Glonker

File0085 Glonker hat nichts zu tun mit Klunker.

Ein Glonker ist einer, der nichts tut und nur herumhängt, hat also nichts zu tun mit Gold, Schmuck, Juwelen und Erfolg.

Glonker sind bequem, Pünktlichkeit ist uninteressant, man lebt vor sich hin, glonkert auch trottelig durch das Sein.

Nur an Fasnacht, da ist seine Auferstehung.

In Scharen  und Horden kommen Glonker aus den Häusern und ziehen mit weißen Nachthemden und Schlafmützen bekleidet durch die Strassen.

Wie bei großen nächtlichen Kundgebungen und Umzügen werden auf Transparenten Lehrer und Politiker auf die “Schippe” genommen und verbal durch den ” Kakao” gezogen, an den Pranger gestellt.

Mit Schweineblasen, Fackeln und ” Katzenmusik”, aneinander schlagen von Topfdeckeln , Rätschen, Schnattern und Trillerpfeifen, wird des Nachts ein Maximum an Lärm erzeugt, möglich disharmonisch, wie eben die Katzenmusik ist.

Glonker sind wichtiger Bestandteil der alemannischen Fasnet, mit regional unterschiedlichen Formen,  lose oder organisiert, je nach dem.

Den Begriff gibt es bereits seit dem 18.Jahrhundert.

1887 wird in Konstanz von einem Hemdglonkerumzug berichtet.

Man mutmaßt dass die Jesuiten bereits 1604 bei der Eröffnung ihres Gymnasiums den Schülern einmal im Jahr die Chance des Hemdglonkerns gaben.

In der Nacht sind nicht alle Katzen grau, aber alle Hemdglonker weiß,

Alle sind gleich, niemand ist direkt erkennbar, keine Rang-und Standesunterschiede, weder reich noch arm.

Ein weißes Nachthemd , das alle gleich macht.

Und so gibt es Glonker Discos, Glonker Party, Glonkerhockete und vieles mehr.

In einer Zeit der Hektik, des Stress, der immer kostbarer werden ” Zeit”,

ist das temporäre Praktizieren von “Glonkern”  ein heilsames Ventil des angestauten Ärgers über die Politik und Lehrer.

Manchmal wünscht man sich öfters mal einen Glonkerumzug, auch um den einen oder anderen wach zu rütteln und Dinge, Geschehnisse und Ereignisse auch von einer anderen Seite beleuchtet zu sehen.

Aber auch in einer Zeit schwindender Akzeptanz anderer Meinungen und in der Folge unberechtigter Etikettierungen werden die Glonkersprüche der allgemeinen Stimmungsentwicklung angepasst

und verlieren etwas von der Möglichkeit  unerkannt, in weiß gekleidet, nicht erkennbar, da alle gleich aussehen, Kritik zu äußern,

zu der man sich sonst nicht getrauen würde.

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Gefahr

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In dem Wort steckt ” ge”  also eine Bewegungsaufforderung , auch die Silbe ” fahr” , im Imperativ gemeint, nämlich weg zu fahren.

Wie heißt es: ” Gefahr erkannt, Gefahr gebannt”

Eine Option eines eventuellen Unheils, der Angst, es könne etwas Unangenehmes passieren, einem etwas zustoßen.

Risiken sehend , Unsicherheit, nicht wissen was kommt, erahnend.

Im Mittelhochdeutschen ” gevare”, Hinterhalt, Betrug.

Gefahr hat viele Perspektiven, im Recht, Gefahrengüter, Gefahrenzonen, Gefahrenkennzeichnung, Gefahrensignale.

Gefahr ist wenn ein Risiko grösser ist als das Grenzrisiko.

Eine Unsicherheit im Dasein, Beruf, Arbeitsbedingung, im Leben.

Es schwingt immer ein Dreiklang mit: Schaden-Risiko-Gefährdung.

Konkret, gegenwärtig,  anscheinend, putativ, auf Verdacht, im Verzug, dringend.

Gefahren werden oft nicht erkannt, falsch eingeschätzt oder auch überbewertet.

Gefahren können auch überraschend kommen, wie ein Tsunami.

Man spielt noch, wähnt sich in totaler Sicherheit, plötzlich zieht ein Sturm auf,

und,

es bleibt keine oder wenig Zeit zu reagieren.

Alle Steine aus dem Weg geräumt zu bekommen, hilft nicht die Gefahr des Stolperns zu verhindern, im Gegenteil.

Man lernt nicht Hindernisse und Gefahren einzuschätzen,

und gegebenenfalls aus dem Weg zu gehen oder darüber zu steigen..

Gefahrensignale zu erkennen, zu beachten, kann  helfen, aber jede Gefahr ist eine Chance aus ihr zu lernen.

 

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Fluchtweg

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Kennt nicht jeder die Situation?

Einfach raus aus allem,

sich auf andere Gedanken bringen.

Außer der Natur nichts sehen und hören,

Stille genießen,

erfahren, daß es auch eine andere Welt gibt,

ohne Handy, ohne Strom, einfach, urwüchsig, ohne Menge und Gedränge,

ohne Konsum, Zeitdruck, einfach so.

Eine Welt, wo man , wenn man nicht frieren will, Holz spalten muss, oder gar erst herumliegendes Geäst und Holz sammeln muss. Wo man selbst heizt,

wo die natürlichste Dämmung der Welt ist, einfach nur dicke Holzwände.

Essen hat man nur was man angeschleppt hat, zu trinken frisches Wasser aus dem Bach,  den man unter Umständen nachts fließen hört.

Wasser ohne Plastikteile, unverfälscht, zutatenlos.

Essen, auch aus der Natur, so wie Löwenzahnsalat, Brennesselspinat, Bergkräutertee mit Tannennadeln, frischer Spitzwägerich, einfach das alles, was es gibt, und was man vergessen hatte, dass man es essen kann.

Kaffee aus Eicheln gerieben,

Ohne Brötchen , Fleisch, Wurst und Käse

Sich besinnen, daß man auch anders Leben kann,

Keine Vorschriften über Dämmung, DIN Normen, Kaminfeger der Rußwerte misst.

Eine Hütte, wie es sie seit Jahrhunderten gibt, an der nicht jeder irgendetwas neu erfinden musste, ohne Air Condition und Belüftungsanlage, mit einfachem Comfort, Liege und Decke,

aber wo man wie ein Murmeltier schlafen kann.

Frische Luft, kein Lärm,

lernen, wo unsere Wurzeln herkommen.

Ein paar Tage abtauchen,

seinen Fluchtweg in das eigene Innere finden,

um dann gestärkt wieder alles anpacken zu können

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Fasnachtsnarren

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Der Narren gibt es viele, sie  haben viele Namen.

Die Menschen sind schon am Faschingsdonnerstag aus dem Häuschen,

schon morgends sehr früh, auch die Morgenmuffel.

Das Land zeigt sich auf einmal von einer ganz anderen Seite.

Für Menschen aus anderen Kontinenten und ändern zeigt sich ein anderes Deutschland.

Die sonst humorlosen, bürokratischen, manchmal pedantischen Bewohner  schneiden Grimassen, toben, machen Lärm

Karneval, Fasnacht, Fasching, viele Namen mit vielen närrischen Rufen, wie Helau, Ho Narro, u.v.m

Schon seit dem 13. Jahrhundert gebräuchlich hiess es früher im Süddeutschen ” vaschanz” oder  ” vaschtschang”, das Ausschenken des Fastentrunks.

Karneval gibt es so erst seit dem 17.Jahrhundert, aus dem Italienischen entliehen

“Carnevale”, Fleisch lebe wohl, dies vor der Fastenzeit.

Die Römer hatten bereits  ein ” carrus navalis”, ein Narrenschiff, das vor Umzügen herfuhr.

Das Ganze ist ein Ausnahmezustand, Freude bringend und die Menschen können sich etwas verrücktes einfallen lassen und tun, bevor es dann in die magere Fastenzeit geht.

7 Wochen vor Ostern geht es los. Danach, in der Fastenzeit dürfen die Katholiken kein Fleisch essen und keinen Alkohol trinken, sie sollten sich stärker Gott zuwenden. Vieles erinnert an den islamischen Ramadan.

Nur bei den heutigen Katholiken halten sich die meisten nicht daran, aber feiern das fasten während Fasching um so mehr.

Fasnacht gehört zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO.

Die Verkleidung hat ihre Wurzeln in den germanischen, heidnischen  Festen der Wintergeistervertreibung.   Teufel, Hexen und Dämonen, je grusliger um so besser.

Der Frühling vertreibt den Winter.

Heutzutage wird der Hintergrund wenig reflektiert.

Für Kinder eine wichtige Zeit, man darf sich verkleiden, bekommt Bonbons und Süßigkeiten, eine Woche Gaudi, ein paar Tage schulfrei.

Für die Industrie ein zusätzlicher Absatz an Knallern, Kostümen, Konfetti.

Eine Phase , nach der oft für einige ein Erwachen kommt.

Nicht immer bleibt die ausgelassene Zeit der Freude ohne Folgen.

In Russland feiert man Maslenitsa ( Butterwoche mit Pfannkuchen),

Mardi gras in Frankreich und USA

Die Globalisierung macht auch vor Fasching und Karneval nicht halt, und so feiert man dies in den verschiedensten Ländern und Kontinenten, mit individuellen Varianten, wie sich mit Schokolade zu bemalen ( Trinidad und Tobago), Masken in Venedig, Umzüge in Rio, Schlittenspaß in Finnland.

Eines ist allen gemeinsam. Es ist eine Zeitphase wo arm und reich verwischt, es keine sozialen Unterschiede gibt. Unter den Masken sind alle gleich.

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Urbanisierung

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Der Mensch nimmt jeden Tag der Natur ein Stück weg.

Entfremdet sich von ihr

Urbs, Lateinisch die Stadt, Urbanisierung die Verstädterung.

Wir denken diesbezüglich zumeist nur im ” Jetzt “.

Die Natur holt sich irgendwann immer alles zurück.

Es wird  einmal , wie im sprichwörtlichen”,  Gras darüber wachsen.

Die Umkehrung, die Entstädterung.

Viele Hochkulturen verschwanden im Dschungel, wurden dann in Teilen durch die Archäologen,  aus der damaligen Sicht  der Zukunft , wieder ausgegraben.

Viele Menschen vergessen, dass wir ein Teil der Natur sind,

und,

unser Handeln im Einklang mit dieser sein sollte.

Wenn wir Tiere und Pflanzen vertreiben, hat dies Folgen, die wir nicht absehen können.

Verantwortung für die Natur heisst zu synchronisieren, nicht zu absorbieren.

Wir töten einen Wolf, weil er in unseren Lebensraum eintritt und aus Hunger ein Schaf reisst, vergessen dabei , daß Schäfer wegen Geld viele Schafe schlachten, klingt eleganter,  wie reissen.

Wenn ein Bär  in…

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Wenn die Natur Risse bekommt

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Die Natur verändert sich dauernd  und nimmt immer wieder andere Formen an.

Die Natur sind wir, auch wenn wir es manchmal vergessen, aber wir sind ein unwiderruflicher Teil davon.

Es ist wie mit dem  eigenem Körper.

Wir sind uns gar nicht bewusst, was alles zu diesem gehört. Es gibt Teile, die haben wir ein Jahrzehnt nicht angeschaut,

es gab ja auch keinen Grund dazu, sie haben einfach funktioniert.

Erst wenn dieses nicht mehr passiert, ein Schaden auftritt, wird uns dies bewusst.

Eine Selbstentfremdung, Selbsttäuschung kann fatale Folgen haben.

Aber sie bezieht sich nur auf uns, und die Folgen unseres Handelns.

Die Natur benötigt den Menschen nicht, aber umgekehrt.

Es gibt Lebewesen, die sich allen Lebensumständen anpassen.

Was für den einen giftig ist und tödlich wäre, gibt dem anderen Kraft.

Wenn wir unsere Umwelt zu unseren eigenen Ungunsten verändern wollen,

bekommt diese Risse, die schnell wieder heilen und zuwachsen,

nur wir haben dann keinen Platz darin.

Alle Risse heilen, aber es liegt an uns, wer diese füllen wird.

Es könnten auch wir selber sein.

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Hemdglonker

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Hemdglonker

wosch no, wo´d Hemdglonker am schmotzige Dunschtig uff d Marktstätt gwese ,

wo d Lehrer durch d Kakau zogge worde sindd

und d´Schule Transparent bautt hon,

weisse Hemdde un Zipfelmütze, Glocke, Schelle, alte Topfdeckel,

Saublotere sindd d Kennzeiche vum Glonker, und denn no Fackle

seit 1879 ziehet d Schüler durch d`Stroosse und zeiget d Lehrer wie schrullig die sindd

en Glonker isch a Müssiggänger, verlotteret un gammmlig,

also scho was bsonders in d alemannische Fasnacht

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verzwickt

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Manchmal ist es verzwickt.

Schwer durchschaubar, unklar, nicht einsehbar,

haarig, heikel, kitzlig,knifflig, eventuell kritisch.

Verzwickt muss nicht aussichtslos sein, man kann alle Probleme lösen.

Vielleicht muss man das Ganze nur entknoten,

den Weg durch die Hindernisse finden.

Französisch delikat, dabei nicht an Delikatessen denken, denn dann wären die ja auch verzwickte kulinarische Angelegenheiten-

Im Englischen ” fiendish oder tricky”,

bei den Lateinern schon schwieriger: “ancipiti captioni isse”.

Im Althochdeutschen war verzwickt mit Zwecken befestigt.

Es wäre ja nicht schlecht, wenn man seine Probleme auf ein Papier schreiben und

dieses mit  Reiszwecken an einer Tafel befestigen würde, also die schwierigen Probleme verzwicken.

Diese wären da nieder geschrieben, aufgehängt, und, man könnte sie dann später verknüllen und Entsorgen.

Damit wären die verzwickten Angelegenheiten  entzwickt.

Im Wort verzwickt steckt aber auch die Silbe “zwick”, an zwicken angelehnt, und,

zwicken bedeuten pixen, sticheln, ärgern, also etwas Unangenehmes.

Genau dies macht das Verzwickte aus.

Nebulös, verworren, verwebt ist nicht unlösbar, man muss sich  die Mühe des Lösens machen, und dies ist zumeist nervig.

So ist es besser einfach an ein Schweizer Kinderlied zu denken und damit Schwieriges weg zu lachen, Zeit zu  gewinnen,  einen anderen Ansatz zur Problemlösung zu finden.

Döt uf sebem Bergli, bum bum bum,
schaffed siebe Zwergli, bum bum bum.
Döt uf sebem Bergli, zwick zwick zwack,
meihed siebe Zwergli, zwick zwick zwack.
Döt uf sebem Bergli, la la la,
singed siebe Zwergli, la la la.
Döt uf sebem Bergli, psst psst psst,
schlofed siebe Zwergli, psst psst psst.
Kikerikiiiiii!

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mühevoll

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Dornenreich, beschwerlich, mühsam, schwierig,anstrengend und aufreibend.

Das Leben wird nicht leichter und unkomplizierter. Tatsächlich ist es das Gegenteil.

Man redet von Vereinfachung, von alles zu entbürokratisieren, also ” easy” machen,

aber tatsächlich verdichtet sich das Netzwerk der Auflagen bis zur Gefahr erdrückt zu werden.

Man stellt sich die Frage, wer daran schuld ist.  Auf jeden Fall die Politik, da Politiker Gesetze einbringen, besprechen und verabschieden .

Alles was gerichtlich behandelt wird, hat ein Urteil zur Folge, nämlich dass in der Konsequenz durch Urteile immer mehr Einschränkung beschieden werden.

Man darf dies und jenes nicht, muss da ein Abstand halten, die Zahl der Entscheidungen wächst täglich.

Mühsam, mühsamer, am mühsamsten.

Mühe steckt im Wort.. Im Französischen heisst es ” penibel”, englisch “arduous”

Eigentlich müsste in der Schule das wichtigste Fach sein ” Wie gestalte ich mein Leben, was kann auf mich zukommen”, aber statt dessen lernen wir Grammatik, Rechnen, Geschichte, aber nur nicht aus der Geschichte, sondern Daten der Geschichte.

Mühen nimmt man gerne auf sich, wenn es sich lohnt, beziehungsweise das Resultat etwas Begehrliches, Positives ist.

Mühen die vergebens sind, erscheinen unnütz.

Das Gegenteil von mühsam ist leicht, easy, wie ein Kinderspiel, mühelos.

Sich mühen, althochdeutsch “muoen”.

Sich klagen und plagen, quälen, verdrießen und bekümmern sind Auswirkungen des mühsamen, strapaziösen  Weges, den nicht jeder hat.

Mühsam heißt etwas immer wieder zu versuchen.

Es gibt immer wieder zu überwindende Hindernisse,

auch Menschen, die einem die sprichwörtlichen Knüppel zwischen die Füsse werfen oder Steine in den Weg legen.

Alles was sich so im Lauf der Zeit ereignet ist wahrlich nicht zum lachen,

manchmal muss man eingequältes Lächeln zeigen um etwas nicht eskalieren zu lassen.

Weiss man , wo sein Weg hingeht, hat man ein Ziel vor Augen, eines, was als es wert erscheint sich mit Mühen dafür einzusetzen.

Am Ziel angelangt, können alle Mühen schnell vergessen sein, das ” mühsam” hat sich dann gelohnt.

Drum prüfe was es wert ist, sich mühevoll dafür einzusetzen.

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Wetterzonen

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Man spürt es. Das Wetter ändert sich.

Kopfschmerzen, Migräne, einfach sich unwohl fühlen, ahnend, dass irgendeine Veränderung kommt.

Die Luft schwingt anders wie sonst.

Der Versuch  meditativ Energie zu gewinnen will nicht so richtig klappen.

Das Gefühl überkommt einem, dass sich die Großwetterlage als biologische Karte über einem legt.

Im Kopf kann man sich nicht konzentrieren, weil zu viel durch den selben saust,

der Hals kratzt, im Bauch Gewitter, dazwischen Niesen mit Dauerschnupfenregen, dann wieder ein paar Sonnenstrahlen.

Besser kein Teil des Wetters sein, keine von dessen Launen übernehmen,

sondern eine mentale Glaswand dazwischen ziehen.

Im Schutz einer mentalen Fensterscheibe ist man nicht Objekt des Wetters, sondern man betrachtet dieses.

Die Wetterkarte seines Inneren kann man nicht so leicht verändern,

aber seine eigenen Reaktionen.

Wenn das nur so leicht wäre.

Eine Medizin könnte Lächeln sein.

Wenn die Wolken aufziehen, in diesen die auch wunderschönen schwarz-grau-blauen Farbtönen und Formen sehen,

den schnell vorbeiziehenden Wolken und ihren vielfältigen Formen und Farben,  Bewunderung  zollen,

und,

wenn es regnet, an die befreiende säubernde Wirkung eines heftigen Regens denken,

darin eine tropische  Dusche sehen, das “Nass” einfach gut tun lassen,

das Wetter genießen, so wie es ist.

Wetterzonen,  eine mentale Bereicherung.

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