Die Spirale

Gemeint ist nicht die der Familienplanung, sondern die soziale, mentale, ökonomische, die der Gewalt, der Aktionen, der Wirtschaft.

Jeder meint in einer Krise noch einen draufsetzen zu können.

Spiral bedeutet gewunden, gedreht, verdreht, oft spitz zu laufend schneckenförmig, geschraubt, wie in einer Wendeltreppe.

Der Stoß in die Spule des Lebens führt zu einer Drehbewegung, aus der man schwierig herauskommt.

Das Ziel, ein Spiralnebel.

Spiral ist intransitiv, die Spirale kann aufwärts und abwärts gehen, je nach dem, wo der Ausgangspunkt ist.

Klein fängt es oft an.

Keiner widmet etwas Bestimmten seine Aufmerksamkeit, aber dann und damit beginnt es unbemerkt.

Etwas wird teurer, dann ziehen andere nach, wieder andere wittern darin ein Geschäft. Die Folge , man möchte mehr Geld verdienen um sich dies leisten zu können, also fordert man dieses, streikt, wenn man es nicht bekommt.

Die Löhne werden erhöht, die Mehrkosten gleich wieder auf die Verbraucher umgelegt, die Spirale beginnt.

Politiker unternehmen nichts, weil die Steuereinnahmen dadurch steigen und dann kann man ja mehr ausgeben.

Das ” immer mehr, immer mehr” wird zum Syndrom, die Spirale immer schneller.

Ein Hamsterrad kann man verlassen, herausspringen, in einer Spirale ist man gefangen. Sie baut sich auf, bis zum in sich zulaufenden Ende, wo nichts mehr geht.

Aber wie kommt man aus der Spirale heraus.

Es gibt leider viele Spiralen, manche überlappen sich oder sind wie die Nebenwinde eines Hurrikans.

Die Politik könnte das regeln, weniger Geld ausgeben, die Steuern senken um der Spiral die Kraft ihrer Drehung zu nehmen, aber sie macht es nicht, sie will es nicht.

Eine gesicherte Grundrente für alle Menschen, den die gegen alles wieder aus und , es gibt nichts was nicht versteuert wird, sogar der Tod, und fast alles kommt zum Staat wieder zurück.

Die Menschen werden unzufriedener, dann schränkt man ihre Freiheit ein, nimmt ihnen Grundrechte und die Spirale der Gewalt wächst als Reaktion.

Eine Pandemie wird zur idealen Chance zwischen Gewinnern und Verlierern zu trennen, die einen verdienen, die anderen stecken ein, die Spirale dreht sich weiter, die Menschen werden dünnhäutiger, misstrauisch.

Dann die Spirale von immer mehr Katastrophen, deren Schuldige ganz schnell festgestellt werden, und das sind dann zumeist jene , die gar nichts dafür können.

Wenn man dann auch nicht sagen darf, was man denkt, ohne etikettiert oder sanktioniert zu werden geht diese Spirale von Hass und Gewalt weiter.

Aber wie kommt man heraus.

Die Driving Faktoren herausnehmen, sich auf Wesentliches besinnen.

Wir sind alle Kinder dieses Planeten, aber wir sollten uns wie Erwachsene benehmen, mit Respekt und Achtung begegnen, denken, dass wir alle im gleichen Raumschiff sitzen, und jeder seinen Teil leisten muss.

Keiner hat das Recht faul zu sein und die anderen bezahlen zu lassen.

Jeder hat das Recht sein Leben in Würde zu gestalten und sich nicht zum Sklaven einer Spirale machen zu lassen.

Wir sind alle nicht Bestandteil eines Durchlauferhitzers, dessen warmes Wasser von irgend jemanden genutzt wird.

Wer seinen Teil nicht leisten will muss mit den Konsequenzen leben und darf nicht jammern, denn er hätte es selbst ändern können.

Dann muss man der Spirale die Kraft nehmen, so, wie man den Stecker zum Strom aus der Steckdose ziehen kann, oder die Sicherung bei Überspannung herausfällt.

Dann ist ein Neuanfang, man kann reparieren, recyclen und wieder den Weg als Teil der Natur finden.

Die Spirale

Original. Acryl. Erlös für Menschen in Not

850,00 $

Glücklos

Nicht alles was so klingt, entspricht dem.

Glückslos, über 1 Million Sofortgewinne, Coupons , sofort einzulösen.

Mit allen nur erdenklichen Reizen wird geworben.

Alle Wünsche sollen erfüllt werden.

Jede Woche neue Chancen. Man muss nur zugreifen und bezahlen.

Würde jeder gewinnen, so wie versprochen, müsste niemand das scheinbare Glück anpreissen, sondern würde dies selbst nutzen.

Das versprechen von Glück ist ein Geschäftsmodell.

Das frei Rubbeln des magischen Feldes, hinter dem der Gewinn verborgen liegen soll, ist der Beginn des Bezahlens.

Wirkliches Glück ist nicht planbar, es kommt, es sucht oder meidet einem.

Manchen trifft es wie im Schlaf.

Oft , gerade wenn man Glück sucht, sich wünscht, übersieht man, daß es nicht in der Ferne lioegt,

sondern ganz nahe ist, oft so nah, dass man es übersieht.

Es gibt viele Wortkombinationen im Spektrum Glück.

Die Glücksritter, immer auf der Suche nach den Schätzen, dem Gold, der Macht und dem Ruhm.

Die Glücksschweine, die Talisman, Glücksklee, Glückskekse.

Der Glücksstern oder die Glückskombination des Sternenhimmels, viele Möglichkeiten, aber ob es hilft, das weiß nur das Schicksal.

Glücklich sein ist das, was jeder Mensch sein möchte.

Glücklos, das Gegenteil, sieht man lieber von fern , oder mit einem s dazwischen, das Glückslos, die Chance auf einen Gewinn.

Glückshormone sind die rationale Erklärung für den Gemütszustand, aber was nützt es wenn man Endorphine ausschüttet, Serotonin, Dopamin, Phenethylamin, Noradrenalin.

Momente freudiger Erregung, aber was ist danach.

Die Suche nach der Glückspille. Das wäre die Pille der Verdrängung der Realität.

Zum Glück gehört der Zustand der Zufriedenheit, des sich dauerhaft Wohlfühlens, nicht der kurzzeitige Höhepunkt, wie es auch bei Drogen ist.

Glücklos, wer nie den Weg dahin finden kann, den die Ruhelosigkeit nicht loslässt.

Man muss nur seine mentale Richtung ändern, das Glück im Kleinen zu sehen lernen.

img_7587

glücklos

Acryl, Faser.

450,00 $

Hinter den Türen

Tür und Tor, was ist das schon.

Was hinter oder vor den Türen ist hängt von der Betrachtung ab.

Wie bei Franz Kafka, vor dem Gesetz.

Nicht jede Türe ist auf. Und auch nicht für jeden gedacht. Durch manche Tür muss man gehen ohne zu fragen, bei anderen muss man anklopfen.

Viele Türen sind immer offen, zugänglich.

Hinter manchen verbirgt sich was.

Manche nutzen Türen um hinter deren Verschlossenheit zu munkeln, etwas zu besprechen, abmachen, was sonst niemand etwas angeht.

Die Tür des “open house” steht dem entgegen.

Es gibt Türen, die führen in eine andere Welt.

Aus der Kälte in die Wärme, oder aus der Wärme in die Kühlkammer.

Türen spielen sich auch mental ab.

Vorurteile, schnell gefasste Meinungsbilder verschließen, Offenherzigkeit lädt auch Ungebetene ein.

Schiebetüren sind leicht zu bewegen, schwere Metalltüren leicht zu verschließen, andere gehen beim sich annähern, automatisch auf.

In der Werbung heißt es : über 12000 Türen, Deine Tür für Dein Zuhause .

Mit der Tür zu seinem eigenen ich sollte man sorgfältig umgehen. Zu leicht ist sie verschlossen oder zu offen und man wird verletzlich.

Augen sind das Tür und die Türe zur Seele. Gläsern, man erkennt am Glanz, an dem wie ein Blick aussieht, was jemanden bewegt.

Weit aufgerissen vor Schreck, lachende Augen oder tränend.

Manchmal reicht ein kurzer Blick etwas zu erkennen, oder ein Blick trifft einen anderen.

Das kann musternd, gutmütig, voll Hass sein, aber es gibt auch die schönere Variante die Türe zur Seele zu finden , die Liebe auf den ersten Blick.

Hinter den Türen – es liegt immer an uns selbst wie wir damit umgehen.

Man sollte sich bewusst sein, wann man Türen verschließt und das “dahinter” zu einem Geheimnis macht und wann man die Türen öffnet.

Türen zum Paradies, zur Hölle, wer weiß das schon, erst recht nicht, wenn sie in unbekannte Welten führen.

Manche sollte man sich immer offen halten, die zum Glück.

img_7591

hinter den Türen

Filzstift. Original. Erlös für Menschen in Not.

450,00 $

Märchen und Geschichten

Märchen fangen immer an mit: „ es war einmal“

Aber es gibt auch aktuelle Märchen, die einem erzählt werden und die man erleben kann.

Märchen kommt von dem alten Wort “Mähre”, Kunde, Bericht, Nachricht von einem Geschehen.

Manche Menschen erzählen einem , um etwas zu erreichen, Lügenmärchen.

Andere bringen bewusst oder unbewusst das, was richtig ist und falsch, was real und erdichtet ist, durcheinander.

Märchen dienen , besonders in politisch heiklen Phasen, dazu, Kritik zu verpacken, auch um vor Missständen und Gefahren zu warnen.

In den Märchen liegt die ganze Kraft der Symbolik.

Märchenfilme sind einfach schön um abzutauchen, und manche Hexe oder Teufel ist so schlimm, dass er oder sie schon wieder schön ist.

Aber da liegt ja auch im realen Leben die Gefahr.

Man wird oft getäuscht .

Märchen sind ja auch ein Spiegelbild dessen was sich so alles ereignet.

Mancher entdeckt seine eigenen Schwächen darin, oder auch Personen, Situationen .

Es gibt viele Märchenarten.

Auch die negativen, wie Schauermärchen, Zaubermärchen, Kunstmärchen.

Sie handeln oft von mythischen Zauberern, Hexen, Riesen, Zwergen, Einhörnern , Drachen, Gnomen.

Es gibt Märchenwelten zum träumen, wie in Disneyland.

Märchen sind allen Kulturen gleich.

Wie die Figuren alle heißen. Der Kolobok, Baba Jaga, die Trolle.

Die orientalischen sind die am ausgemaltesten, geschmückten, die nordischen oft grausam, kalt wie das Wetter. Es gibt Märchensammler wie die Andersons, Grimms, dann die Hauffschen Märchensammlungen oder wie im Panchatantra.

Märchenerzähler, von phantastischen Abenteuern, wie Ali Baba oder Odysseus.

Fantasy, Sagen.

Die schönsten Märchen sind die, in die man flüchten kann. Einfach in eine schöne andere Welt abtauchen, in der es zwar auch Böses und Gutes nebeneinander gibt, wo aber das Gute immer gewinnt.

Märchen, die einem an seine Kindheit erinnern, an Prinzessinnen, Feen, Elfen, rosa Pferde oder Täubchen

Märchen von Wundern, schönen Begegnungen.

Weihnachten ist wieder eine Zeit der Weihnachtsmärchen, der Bilder von Märchenwälder, Märchenparks.

Zeit, zum von all den Problemen in eine , zumindest immer am Ende, heile Welt zu entfliehen.

file1039

Märchen und Geschichten

Acryl. Original.

850,00 $

so nicht

So nicht, aber wie dann.

Wenn man dies immer wüsste.

Viele Alternativen , aber alle mit einem Ziel, etwas anders oder Anderes zu machen, verändern.

Zumeist bleibt dies alles im Bereich ” dahin gesagt” liegen,.

Ist man an der Macht oder hat erreicht was man wollte, ist das zuvor kritisierte der ” Schnee von gestern”

Oft denkt man:

” ich geh durch die Strassen meiner Stadt,

und sie ist mir fremd,

Das ist nicht mehr meine Welt, es regiert das Geld.

Es ereignet sich zu viel Ungereimtes und man fragt sich nach den Hintergründen, dem warum und wieso,

weiss nur das “so nicht”, die eigene Verneinung des ” Jetzt”

“So nicht” bedeutet sich zu verweigern, eine Position einnehmen.

Es kann nicht immer so weiter gehen wie bisher, als wäre nichts gewesen.

Das ” immer mehr” für die einen und das ” immer weniger” für die anderen passt nicht zusammen.

Alles wird immer teurer, aber wer verdient denn daran?

Stellt man Fragen, wird unangenehm reagiert. Einerseits tun wir so als wenn wir Tiere lieben, dann schießen wir auf sie, töten sie grausam und verarbeiten sie zu “Delikatessen”. Als junge Tiere meinen wir ” oh wie süß”, dann später werden sie verzehrt.

Eigentlich pervertiert.

Aus allem wird versucht Geld zu machen.

Der Hass nimmt zu, Gewalt, Intoleranz.

Man redet über Schutz vor dem Klimawandel, tut selbst aktiv nichts dazu, eher, man nutz die Mobile Phones, wissen woher das Lithium und Koltan kommt.

Plastikmüll wird weiter in die Meere geschwemmt.

Würde man ein Buch schreiben: Die Dinge, die nicht so bleiben können” würde dies nie ein Bestseller werden können, da fast alles bleibt.

Business as usual, die Dinge wiederholen sich, das Rad meint man immer wieder neu erfinden zu müssen.

Zwar sagt man ” alles fließt”, aber zu viele mentale Felsen stehen im Weg, und die Probleme entwickeln sich leicht zu mentalen Tsunamis..

Beginnen wir diese Felsen weg zu räumen , und das beginnt in uns selbst.

Zu bisher: So nicht

zum jetzt: anders,

zur Zukunft: gerade deshalb

img429

so nicht

Acryl

550,00 $

Vielfalt gegen Einfältigkeit

Von sich eingenommen,

von einer Selbstüberschätzung geleitet.

Nicht unbedingt arglos, gemütsbedingt einfältig, eher begriffstutzig, Dinge nicht wahrhaben und nicht wahr haben wollen.

Einfältig ist das Gegenteil von schlau, gewandt, clever, spitzfindig.

Die Einfalt kennzeichnet eine Einfachheit des Denkens, nicht kompliziert, einfach strukturiert.

Die “Sancta Simplicitas” bezeichnete im Mittelalter die weltfremde Geradlinigkeit.

Genau da liegt oft ein Problem.

Menschen versteifen sich auf eine Glaubensauslegung mit Konsequenzen, eine politische Richtung eine Ideologie.

Das Blatt des Lebens ist dann nur einmal gefaltet, nicht mehrere Male.

Das Ergebnis Besserwisserei, Rechthaberei, Intoleranz.

Das Leben ist zumeist nicht ohne Kurven, Seitenwege und Abbiegungen, mal ist der Weg steinig, mal trocken, mal verwittert.

Es gibt leider viele nur auf dich und ihre Meinung fixierten Menschen.

Und Intoleranz zu anderen Meinungen provoziert wiederum Intoleranz, und es dreht sich alles im Toleranzkarussell der Einfältigkeit.

Setzen wir dem einfach die Vielfalt entgegen.

einfältig

Acryl.Original.

700,00 $

ausgelassen

Einfach man lustig sein, die Alltagssorgen vergessen. Gut drauf sein.

Ausgelassen, raus gelassen zu sein., nicht bacchisch, stürmisch , unbandig, ungestüm und ungezähmt.

Ganz auf dem Boden der Realität, aber überhaupt nicht den Zustand zu haben, dass das ganze Leben auf einmal durch Politiker und sogenannten Experten bestimmt wird, die aber genau so Menschen wie alle anderen sind.

Der Wunschtraum in der Corona Zeit.

Es geht ja nicht um Karneval, exzessiv Feiern, sondern einfach gesellig sein zu können.

Wieder einmal übermütig sein zu können, unbeschwert, statt zu nüchtern, trocken, ausgehungert nach §sich frei bewegen zu können, so, wie es einem durch die Tatsache der eigenen Geburt und der Gleichheit, eigentlich zusteht.

Früher hatte man das gar nicht geschätzt, nicht im Entferntesten daran gedacht, dass all dies einmal eingeschränkt sein würde.

Nur, lamentieren nützt nichts.

Wie heisst es in dem Faschingssong: ” heile heile Gänschen, heile heile Mausespeck, in hundert Jahr ist alles weg”

file1126

ausgelassen

Acryl, Fasertechnik Erlös für Menschen in Not

650,00 $

Rausch

hphsblog's avatarHPH s Blog

Rausch, berauschend.

Im Mittelhochdeutschen ” ruschen”, eine ungestüme Bewegung.

Viele Assoziationen.

Die unsinnigste Form ist die des sich Berauschens mit Drogen und Alkohol. Kurzzeitig benebelt sein und nachhaltige gesundheitliche Folgen.

Man begibt sich nicht in etwas, was kurze Lichtblicke gewährt und einem nachher Schmerz zufügt. Das wäre eine Art Selbstkasteiung. So, wie ein Komasaufen.

Niemand würde sich bei klarem Verstand selbst vergiften, sein Bewusstsein ausser Funktion setzen.

Im Rausch der Zeit, einfach mitgerissen zu werden, im Strom zu schwimmen, oft nicht wissend wohin, woher, was und warum.

Benommen ist der Zustand des teilweisen Kontrollverlustes.

Manchmal auch berauscht von der Fülle von Farben, einer Musik, Klängen, einer Stimme, einem Lied. Angetan sein, fasziniert und mit- oder angezogen von etwas zu sein. Magisch, mental fesselnd, affektiv.

Einfach in seinen Gefühlen aufgehend, von Leidenschaft erfüllt zu sein. Berauschend ist vielfältig.

Ein Rausch assoziiert mit einem Hauch.

Das Rauschen von Blättern im Wind, intensiver…

View original post 256 more words

im Rausch der Zeit

hphsblog's avatarHPH s Blog

Wer kennt das nicht: Adrenalin hoch, Adrenalin runter.

Man dreht sich wie in einer Kugel. Mal rollt sie so, mal dahin, so wie sie will.

Jede Zeit und Ära hat ihre Merkmale und Besonderheiten.

Oft merkt man das erst, wenn die Phase Geschichte ist.

Man könnte es auch anders eingrenzen.

Was gibt es im Jetzt, was es davor nicht gab?

Vieles wiederholt sich im Lauf der Geschichte, wird heroisiert, mystifiziert oder gerät einfach in Vergessenheit um dann ein paar hundert Jahre oder Jahrtausende später von Archäologen entdeckt zu werden.

Epidemien sind es nicht, die gab es in der Menschheitsgeschichte öfters, genau so wie Naturkatastrophen.

Musik ändert sich, da gibt es nichts neues revolutionierendes.

Sprachplanung und Sprachpolitik ist neu.

Dann, wenn aus politischen Gründen sektioniert, kodifiziert, implementiert und elaboriert wird.

Letztlich führt dies aber zu einer Verunsicherung, insbesondere wenn eine kleine Minderheit dies allen anderen aufzwingen will, wie die Gendersprache und…

View original post 315 more words

Rausch

Rausch, berauschend.

Im Mittelhochdeutschen ” ruschen”, eine ungestüme Bewegung.

Viele Assoziationen.

Die unsinnigste Form ist die des sich Berauschens mit Drogen und Alkohol. Kurzzeitig benebelt sein und nachhaltige gesundheitliche Folgen.

Man begibt sich nicht in etwas, was kurze Lichtblicke gewährt und einem nachher Schmerz zufügt. Das wäre eine Art Selbstkasteiung. So, wie ein Komasaufen.

Niemand würde sich bei klarem Verstand selbst vergiften, sein Bewusstsein ausser Funktion setzen.

Im Rausch der Zeit, einfach mitgerissen zu werden, im Strom zu schwimmen, oft nicht wissend wohin, woher, was und warum.

Benommen ist der Zustand des teilweisen Kontrollverlustes.

Manchmal auch berauscht von der Fülle von Farben, einer Musik, Klängen, einer Stimme, einem Lied. Angetan sein, fasziniert und mit- oder angezogen von etwas zu sein. Magisch, mental fesselnd, affektiv.

Einfach in seinen Gefühlen aufgehend, von Leidenschaft erfüllt zu sein. Berauschend ist vielfältig.

Ein Rausch assoziiert mit einem Hauch.

Das Rauschen von Blättern im Wind, intensiver werdend bei einem Sturm, der des Frühlings, eines Blütenmeers oder des Herbstwindes.

Das Meeresrauschen gibt einem das Gefühl der schier unendlich erscheinenden Kraft der Ozeane , des Wassers.

Den Rausch einer hohen Geschwindigkeit kann man nur selten auskosten, er ist für sich und andere zu gefährlich, aber den Rausch eines Abenteuers, den der Wildnis und wenn es der eigene mentale Dschungel all seiner Gedanken, seines Wissens ist.

Der emotionale Zustand der Ekstase hat viele Gesichter. Diejenigen , die man selbst sieht und fühlt und die der anderen.

Ein Rausch. Kulturhistorisch schon in der Steinzeit, Met und halluzinogene Substanzen, wie der Fliegenpilz oder die Stechpalme.

In ” Pforten der Wahrnehmung” beschreibt Aldous Huxley die Wirkung von Halluzinogenen.

Drogen sind ein einseitiges Tor zu einer Hölle.

Ein Rausch, das Berauschende, ein Quell der Fröhlichkeit, wie man bei Festen, wie das Oktoberfest sehen kann. Je mehr Alkohol gemeinschaftlich genossen wird, desto mehr wird gesungen. Das Erwachen kommt danach. Die Menschen verändern sich, aber nicht zum Positiven.

Aber, was wären eine Ratio, das klare Denken, die Vernunft ohne zu wissen was ein Rausch ist? Auf die Beantwortung der Frage durch Taten kann man verzichten.

Besser ist es sich auf die schöne Seite des Rausches zu begeben, das Dunkle im Dunkeln lassen.

Träumen beim Rauschen des Windes.

Sich von Farben und Klängen berieseln zu lassen um die Alltagssorgen zu vergessen.

Eine Pforte in die Welt der Harmonie finden um dann wieder gestärkt und motiviert dem Alltag entgegen zu treten.

Rausch

Acryl auf Leinwand Original

1.400,00 $