niemand mit zwei Beinen unterwegs , draußen ist nichts zu sehen
alles wie ausgestorben, nur die Natur alleine.
Nichts zu hören, nicht einmal Vogelgezwitscher oder Hundegebell.
Wäre das nicht ein Albtraum.
Dabei ist aber ab und zu Stille ganz gut. man kann sich entspannen, Ruhe finden, sein mentales Getriebe einige Gänge zurückschalten,
parken, einfach ausruhen.
Man muss dies nur zulassen. Oft zerrt und uns treibt eine innere Unruhe, das “Du musst, es muss”.
Wir vergessen dass ohne Ruhephase oder temporäres” Standby “man nicht ausgeglichen ist, die Leistungsfähigkeit, die Konzentrationsfähigkeit nachlässt.
Spätesten, wenn man nachts nicht mehr richtig schlafen kann, beginnen die Probleme, die Psychosomatik nimmt ihren Lauf, das Karussel beginnt sich schneller zu drehen, bis es zu einem abrupten Stopp kommen kann, mit dann im worst case, fatalen Folgen.
Lieber sich eine Chance zu geben, sich einmal nicht zu ärgern, einfach nur genießen, mit Freunden, oder in der Natur.
“menschenleer” kann nur eine Kurzzeitphase der Stille sein um dann wieder starten zu können, in das Gegenteil, in den Jubel und Trubel des Alltäglichen, in das, was “Leben” ausmacht.
Das chinesische Wort “fang” heisst legen, stellen, mit einer anderen Betonung Rechteck.
Oft befindet man sich in einer Art Lethargie, da ja nicht jede Phase eine kreative sein muss.
Fang an bedeutet initiativ zu werden, nicht sich nur von den Alltäglichkeiten treiben lassen.
Zuviel strömt auf einem ein; das Leben scheint völlig verplant, mit wenig Frei-und Spielraum.
Der Hamster in der Tretmühle.
Der Unterschied ist der, dass der Hamster aus dieser nur schwerlich selbst herauskommt und der mensch jeder Zeit aussteigen kann, auch umsteigen, Neues beginnen.
Fang an bedeutet auch andere mit zu begeistern.
Zu oft beharrt man in den alten Mustern, weil es halt bequem ist.
Wäre man immer und alle Menschen in der Geschichte phlegmatisch gewesen, wären wir noch in der Steinzeit.
So konnten wir uns entwickeln.
Aber wie heisst es:
Aller Anfang ist schwer”
Sieht man den Berg und alles was sich auf ihm befindet und denkt nur an den beschwerlichen Aufstieg, frustriert dies von Beginn an, bremst.
Man muss auch Mut zur Lücke haben, auch darauf Fehler zu machen, denn nur aus den Fehlern kann man lernen.
Besser ist doch wenn man denkt: Ist der Anfang erst gemacht, läuft alles wie von selbst.
Viele Menschen haben gute Ideen, nur leider wandern die meisten in die Kiste des nur Angedachten, der dann verlorenen Erinnerungen.
Initiativ, kreativ, einfach etwas Positives, Nachhaltiges zu machen, fertigen, denken, bringt einem weiter.
Heraussteigen aus dem Nebel des dahin Plätschern.
Der Trott des ” es war schon immer so, warum anders” oder ” schon wieder etwas Neues” führt zu einem Stillstand, statt die Chancen neuer Optionen im Blickwinkel zu haben.
Recht, sollte eigentlich nicht relativ sein. Eher statisch.
Verhaltensregeln, die von einer Gemeinschaft beschlossen werden und für alle gültig sind. Staatlich festgesetzte Normen.
Gewaltenteilung um die Judikative zu schützen, die Unabhängigkeit der Gerichte.
Viele Wortkombinationen, wie :
Rechtsschutz, Rechtssicherheit, Rechtsanwalt, Rechtsnormen, Rechtsbeugung, nicht zuletzt Rechtsstaat.
Zwischen Recht haben und Recht bekommen ist in der Realität aber ein grosser Unterschied.
Manche haben ihr eigenes Recht, oder basteln sich dieses. Gerade , wie man es benötigt.
Politiker machen dieses clever. Bestimmte Richter werden ernannt und da zählt die Partei, also wie wollen diese ernannten Richter, wie Bundesrichter dann unabhängig sein?
Da finden Wahlen statt und einer erklärt sich zum Sieger und droht an zu Klagen bis er Recht bekommt. Das wäre ja in Ordnung, wenn es zuvor Normenverstösse gegeben hätte, Inkorrektheiten, Manipulationen.
Wenn es aber nur darum geht seinen Machtwillen durch zu setzen ist das fragwürdig.
Sollte er Recht bekommen, haftet ein bestimmter Geruch und Geschmack an dem Urteil.
Im Tagtäglichen ist es ähnlich.
Hat man genügend Geld um sich die besten Anwälte zu leisten ist die Wahrscheinlichkeit Recht zu bekommen, am größten.
Recht müsste aber unabhängig von Parteizugehörigkeit, Dankbarkeit gegen denen , die einem zur Rechtsfunktion verholfen haben, sein, nicht beeinflusst von Geld, Macht, Position, Reichtum, Ideologie.
Es gibt Menschen, die meinen , dass sie immer recht haben, die Steigerungsstufe der Besserwisserei, und sie meinen Recht solange biegen zu können, interpretieren, uminterpretieren, bis es passt.
In einer Konsequenz, Rechtsbeugung.
Manchen kann man es nie recht machen.
Recht hängt immer mit einer Subjektivität zusammen. Ein Richter hat Spielraum und wer kann in sein Inneres schauen, das sein Urteil beeinflusst?
Man kennt das salomonische Urteil, bekannt als das biblische weise Urteil.
Jedes Land hat sein eigenes Rechtssystem, das Gesetzgebung, die Umsetzung der Gesetze bis in Richtlinien, Kommentare von Fachleuten, Interpretationen ,und letztlich die vielen vergleichbar gefällten Urteile als Rechtsnormenentwicklung.
Recht kann man sich nicht erkaufen, erzwingen ohne irgendwann dafür sanktioniert zu werden.
Die Wahrheit kommt immer ans Licht.
Gruppierungen meinen ihr eigenes Parallelrechtssystem zu haben, wie kirchliches Recht oder die Scharia. Beides darf in einer Demokratie nicht sein.
Es müsste immer gelten Recht gebührt dem, der Recht hat. Aber genau das ist die Schwierigkeit. Wer soll das urteilen.
Letztlich wird ein Urteil immer subjektiv sein, und uns bleibt nur der Klageweg, und da der mit Kosten verbunden ist, es sei denn man hat eine den Fall übernehmende Rechtsschutzversicherung, oder das Geld um die Kosten zu decken, das mentale klagen.
Es bleibt für die einen die Hoffnung, dass ein Gericht , nicht von dieser Welt, für Gerechtigkeit sorgen wird, für die anderen ist es die Angst genau dann für das Biegen und Beugen das gerechte Urteil zu bekommen.
Was ist den Menschen wichtig. Gold, Edelsteine, Perlen?
Oder gibt es etwas anderes.
Im Wort steckt das Wort schätzen.
Manche Wortkombination ist nahezu mystisch.
Der Bernsteinschatz, der Nibelungenschatz, das was Ali Baba hinter der Felswand fand, was Piraten versteckten und zuvor geraubt hatten.
Der Schatz der Goldgräber, der Abenteurer, der der Azteken und Mayas.
Das Gold der Zaren, die geheimnisvolle Schatzinsel, Münzen, Gold, Schatzkisten.
Spanisch ” adivinar”
Angehäufte kostbare Dinge, oder solche, die dem Besitzer etwas bedeuten.
Versunken, verschwunden, verschollen, versteckt.
Aber dies sind alles materielle Schätze.
Es gibt zig berühmte Funde, auch sagenhafte, oder nur aus Filmen bekannt, wie in Fluch der Karibik oder der Schatz im Silbersee.
Viel wichtiger sind die immateriellen Schätze. Nicht nur die geschützten immateriellen Güter und Schätze.
Der Mensch kommt ohne etwas auf diese Welt,
absolviert sein Leben mit tausend Prüfungen und geht wieder ohne Materielles.
Was bleibt. Das Erlebte, das geliebt werden, die Chance andere zu lieben, zu schätzen, das Vertrauen anderer Menschen, oder eines Tieres.
Kulturerbe, die hinterlassenen Spurendes Einzelnen, der Menschheit, die Natur.
Der Geliebte, die Geliebte kann kurzfristig aber auch ein Leben lang sein.
Der unsichtbare Schatz, etwas erleben zu dürfen, Glück zu verspüren, Freude, Unbefangenheit, frei von aller physischen, psychischen Last.
Leider verlernt man diese Schätze.
Das Lächeln eines anderen Menschen, eine liebe Geste, Freundlichkeit,
Die wahren Schätze können nicht mit Geld oder Leistungen bezahlt werden, sie kommen aus dem Herzen und gehen in die Herzen, und kein Dieb kann sie stehlen.
Aber jeder muss selbst einschätzen was für ihn ein Schatz und wichtig ist.
Schätze
Acryl auf Leinwand 80 x 80
Erlös für Kinder in Not
Copyright peter heckner
Das Tor ist neutral, weder männlich , noch weiblich, obwohl das nicht immer logisch ist, wie bei andferen Wörtern auch, sonst würde es nicht neutral das Mädchen heißen, obwohl dieses ja eindeutig weiblich ist.
Schmiedeeisen, Kunstoff, Holz, automatisch oder manuell.
Tore trennen und verbinden,
schützen und versperren, so, wie man es sieht und betrachtet.
Das Tor das eine große Öffnung verschließt, ist ein Kennzeichen. Eintritt verboten.
Vor dem Tore ist außerhalb einer Stadt, innerhalb fühlt man sich eher beschützt.
Tore können auch ein Ziel sein, wie im Fußball, Handball oder Hockey,
im Skislalom.
Tor, von der Tür abgeleitet. Hat nichts mit dem nordischen Gott Thor zu tun.
Tore kommen in der Literatur und in Filmen oft vor, wie in dem Science Fiction “Stargate”, dem Tor in eine andere Welt und Zeit, ein Wechsel der Dimensionen.
Tore sind auch Öffnungen, nicht nur physisch.
Was ist das Tor zur Seele, oder wo ist der Schlüssel zum Herzen?
Es gibt bekannte Tore, wie das Brandenburger Tor
Das Tor in die Freiheit , oder das Tor zur Hölle.
Tore sind oft symbolisch, wie in dem Roman ” das Tor” von Basma Abdel Aziz. Das Tor ist nicht jeden Tag auf, und jeden Tag kann nur eine bestimmte Anzahl von Menschen dieses passieren.
Eine Öffnung in Gebäuden, ein bewegliches , flächiges Bauteil, eine Öffnung in Felsen, so wie sich dieser bei Alibaba nach dem Zauberwort ” Sesam öffne Dich” öffnet, das Tor zu einer Schatzkammer.
Jedes Tor kann geöffnet werden, und man kann die Geheimnisse hinter jedem Tor lüften.
Eigentlich könnte man „Steuern“ exponentiell definieren. Selten dass Steuern auf konstantem Niveau bleiben.
Von der Wiege bis zur Bahre, sogar der Tod ist besteuert, auch das was ein Toter hinterlässt.
Historisch gab es einfache und konstante Lösungen.
Der Freie musste den Zehnten abgeben, definierte diesen aber selbst, so wie der schlesische Freigärtner Maskos, der an den Grundbesitzer von Prittwitz diesen von der Ernte abgeben sollte. Er wählte als Ernte die schlechteren Früchte aus und gab diese als Zehnten ab. Von Prittwitz ritt zu ihm und wollte ihn auspeitschen. Maskos wehrte sich, argumentierte, dass der Zehnte nicht besagt welchen Teil er abgeben soll. Da von Prittwitz ihn auspeitschen wollte, zog er ihn vom Pferd und verprügelte ihn. Vor Gericht bekam Maskos Recht
Leider geht das bei uns nicht. Auf alles sind Steuern angesetzt und man muss das Gleiche zig fach als Steuern bezahlen.
Diejenigen, die die Steuereinnahmen ausgeben, bezahlen selbst oft keine, verdienen zu viel und verlieren leicht den Kontakt zu denen die diese bezahlen.
Am Beispiel eines Brötchens könnte man die Steuern errechnen.
Beim kauf eines Brötchens bezahlt man mit dem Geld, für das man als Einkommen Steuern bezahlte, Steuern. Der Bäcker zahlt Steuern, die Verkäuferin für Ihren Lohn, der Bäcker macht Sozialabgaben, das Mehl, Wasser, alle Zutaten kosten Steuern, der Strom für den Backofen, auch schon für den Kauf des Backofen, der Hersteller desselben , alle Zulieferanten zahlen . Würde man das alles hochrechnen , wäre ein Großteil des Preises des einfachen Brötchens “Steuern”
Also die Steuer von der Steuer.
Kein ” Tun” ohne Steuern.
Deutschland hat in der Steuerweltmeisterschaft die Bronzemedaille hinter Belgien und Österreich.
Die Geschichte des Steuerzahlens ist mehr als 5000 Jahre alt, einen Teil des Privatvermögens dazu zu verwenden Öffentliche Ausgaben zu tätigen, oder Abgaben an Monarchen zu tätigen. Die Ägypter mussten Nilzoll und Erntesteuer bezahlen.
Heute gibt es nichts, was nicht versteuert wird und man versucht Eigentum zu enteignen durch Steuerbelastungen. Kauft man ein Grundstück wird das Vermessen berechnet, Grunderwerbssteuer und dann alljährlich Steuern, wird es weitervererbt, müssen erneut Steuern bezahlt werden, obwohl alles schon bezahlt war.
Heute wird der Namen Steuer im Sinne von Steuern (Lenken, steuern) verwendet, um Menschen zu etwas zu bewegen, was sie eigentlich nicht unbedingt wollen. Hinsichtlich Kreativität ist die Menschheit noch nie so kreativ gewesen wie heutzutage.
Laut Finanzministerium gibt es in Deutschland rund 40 verschiedene Steuerarten.
Steuern , das Wort im Plural, hat noch andere Bedeutungen, alle mit Assoziationen.
Versteuern, ansteuern, besteuern,
das Ansteuern, das Steuern überhaupt. Der Steuermann , der weiß wo es hingeht.
aber auch Steuerparadies, Steueroase.
Das man für öffentliche Aufgaben Steuern bezahlen muss, Abgaben, Umlagen, wie immer das man nennen mag, ist verständlich und notwendig, eine Steuerungerechtigkeit darf aber nicht sein, auch nicht dass Politiker und Entscheidungsträger den in Verfassungen garantierten Schutz des Eigentums interpretieren, wie sie es gerade wollen.
Und, so zahlen wir alle, in jedem Land der Erde , Steuern.
Steuern
Als Artprint auf leinwand bestellbar
Preis als Angebot
Von “mir reichts” bis “ich bin zufrieden”, alles ok.
Viele Worte abgeleitet.
Genugtuung , wenn man zufrieden gestellt wird, man für Widerfahrenes sich entschädigt fühlt, auch, dass ausreichend Gerechtigkeit stattfand.
Positiv gesehen, man ist zufrieden, hat genug,
genug des Guten ist zu viel.
Genug kann auch bedeuten, dass man am Ende seiner Geduld ist, alles ” satt” hat, oder dass man etwas überdrüssig wird.
Wenn das Wasser einem bis zum Rand steht, und am überkippen ist, dann ist es genug.
Nur nützt es uns Menschen nicht einfach ” genug” zu sagen.
Man sollte es gar nicht zu Situationen des Überlaufens kommen lassen.
Genug und genügend, im Französischen sagt man: ” C est la difference”
Wie in dem amerikanischen Film (2002) von Michael Apted ” Enough”, mit Jennifer Lopez als Darstellerin. Jeder hat seine Grenze.
Aber oft erkennen wir diese nicht.
Im Miteinander, der Kommunikation, wir reizen aus, testen, breiten uns physisch und psychisch aus, ohne auf andere Rücksicht zu nehmen.
Eigene Grenzen zu erkennen ist oft schwer, weil man immer subjektiv sich ausbreiten möchte, seine >Perspektive< hat.
Wie weit kann man gehen? Wo sind die Grenzen? Welche Grenzüberschreitungen sind tolerierbar und wo hört dise Toleranzgrenze auf?
Wenn man immer so handelt, als wäre das eigene Handeln das des anderen, und man wäre nicht Subjekt, sondern Objekt, könnte man wohl am ehesten eruieren, wo Grenzlinien verlaufen.
Wir können dies zumeist nicht einmal mit uns selbst, wie beim Essen, wo oft Füllen vor Genießen kommt.
Manche raffen und wissen nicht wo das Ende ist.
Maßlosigkeit im Konsum, Konsumzwang.
Wie heißt es in dem Song von Herwig Mitteregger:
“Ich lehn’ mich raus, ich krieg’ nicht genug.
Immer mehr, Immer mehr, Immer mehr Und der Wind weht wieder übers Meer Immer mehr”
Der Zwang nach Leistungssteigerung, nach Konsum, Produktivität, Gewinnmaximierung dehnt das ” genügend ” so weit aus, bis es genug ist.
Nur was bedeutet genug?
Der große menschliche Irrtum ist das Fokussieren auf die “Zerstörung der Natur”. Wir vergessen was die Natur ausmacht und was sie ist.
Sie ist alles. Die Natur verkraftet das, was auch immer geschehen mag.
Es ändern sich nur die Lebensbedingungen, und das fatale, eben die des Menschen und der Tiere.
Versauern die Böden, wird es irgendwann resistente Lebewesen und Pflanzen geben, die diese Bedingungen mögen. Verschlechtert sich die Atmosphäre überleben vielleicht eher Insekten als Menschen,
dann werden die später die Erde bevölkern, und dann so leben.
Es gibt genügend Beispiele , wie Lebewesen uter für uns denkbar ungünstigen und lebensfeindlichen Bedingungen nicht nur überleben, sondern bestens darin zu existieren vermögen.
Das “genug” ist unsere Grenze, die wir erkennen müssen, und wenn nicht müssen wir den Preis der Grenzüberschreitung bezahlen.
In der letzten Konsequenz Krankheit und Tod.
Dabei könnte die Erde für uns ein Paradies sein, statt dessen bauen wir neue Grenzen auf, die keine sind, nur extreme Grenzüberschreitungen, in der Politik, in was auch immer Sitte und Anstand sind, im Glauben, im einfachen Miteinander.
Da wir alle auf dieser einen Erde leben, ist das genug unser eigener Schutz.
Genug
Acryl auf Leinwand
Original 60 x 80
Erlös zu Gunsten Kinder in Not und
Tierschutz
Manchmal gibt es Einschränkungen, die man sich selbst auferlegt, wie in der Fastenzeit, man isst weniger, lebt asketischer, verzichtet oder lebt wie ein Eremit, geht in eine Klausur.
Werden einem Einschränkungen auferlegt, wie bei Corona, zum Schutz der Allgemeinheit, geht es in die Verhältnismäßigkeitsdiskussion.
Abgespeckt, reduziert, mit Verzicht, auf Sparflamme, lock down,
anders wie eingeschränkt gehfähig oder eingeschränkt arbeitsfähig. eingeschränkt tauglich für etwas eingeschränkt funktionsfähig für einen Defekt, mit Mängeln behaftet.
Ein neues Wort für einen Verzicht den alle machen müssen , weil einige den freiwilligen Verzicht nicht haben wollten.
Eingeschränkt
Acryl auf Leinwand
60 x 80
Erlös zu Gunsten Kinder in Not
Alles einfach aus der Entfernung betrachten, weit entfernt und doch nah sehen zu können.
Es ist nicht leicht ein Ganzes zu betrachten und trotzdem die Details nicht außer Acht zu lassen.
Aus jedem Winkel, jeder Perspektive sieht ein Ereignis unterschiedlich aus.
Ist man mitten im Geschehen drin, nimmt man das wahr, was einem direkt betrifft, seine Umgebung, sieht nicht das Drumherum.
Aus dem Cockpit eines Flugzeuges, schon von der Spitze eines Kirchturmes sehen die Menschen winzig aus, von ihren Problemen ist nichts erkennbar.
Zieht man das Bild heran, wie mit einem Fernglas,
vergrößert Details, wie mit einer Lupe,
erkennt man die Sorgenfalten, den Schatten in den Augen oder die Freude, die Fältchen des Lachens.
Hat man einen Quader, hat jede Seite ein anderes Bild, einige Seiten sind nicht einsehbar, nimmt man eine Kugel dupliziert sich dies.
So, wie man sie hin und her rollt, sieht man das, was auf ihr ist.
Die Erde hat eine Kugelform.
Nur nehmen wir die Probleme und Schwierigkeiten oberflächlich wahr. Der Blick in die Tiefe , in die kleinsten Details ist zum Glück nicht möglich, er würde den individuellen Intimbereich treffen, die Gedanken, das Geheimste, das was insgeheim ist.
Das Puzzle des eigenen Lebens wird uns letztlich immer ein Geheimnis bleiben, weil wir die Stücke, die ineinander greifen, nie alle zusammen bringen können.
Was man kann ist versuchen Folgerungen zu ziehen, hochzurechnen, zu kalkulieren, schätzen , um ein annäherndes Bild zu bekommen.
Gleichzeitig muss man konstatieren, dass jeder dieses tut, somit seine eigene , ureigene Sicht hat,
eben seinen Blickwinkel.
Und diese von der Unsrigen abweichende Sicht müssen wir akzeptieren lernen.
Der Widerspruch zwischen Objektivität und Subjektivem wird nie ganz aufgelöst werden können, aber das Bemühen ist entscheidend.
Es ist der Respekt und die Achtung vor der Meinung der anderen Menschen,
das Hinnehmen, dass nicht alles so ist, wie man das selbst will und sieht.
Toleranz endet da, wo dieses nicht berücksichtigt wird. Keine Toleranz gegen Intoleranz.