die gesamte Zeit auf dieser Erde gibt es Übergänge.
Nichts kommt ohne das Ende eines anderen, eines “Gewesenen”, von etwas , was war, aus.
Irgendwelche Übergänge gibt es immer.
Manchmal sanft, dann wieder abrupt.
Wendepunkte im Leben, Orientierungsphasen, Neubeginn, Abschluss mit etwas.
Viele Ereignisse überrollen einem, man sucht Halt und Struktur, was nicht immer leicht fällt.
Vieles kann man trotzdem selbst gestalten.
Zum Beispiel mit Ritualen.
Kurz vor einer OP , beim Vorbereiten des Narkoseteams , wollte ich fragen, werde ich mit Spritze, Tablette oder Gas betäubt. Auf meine Frage eine nicht erwartete Antwort. ” Wir haben unsere Rituale”.
Wie heissen Sie, wann sind sie geboren, mein Name ist , der meiner Kollegin…. Alles genau nach einem Schema ablaufend, genau strukturiert, damit nichts übersehen wird. Immer das Gleiche.
Rituale der Begrüßung, bei Feiern, wie Abitur, Studium, Hochzeiten, Geburten. Im rechtlichen Bereich Kündigungen, Umzüge, alles geschieht nicht das erste Mal. Man kann auf bewährte Lösungen zurückgreifen.
Das ganze Leben besteht aus einer Aneinanderreihung verschiedenster Ereignisse und eine Struktur gibt eine Verhaltenssicherheit. Unstrukturiert zu leben bedeutet der Verzicht auf Selbstgestaltung.
Statt zu leben, wird man gelebt.
Aber nur wir selbst können uns unsere eigenen individuellen Übergänge schaffen..
Tun wir es nicht sind wir wie ein Wassertropfen im Strom des Lebens, der weder über die Richtung, noch Geschwindigkeit entscheiden kann.
Er ist das Treibgut des Lebens, das irgendwo und irgendwie strandet.
Das Leben ist zu kostbar um es immer anderen zu überlassen.
Lebensübergänge
Druck auf Leinwand, original handsigniert
Erlös wird für Kinder in Not verwendet
die Nächte immer dunkler, nass, nebelig , erwachen die Geister des Sumpfes, der Moore und Feuchtwiesen.
Furcht einflößend , schaurig, abstoßend und anziehend zugleich regen sie die Assoziationen, Erinnerungen an, sich aus den dunklen Ecken seines mentalen Seins heraus zu getrauten .
Es ist alles nur Illusion, schon das Sonnenlicht nimmt das Schreckliche weg,
offenbart, dass die bösen Geister nur vielleicht die Kälteschutzverkleidung schöner Pflanzen sind und spätestens im Frühling deren Schönheit wieder zeigt.
Nicht wie die Schattengeister, die von einer Winzigkeit durch Licht gigantisch werden können,
die wie der kleine Tausendfüssler im Schattenbild zu einem unbesiegbaren Monster werden kann.
Nebelgeister lieben den Schatten des Mondlichtes, die Sonne schon verrät ihr wahres „ich“.
Mondlicht bringt sie zum Leuchten, erweckt Konturen unscheinbarer Formen zu einer metaphysischen Impression.
Das Verkleidete , das Innere zeigt zaghaft, das unter der Hülle auch noch etwas anderes geheimnisvolles ist.
Aber ist es nicht immer im Leben so.
Viele Politiker erinnern an Nebelgeister oder Schattenbilder.
Das wahre “Sein” erkennt man nicht, nämlich unter der Verkleidung den vielleicht schwachen, selbstzweifelnden Menschen mit all seinen Ängsten,
solchen, die jeder hat, nur er nie zeigt, sonst wäre er nicht das, was er zu sein scheint, die Illusion.
Das Geheimnis kann man nur mir Wärme, Licht, Lächeln und Sonnenschein dechiffrieren.
Aber was wäre die Welt ohne all die interessanten Geheimnisse?
Illusionen sind oft das, was einem am Leben hält, eine desillusionierte Welt wäre vielleicht die von blossem Eis und Kälte,
und wenn die Illusion auch nur erreicht sich an etwas positiv wirkendem zu begeistern und als Zündfaktor zu dienen,
wäre sie schon ein Erfolg,
den, Licht und Wärme in das Dunkel der Nacht zu bringen.
Das Wort ” Crazy” klingt schön für manches Verrückte und Ausgefallene das Menschen so zeigen, aber trifft nur einen Teil.
Verrückt, aus dem Lot geraten, oder aus dem Rahmen gefallen, nicht den allgemeinen Normen entsprechend, aber vielleicht deswegen einzigartig.
Wie heisst es doch ” Nur Narren und Kinder können ungestraft die Wahrheit sagen” . Die einen sind noch in die gesellschaftlichen Schablonen gepresst, die anderen sind diesen entwichen.
verrückt sein, heisst nur dass mentalen und physischen Achsen seines Seins nicht kongruent sind.
Zu oft werden wir in etwas gepresst, was wir nicht sind, und mit diesen Ungereimtheiten müssen wir dann leben.
Und, es ist nicht leicht diese Achsenverschiebungen zu korrigieren, wenn man nicht weiss welches die grundlegende ist, und welche Faktoren diese beeinflussen.
Im Wort beeinflussen steckt das ” fliessen”, die Bewegung , das Steuernde.
Im Fluß des Lebens sind wir Steuermann, Kapitän und Fluss zugleich, und,
so müssen wir schauen, daß wir mit und in uns synchron sind, um gegen alle Untiefen dieser Welt gewappnet zu sein,
und lernen Teil des Gesamten zu sein und nicht ein Fremdkörper, der nicht in das Bild des Kosmos passt-
Aber das stimmt ja nicht. Gedanklich kann man jede Grenze, jeden Raum überwinden.
Zig Kommunikationsarten in die ganze Welt, ohne je seinen Platz zu verlassen
Man kann den Raum, in dem man gestellt ist , nicht immer körperlich verlassen
Wir werden bald die Situation erleben, dass es auf dem Mond oder Mars eine Kolonie geben wird, wir somit Räume überwinden lernen, die früher unüberwindbar schienen und es wird irgendwann der erste Mensch dort geboren werden.
Auch wenn man eingeengt sein mag, bleibt man frei. Die Seele ist immer frei und die Gedanken können einem überall hin führen.
Wenn man in einer MRT Röhre liegt, sich nicht physisch bewegen kann, bleibt man frei.
Freiheit kann man einem nur nehmen wenn man einem tötet und such da bleibt der Geist frei.
Freiheit ist unantastbar und wenn jemand meint diese bei anderen zu beschränken, engt er letztlich nur seinen eigenen Geist ein.
Das Gefühl weglaufen zu wollen hat wohl jeder schon erlebt.
Zmeist kann man dies nicht, auch macht es wenig Sinn,
denn die Probleme, vor denen man weglaufen möchte, bleiben und kommen dann mit, und wenn es nur mental ist-
Nur ein Lösen macht Sinn.
Wenn das sprichwörtliche Dach über dem eigenen Kopf zusammen bricht, hat man die Chance ein neues zu bauen.
Das Beste aus einer Situation machen.
Besser ist das alles umdrehen. Dem Problem offen entgegen treten, trotzen, denken: „ jetzt erst recht“
Es gibt für alles Lösungen. Nicht immer die idealen, eher suboptimal, aber beurteilen kann man das erst ins nachhinein.
Ein Neubeginn ist immer möglich.
Statt angepackt zu werden selbst zu packen, aktiv statt passiv, Täter -Opfer Profile umdrehen, an David und Goliath denken, an Jean de la Fontaine‘s Fabeln wie „das Schilf und die Eiche“.
Menschen gehen auf die Strasse um die Lebensmittellieferanten und Märkte anzuklagen, überhaupt wird vorgeworfen, daß man viel zu viele Lebensmittel wegwirft.
Bei oberflächlicher Betrachtung mag dies zu treffen, aber geht an dem eigentlichen Problem vorbei.
Es gibt Länder, in denen die Menschen fast nichts zu Essen haben, in denen gehungert wird. Die Gründe sind vielfältig.
Die Menschen haben nicht den Mut, wie ein Bauer in Burkina Faso, der Ziegenmist mit Samenkörner auf den Wüstensand legt und mit wenig Wasser begoss und mittlerweile eine grosse Anbaufläche hat, und dort als Musterbeispiel gilt. Menschen müssen lernen, da, wo sie sind, auch etwas zur Verbesserung ihrer Lage tun.
Wir leben so in einem Überfluss, dass es viele Obstbäume voller Äpfel gibt, die herunterfallen, verfaulen, weil sie keiner erntet. Nur wenige Menschen sammeln sich Fallobst und machen zum Beispiel Kompott daraus. Aber manches darf man nicht.
Wir haben die groteske Situation, dass das unberechtigte Wegnehmen von Obst, in dem Fall Fallobst, als Straftatbestand gewertet wird, ebenso das Kriminalisieren des Herausnehmens von weggeworfenem Gemüse aus den Mülltonnen der Supermärkte.
Würden alle Menschen etwas bescheidener leben, nicht jeden Tag Fleisch essen, vielleicht nur einmal in der Woche, Obst ernten, wieder das Einmachen und Konservieren erlernen, wie es die Urgroßmütter taten, könnten wir alle kostengünstiger und gesünder leben
Die Natur ist eine schier unersättliche Quelle an essbaren Pflanzen, Beeren, Salaten, nur, wir nutzen dies nicht.
Brennesselspinat, Spitzwägriche als Gemüse. Löwenzahnsalat könnten , aus Eicheln getrocknet, gemahlenen Kaffee machen.
Es muss nicht der Leitfaden zum Überleben in der Natur herangezogen werden um seine Nahrungskette zu vergrössern, aber es ist halt einfacher alles nur im Supermarkt aus der Multiglobalen Sammlung auszuwählen.
Fast jede Etikette hat ein anderes Ursprungsland, und die Produkte müssen teuer in die hiesigen Lebensmittelmärkte transportiert werden, abgesehen davon, daß die Plantagen nur duch Rodung wichtiger Wälder entstanden oder das dringend in diesen Ländern benötigte Wasser verbrauchen.
Wir reden von Kimazielen und verpassen die schon im ” Jetzt”, weil es das Obst aus dem Norden ist, was in den Süden gefahren wird und umgekehrt.
Und dieses wird mit fast allem gemacht.
Bescheidenheit und Regionalität, das Nutzen des Vorhandenen ist klimafreundlicher als alle Politsprüche von wem auch immer.
Gerade der Herbst ist eine Erntezeit. Warum müssen es Früchte aus der Ferne sein, wenn alles auch nah zu haben ist.
Die Gesichter des Herbstes lachen uns förmlich an. Beeren, Äpfel, Birnen, Mais, Salate.
Vielleicht müssten wir weniger arbeiten, könnten uns mehr leisten, hätten keine Verschwendung und dabei hätten alle etwas zu essen.
Ängstlich sein bedeutet ja nicht unbedingt Angst zu haben, dies wäre ja viel intensiver.
Eher vorsichtig zu sein, so gewisse Befürchtungen zu haben, einfach alles Mögliche einzukalkulieren.
Besorgt, bange, negative Erinnerungen assoziierend, vielleicht daraus lernend, dies in seine Handlungen projizierend.
Keinesfalls phobisch oder manisch, eher bekümmert.
Nicht memmenhaft, vor Angst zitternd, feige; dies wäre ja auch eine Option.
Die Zukunft ist nicht hell erleuchtet, mit klaren Konturen, eindeutig.
Zukunft erinnert eher an unbeleuchtete Pfade, in die wir selbst das Licht bringen müssen.
Was wir nicht beleuchten, sehen wir nicht, und wenn gerade in dem dunklen Teil eine Chance war, würden wir diese nicht sehen.
Das Ausleuchten ist aber wichtig, sonst würden wir das Dunkle akzeptieren ohne es angeschaut und bewertet zu haben.
Binär, einfach ja oder nein, nicht njein.
Das Licht des Sehens, eines der vielen Tore in das Künftige.
Ämngstlich sein bedeutet nur sich potentieller Gefahren bewusst zu sein.
Spätestens beim Verlassen des festen Bodens beginnen die Risiken, und sorgsam, vorsichtig , ein bißchen ängstlich, nicht übervorsichtig zu sein, hilft nicht in irgendeinem Sumpf zu versinken.
Im Spanischen ist ängstlich ” atemorizado”, niederländisch ” bevreest”,
norwegisch ” engsteelig”. In jeder Kultur zeigen sich in dem verwendeten Wort die Assoziationen der eigenen Geschichte.
Wir sind immer auf der Suche, wie unterschiedlich die individuellen Wünsche, Vorstellungen oder auch Illusionen, Visionen sein mögen, aber wie heisst es im Volksmund: ” Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste”,
und das ängstliche Element ist das, eben nicht leichtsinnig zu sein
.
Bild auf Leinwand
Original signiert
Erlös wir zu Gunsten Kinder in Not verwendet werden.
Auf dem Couvert steht ” Ausszahlungsbeschluss, offiziell”. Die inliegenden Dokumente sind nur für den Empfänger gedacht.
Der denkt:” sollte ich doch einmal gewonnen haben” und hegt Hoffnung.
Im Couvert ein fingierter Auszahlungsschein, ” eine Einkommenszahlung kann bewilligt werden”. Aber leider alles nur ein Flop, ein fauler Zauber. Kunden anlocken, denn im Kleingedruckten steht , dass es ein Glücksspiel ist.
Vieles im Leben ist ein Glücksspiel, bei dem nur der Veranstalter gewinnt.
Oft ist alles nur wie ein Windhund Rennen, bei dem alle hinter einem fiktiven Wurstzipfel her rennen. Und, am Ziel, ist der weg und das Herrchen kassiert die Prämie und den Preis.
So ist das oft im Beruf. Hoffnung auf eine Aufstiegschance, die bei kritischer Betrachtung gar nicht da ist, aber die Hoffnung soll ja zu besserer Arbeit antreiben.
“Sie wurden ausgewählt”, aber das war nur so dahin gesagt.
Wie könnte man mit einem Satz eine bestimmte Zeit charakterisieren?
Eine Zusammenfassung von Meinungen, Kunst, Kultur, Anschauungen, eine Definition , die genau zutrifft.
Zeit und Geist. Dazu gehören die Geister, die man in gerade einer spezifischen Zeit rief, auch die Mode.
In unserer Zeitepoche fällt dies schwer, weil es sich noch nie in der Menschheitsgeschichte so vieles und so global ereignete.
Vielleicht haben wir die Ära der schnellen unmittelbaren und globalen Kommunikation. Wir hätten folglich das Kommunikationszeitalter.
Da diese aber bleiben wird, kommt dies weniger in Frage.
Das digitale Zeitalter? Es wäre vermessen eine Phase schon so zu bezeichnen, wenn wir erst am Anfang derselben stehen.
Wir verwenden für fast alles statt ganze Sätze und Texte moderne Hieroglyphen.
Die Zeit der Symbolsprache und Schrift kennen wir von den alten Hochkulturen, insbesondere von den Pharaonen. Die stellt auch nichts ” noch nicht da gewesenes ” dar. Für den Namen eines Zeitalters ebenfalls ungeeignet.
Die Zeit der Kriege? seit mehr als 1000 Jahren, seit dem Dunklen Zeitalter, hatten wir nicht so viele Kriege und Konflikte. Aber es sind nicht die dominanten Ereignisse. Wir finden weder den Frieden in uns, geschweigen den mit den anderen Menschen und Ländern. Aber dies ist auch nichts Neues.
Die Zeit der extrem schnellen Verdopplung von Wissen. Noch nie , seit Menschengedenken, hatte wir ein so schnelles Anwachsen von Wissen, Erfindungen, neuen Produkten, Erkenntnissen. Aber wir wissen nicht wie dieses weiter geht.
Vielleicht könnte die Bezeichnung “Zeitalters des Neubeginns sein”, oder haben wir mehrere konkurrierende Bezeichnungen, die sich dann unter Neubeginn einordnen liessen.
Neu , aber alles schon einmal gewesen , ist die neue Völkerwanderung; dieses mal besonders nach Europa. Die Gründe sind vielfältig: Kriege, Konflikte, Armut, einfach Hoffnung auf bessere Lebensbedingungen, Prosperität.
Was tatsächlich singulär wäre, könnte der Klimawandel sein. Diesen hatten wir immer schon, und der jetzige begann bereits vor einiger Zeit, nur die Fülle von Katastrophen ist neu.
Aber zu einer Bezeichnung als der ” Zeitgeist” reicht es nicht.
Das Wort “Geist” richtet sich auf das hin, was die Menschen primär denken , fühlen und ausleben.
Noch nie hatten wir eine derartig große Meinungsvielfalt und einen Kampf um Meinungsbilder in Politik und Werbung.
Aber man darf nicht immer seine Meinung sagen, obwohl es eine gesetzlich verankerte Meinungsfreiheit gibt. Das ist ein Widerspruch.
Es gab schon immer Polarisierungen und die daraus entstehenden Konflikte. Dass Menschen irgendwelchen Dingen, Ideen hinter her laufen, kennen wir aus der Geschichte und den Märchen, wie ” Der Rattenfänger von Hameln”.
Das Wort ” bist Du nicht für mich, dann bist Du gegen mich” ist schon jahrtausende alt und in den Geschichtsannalen zu lesen.
Fakes gab es schon immer, Gerüchte waren mentale Einsatzmittel bereits in der Antike, genau so wie Labeln, Etikettieren. Das ist nicht Neues und kennzeichnendes.
Wir wollen den Mond, den Mars und die Venus erkunden und besiedeln, schicken Sonden in das Jenseits unseres Sonnensystems, aber gleichzeitig werden die Geheimnisse unserer Erde immer mehr. Wir verstehen die Tiere nicht, vernichten unsere grünen Lungen, vergiften und vermüllen unsere Lebenswelt.
Die Kennzeichnungen “Aufbruch zu den Planeten” oder “Beginn der Zerstörung der Erde” treffen auch nicht zu, denn es handelt sich nicht um die dominante Meinung, sondern um Einzelaspekte.
Was aber all diesen Kennzeichnungen gemeinsam ist, wären die vielen Widersprüche und Intoleranzen, Diskrepanzen zwischen Anspruch und Wirklichkeit.
Folglich hätten wir jetzt die Ära der Widersprüche
Zeitgeist
Filzstift. Kreide, auf leinwand gedruckz. Original signiert
Erlös geht zu Gunsten Kinder in Not