Endlosschleife

Eine Endlosschleife

Meistens ärgert einem dieses, wenn der Computer hängt, man erst debuggen,

oder einen Restart machen muss, um das alles wieder funktioniert.

Es gibt aber auch die Möglichkeit kleine Clips in eine Schleife zu bringen, so dass sie immer wieder kommen.

Unser Leben?

Vieles wiederholt sich immer und wieder.

Aufstehen-Arbeit-Schlafen, dazwischen Essen. Für Träumen, Freude, Lebensgenuss nur am Wochenende Zeit haben?

Eine Endlosschleife der Anspannung, von Stress, immer das Gleiche.

Ein Leben, wie unter Strom.

SMS nachschauen, E mails, schauen wer was , wo , und wie gepostet hat, wie viele Likes man bekommen hat, und dies immer und überall, erst recht in den Ferien.

Egal, wo man ist, in den Bergen, am Strand , ein Leben ohne Mobiltelefon wäre kaum denkbar.

Aber was hat man sich da zu sagen?

Immer das Gleiche. Das Heischen nach Anerkennung.

Zu leicht wird man in dieser Endlosschleife zum Sklaven seiner selbst.

Man sehnt sich nach einem Gegenentwurf des Lebens. Aber wie kommt man heraus?

Manche Kulturen lösen es mit Trance, Tanz, Musik oder einem Kick.

Die Anspannung, den Trott, das ” immer wieder” , man hat es oft satt, wenn man es nicht mehr merkt, ist es wesentlich schwieriger damit zu brechen.

Ruhig, aufmerksam, nicht introvertiert, aber gelassener kann man seine Präsenz im Leben anders gestalten.

Es muss nicht alles “so” oder ” soo” sein. Das Leben ist interessant.

Einfach Debuggen, den Fehler im eigenen System finden und beheben,

Vielleicht ist es das ” mit offenen Augen, aufmerksam, ” durch das Leben zu gehen, immer auch bereit Neues zu erleben.

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Endlosschleife

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Ein neues Reset

Zusammenhänge in einer globalen Welt zu erkennen ist schwierig.

Manche reden davon, dass nach Corona die Welt vor einem Neustart, dem neuen Reset, stehen würde. Man nennt ihn sogar den ” großen Reset”.

Globale Lieferketten haben sich als unsicher erwiesen.

Niemand weiß wie viele Menschen erkrankten und erkranken werden.

Überall in der Welt litt das öffentliche Leben.

Die zentrale Frage ist, ob man daraus gelernt hat. In jeder Krise gibt es Gewinner und Verlierer. Wird eine De-Globalisierung erfolgen?

2020 saßen in Davos beim World Economic Forum 119 Milliardäre, mehr als 500 Milliarden Dollar schwer, und hörten einem Teenager zu.

Welche Vision wollte man da ausdrücken? Klimawandel? Oder mehr “Show to be shown”

In guten Zeiten sollen Puffer geschaffen werden um Gesellschaften widerstandsfähiger zu machen.

Wie heißt es bei Erich Kästner:” Es gibt nichts Gutes, es sei denn man tut es”

Aber wer weiß denn schon was Gut ist. Für den wirtschaftlichen Gewinn, für einige Wenige, für die Massen, dass sie ruhig bleiben. Zig Partikularinteressen versus Multilateralismus.

Vorsorgende Agilität nennt es Klaus Schwab, aber was dies bedeutet steht in den Sternen.

Man wird sich noch nicht einmal einig wer mit was geimpft werden kann und überhaupt. Viele Länder haben fast keinen Zugang zum Impfstoff. Die Corona Einschränkung sind regional unterschiedlich, die Welt kooperiert wenig.

Fest steht, dass die produzierenden Firmen, die Großmärkte, der Online Handel, die Handwerker, welche die Gewinner der Pandemie sind.

Holz wird rar, der Sand wird aufgebraucht, weil man ihn für Beton benötigt.

Die UNO ruft auf nicht “business as usual”, sondern “building it better”, aber was ist ” better”?

Bei einem Reset wird aber nur neu gestartet, es gelten die gleichen Vorgaben und Spielregeln, Das gleiche System hat aber die Probleme verursacht, die zu den Schwierigkeiten während der Pandemie führten.

Die Akteure sind die gleichen, nur ein paar neue Gewinner.

Neue Worthülsen: Pflege aufwerten, Öffentliche Güter und Dienste stärken, vom Globalen zum regionalen Wirtschaftskreislauf statt multinationaler Arbeitsteilung zwischen Ressourcen und Produktherstellung und Konsum.

Klimagerechtigkeit, als ob man den natürlichen Kreislauf der Klimaveränderung stoppen könnte, man kann ihn nur mindern und Lösungen zum Überleben bieten.

Globale Finanzflüsse regulieren; da stellt sich die Frage wie dieses über alle Staaten hinweg funktionieren soll, ohne diktatorische Einschnitte zu machen oder bestehende Hauptakteure der Finanzwelt zu eliminieren.

Solidarischer Multilateralismus, eine Phrase, weil wenn, dann gäbe es auf einmal keine Konflikte mehr.

Entwicklung und Fortschritt neu messen?

All die Thesen stellen mehr Fragen , geben keine Antwort.

Ein echtes Reset wäre ein sich auf die echten Werte zu besinnen, die Natur wieder schätzen lernen, die hehren Thesen von Gleichheit, Gerechtigkeit, Demokratie und Freiheit wirklich umsetzen, weg von Kleinstaaterei zu dem, dass wir alle Bewohner dieses Planeten sind, aber jeder seinen Teil dazu beitragen muss, nicht nur Leistungen möchte.

In einem wirklichen Reset würde Menschlichkeit und Solidarität oben stehen und nicht ökonomische Gewinnmaximierung

Vielleicht müsste man sich ein Model des Postkapitalismus, des Postsozialismus, des Postklimawahns, des Postgendergetue überlegen,

ein Pronatur, Proplanet, Promenschlichkeit, Provertrauen, Profrieden

Das echte Reset könnte helfen uns alle glücklicher zu machen und man könnte Energien bündeln um für alle bessere Lebensbedingungen zu haben. Wir haben alles Wissen um jegliche Katastrophe , Klimawandel aufzufangen und dem Wort “Fortschritt” zur positiven Realisation zu verhelfen.

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Reset

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Riskant

Eigentlich nichts Aussergewöhnliches .

Gefahren gibt es immer und überall, und wenn man über seine eigenen Füße stolpert .

Wie riskant ist ein Leben überhaupt ? riskant, riskanter, am riskantesten?

Kant wird assoziiert. I. Kant , Vernunft, Verstand, die Bremsen des Risikos.

Man könnte sagen: Ohne Risiko geht Spaß am Leben verloren.

No risk, no fun.

Katstrophenszenarien haben immer mal wieder ihre Hoch-Zeit. Menschen ängstigen sich deswegen, andere stumpfen ab oder werden zynisch.

Aber ganz so einfach ist es nicht. Man sagt zwar: Wer nicht wagt, gewinnt nicht.

Das bezieht sich aber eher gegen Lethargie und Passivität.

Risiken liegen in Katastrophen, in unserer Ernährung, unserem Handeln.

Risiken beginnen schon mit der Schwangerschaft, über die Geburt, bis zum älter werden und den Gefahren hin zu fallen.

Ein Risiko ist mehr als die Wahrscheinlichkeit eines Schadens. Risiken sind unberechenbar. Je höher Populationen entwickelt sind, desto mehr Risiken zeigen sich, umso beträchtlicher sind die, mit denen man rechnen muss. Ulrich Beck, der Soziologe, prägte den Begriff ” Risikogesellschaft”

Eine Wohlstandsgesellschaft produziert Risiken und fordert den Einzelnen heraus auch Riskantes zu wagen.

Alles hat Nebenwirkungen, und die Beipackzettel der Tabletten und Dragees werden immer grösser. Jede Therapie birgt Risiken.

Das Leben ist riskant.

Weltraumtrümmer können auf uns herabfallen, ein Erdbeben, Tsunamis, Brände, Atomkraftwerke, Pandemien, unbekannte Erreger, oder schlichtweg der immer größer werdende Verkehr, sogar eine Flugreise oder Kreuzfahrt.

Man könnte theoretisch versuchen jedes Risiko zu berechnen, aber es wäre nur ein Versuch.

Riskant geht eine Stufe weiter. Bei riskantem Verhalten wird ein Scheitern und Schaden einkalkuliert.

Wie sagt man: Nichts ist gefährlicher als der Alltag.

Manche Forscher sagen , wir würden uns vor den falschen Gefahren fürchten.

Man versucht Risiken zu berechnen.

1 mikromort ist die Wahrscheinlichkeit 1:1 000 000. Fallschirmspringen hat 7, Tauchen 5, eine Herz OP 20 000.

Forscher fanden heraus, dass 2 Stunden herumsitzen das Leben um 1/2 Stunde verkürzt. Zu viel Fleisch , Fett und Zucker ziehen folgenschwere Krankheiten nach sich, solche, die wir riskant in Kauf nehmen. Diabetes, Herzinfarkt, Hirnschlag, Fettleibigkeit. Man raucht, aber das macht nichts .

Das Kernproblem ist, dass wir auch Spaß am Leben haben wollen, und dies birgt Risiken.

Um in einer modernen Wohlstandsgesellschaft zu überleben benötigt man eine Risikointelligenz. Risiko und Mut hängen zusammen, auch den ja oder nein zu sagen, zu entscheiden, letztlich über sich.

auch werden wir risikomüde.

Und gerade in einer Corona Pandemiephase, wo man Regeln einhalten soll , Abstand halten, Maske tragen, kann einem das Leben riskant überholen.

Riskant

Original signiert. Erlös für Kinder in Not

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Glow

Glow, ein altes Wort, neu aufpoliert.

Ein Trend, eine Entwicklung?

Ein Zeichen für physische und psychische Gesundheit.

Feuchtigkeitscreme, Peeling Säuren und Seren sollen das eigene “Ego” aufpuschen.

Man wünscht sich eine strahlende gesunde Haut, ein juveniles Aussehen, so,

dass man auf dem roten Teppich seines Selbstbewusstseins in bewunderter Siegespose gehen kann.

Glänzen soll man, scheinen und erscheinen.

Viele Computerprogramme machen es einem vor.

Ein Schönheitszustand ohne Flecken, Pigmentschäden, Unreinheiten, und anderen sogenannten Unvollkommenheiten können wegretuschiert werden.

In Instagram, Facebook wimmelt es nur so von rosigen Wangen, perfekten und makellosen Hauttönen und schillernden Bäckchen. Man gestaltet sein Aussehen, wie man es gerne haben würde.

Die Werbeprospekte suggerieren eine Topform, immer schick, gepflegt und “trendy”, was ja Geld in die Taschen der Supermärkte und Geschäfte spülen soll, gerade in Zeiten, wo man coronabedingt nicht direkt kaufen kann, wo der online Handel blüht, muss die Werbung sitzen, anreizen.

Man hat nur einen Sekundenbruchteil Zeit die Aufmerksamkeit eines potentiellen Kunden auf sich zu ziehen.

Jetzt oder nie.

Der Glow Effekt, davon soll man träumen. Lebendig, und strahlend wirken,

dabei ist das Leben eher weniger strahlend.

Man suggeriert einen bestimmten Lebensstil zu haben, eine ausgewogene Ernährung, gesunde Lebenshaltung, weniger Stress und eine Reduzierung der Umweltverschmutzung, und zwingt einem in ein Korsett von Wunschvorstellungen, die von der Realität weit entfernt sind.

Die tatsächlich mögliche Einkaufsliste des Lebensnotwendigen beschränkt sich auf anderes.

Wenige lesen bei den günstigen Angeboten das Kleingedruckte und denken dabei an ihre Gesundheit. Nur mit Elektroauto, Scooter oder Ähnlichem zu fahren bedeutet nicht Umweltsauberkeit, im Gegenteil.

Keiner denkt bei dem schönen Sonderangebot an Frischfleisch oder Eier an Massentierhaltung.

Das Obst muss glänzen und billig sein, aber der Glow des Apfels der Verlockung ist eine überzogene Wachsschicht, die die Reste des chemischen Spritzmittels übertüncht. Ohne zu schälen, nicht essbar. Aber “glow as you can glow”

Wer holt das Koltan oder das Lithium aus dem Boden und welche Folgen hat die Produktion von Batterien und Akkus, aus was bestehen die Mobiltelefone?

Ist nicht der echte ” Glow” das einfache glücklich und bescheiden sein.

Der fleckige Apfel, die Kräuter im Garten oder auf dem Balkon.

Ein Tee aus Brennnessel, Salbei , Thymian und Pfefferminz, alles beim Spaziergang am Wegesrand zu finden, statt des chemisch angereicherten mit künstlichen Aromen aufgepuschten Tees.

Falten im Gesicht erzählen von Erlebtem, machen menschlich, nicht zu einer weiblichen oder männlichen Puppe mutiert.

Einfach zu sich stehen, so, wie man ist.

Versuchen Zufriedenheit und Glück einfach in der normalen Schönheit der Natur finden.

Der wirkliche “Glow” kommt aus dem Inneren und zeigt das wahre Karma,

und um das zu erreichen muss auch das Verhalten und das Leben passen..

Glow

Multitechnik, Acryl, Faserstifte. Original. handsigniert. Erlös für soziale Zwecke

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befreiend

Freiheit kann man unterschiedlich wahrnehmen.

Manche verstehen darunter ihre Launen ausleben zu können.

Aus sich heraus zu können, zumindest mit ihren Gefühlen, Worten,

dabei vergessend, dass dies anderen weh tun könnte und Grenzen, die man selbst nicht wahr nimmt, überschritten werden.

Sich befreien bedeutet loslassen zu lernen.

Hass und negative Gefühle nicht in eine mentale Mülltonne zu werfen, sondern einfach ins Nichts sich auflösen lassen.

Ballast entsorgen,

sich zum Licht, zur Sonne zu strecken.

Diese Einsicht und Erleuchtung kommt oft spät.

Befreiend ist erlösend,

von nicht gewollten Verpflichtungen entbunden werden,

alte Schulden los werden.

Man muss nicht alles frei kämpfen um sich zu befreien,

denn da wird wieder Schaden angerichtet.

In manchen Religionen bedeutet Befreiung, Heilung, eine Art Wiederbelebung.

Musik kann befreien, helfen sich los zu lösen.

Naturgewalten helfen sich zu befreien.

Oben stehen, da, wo der Mensch als Nichts erscheint, wo man die friedliche Ruhe der Natur auf sich wirken lassen kann,

wo man wieder frei atmen lernen kann.

Da, wo keine Regeln außer denen der Natur gelten,

Praktisch befreit man etwas von Schmutz und Rost, man reinigt.

Und so sollte das man mit sich selbst machen.

Wie ein reinigendes Bad, mit frische, Menthol und guten Düften.

Die Natur hat alles.

Es ist der einfachste Weg zu sich zu finden,

meditieren, sich befreien, um mit allem wieder neu anfangen zu können.

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Acryl. Original, handsigniert

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Suche

Suche, nach was, nach Unbekanntem oder etwas, was man vermisst.

Manchmal sucht man und weiß gar nicht was.

Es ist einfach ein Gefühl, keine Unsicherheit, eher ein Weg im Ungewissen.

Etwas Sehnsucht, vielleicht nach gespeicherten unbewussten Wünschen,

auch nach Verlorenem, etwas was war und weg ist, ohne, dass man es weghaben wollte.

Vermutlich suchen alle Lebewesen etwas.

Sogar in den Träumen sucht man. Die Suche kann zur Sucht werden.

Unerfülltes Leben, Ruhelosigkeit, aber auch Demenz.

Die Suche nach dem Glück, beider man vergisst, das man dieses nicht suchen kann, “es” sucht einem.

Manche suchen das Glück im Spiel,

in der Liebe ist es dann einfach da.

Suche kann wie ein Ohrwurm sein, lässt einem nicht los sein,

kann aber auch Spaß machen, interessant sein.

Zig Suchmaschinen im Internet helfen einem etwas zu finden und diese Suche kann Erkenntnis bringen, Wissen, Zufriedenheit.

Wie sagt man: Wer sucht der findet. Dieses betrifft nur die Suche nach physisch existenten Dingen, mental sieht das anders aus.

Vielleicht einfach nur meditieren. Seine Gedanken ins Nirwana senden,

und die Zeit zwischen Gedanken und Rückkehr der Gedanken in der unendlichen Schleife des Kreises der Unendlichkeit vergehen lassen.

Die Suche als etwas Normales, Gegebenes sehen.

Cogito ergo sum, ich denke, also bin ich wie es Descartes in “Meditationes de prima philosophia “beschreibt.

Und weil man ” ist” denkt und sucht man.

Die Antworten die man verdient, wird man bekommen.

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SUCHEN

Acryl. Handsigniert

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Im Dschungel der unerwünschten Träume

Was mögen die Menschen träumen, die nachts nicht schlafen können, weil Sirenengeheul die Angst nicht loslässt, sie im Luftschutzkeller übernachten müssen, weil wieder ein Raketenangriff statt findet.

Und das Gleiche ein paar Kilometer weiter. Dauerbombardierung, tote Kinder, wenig Schutz, Leben im Ghetto, kein Platz für Menschlichkeit.

Warum? Weil Politiker auf beiden Seiten nicht kompromissbereit sind. Was muss man tun um diese zum Aufwachen zu bringen, dem Hass und der Gewalt ein Ende zu bereiten.

Die einen werden von Ihren Häusern und Wohnungen vertrieben, und die anderen Leben in einem Land, das nicht von Freunden umgeben ist. Dabei sind alle seit Jahrtausenden Nachbarn und haben immer wieder friedliche Phasen gehabt.

Was geht in den Kindern beider Seiten vor? Man wünscht sich einen Politiker der in der UN Vollversammlung auf den Tisch haut, und sagt: Es gibt nur ein Votum, und das ist die Menschlichkeit, der Frieden.

Im Namen von Religionen wird Hass gepredigt, was diese eigentlich gar nicht zulassen. Gott oder Jahwe oder Allah ist der Gleiche und er ist für alle da. Seit Zarathustra gibt es nur einen Gott.

Was träumen die Politiker beider Seiten nachts.

Man hat Lust Ihnen , wie Pink in Ihrem Song ” Dear Mr.President” die Fragen zu stellen:

Was fühlen Sie wenn sie die Zerbombten und Toten sehen?

Für wen beten Sie abends , bevor Sie schlafen gehen?

Was fühlen Sie, wenn Sie sich im Spiegel sehen?

Wie können Sie schlafen, wenn hunderte Mütter und Kinder weinen?

Bei all dem dreht sich das Innere nach außen.

Die ganze Welt schaut zu und geht zur Tagesordnung weiter.

Vielleicht sollte man die verantwortlichen Politiker alleine in eine Arena schicken und erst heraus lassen, wenn sie Frieden geschlossen haben.

Shalom, Salam, Peace, Paix

Die unerwünschten Träume

Federzeichnung. Handsigniert. Erlös für Kinder in Not

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Die Brücke in die Ewigkeit

Keine Brücke dieser Welt ist für die Ewigkeit gebaut.

Brücken verbinden, nicht nur physisch.

Brücken erzählen Geschichten, wie die an der Drina, oder die mit den 9 Bögen in der Hortobagypuszta, die Golden Gate.

Kaufleute in Budapest wollten eine Brücke finanzieren, weil die Stadt kein Geld hatte . Ein englischer Architekt entwarf und erbaute die Kettenbrücke. Er war aber so von seiner Brücke eingenommen, dass er äußerte von der Brücke in die Donau zu springen, wenn man nur den geringsten Fehler finden würde .

Ein kleiner Junge stellte fest , dass den die Brücke zierenden Löwen die Zähne fehlten, und so musste er bei der Eröffnung ins Wasser springen.

Brücken sind nie perfekt, aber sie verbinden.

Ob Holz -Bambus , Stahl oder Beton, hängend, fest oder schwimmend mit Pontons, entscheidend ist das Verbinden.

Brücken bauen oder schlagen ist lebenswichtig .

Trennungen werden dadurch überwunden.

Brücken sind schneller zerschlagen, abgerissen, als aufgebaut.

Die Welt hat leider zu viele trennenden Dinge,

Grenzen, die schwer überwindbar sind.

Wir wissen dass nichts unmöglich ist.

Während des kalten Krieges hatte niemand die Überwindung der Teilung Deutschlands erwartet, und sie kam.

So kann man die Hoffnung haben,!dass dies kein Einzelfall ist .

Die Glienicker Agentenaustauschbrücke ist Geschichte wie auch die Brücke am Kwai oder die Remagener Brücke, an der Kinder für ein totalitäres System ihr Leben lassen mussten.

Man muss nur initiativ und bereit für Brücken sein

Brücken bauen bedeutet sich die Hand reichen, in einer ausweglos erscheinenden Situation zu lächeln, dem Frieden eine neue Chance zu geben, mentale Gräben versuchen zu zuschütten.

Wir wissen nicht wie lange es eine Zeit geben wird, wir können dies nicht berechnen und wir wissen nicht wann sie begann.

Aber wir wissen, dass Sie eine Brücke zwischen der Vergangenheit und der Zukunft ist, eine Brücke zu Ewigkeit.

Geduld, oder in der Warteschleife

Sie sind die Nummer 6 in der Warteschleife, sagt die freundliche , aber emotionslose Computerstimme ,

untermalt von einer Melodie Johann Sebastian Bachs, vermutlich um mich zu beruhigen.

Besser noch als im Internet in einem virtuellen Warteraum zu landen, der nicht überschaubar ist, wie bei der Anmeldung zur Corona Impfung.

Eine Zahl bedeutet nichts, keiner weiß, wie lange das Telefonat der Telefonierenden dauerte, also ist es egal ob dann auf einmal kommt: Sie sind die Nr.3 in der Warteschleife.

Man wundert sich wie lange Telefonate dauern können, fragt sich, was die alle zu sagen haben.

Manchmal wird man zu Beginn des Gesprächs gleich abgewürgt.

” Die Mitarbeiter sind alle im Gespräch, versuchen Sie es später nochmal”

Nach dem 12. Versuch , wieder in der Warteschleife. Fazit: Lieber eine E mail schreiben.

Geduldig ertragen, zumindest das, was man selbst nicht ändern und umgehen kann.

Ruhig, beherrscht zu sein ist gar nicht leicht.

Ausdauer und Beharrlichkeit sind gefragt, was bei Warteschleifen schwer fällt.

Manchmal hängt man in einer.

Geduld soll eine Tugend sein? Das Gegenteil die Ungeduld ist eher dominant.

Ist nicht das Leben manchmal eine Warteschleife. Zu oft wartet man auf etwas, was nicht kommt.

Lieber das Jetzt genießen und die Warteschleife geduldig schleifen lassen.

Geduld

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Sichtweisen

Jeder sieht etwas anderes oder nimmt es anders wahr.

Man stelle sich vor, egal, wo man sich aufhält, ob Bus, Straßenbahn, auf einem Platz, und man könnte die Blicke der Menschen visualisieren und an Farben erkennen.

Der Blick geht vom Augen gerade weg, ohne Biegung, Kurven. Das, auf was der Blick trifft wird vom Schauenden verarbeitet. Entweder ein Panorama, ein Eindruck oder konzentriert auf ein Ereignis.

Würden mehrere Menschen nebeneinander stehen und in die gleiche Richtung schauen, würde jeder etwas anderes sehen, Nuancen die verschieden sind.

Und ähnlich verhält es sich mental. Jede Betrachtung ist unterschiedlich zu den anderen, eine andere Sichtweise das Resultat.

Die Sichtweise, ein Determinativkompositum aus Sicht und weise beschreibt den Blickwinkel, den Aspekt eines Geschehens, die Perspektive, kennzeichnet letztlich einen Standpunkt.

Wie steht man zu etwas, einem Thema, einem Menschen, einem Ereignis.

Der Wissenschaftler betont seine wissenschaftliche Sichtweise, jeder Spezialist hat die Seinige.

Unterschiedliche Sichtweisen sind der Ausdruck einer pluralen Gesellschaft.

Gefährlich wird es, wenn einem die Sichtweise aufgezwungen wird.

Man kann alles erhellen oder verdunklen, eine rosarote oder grüne Brille verpassen wollen.

Aber zwischen dem Sehen und dem Denken gibt es doch die Freiheit, die Farben seines mentalen Seins zu verändern, die ” maniere de voir” , die Art und Weise , wie man etwas betrachtet, einseitig oder von mehreren Seiten her.

Jede Sichtweise ist eine spezifische neue und andere Chance.

So, wie ob ein Glas halb leer oder voll ist, oder ein Tunnel nur dunkel ist oder man das Licht am Ende jeden Tunnels sieht.

Es gibt nur eine falsche Sichtweise, nämlich die Überzeugung dass die eigene Sicht die einzig richtige sei.

Viktor Frankl schreibt: “Nicht das Problem macht die Schwierigkeiten, sondern unsere Sichtweisen”.

Manchmal reicht, um klar zu sehen, nur der Wechsel der Blickrichtung.

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Sichtweisen

Acryl, Filtstift. Original signiert. Erlös für Kinder in Not.

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