fragil

Zerbrechlich.

Die Welt ist nicht so robust, wie wir es oberflächlich meinen.

Lebewesen sind verletzlich, innerlich zerbrechlich, obwohl äußerlich gesehen alles fest und stabil wirkt.

Nicht nur Glas, Kristalle, Ton ist zerbrechlich, schlimmer, die Seelen, das Innere.

Fragil, zartgliedrig, feinfühlend, empfindlich, grazil, anfällig

Vom Lateinischen “fragilis” , gebrechlich, abgeleitet.

Manche Situation ist fragil, wie ein Waffenstillstand zwischen verfeindeten Parteien.,

manche neu geknüpften Beziehungen, nicht nur zwischen Menschen, auch Staaten sind fragil, noch nicht gefestigt, anfällig zu zerbrechen.

Dünnhäutigkeit, Durchsichtiges, sentimental, verletzbar, mimosenhaft.

Labile Zustände, die Unsicherheit im Leben erzeugen Fragilität.

Wir gehen mit unseren Ökosystemen grob um, unterschätzen die Empfindlichkeit, nicht der Natur überhaupt, sondern die Auswirkung auf uns Menschen, die uns umgebenden Pflanzen und Tiere.

Ein Zusammenbrechendes ökologisches oder auch ökonomisches System kann durch ein neues ersetzt werden, nur wissen wir nicht welchen Platz wir darin haben könnten.

Wissend, dass Veränderungen anstehen, die nicht menschengemacht sind, die aber zeigen wie fragil alles ist, sollten uns zu Reaktionen bringen.

Wir könnten mit unserem Wissen viele Klimawandelfolgen abmindern, aber wir tun es nicht, weil es einfacher ist mit Fingern auf die anderen zu deuten und zeigen , anstatt selbst etwas zu tun.

Sichere Kernenergie, das Anpflanzen von Bäumen in großer Menge, das Stoppen von Waldrodungen in den Lungen unserer Erde, in den Urwäldern, Verlegen von Wohngebieten in Flutgefährdeten Gegenden, bessere Warnsysteme würde alles sicherer abfedern.

Aber es liegt uns Menschen mehr Katastrophen im Fernsehen, weit weg, anzusehen, als wie aktiv etwas zu tun, zu erkennen, das wir alle im Raumschiff Erde sitzen.

Statt dessen verhalten wir uns wie i Donovans Lied vom universal soldier:

He is five feet two, and he’s six feet four
He fights with missiles and with spears
He is all of thirty-one, and he’s only seventeen
He’s been a soldier for a thousand yearsHe’s a Catholic, a Hindu, an atheist, a Jain
A Buddhist and a Babtist and a Jew
And he knows, he shouldn’t kill
And he knows he always will
Killing you for me my friend, and me for you “

Man könnte das Lied ergänzen,

er schmeißt seinen Müll in die Natur,

tötet Bäume, Wälder, Tiere und sich selbst,

streitet, kämpft um Macht aus Neid und Gier…..

Carl Friedrich von Weizsäcker schreibt in “Wege in der Gefahr”, daß er alle Menschen am liebsten anschreien möchte, um dass sie aufwachen würden.

Albtraum und Oase liegen dicht an dicht, aber der Mensch ist die Spezies, die vermutlich alles am besten verdrängen kann.

Würden wir alles was wir tun wie mit Samthandschuhen anpacken, die fragilen Juwelen der Natur sehen und schätzen, wäre das Leben ei Stück dem Paradies näher.

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Fragil

Original. Handsigniert. Erlös für Nachhaltigkeitsprojekte

850,00 $

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