Das Mühlrad

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Alles dreht sich,

die Frage ist nur um was und wie.

In einer Krise zeigt sich, wie jeder mit dieser umgeht, und,

was manche wirklich denken.

Bei Einschränkungen , wie in der Coronakrise, wo die Politik, um Leben zu schützen, einen Mindestabstand von Mensch zu Mensch  vorschreibt,

Freiheitsrechte, wie Reisen machen, Feiern, Versammlungen ,  Besuch von Freunden einschränkt, Restaurants, Geschäfte schliesst, Schutzmaskenpflicht einführt,

viele Aktivitäten des täglichen Lebens herunter fährt,

reagieren die Menschen , wie unterschiedlicher nicht reagiert werden kann.

Für die einen gibt es auf einmal Zeit, Besinnung, Aufarbeitung des  liegen Gelassenen, Dinge für die man nie Zeit hatte,  Ruhe, man kann wieder miteinander reden.

Aber da entsteht, weil man das nicht gewöhnt ist, und das ganze Leben nur oberflächlich war, auf einmal häusliche Aggression, statt das Geschenk Zeit zu nutzen, miteinander etwas zu tun.

Geld, das man für Reisen, Kneipen ausgegeben hatte, ist auf einmal da, aber man kann es nicht ausgeben.

Alle jammern, dass die finanziellen Verluste durch die Einschränkungen zu gross sind, statt nach zu denken , dass es uns gegenüber vielen Menschen in ärmeren Ländern immer noch so gut geht, dass diese von unserem Sein nur träumen können.

Die Politik ist wie ein Chamäleon, es wird auf die die  Wählerstimmen geblickt,

man verspricht zu helfen, publiziert dieses.

Schaut man aber in die Umsetzung, wird das meiste zu einem bloßen Gerede.

Dem, der nichts hat  wird Geld gegeben, oder den großen  Konzernen,  und dem Kleineren, der investiert hat, fleißig war, wird alles was er geschaffen hat gegen gerechnet und er bekommt außer einem Kredit nichts.

Zuerst legalisiert man die Sterbehilfe, dann sagt man, dass man die Alten und Schwachen schützen möchte, gleichzeitig diskutiert man eine medizinische Triage, in dem man laut nachdenkt Menschen über 80 erst gar nicht zu helfen, sie im Falle einer Erkrankung einfach sterben zu lassen.

Andere gehen noch weiter. Soundso viele tote Alte sparen dem Staat Summen an Pensionen und Renten.

Menschen, die zuvor gerade dieser Generation, die ihnen ein schönes Leben ermöglichte, vorwarfen, am Klimawandel  schuld zu sein, viel zu hohe Renten bekämen, denken, das es bei Infektionen eh die richtigen treffen würde.

Die sterben ja sowieso-

Andere sprechen gar von Enteignungen derer, die sich durch Arbeit und Fleiss etwas geschaffen haben.

All das ist aber nur die eine Seite des Mühlrades des Lebens , dass sich immer weiter dreht.

Es gab noch nie so viel Solidarität unter den Menschen.

Berufe, die man zuvor nie gross beachtet hatte, entwickeln sich zu essentiellen, auf einmal unabdingbaren, lebenswichtigen Tätigkeiten.

Nachbarn helfen sich.

Menschen denken nach.

Die einen meinen es gäbe pro Jahr mehr Verkehrstote als Coronatote, also was soll das alles, und, vergessen dabei, dass manche dieser Tode vermeidbar wären.

Andere entdecken auf einmal eine andere Seite des Lebens, sehen Tiere, hören Vogelstimmen, genießen die unfreiwillige Ruhe, eine Phase ohne Hektik und Stress.

Da alle Menschen unterschiedlich sind, kann Ruhe für einige auch der Grund für Depressionen sein.

In der Krise kommt halt eine andere Seite unseres Seins zum Vorschein und es obliegt jedem in welche Richtung und mit welcher Geschwindigkeit sich das Rad des Lebens dreht. Zum Guten oder Schlechten, zum jammern oder sich freuen, Glück oder Pech.

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