Wenn alles einfach nicht passt. Aus dem Rahmen des Lebens gefallen.
Einfach falsch platziert, alles geht schief, läuft nicht.
Unpassend, inadäquat.
Wenn in einer aufgeklärten Zeit, nach zwei Weltkriegen und Klimaveränderungen, die uns alle betreffen, jemand oder mehrere einen Krieg beginnen, der Menschenleben kostet, gehört er nicht in diese Welt.
Er entspricht der Zeit der Barbarei, der Mottenkiste der Geschichte, kontraindiziert und archaisch.
Und diejenigen, die da mitmachen zeigen antiquierte Verhaltensweisen, die nicht in das digitale Zeitalter passen.
Wir haben ein humanitäres Völkerrecht, auch das in bewaffneten Konflikten, aber es gibt Menschen die lassen dieses nur als Text stehen, den sie nicht gemacht haben, und nicht als Imperativ.
Man hat das Gefühl das manche Menschen, die auch das ” Sagen” haben, die Geschichte nicht verstanden haben.
Die Zeit scheint in der dunklen Zeit eingefroren zu sein, nur die Waffen sind anders.
Aus der Zeit gefallen zu sein , kann sehr schnell bedeuten, dass die Würfel gefallen sind.
Wissend, dass alles seine Zeit braucht, bedeutet aber auch zu erkennen, daß man Schwerpunkte setzen muss.
Zeit ist kostbar, schnell vergeudet und kommt nicht wieder. Nur die Szenen und Ereignisse können sich ähneln.
Frieden kann man im Großen nur erreichen wenn wir den zuerst im Kleinen schaffen und da haben wir schon Probleme.
Aus der Zeit kann man fallen, aber das Netz dessen , was alles zusammen hält, fängt einem immer wieder auf, der Glaube an den tieferen Sinn
Dünne, dicke, solche, die nie brechen sollten, aber es doch tun.
Gemauerte, und nur aus Papierbestehende, um einen Sichtschutz zu bilden. Paravents.
Eine Klagemauer erlaubt sein Leid zu klagen, seine Probleme und Schwierigkeiten zu äußern,
in einen invisiblen Dialog zu treten, nicht alleine mit seinen existentiellen Nöten zu sein.
Man hat nicht nur Sorgen und Nöte, sondern jeder Mensch hat Wünsche, Sehnsüchte, eben das,
was man vor allem anderen gerne erfüllt sehen würde.
All das kann man für sich insgeheim behalten, wissend , dass die meisten Wünsche nicht erfüllt werden, aber die Hoffnung wird immer bleiben.
Wie eine “to do ” Liste kann man seine Wunschliste aufschreiben, priorisieren.
Gewissermaßen seine Wunschhitliste erstellen. Was ist am intensivsten?
Sehnsucht hat einen Beigeschmack, die bittere Sehnsucht der unerfüllbaren Wünsche, ein Schmerzvolles verlangen.
Joseph von Eichendorf: ” Ich suche die blaue Blume, ich suche sie und finde sie nie, mir träumt, dass in der Blume mein gute Glück mir blüht.”
Das Ziehen in der Brust, die unerreichbaren individuellen Utopien eines perfekten Lebens, einer Harmonie, die nie kommen kann.
Nichts in der Welt ist “fertig, perfekt”.
Sehnsüchte erlauben mit mit dem eigenen unfertigen Leben, Verlusten umzugehen,
sie zeigen einem eine Richtung, Ziele in der Lebensgestaltung.
Alle Menschen haben unterschiedliche Sehnsüchte und es ist nicht immer leicht damit umzugehen.
Plakatwände, groß, noch größer erinnern einem oft an das, die Werbung, die alles perfekt zeigt.
Ein Versprechen, einzulösen, wenn man dafür bezahlt.
Im Grunde genommen ist schon das eigene Fernsehgerät eine Wand der Sehnsüchte, eine, die einem das Schöne, die Ferne, das Glück oder den Ort der Freude, Vollkommenheit suggeriert.
Die rein ökonomischen Interessen werden dabei übersehen, man spürt sie, wenn die Wünsche unerfüllt bleiben müssen.
Plakate an den Litfaßsäulen, Hauswänden und Stellflächen.
Werbung für die ideale Partnerschaft, das perfekte Konfekt, das ultimative T-Shirt, der Schuh, der einem das Laufen erspart, der einem trägt.
Die einem animierenden Sehnsuchtswände sind überall und beeinflussen die eigene Lebensgestaltung.
Viele Sehnsüchte kann man sich erfüllen, wie die Traumreise, die Sehnsucht nach mehr und Meer.
die Trauminsel, das Traumschiff.
Alles an den Gesang der Sirenen und Odysseus erinnernd.
Sehnsuchtswände, geweckte Bedürfnisse.
Aber man muss etwas dafür tun. Sehnsüchte werden nicht automatisch erfüllt, im Gegenteil.
Die Erkenntnis , dass nie etwas perfekt sein kann, nur die Schöpfung insgesamt, nicht aber das,
was wir Menschen tun, ist oft schmerzlich.
Der Garten Eden, das Paradies, die blaue Blume befindet sich nicht unbedingt in dieser Welt. Damit muss man sich abfinden.
Aber Sehnsüchte sind auch schön. Mental kann man das unerfüllte ausleben, sich einen ” taste of happiness” gönnen.
Hat man Glück und die Bereitschaft sein Herz und Augen für die schönen Dinge zu öffnen, hat man das Bild der Natur,
in ihrer Pracht und Vielfalt als Wand der erfüllten Sehnsüchte.
Eine Hauptsehnsucht sollte die nach Frieden sein, aber dazu müssten die den Unfrieden stiftenden ihre Wand der Sehnsüchte , der ganz intimen Wünsche und Vorstellungen überhaupt wahrnehmen.
Der Grund der Disharmonie liegt irgendwo im eigenen Sein
Sehnsuchtswände
Original HPH, signiert
Erlös für humanitäre Projekte
Die Welt ist in einer Umbruchphase. in einer, die es so noch nie gab.
Zu viel geschieht auf einmal.
Das Klima verändert sich, die Welt wird digital, aber war noch nie so anfällig, und die Bewohner der Erde haben noch nie so viele Konflikte ausgetragen.
Manche Menschen scheinen vergessen zu haben, dass sie Kinder waren, Eltern haben, dass sie irgendwann einmal etwas von Werten gehört haben und nicht nur von Narzissmus, Selbstverwirklichung.
Geld und Macht alleine nützt nur temporär etwas.
Man kann es nur in einer bestimmten Phase seines Seins nutzen, nach dem Tod hat man keinen Zugriff mehr. Schön wenn man es hat, die Freiheit sich etwas leisten zu können. Hat man es nicht, ein Grund bescheiden zu sein.
Eigentlich ist die Welt sehr schön, wären da nicht einige Störfaktoren.
Menschen sind im Allgemeinen lernresistent, zumindest was die Gewalt und das Aufarbeiten dieser betrifft.
Statt Konflikte normal und verbal zu lösen, reagiert man, weniger kognitiv, als affektiv.
Statt über Frieden zu verhandeln, überlegt man, wie man den Gegenüber noch mehr einschüchtern kann, wie man die Waffenarsenale vergrössert und noch mehr und noch viel mehr aufbieten kann um zu gewinnen.
In einem Krieg gibt es nur Verlierer. Die der Menschen, die sich mit rein ziehen lassen. Die Entscheider sitzen immer in Sicherheit, deren Leben ist nicht in Gefahr.
Man reagiert nicht auf das Weinen der Mütter, die ihre Söhne verloren haben, Familien ihren Vater oder Ehemann.
Letztlich gibt es keinen sinnvollen Krieg, insbesondere nicht den . der unbarmherzig das Humanitäre Völkerrecht unbeachtet lässt.
Jeder Despot wird irgendwann einmal angeklagt, und wenn es das Jüngste Gericht ist.
Wo bleiben die Konfliktregelungsmechanismen?
Oft hat man den Eindruck, dass die Friedenstauben vertrieben wurden.
Falkenzeit, da haben sie keinen Platz.
Sieht man die Opfer, kann es einem grauen. Aber ach sie werden zu Geschichte. Irgendwann wird ein Bericht, eine Historie darüber wieder daran erinnern.
Aber in unseren Gedanke haben wir viele Katastrophen aktiv oder passiv mit erlebt, so viele, wie keine Generation je zuvor.
Die moderne Kommunikation macht alles , was in der Welt geschieht zeitgleich zugänglich.
Trotzdem gibt es überall, auch in den schlimmsten Erlebnissen und Ereignissen kleine Szenen der besonderen Menschlichkeit. Szenen, die berühren.
Und es tut gut zu wissen, dass doch nicht alles negativ ist.
Die Welt ist zu schön um immer nur die dunkle Seite zu sehen.
Sie ist bunt, vielfältig und lebens- und liebenswert.
Nicht fassbar, wenig erkennbar, konturenhaft, Vermutungen erzeugend, aber wenig griffig.
Man könnte auch in Slang sagen ” herumsülzen”, oder um den heißen Brei herum reden, nichts auf den Punkt bringen.
Für die meisten Berufe benötigt man viele Prüfungen, um Bäcker, Schlosser. Elektrikermeister zu werden. Für manche hochbezahlten Politikjobs , benötigt man gar nichts, außer reden zu können, egal was, hauptsächlich es klingt überzeugend.
Oft wird vieles einfach so daher gesagt, plätschernd, man hört gar nicht richtig zu, ist nicht konzentriert, den genauen Wortlaut zu memorieren.
Die Stimme mag einem begeistern, aber nicht der Inhalt.
Das so vokal dahin Fließende kann sich leicht als Ansammlung von Worthülsen zeigen, die Hülsen von verbaler Munition gegenüber irgend etwas opportunem verschossen.
Vielleicht sollte man sich angewöhnen die Verantwortlichen an dem zu messen, was sie tatsächlich sagen und aussprechen, tun, und sie so zu bewerten.
Man würde sich beim Wählen der richtigen politischen Vertreter leichter tun. Denn Wischi-waschi, wischen und waschen nützt niemandem , außer dem der es tut.
Die Werbung suggeriert: Jung , jünger am jüngsten. Seltener für Ältere.
Die Mode ist für die Gruppe gemacht, die am Finanzkräftigsten ist, egal welches Geschlecht. Mal sind es die gesellschaftlichen genderbezogenen Minderheiten, die aber viel Geld haben, dann die Gruppen, die keine Ausgaben für Kinder haben, auch keine Verantwortung, und dann die Algorithmen.
Ältere Menschen zeigt man da nur, wenn es um Medikamente geht oder dass sie ihre Immobilien verkaufen sollen, oder sie werden lächerlich gemacht.
Wollen sie etwas von einer Bank, sind sie zu alt dazu, oder es wird erschwert, nicht aber für den Abschluss irgendwelcher Lebensversicherungen, deren Ablauf man vermutlich nicht erleben würde.
Dabei haben sie ihr ganzes Leben gespart um im Alter endlich frei zu sein, um das , was erwirtschaftet wurde, genießen zu können.
Es ist ein schleichender Entmündigungsprozess, der alles vom Führerschein bis zu den freien Entscheidungen beinhält.
Demokratisch und unter dem Aspekt der Menschenwürde, unerträglich.
Betrachtet man dies alles kognitiver Distanz, dann könnte man den Trugschluss wagen: älter werden lohnt sich nicht.
Das würde aber , würde man nochmals auf diese Welt kommen, bedeuten, nicht sein Leben lang zu arbeiten, sich nicht um die Zukunft zu kümmern, sondern immer alles auf den sprichwörtlichen Kopf zu hauen.
Denn möchte man etwas vererben, kommt der Staat mit einer hohen Erbschaftssteuer, obwohl er da doch gar nichts dazu getan hat, keine Leistung, aber er macht Kasse.
Was solls, da bliebe einem nur das Motto übrig, Leben, Genießen, jeden Tag feiern.
Der Staat tut aber sein Ganzes dazu, diesen Gedanken zu fördern.
Auf alles Steuern. Von der Wiege bis zur Bahre. Man kauft ein Brot. man zahlt Steuern, der Bäcker zahlt Steuern, sein Personal, für das Mehl, die Backöfen, deren Hersteller. Der Lohn wird versteuert, nichts wird ausgelassen.
Kanada und die Niederlande geben ihren Bürgern im Ruhestand , egal ob Bettler oder Millionär, eine Grundrente, in anderen Ländern gönnen sich dies nur die Politiker.
Das ließe sich herabbrechen, so das eigentlich nicht viel außer Steuern übrigbleiben würde.
Man müsste wieder von Null anfangen. Keine Steuern. Tauschhandel. Aber das funktioniert nicht, wie das Beispiel der Roten Khmer zeigt.
Die Überwindung des Kapitalismus in reine Bedarfsdeckung ist eine Utopie. Inseln, auf die man sich zurückziehen kann, gibt es auch nicht.
Wie will man das ändern. Es bleibt nur der Schrei in sich selbst, denn der laute Schrei würde schon wieder so interpretiert werden, das man für verrückt erklärt würde. So, wie C. F. von Weizsäcker in Wege in der Gefahr im 3.Kapitel. “wenn man die Menschen anschreien würde, würden sie einem für verrückt erklären”.
War bei den griechischen Philosophen der ältere Mensch nicht der weise, der lebenserfahrene? In anderen Kulturen, der Geschätzte.
In unserer Kultur ist der ältere Mensch derjenige der viel Geld kostet.
Dabei wird vergessen, dass die Kosten bereits als Vorinvestition in die Sozialkassen bezahlt wurde.
Also eigentlich kostenfrei, nur sein Guthaben aufbrauchend.
Jeder wird älter, man vergisst dieses nur. Und, von Nichts kommt bekanntermaßen nichts.
So bleibt einem einfach sich an den schönen Dingen zu erfreuen und im Alter Mut zu haben auch Neues zu beginnen, eine WG zu gründen, in die Politik als Graue Wölfe einsteigen, Rockmusik zu machen, alles was Spaß macht nachholen, was man , weil man das Geld nicht hatte , nicht machen konnte.
MACHT, macht nichts, und wie in dem Lied von Roberto Blanco ” ein bißchen Spaß muss sein” hilft weiter.