Die Ablenker

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Ablenken,

in eine andere Richtung bringen,

dazu bringen etwas anderes zu tun als man möchte oder sollte.

Der Geschwindigkeitsrausch. Es macht Spaß die Fähigkeiten seines Autos auszureizen. Schneller, noch schneller, speed, high speed.

Man überschätzt sich, rechnet nicht mit plötzlichen Ereignissen, wie ein LKW der ausschert, ein Wagen der auf einmal die Spur wechselt. In der Folge kommt man in eine instabile Lage, der Wagen bricht aus, schert aus, kann sich überschlagen, auf andere Autos treffen.

Das Mobiltelefon. Termindruck, Stress, man wartet auf eine Message, sie kommt nicht, dann doch, wirft einen Blick auf das Display, ist neugierig von wem. Das Erwartete oder etwas Anderes. 3 Sekunden Ablenkung zum Schleudern, zum nicht Reagieren.

Die Gedanken, die einem die Konzentration nehmen.

Man denkt an dies und das, lässt Gedanken und Impulse aus jeder Schublade, jedem Kästchen seines Unterbewusstseins zu.

In seinen Gedanken verloren, dann das Aufwachen, Erschrecken und es ist zu spät, keine Reaktionszeit.

Nicht nur im Strassenverkehr. Wir lassen uns oft ablenken, manchmal sogar sehr gerne, dann aber wieder unbewusst.

Französisch ” distraire”, spanisch ” distraer”

Man nimmt sich etwas vor, macht e dann aber doch nicht, und,

weiss noch nicht einmal warum.

Tausend Ideen, aber nichts umgesetzt, weil einfach immer etwas dazwischen kommt und dann das , was man sich vorgenommen hat, in Vergessenheit gerät.

Ablenken hat aber auch einen völlig anderen Sinn.
Sich zerstreuen, sich auf andere Gedanken bringen.

Einfach sich mit anderen Dingen beschäftigen.

Vermeiden kann man die negative Seite des Ablenkens, wenn man das, was man tut einfach richtig und zu 100% macht und das Positive dann, wenn es der Seele gut tut.

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Bionik

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Holometabole und hemimetabole Insekten, allesamt Gattung der Gliederfüssler , es gibt zig Arten, viele sind noch gar nicht erfasst.

Allen gemeinsam  sind  Fähigkeiten , die wir noch nicht geschafft haben zu kopieren.

Ein Schwerpunkt der Bionik.

Leonardo da Vinci versuchte den Vogelflug in Technik umzusetzen.

Die Stahlrohrtürme von Windkraftanlagen sind Strohhalmen nachgebaut,

Spritzen den Giftstacheln von Bienen und Hornissen,

der Raketenantrieb ist dem Rückstoßprinzip von Quallen und Tintenfischen abgeschaut, der Klettverschluss den Kletten, das Echolot und Sonar den Delphinen und Fledermäusen.

Wenn man Insekten zusieht, wie wendig sie  fliegen, fast wie schwerelos in der Luft, wie elegant Libellen oder die Tigermücke sich im Raum bewegen und in der Luft  manövrieren,

erkennt man, dass wir erst am Anfang von Entwicklungen stehen.

Die Natur, so der Schweizer Schriftsteller Robert Walser, muss sich nicht anstrengen bedeutend zu sein, sie ist es.

Fallschirm, Stacheldraht, die Konstruktion von Flugzeugen sind der Natur abgeschaut.

Im täglichen Leben nehmen wir diese Leistungen der Natur nicht für voll, sonst würden wir keiner Fliege etwas zu Leid tun, denn auch sie ist ein technisches Wunderwerk.

Wir konstruieren Drohnen, die in Perfektion weit hinter der Natur stehen, jede Libelle kann das besser.

Schon alleine die modernen Lüftungssysteme sind  von Termitenbauten abkopiert, der Lotus Effekt lässt Wasser abperlen.

Spinnen dienen als Modell für Fortbewegung, wie die Radlerspinne Tabacha, die das Vorbild für den Weltraumroboter Tabbot war; sie kann sich so verändern, dass sie sich wie ein Rad fortbewegen kann.

Eine 60-jährige Buche zum Beispiel hat 200.000 Blätter. Das sind ihre Solaranlagen, in sechs Schichten übereinander, jede Schicht unterschiedlich sensibel für Licht, so Wissenschaftler des Mensch-Natur-Technik Zentrums Mecklenburg-Vorpommern.

Bei der ersten Marskolonie werden neben Pflanzen der Erde auch die ersten Insekten mit dabei sein, und die Evolution wird zeigen, wie sich das alles unter anderen Schwerkraftbedingungen entwickeln wird.

Und die erste Raumstation in der Umlaufbahn um die Venus wird ein anderes ähnliches bewirken.

Die Natur versucht mit möglichst wenig Energie und Material viel zu erreichen.

Pinguine können dank ihrer strömungsgünstigen Form 1500 km mit einem Energieverbrauch, der 1 Liter Treibstoff entspricht, zurücklegen.

Würden Geld und Ideen in die Bionikforschung gesteckt, statt in Wettrüsten zu verschleudern, wären wir in der Entwicklung unserer Technologien wesentlich weiter.

Künstliche Gliedmassen, Panzerungen für die Menschen, die Recht und Ordnung garantieren müssen können wir bei Käfern abschauen. Die Auswahl ist groß .

Nur – man muss die Chance die uns das “Sein” gibt, nutzen.

Ein weiterer Meilenstein in der Evolution, mit ab und zu etwas revolutionär wirkendem, was aber in der Natur nichts Neues ist.

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Ruf nach Kühlung

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Hitze, Hitzewelle, Traumtemperaturen für die Einen, Horror für die Anderen.

In vielen Ländern müssen die Menschen mit den heissen Temperaturen ohne Air Condition auskommen.

Historisch hat man die Häuser anders gebaut. Enge Gassen, oder aus Lehm, weiß getüncht.

In Betonräumen ist es auch kühl, nicht aber in den vielen scheinbar modernen Gebäuden.

Was ist, wenn die Hitze immer grösser wird, wenn der Kühlschrank zum beliebtesten Ort wird,

oder manche Menschen in Supermärkte gehen und man feststellt, dass dort die Tiefkühlregale der angenehmste Aufenthaltsort sind.

Vielleicht muss sich , sollte es künftig immer wärmer werden, die Architektur um neue Wege kümmern.

Unter der Erdkruste ist es kühler, in Höhlen, Labyrinthen,

oder einfach nur die Dächer begrünen, Steinwüsten meiden, Häuser mit vielen Schattenoptionen bauen, Energie sparender.

Es gibt immer viele Wege, die zu einem Ziel führen.

Ein Blick in die Geschichte zeigt uns , an was Kulturen zu Grunde gingen, zum Beispiel wenn ein Fluss die Richtung wechselte und alles verdorrte,

wie die Kulturen am Amur, oder in Assyrien, oder durch überflüssige Kriege und Konflikte, auch überall da, wo Menschen ihre Lebensgrundlage, die Pflanzen und Bäume vernichteten.

Wir müssen unser heutiges Wissen nutzen.

Know How grenzüberschreitend bündeln

Der Ruf nach Kühlung darf nicht verschallen, Air Conditions könnten alle solarbetrieben sein und auch so geliefert werden.

Man muss sich nicht quälen. Manchmal hilft ein Blick ins Tierreich.

Den Tagesrhythmus ändern. Tags schlafen, und wenn es kühler wird, in der Nacht, arbeiten. Weniger Energie verbrauchen, besonders diejenige, die sich in Wärme umwandelt.

Statt Hitze zu bejammern, das tun, was weiter hilft und das natürlichste ist:

Sonne meiden und soviel Erde wie möglich mit Schatten spendenden Bäumen bepflanzen.

 

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Der Joker

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Im Ungarischen heisst ” jo ” gut und “kert” Garten.

Eine fiktive Comicfigur? Die Glückskarte, das Freilos?

Eine Karte mit Narrenbild, die für jeden, jedes und alles  gelten kann.

Aus dem Lateinischen ” Ioculator”, Spassmacher, Jongleur.

Im Englischen ” Joke” Spass.

Gaukler, Narr und Harlekin.

Eine Option, bei der ein Spieler eine Hilfe in Anspruch nehmen darf, wie bei ” wer wird Millionär”

Figurativ könnte ein Joker für jemand, der ausgefallen ist, einspringen.

Eine Bedeutung des Jokers ist die des unheimlichen Narren, der sich keiner Norm unterordnen will und kann.

Im Tarot ist der Joker die bildliche Aussage der Kraft,  die alles und Nichts für den Menschen bedeutet.

Einen Joker ziehen bedeutet doch noch einen Trumpf zu bekommen, eine Chance zu haben.

Leider hat man Joker nur für die kleinen und irdischen Dinge, nicht für Fundamentales. Da hilft nur die Realität, das, was ist und war.

Man bräuchte für die wichtigen Dinge einen Joker: für den Frieden, für die Natur, gegen Hass, für Freude, Glück,

einen, der  immer in Not einsetzbar sein sollte  und der alles mit einem Lächeln paralysieren könnte.

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Am Ufer der Zeit

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Zeit. sie ist kostbar, bedeutend.

Zeit kommt und geht. Wann hat die Zeit begonnen, wann endet sie?

Das ist auch die Frage wessen Zeit, was für eine Zeit.

Nicht wie im Science Fiction von Jack Finney (1970) ,  die Zeitreise.

Wir stehen vielleicht erst am Anfang dessen, was man sich vorstellen kann,

und wissen nicht, ob es schon bald das Ende ist.

Alles sich Ereignende dupliziert sich in Sekundenschnelle.

Schnell, schneller, noch schneller.Im Express.

Was ist, wenn der Strom der Zeit so stark anschwillt, dass er einem mitreißen kann,

oder,

wenn man am Ufer stehend  einfach nur sieht, wie alles weggezogen wird,

Häuser, Menschen, Steine, Bäume, Autos. können einfach , wie Spielzeug, wegrutschen.

So wie ein Tsunami alles wegschwemmt oder der kleine Bach  zu einem einem reißenden Fluss wird, der Berge zum sich bewegen bringen kann,

so kann die Zeit so vieles mit sich bringen, dass man nicht im Fluss stehen kann,

und, wenn man keine Haltegriffe hat, auch ausgeliefert ist.

Und ohne Boot oder Brücke kann man den Fluss der Unendlichkeit nicht überqueren, muss die Zeit aber doch irgendwie überbrücken.

Man kann die Zeit nicht zurückdrehen, auch nicht vor datieren. Was geschieht passiert in jeder Zeit, wie immer man diese auch bezeichnen mag,

die Uhren laufen in der Vergangenheit nicht schneller und in der Zukunft nicht langsamer.

Was wir jedoch können, ist mit der Zeit, der eigenen Zeit,  sinnvoller und effektiver umzugehen. Was effektiv ist, müssen wir selbst definieren.

Macht und Reichtum erreichen, Job, das Verleihen seiner Arbeitskraft oder Zeit für sich zu haben, für seine Lieben, Zeit in sich zu gehen.

Zeitreisen in die eigene mentale Vergangenheit zu machen, kann dazu beitragen zu lernen,  besser mit der Zukunft umzugehen.

Passiv sein bedeutet am Ufer der Zeit stehen zu bleiben und nur Zeuge des Seins zu sein,

nicht Subjekt der Zeit, sondern Objekt zu sein.

Die Neugierde treibt einem auch dazu wissen zu wollen, was am anderen Ende des Ufers ist, und wenn wir weder fragen noch den Fluss überqueren erfahren wir dieses nie.

 

 

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Sengende Hitze

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Wenn die Hitze immer grösser wird,

man schon gar nicht weiß wo man sich aufhalten soll, der Planet glüht,

da sehnt man sich nach Kühle, nach einer Brise, einem Windzug.

Waldbrände, Buschbrände, sengend, glühend, machen vor keinem Kontinent halt, auch nicht vor arm und reich, es kann die Villa eines Superreichen ebenso wie die Hütte eines Bettlers treffen. Leider werden viele durch Menschen verursacht, die einfach eine Zigarettenkippe wegwerfen oder ein Lagerfeuer anzünden und ein Inferno auslösen.

Seit der Zeit der Dinosaurier vor 56 Millionen Jahren, im Paläozan,  war es offensichtlich nicht mehr so warm. Aber das meinen die Prognostiker.

Das muss nicht so werden.

Die Pole waren damals eisfrei und selbst in der Arktis wuchsen Palmen, die Erde war von einem Tropengürtel umgeben.

Für viele Spezies hatte dies negative Folgen. Aber vor 35 Millionen Jahren bildeten sich schon wieder Eisschilde und alles hatte sich wieder geändert.

Eiszeiten und  Wärmephasen wechselten sich ab.

Das globale Ökosystem der Erde hat seine eigenen Regeln,

für die wir Menschen nicht verantwortlich sind.

Wir reden von Klimawandel, und meinen immer nur unseren Beitrag,

aber der ist gering.

Aber es gibt einen fundamentalen Unterschied gegenüber früheren Phasen.

Der Mensch hat vergessen,  da wo er die Erde ihrer grünen Haut beraubt , eine neue zu pflanzen. Würde jeder Mensch nur einmal im Monat  einen Baum oder Pflanze setzen/pflanzen, als Kompensation für  durch  ihm vernichtete Pflanzen, würde die dadurch vergrößerte   grüne Lunge vieles auffangen.

Aber wir tun es nicht, oder nur wenige Menschen und Friday for Future nützt nichts, das ist nur Gerede, ein Slogan, nichts wirklich bewegend , weil keine Taten damit verbunden sind. Lieber : Friday planting day.

Stattdessen müllen wir die Erde zu, kümmern uns nur wenig um andere Lebewesen und Lebensformen.

Wir haben heute so viele Möglichkeit , Technologie, Wissen, Know How, dass wir in jedweder Klimazone gut leben und uns darauf einstellen können.

Menschen können in der Hitze Somalias, in einer  Wüste ebenso wie in der Arktis überleben..

Anstatt all das kompakte Wissen der Menschheit zum Wohle aller zu nutzen, verschleudern wir dieses in Konflikte, Kriege, Streitigkeiten und Machtkämpfe.

Wir brauchen keine grüne Revolution , bei der es um “Diesel oder nicht” geht, um E Autos und saubere Energie,

wir müssen den Planeten wieder begrünen, und da muss jeder da beginnen, wo er sich befindet, und wir müssen mit Ressourcen sorgsamer umgehen,

sollten bescheidener werden.

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Die Anschieber

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Wie oft erlebt man, dass irgend etwas nicht klappt, es  nicht vorwärts geht.

Man möchte am liebsten alles antreiben, weiß aber, dass man weder die Kompetenz, die Macht noch die Mittel dazu hat.

Verbal kann man das, motivieren, aber was ist, wenn der Anzutreibende das gar nicht will.

Vielleicht lebt er, wie in einer gläsernen Kugel, oder einer aus der weder er raus noch jemand anders rein kann.

Manche Kugeln sind ja wie die des Sisyphos., der ca, 1400 Jahre vor Christus als König von Korinth gelebt haben soll, so die Mythologie, und ob seiner Weisheit bekannt war.

Wegen Frevels gegen die Götter wurde er in die Unterwelt gezwungen und musst als Strafe einen Felsblock auf ewig einen Berg hinauf rollen, der,  wenn fast am Gipfel war, wieder den Berg hinunter  rollte.

Als  Sisyphosarbeit bezeichnet man eine schwere, nie aufhörende und ertragslose Arbeit ohne erkennbares Ende.

Oft kommt einem Arbeit als solches vor. Fast am Ziel angekommen, heißt es alles zurück.

Ungeduld oder Frustration, weil entweder nichts geht oder alles dauern geändert wird?

Man fühlt sich beinahe ohnmächtig, denn es wird doch anders gemacht, als wie man es selbst wollte.

Alleine kann man nichts oder nicht viel anschieben, aber wenn man im Tierreich sich die Ameisen ansieht oder die Termiten, merkt  man, dass man gemeinsam mit anderen eine Menge bewegen kann.

Nichts muss sein , wie es ist. Panta Rhei , die einzige Konstante ist der Wandel.

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Management

Man könnte es auch nennen:

Wie organisiere ich etwas, steuere Funktionen, Vorgänge, Menschen um etwas zu erreichen.

Das wichtigste Fach des Lebens lernen wir nicht einmal in der Schule, nämlich wie organisiert man sein eigenes Leben.

Die Folge alles verläuft nicht unbedingt geplant ab, im Gegenteil. Man weiß am Anfang überhaupt nicht, was am Ende heraus kommt.

Jeder kocht seinen Brei, man sagt auch: ” viele Köche verderben den Brei”

So ergeben sich  viele Formen des Managements 

Management by incident: Es kommt wie es kommt

Management by potatoes: Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln

Management bei Champignons: Mitarbeiter im Dunkeln lassen, Mist darauf schmeißen, wenn einer den Kopf rausstreckt, diesen sprichwörtlich abschneiden.

Management by bird: Über etwas drüber fliegen und ab und zu seine Notdurft fallen lassen. Damit müssen sich die anderen auseinander setzen.

Management by Blue Jeans: An den entscheidenden Stellen sitzen die Nieten.

Management by Helikopter: Anlanden, Staub aufwirbeln und wieder weg fliegen.

Management by Kohl, nach dem ehemaligen deutschen Bundeskanzler benannt: Aussitzen, Abwarten.

Management by Chaos: alles sich selbst überlassen, irgendwie gibt sich alles seine oder eine neue Ordnung.

Man sagt oft, dass der Mensch im Mittelpunkt stehen würde, tatsächlich steht er deswegen oft  im Wege.

Wie Menschen manchmal miteinander umgehen lässt die erste Silbe von Management ” Manage” eher als Manege empfinden. Dressiert, jeder hat etwas bestimmtes zu tun, wenn er es nicht tut, wird er sanktioniert. Die Manege ist die Welt.

Es ist schwer sich selbst zu entfalten, seinen Weg zu gehen ohne auf Macht, Gier, und Ellenbogen zu setzen.

Gutmütigkeit wird eher missbraucht, genutzt, verwendet, sogar verachtet.

Der Starke bewundert, der rücksichtslose Machtmensch favorisiert, er hat ja Führungseigenschaften.

Aber zu allem gehören immer zumindest zwei Seiten, und es liegt an uns, ob wir das mentale Hamsterrad immer am Laufen halten, oder dieses in das Museum der Geschichte verbannen und den eigenen Weg suchen.

Das Leben ist immer ein Kompromiss aller, und das ist die Kunst des Managens.

 

Management

Mulititechnik. Acryl, Filzstift. Original. Handsigniert. Erlös wird für soziale Projekte verwendet.

500,00 $

die Medusen

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Medusa, eine Gorgone in der altgriechischen Mythologie, Tochter der Meeresgötter Phorkys und Keto.

Ursprünglich eine betörende Schönheit. Als Pallas Athene sie in einem Ihrer Tempel mit Poseidon beim Liebesspiel überraschte, verwandelte sie Medusa in ein Ungeheuer mit Schlangenhaaren, Schuppen, bronzenen Haaren , glühenden Augen.

Bei Ihrem Anblick erstarrte jeder zu Stein.

Heute haben die Medusen andere Formen und Gestalten. Männlich und weiblich.

Da ist der Ehrenmann, der alles mit Handschlag macht, nichts schriftlich fixieren will, denn ein Wort ist ja ein Wort und von dem, wenn es so weit ist, er  nichts mehr weiss.

Da sind die Intriganten, scheinbare Freunde, die einem über all hin begleiten wollen, aber in Wirklichkeit nur , um sich ihren eigenen Vorteil heraus zu schlagen und sich bevorteilen.

Die Jammerer

So, wie in dem Beispiel: Mehrere Menschen gehen durch eine Drehtüre. Einer jammert ohne Ende, wie spät er dran ist und überhaupt, und dies so lange, bis man ihn vorlässt. Als die Drehtüre aufgeht, ist er ja der erste, und brüstet sich auf einmal, ich bin der Erste, der Schnellste, der Klügste.

Da sind die Absauger, die einem tausende Fragen stellen, die man gerne beantwortet, aber alles aufsaugen und für sich selbst nutzen. Da ist es der Arzt, denn man hat, zu dem sie dann auch gehen,  besondere Schnäppchen, Bekannte, an die man sich dann ran macht ” ich hab von dem oder der von Ihnen gehört” und dann wird da gesülzt. Auf einmal stellt man in ” social media fest” dass sie die eigenen Freunde auch als solche einladen.

Da sind die super freundlich Tuer, die Schleimer. Kaum ist man aus den Augen, wird man beschumpfen. Schwer, zwischen Falschheit und Echtheit zu unterscheiden, zwischen Fake und Wahrheit.

Medusa hat viele Gesichter. Vielleicht muss man es so wie Perseus machen, der mit einer Tarnkappe, die ihm die Nymphen gaben, Medusa über das Abbild nur in einem Spiegel ansah, und deswegen nicht erstarrte. Tarnkappen haben wir keine, aber können aufpassen und den Spiegel in übertragenem Sinne sehen.

Vieles was geschieht hat mehrere Seiten und viele Gesichter, und die  sind so, dass man sich davon nicht täuschen lassen darf. Und gerade in der Politik sind Medusen häufig anzutreffen.

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