wie von einer anderen Welt

hphsblog's avatarHPH s Blog

Scan_20200303 (8)

Husten, Schnupfen, Heiserkeit, Schluckbeschwerden,

man weiß nicht ob es einem warm oder kalt ist, mal fröstelt es, mal ist es beinahe tropisch warm.

Das Gefühl lässt einem nicht los, dass man nicht sich selbst ist.

Irgendwelche Erreger haben offensichtlich Besitz von einem ergriffen, oder versuchen dies, und,

der eigene Körper  wehrt sich, aber selbst  ist man ahnungslos, wie er dies tut, aber er macht es.

Kurz zuvor wollte man Kraftakte durchführen, fühlte sich total fit, dann irgendwann über Nacht kam die schleichende Eroberung durch  etwas , was man  nur mikroskopisch sieht, aber dafür die Folgen fühlt.

Wir Leben in mehreren Welten, in der direkt Sichtbaren, der des Mikro- und des Makrokosmos. Gut, dass wir nicht alle diese Welten  direkt sehen, die Eindrücke und Impressionen wären zu viele; wir sind ja oft mit dem für uns Fassbaren überfordert.

Mehr als ein Kampf  David gegen Goliath, ein Miniminiwinzling gegen jemand, der Baumstämme…

View original post 250 more words

Störanfällig

Scan_20200401 (2)

Es gibt fast nichts, was im digitalen Zeitalter nicht erfasst werden kann.

Wir sind die Diktatoren der Erde, die global Player,

die meinen die Erde sich Untertan machen zu müssen,

aber nicht daran denken, dass das Leben eines Menschen zeitlich begrenzt ist, die Erde hingegen schon zig Kulturen überlebt hat.

Das mit dem Untertan machen, steht ja in der Bibel, in fast allen Religionen, da muss es ja richtig sein!

Es werden unermesslich  viele Tonnen an Waren durch die Welt geschippert oder geflogen,

dass die Eliten in Amerika und Europa, in den Arabischen Ländern zu jeder Jahreszeit Ihren Kaviar, ihre Erdbeeren zu Weihnachten, täglich frische Shrimps, immer Südfrüchte, Rosen und Tulpen haben, Weine aus allen Erdteilen, nichts geht nicht, mit Flugzeugen wird fast alles zu den  zahlungsfähigen Konsumenten geflogen.

Dabei spielt es keine Rolle was es kostet, ob die Natur oder andere Menschen oder Tiere deswegen leiden müssen.

Die Auslagerung ist auf Kosten anderer, es wird da produziert, wo dieses am billigsten ist, wo Umweltvorschriften nicht wirklich beachtet, jedenfalls nicht behindert werden.

Alles was wegen Lohnkosten zu teuer ist, wird ausgelagert, man schaut nur auf den Profit.

Der Denkfehler ist aber, dass man dabei auch in Krisen lebenserhaltende Massnahmen auch ausgelagert,  produzieren lässt, so wie Schutzmasken, Medikamente, medizinische Geräte.

Auf einmal zeigt uns die Existenz eines gefährlichen Virus, dass die Orwellschen Phantasiestaaten störanfällig sind. Es entstehen irreparable, nicht so schnell ausgleichbare Engpässe.

Und, ein Virus macht vor niemand halt, und wenn es keinen Impfstoff oder Gegenmittel gibt,  werden Arme und Reiche auf einmal gleich.

Dann auf einmal werden Menschen wieder erfindungsreich. Industrien ändern die Produktion um das Fehlende zu produzieren, oder,

man entdeckt ein altes Gesetz und ordnet einer Automobilindustrie an, die Produktion zu ändern um den Mangel zu kompensieren.

Wenn ein Atomreaktor störanfällig ist, stellt er eine gewisse Gefahr dar, er muss repariert und besser gewartet werden.

Werden unsere Gesellschaften störanfällig,  durch beispielsweise  selbstverursachte Abhängigkeiten, müsste eine Reparatur, ein Nachsteuern und neu  Justieren stattfinden. Aber genau dies passiert eigentlich nicht.

Auf einmal wird banales Toilettenpapier zu einem Objekt der Begierde, dabei haben die Menschen vergessen, dass ein Großteil der Menschen keines hat.

Andere beginnen wieder selbst zu backen, zu nähen, stricken, kochen.

Man entdeckt, dass man zu vielen Dingen des sonst Alltäglichen, Alternativen finden kann.

Das Problem ist nur,

dass gesellschaftliche Heilungsprozesse in der Regel  nicht nachhaltig sind.

Kaum neigt sich eine Krise ihrem Ende zu, kaum rücken Lockerungen von Beschränkungen näher,

fällt man wieder in den alten Trott., und vergisst was war.

Und, nichts hat sich geändert,

bis der nächste Schock kommt.

Donation

Please give a donation. You also can buy the paintings. I use donations for „children in need“

€10.00

← Back

Thank you for your response. ✨

 

En Passant

Scan_20200406

Im Schachspiel ein Zug des Bauern.

So einfach im vorbei Gehen, nebenher, beiläufig, zufällig, flüchtig , so mal nebenbei, oberflächlich.

Spanisch ” al paso”, Italienisch tra l `altro

Ein bisschen Tagtraum , ein wenig in der Nacht, von dem da und von diesen.

Etwas an einem anderen Ort sehen, registrieren, aber dieses nicht bewußt.

En passant ist nur ein Augenaufschlag der Geschichte, nichts, auch nicht, aber weniger als wenig.

Ob die Momentaufnahme , die so nebenher passiert, nachhaltig sein wird, zeigt erst die Geschichte in der Zukunft.

Eine Wurfsendung der Geschichte, sie ist einfach da, ob man will oder nicht.

Ein Trost für vieles das im ” Jetzt” zu Erleiden gilt, ist, dass es vorbei gehen wird,

auch Corona oder welche Pandemie auch immer.

Wir haben keinen Filter für ” en passant”, denn wir können das Unterbewusstsein nicht ausklammern, löschen.

Andere Determinanten bestimmen das ” zwischen Tür und Angel”, nicht unsere Ratio.

Vielleicht am Rande noch etwas erledigt, mitgenommen, die Zeit genutzt zu haben.

En passant nehmen wir Erfahrungen, Ideen mit.

Was wird bleiben? Hoffentlich die Lehren daraus.

Donation

Please give a donation. You also can buy the paintings. I use donations for „children in need“

€10.00

← Back

Thank you for your response. ✨

Abstand

Scan_20200405 (3)

Sich nicht berühren, und mindestens 1,50 m Abstand zu halten.

So lautet die Vorgabe der  Corona Massnahmen

Auf dem Wochenmarkt,  Schlangen an jedem Stand,

überhaupt beim Einkaufen

Die Menschen umarmen sich nicht mehr, schauen penibel auf den nächsten Schritt, den der vor einem Stehende sich ausgedacht hatte.

Begrüßungen mit Handschlag sind “out” ,

kein Annießen, nasse Aussprache, deswegen Schutzmaske.

Die einen nehmen es ganz genau, andere halten sich nicht an die Regeln, wundern sich dann über Sanktionen.

Abstand, –  das Wort “stehen” steckt darin.

Bei ab denkt man ” ab und zu”. man freut sich über jemanden, möchte aber nicht dauernden Kontakt haben.

In  manchen Kulturen, wie den Maori ist Nähe gefragt, Nase berühren, aber dann auch wildes Geschrei, das beängstigend wirkt, aber was nur so ausschaut.

Handschlag, wenn man einen Geschäftsabschluss macht.

Salve, bei den Römern.

Manchmal nur ein Winken, ein Zuwinken. Dies wart den Abstand, signalisiert aber Positives

Die höfliche asiatische Verbeugung. Die Nähe kommt nur bei der Liebe und dem Kampf.

Abstand ist Distanz.

Manchmal benötigt man diese mental, einfach, um mit sich selbst wieder ins ” Reine” zu kommen, wieder zu erkunden, was man wirklich denkt und will, unbeeinflusst von allen anderen Einflüssen.

Abstand, eine Heilmethode für sich und andere? Nicht die Verneinung der Anderen.

Abstand ist auch geometrisch zu sehen.

Im euklidischen Raum die Länge der Strecke zwischen zwei Punkten.

Der Sicherheitsabstand, der Leben retten soll.

Synonyme wie Abgrenzung, eine Abstandszahlung um von etwas weg zu kommen, einem Vertrag beispielsweise.

In manchen Kulturen die alternative Bezeichnung für Korruption, einen Gegenwert für eine Leistung.

Abstand, etwas, was man wieder lernen muss, um Nähe zu schätzen.

Die Natur macht uns das vor.

Das Fehlen von Umweltgiften wegen Corona, von Abgasen, weggeworfenem Müll, das Erdrücken der Natur durch Menschenmassen, gibt Tieren und Pflanzen wieder Zeit und Abstand sich zu erholen.

Vielleicht ist die Lehre aus allem, lernen immer zwischendrin Abstand zu sich selbst, in sich , und mit anderen zu halten, um sich dann wieder frei entfalten zu können.

Donation

Please give a donation. You also can buy the paintings. I use donations for „children in need“

€10.00

 

 

 

 

Die Suche nach der Wahrheit

Scan_20200401 (2)

Wahrheit, die Übereinstimmung einer Aussage mit einer Sache, über die diese gemacht wird.

Der Realität entsprechend. Tatbestand, Sachverhalt.

Die reine Wahrheit, nackt, ungeschönt, ungeschminkt, die reine, volle, ganze, nicht halbe Wahrheit oder Teilwahrheit.

Französisch ” verité”, englisch “truth” spanisch” la verdad”

Kinder und Narren sagen die Wahrheit oder “in vino veritas” im Wein liegt die Wahrheit.

Manche halten es nicht so genau mit der Wahrheit. Man möchte anderen einfach nicht die Wahrheit sagen, weil man meint sie würden diese nicht verkraften,

oder man möchte jemanden nicht verletzen.

Vielleicht möchte man ” die” Wahrheit gar nicht wahrhaben und redet dass , was man gerne hätte sich und anderen so lange ein, bis es zu der eigenen Wahrheit wird.

Man kann einem auch die Wahrheit vorenthalten. Diese kommt dann irgendwann zu einem späteren Zeitpunkt ans Licht.

Die Frage nach der Wahrheit ist in der Philosophie eine zentrale, ebenso in der Logik.

Was nehmen wir war, und  was sehen wir nicht, können somit die volle Wahrheit nicht erkennen.

Wahrheit muss beweisbar, nachvollziehbar sein.

Am Beispiel des Corona Virus gibt es Wissenschaftler, die ihre Studien zeigen , informieren, über das, was sie wissen.

Politiker, die sich da beraten lassen und folgern.

Trotzdem gibt es Menschen, die behaupten dies sei keine Wahrheit, sondern lenke nur von etwas anderem ab.

Man zimmert sich eine Wahrheit zusammen, zweifelt an, rechnet andere Teilaspekte gegen die Wahrheit,

wie: es sterben jedes Jahr soundso viele Menschen an Krankheiten, Verkehrsunfällen, Katastrophen, Hunger, und Krebs, oder die Grippetoten sind zahlenmässig höher als die jetzigen.

Die Zahl dieser Toten mag dann höher sein, als der Corona Totenstand, aber diese Wahrheit ist nur eine Teilaussage und nicht die volle Wahrheit, nämlich,

daß die Ansteckungsgefahr viel grösser ist, und es die Alten und Erkrankten besonders treffen würde, die Ausbreitung viel aggressiver und somit gefährlicher, pandemisch ist.

So zeigt sich an diesem Beispiel, daß es viele Wahrheiten gibt, aber immer nur eine vollständige, alles berücksichtigende.

Aristoteles sagt in seiner Metaphysik: ”

“Zu sagen nämlich, das Seiende sei nicht oder das Nicht-Seiende sei, ist falsch, dagegen zu sagen, das Seiende sei und das Nichtseiende sei nicht, ist wahr. Wer also ein Sein oder Nicht-Sein prädiziert, muss Wahres oder Falsches aussprechen”

Wahrheit kann ontologisch, dialektisch-materialistisch, logisch empiristisch semantisch gesehen werden, aber oft wird der Begriff der Wahrheit nur stilistisch redundant verwendet.

” Es ist wahr” ist eine Behauptung zur Unterstützung des eigenen Vorhabens.

Aber wie unterscheidet man zwischen Täuschung, Wahrheit, Lug und Trug, wie erkennt man, ob etwas nur eine mentale Fata Morgana war und ist?

René Descartes formuliert ” ego cogito, ergo sum” , Ich denke, also bin ich .

Jeder kennt das Gefühl man müsse sich zwicken um zu realisieren, dass ein Zustand tatsächlich real ist. Die Rückmeldung des Schmerzes wäre die Bestätigung des eigenen realen wahren ” Seins”

Sinneswahrnehmungen können uns täuschen, das Schmecken, Riechen, Fühlen, Sehen, Hören bei jedem Menschen anders ausgeprägt ist, individuell.

In der Konsequenz wertet jeder das Wahrgenommene als seine Wahrheit, zu Objektivieren würde nur  empirisch möglich sein. Wenn von 100  % dieses als so oder so empfinden oder sehen, dann muss es auch so sein.

Was ist aber, wenn die Werbung uns einredet dies oder jenes Produkt  schmecke gut, und man steht in einem Einkaufsladen , sieht es, und erinnert sich an das zig Mal Gehörte ” Das ist gut” ; man kauft es.

In unserer digitalen Zeit ist die Wahrheit ein zentrales Problem.

Das Unterscheiden zwischen Dichtung und Wahrheit, Fake und nicht Fake, bloßen Erzählungen, die bei jedem Weitererzählen mutieren, werden immer schwieriger, das Verifizieren aufwendig.

Muss man sich damit abfinden, dass es verschiedene Wahrheiten gibt? Leider arbeiten Politiker und Medien mit unterschiedlichen Wahrheiten, mit denen, die ihnen in ihren Vorhaben weiter helfen, oder hinsichtlich Medien, die sich durch Wahrheit die Werbekunden nicht vermiesen lassen wollen, also diese modizizieren

Hilfreich kann sein, wenn man die Wahrheitssuche als einen Weg sieht, der nie zu Ende ist, der durch die wildesten Landschaften gehen kann, bei dem Unwetter und trügerisches Wetter auftreten kann,.

Die eigene  Existenz sollte man nicht auf Teil-und Scheinwahrheiten aufbauen, sondern nur auf das real direkt erfass-und verifizierbar Seiende.

Bildlich ausgedrückt: ” Dass eine Insel eine Insel ist, weiß man erst, wenn man um diese herum geschwommen oder mit einem Boot gefahren ist ”

Donation

Please give a donation. You also can buy the paintings. I use donations for „children in need“

€10.00

← Back

Thank you for your response. ✨

Besinnen

Scan_20200401 (2)

Sich besinnen, grübeln, nachdenken, bedenken, durchdenken.

Besinnungslos wäre der Verlust der Fähigkeit nachzudenken, geschweige vor zu denken. Von Sinnen, die mentale Katastrophe.

Erinnern was war.

Lateinisch: Memento Englisch: reflect Französisch: Reflechir

Im Althochdeutschen: “sinnan”,  gehen, reisen, wandern, verstehen.

Ohne Erfahrung gibt es kein sich  besinnen, auf was sollte man das tun, wenn nichts da ist.

Wenn irgendjemand sich besinnen möchte, sich und die Welt  zu ergründen versucht meditiert man, reflektiert, befragt Sachkundige, recherchiert, versucht die Wahrheit und den richtigen Weg zu finden.

Wenn man  keine Erfahrung hat, kann dies nicht bedeutet , dass die Ergebnisse seines Sinnens nicht auf andere übertragbar sind.

Bei manchen Politikern ist aber genau dies der Fall.

Der Mangel an Erfahrung, besonders an praktischer, an Erlebtem, wird  einfach durch Annahmen  postuliert und als Wahrheit hingestellt und versucht durchzusetzen.

Sich besinnen bedeutet auch wieder Verstand annehmen, zur Räson kommen, wieder vernünftig werden.

Vielleicht sollte mancher Entscheidungsträger, bevor er für andere bedeutsame Entscheidungen trifft, erst einmal alle Optionen des Handels mit ihm Vertrauten hinterfragen,

mit sich in eine Klausur gehen, meditieren, seine Gedanken in das Nirwana senden, sich von allen Einflüssen mental befreien, sich läutern,

um dann geläutert die richtige Lösung zu finden.

Dieses bedeutet aber, ob jemand das Allgemeinwohl in den Vordergrund stellt oder seine eigenen Interessen, die vielleicht an Reichtum, Macht, Verwirklichung des eigenen Ego orientiert sind.

Jemand der aber gewählt wurde,  sollte  bei allem Nachdenken das Wohl derer, die ihn gewählt haben, berücksichtigen , und dies sollte  neben seinem Gewissen die Priorität des Handelns sein.

Sonst wird aus dem ” Besinnen” ein ” Ersinnen”

Donation

Please give a donation. You also can buy the paintings. I use donations for „children in need“

€10.00

Danach

Scan_20200401 (2)

Danach,

eigentlich ist jedes ” danach” auch ein ” davor”, zumindest im ewigen Kreislauf des Seins.

Nach einem Ereignis gilt es die Folgen auszugleichen,

und je nach dem, wie  leicht oder schwer diese nachwirken,

muss man auf alte Wunden Pflaster kleben,

oder etwas Neues finden, kreativ sein.

Pflaster kleben bedeutet nur ein Ausbluten oder eine Infektion verhindern, eine Heilung unterstützen,

aber nicht die Beseitigung des Schadens, nur ein Ausbeulen.

Besser wäre  aus den Fehlern und Ursachen zu lernen, diese zu analysieren,

und  diese nicht als Hypothek mit in die Zukunft zu nehmen.

Noch besser wäre die  Folgen des eigenen Handelns hochzurechnen bevor man agiert,

und zu kalkulieren, Szenarien durchzuspielen, um auf Eventuelles vorbereitet zu sein.

Erfahrungsgemäss werden diese Ergebnisse nur einmal durchgespielt , durchgelesen und weg gelegt, ohne Folgerung.

Dann geraten diese in die Schublade der Vergessenheit oder einem digitalen abgelegten Ordner.

Vielleicht schaffen sie es in einen Plan, sogar als Bundesdrucksache, die keiner mehr anschaut, wie den Pandemieplan.

In einer Krise, die vom Menschen auf einmal Verzicht und Opfer fordert, wie di Einschränkungen bei einer Pandemie, fragen sich die Menschen zumeist, wann diese aufhören, und nutzen die Zeit nicht, sich auf ein danach vorzubereiten,um einen ” restart” durch zu führen.

Man schiebt die Schuld an allem auf andere, Dritte, den Staat und bekommt sein Eigenes oft nicht geregelt, nämlich sich neu zu sortieren, vielleicht bisher nicht genutzte Fähigkeiten zu entwickeln.

Jeder Neubeginn bedeutet neue Chancen alles besser zu machen, künftige Fehler aus dem ” davor” zu vermeiden, auszuklammern und Wege zu beschreiten,

die dies nie mehr ermöglichen.

Danach, hinter her, darauf folgend, hintenach, hintendran, anschliessend.

Jede Krise bewegt, man ist gefordert Lösungen zu finden, wird einem aus dem Phlegma des Alltagstrotts, der Tretmühle und dem Stress des Seins herausholen,

keine Chance lassen “nichts” zu tun, nur zuschauen, nur Objekt zu sein.

Krisen können aber auch lähmen, apathisch machen, fatalistisch ” wenn es kommt, dann kommt es”,

dann wäre das “danach” vielleicht  nur das Zusammenkehren eines Scherbenhaufens.

Kreativ könnte man die Scherben weiter verwenden und etwas anderes daraus machen, zum Aufbau für etwas völlig anderes verwenden.

Nach jedem Brand, nach jeder Katastrophe gibt es Pionierpflanzen, die die Lücke des Schadens bald danach auffüllen.

Die Natur versucht sich zu heilen und zeigt uns, wie wir mit dem davor und danach mit unserem Leben und unserer Erde umgehen sollten. Jedenfalls nicht warten, bis irgendjemand, die Politiker oder der Staat das lösen wird.

Diese Menschen sind eben auch nur Menschen.

← Back

Thank you for your response. ✨

Donation

Please give a donation. You also can buy the paintings. I use donations for „children in need“

€10.00

 

 

Corona ,beschwert, belastet

hphsblog's avatarHPH s Blog

Scan_20200311 (2)

Wie auch immer, warum auch immer.

Beschwert, da steckt schwer dahinter , eine Last, Probleme, zumeist solche die schwierig zu lösen sind.

Keine Quizfrage, Rätsel, nein, tiefer Ernst

Alles läuft wie normal, und plötzlich aus heiterem Himmel, da kommt etwas, was man zuerst gar nicht einschätzen kann, mit dem niemand gerechnet hat.

Dann verdichten sich Informationen, aber das Problem ist noch weit weg.

In unserer Welt  wird  alles digital erfasst, von der DNA über die Sprache , vom Fußabdruck, Fingerabdruck, der gesamte Körper in seiner Biometrik. Bios, altgriechisch das Leben”, Metron, das Mass.

Alles Identifikationsmöglichkeiten einer bestimmten Person, seines Verhaltens, seiner Gewohnheiten.

Und dann taucht ein Virus aus dem Mikrokosmos auf, nur mikroskopisch sichtbar,

und bringt das ganze Gefüge dieser Welt durcheinander.

Er war nicht erfasst unerkannt, keine Kamera konnte ihn identifizieren.

Auf einmal ist er vor der eigenen Haustüre, er hat sich seinen Wirt und Träger gesucht.

Kein Staatsmann…

View original post 328 more words

Wissensnomaden

Scan_20200331

Unabhängig von Zeit und Raum.

Irgendwo, Hauptsache man hat WLAN, Verbindung , Internet, mobile Energiespeicher, entsprechende Power-Quellen um Strom zu haben.

Die Zukunft wird mobiles Solar liefern, auf irgendeiner Oberfläche,  das uns noch unabhängiger machen wird.

Der Job, nicht statisch im Büro, sondern Home Office, und ” home” ist die Welt.

Selbständig, Freelancing statt lohnabhängig, aber eine neue Art von Wettbewerb, der einem ruhelos werden lassen kann.

Immer mehr, immer schneller, Zeitverdichtung.

Neue Arbeits-und Erwerbsformen und Modelle.

Alles,  vom  Direkthandel, wie dem Wochenmarkt, über Online, zu Crowdworking über Internetplatformen, wo Jobs und Aufträge angeboten und gesucht werden.

Corona zwingt uns in der Quarantäne und der Schließung zahlreicher Berufssparten neue Wege zu suchen und zu finden.

Wissen muss überall in der Welt abrufbar sein.

Videokonferenzen, Internetshopping, Home Office, die Digitalisierung bekommt einen Schub.

Der Mangel oder das Gebot keine Direktkommunikation wie gewohnt zu haben, wie auch Publikumsverkehr, zwingt uns zu neuen Wegen.

Die einen kreieren eine Internet WG, neue Platformen entstehen, man geht sich aus dem Weg, gibt sich nicht mehr die Hände, umarmt sich nicht mehr und gewöhnt sich an die neuen Formen. Andere koppeln sich davon ab, verstehen das alles nicht.

Unser Wissen ist im Erlernen schon veraltet. Man muss immer und immer schneller dazu lernen, sich weiterbilden, und egal wo man hinfährt, muss das Erlernte, das wissen, was neu ist, was ” in” ist, was wo steht, verfügbar sein.

Die Welt der rasanten Veränderungen ist kein Ruhepol,

Manche nennen sich ” Know Mads”, das “mads” steht für verrückt, ausgefallen, kreativ, einfach andere Wege.

Visionauten, Entwickler, Sinnsucher und Wandlungspioniere. Viele Bezeichnung für die  neue Wege Suchenden.

Man wird anders wohnen, wie Wohnungstausch, oder Reihentausch in Job und Bleibe.

Die Welt wird sich dramatisch verändern,

aber nur vielleicht nur für eine neue Schicht, derer, die sich das neue Nomadentum leisten können, die Bildung dazu,

und es bleibt zu hoffen, dass man nie vergessen wird, ein Herz, Gefühle , soziales Empfinden und Verantwortung zu haben.

Donation

Please give a donation. You also can buy the paintings. I use donations for „children in need“

€10.00

Kuddelmuddel

Scan_20200331 (2)

Getrennt Kud del mud del, lautmalerisch.

alles durcheinander, gemischt, ein Konglomerat von allem Möglichen.

Kudja heisst ungarisch Hund, Kud seht auch für einen Flughafen auf Borneo.

Mud, Sumpf, im niederdeutschen ” modder), modrig.

Wenn man vor lauter “hin und her” das Statische nicht mehr finden kann, weil es im Sumpf untergeht.

Ein Scherz, kein Scherz, Wirrwarr

Thomas Mann verwendete das Wort in seiner Erzählung ” Die vertauschten Köpfe,1940 ”

Leider sind manche Dinge am 1.April kein Scherz.

Für manche ist das ganze Jahr April.

Für die ” Fakes” Verursacher, die Scheinheiligen, die so tun als ob,

für jene, die immer sagen ” stimmt nicht”,

für die an ihre eigene Wahrheit glauben.

Eigentlich ein sehr modernes Wort, wenn man die Welt betrachtet.

Viele selbsternannte Experten, wenige, die wirklich Ahnung haben.

Mahner, auf die man nicht hört.

Scharlatane und Realitätsverdreher gab es schon immer

Zahlreiche Besserwisser, oder Menschen, denen Macht und Durchsetzen ihrer Ideen wichtiger ist , als Glück, Freude und Achtung vor dem Leben anderer und der Natur.

So ist es für uns alle schwierig in dem Kuddelmuddel der Realitäten den richtigen Weg zu finden.

Donation

Please give a donation. You also can buy the paintings. I use donations for „children in need“

€10.00