Vibrieren, in leicht schwingende Bewegungen kommend.
Erschüttern, beben, wackeln, zittern, rütteln, schwanken, schwingen. Viele Worte für ein Gleiches oder Ähnliches.
Lateinisch: Vibrare
Während der Lock down Phase sanken die durch Menschen gemachten Erdvibrationen um mehr als 50 %, so die Seismologen.
Auf einmal kristallklares Wasser in Flüssen, Seen und Meeren.
In Küstennähe Fische, die schon seit Jahrzehnten nicht mehr zu sehen waren. Bären, Füchse, Wildschweine in den Städten, die Vögel haben wieder gezwitschert.
Eine Verschnaufpause, ein Blick in die Natur ohne Menschen? Aber schon geht es gnadenlos weiter.
Der blaue Planet beginnt wieder zu vibrieren. Die Erde, das Multitrampolin?
Die Erde bebt wieder
Jeder Schritt, jedes Gewicht zählt. Addiert man alle Bagger- Kranbewegungen, alle Schwerfahrzeuge, Rollfelder, Eisenbahnstrecken, Autobahnen mit allen den darauf fahrenden Fahrzeugen ergibt sich eine nicht erfassbare Fülle von Vibrationen.
Stellt man sich an ein Bahngleis hört man die Schwingungen schon lange bevor sich der Zug nähert.
Zukunft, wenn man nur wüsste was einmal passieren wird?
Zukunft, vernetzt mit Träumen.
Zukunftstraum mit 6 Buchstaben, so steht es in dem Kreuzworträtsel, auch 7 oder 8.
Mehrere mögliche Antworten. Eben ein “Que sera”.
Vision, Utopien, Illusionen, manchmal eine Fata Morgana.
Wie heißt es: “Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen”. Zukunft ist Gegenwart in dem Augenblick wo es geschieht und gleich dann Vergangenheit.
In der Retrospektive erkennt man erst was man aus der Vergangenheit nicht in die Zukunft mit nehmen sollte.
Oft fehlt der Blick für die Zukunft, weil man zu sehr in die Vergangenheit blickt und dadurch auch die Gegenwart verpasst.
Eine Zukunftswerkstatt kann nur Optionen durchdenken, realisieren müssen wir diese selbst. Was treibt einem an, was bremst einen Menschen. Wo liegen die Gründe die etwas verhindern oder begünstigen und wie kann man diese jeweils forcieren oder bremsen.
Ein Orakel, Vorhersagen, Weissagungen nützen nur wenig, es nimmt einem nicht die Auseinandersetzung mit dem ” Jetzt” ab., und das ist die Basis für die Zukunft.
Nur Demonstrieren und ” Blabla” nützt nichts.
Diese liegt im Anpacken, da wo man meint “richtig” zu liegen, und sollte dies falsch sein, kann man es zumeist korrigieren.
Nur alles auf sich zu kommen lassen ist eine Möglichkeit, aber die, bei der man alles aus der Hand gibt.
Aber die Zukunft kommt zwar ob man will oder nicht, aber sie ist beeinflussbar und man sollte lernen damit umzugehen. Das ist Zukunftsvorsorge.
So ab und zu möchte man aus sich selbst herausgehen und losgelöst von allen irdischen Problemen sich freuen, feiern, alles Belastende einfach vergessen. Keine Nachrichten, schlechte Filme, ärgerliche Begegnungen, Pessimismus, Depressionen.
Nicht unbedingt nur Partylaune, eine Fete, einfach froh sein.
So nach dem Motto ” lasst uns froh und lustig sein”.
Es gibt so vieles auf der Welt dass einem traurig, bedrückt stimmen lässt.
Um nicht mit heruntergerissen zu werden, bedarf es eines Gegenpols.
Freude, Begeisterung, Vergnügtheit, Frohmut, manchmal im Überschwang der Gefühle, ausgelassen, auch vielleicht rausgelassen.
Unbekümmert sein, einfach loslegen, dem Spaß freien Lauf lassen.
Nur immer geht das nicht,
und wenn nicht, kann man seinen Gedanken freien Lauf lassen,
mental sich auf Positives konzentrieren.
Man muss nur lernen sich über auch kleine Dinge des Lebens zu freuen.
Schöne Musik hören, ein interessantes Buch lesen, etwas basteln,
sich einfach etwas Gutes tun, die pure Lust am Leben, ausleben.
Was ist der normale Wahnsinn oder der ganz normale Wahnsinn?
Wenn Menschen auf diesem Planeten aggressiv gegen einander sind, sich ihre Behausungen zerstören und in Notlagen bringen.
Seit Jahrtausenden ist Vertreibung und das Wandern das scheinbare Normale.
Keine bekannte Tierart betrügt und bestiehlt sich so häufig wie Menschen.
Wir haben gelernt unsere Ängste zu unterdrücken, zu negieren, uns an sie zu gewöhnen.
Vor Spinnen und Schlangen fürchtet man sich, dabei sind diese wahre Wunderwerke der Natur. Dabei müssten wir uns am meisten vor uns selbst fürchten.
Kein Lebewesen hat den Planeten Erde so umgekrempelt wie der Mensch,
Keine Raubtierspezies kommt an den Nahrungsmittel- insbesondere Fleischkonsum heran.
Wir konsumieren ohne nachzudenken, die Bedürfnisse werden immer höher geschraubt.
Würden alle Menschen lernen etwas bescheidener zu werden, ehrlicher miteinander zu werden, könnte wir ein Paradies aus der Erde machen.
Würden wir all unser Wissen zum Wohl aller einsetzen , hätten Mensch, Tier und Pflanzen etwas davon.
Das sich selbst zu vernichten ist leider der ganz normale Wahnsinn und bei genauer und bewusster Betrachtung lässt er einem die Gesichtsfarbe in rot , bleich und blau wechseln.
Mancher Schock kann heilsam sein, aber das Verdrängen und Vergessen lässt immer nur eine Generation aus der Geschichte durch eigene Erfahrung lernen, somit muss immer wieder, leider durch Selbsterfahrung, gelernt werden.
Um dies nicht notwendig werden zu lassen muss man an Werte glauben, an Positives und dieses von Geburt an lernen.
Wie gestalte ich das eigene Leben in Harmonie mit der Erde,
aber wir tun es nicht. In keinen Lehrplänen steht dies. Und wenn Eltern zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind, bringen sie dies auch ihren Kindern nicht bei.
Dabei benötigt man keine Mathematik dazu, nur Glaube an das Gute und Hoffnung und den Willen und Mut fast alles meistern zu können.
Aus dem ganz normalen Wahnsinn könnte leicht ein ganz normales Zusammenleben werden.
der ganz normale Wahnsinn
Original HPH. Handsigniert.
Erlös für Menschen in Not
Im Lied von Marlene Dietrich, die Frage: “Was ist geschehn?”
Wann wird man je verstehn?
Man wird es nie verstehen können, zu was Menschen fähig sein können.
Junge, alte, freiwillig , unter Zwang, ziehen in einen Krieg, den nur wenige wollen , kommen nicht wieder, keiner weiß wo ihre Gräber sind, irgendwo, und irgendwann wächst das Gras der Geschichte darüber, Blumen werden darüber wachsen und die Erinnerungen werden erst wach, wenn die Archäologen der Zukunft beim Bau eines Highways des dann vielleicht 25.Jahrhunderts Knochen finden.
Das Einzige Mittel gegen all den Hass, die Wut und Verzweiflung ist die Liebe, das Lächeln, das friedlich entwaffnen.
Blumen statt Granaten, Verhandeln statt erneute Gewalt, De-Eskalation statt immer wieder alles neu anheizen.
Wie im Beatles Song: Give Peace a Chance”
Vielleicht hätte man lieber auf die angreifenden Panzern Blumen und Herzchen gemalt,
den Politikern, die Konflikte wollen und produzieren Millionen Flugblätter, Postkarten aus dem Himmel abwerfen mit Blumen und Herzen, sie auf ihr mieses Karma aufmerksam machen und erinnern, daß wir alle Menschen des gleichen Planeten sind.
Eine Flut von Werbung für den Frieden kann alle Post lahmlegen und anschaulich machen, was wichtig ist.
Wir sind doch sonst so erfindungsreich, warum nicht in gewaltfreiem Widerstand. Die Menschen in Ihrem innersten ansprechen, im Herzen.
Jeder hat eines und jeder hat einen Punkt wo er gerührt sein kann, und
da muss man ihn mental abholen.
Es erinnert an ein Gespräch zwischen dem letzten Befehlshaber des Warschauer Paktes und dem Stellvertretenden Nato-Oberbefehshaber, bei dem jeder dem anderen erklärte, was er in einer Extremkrise gedacht hatte, über den Sinn des Lebens, über sich, den Gegner und dessen Reaktionen.
Tauschen wir doch die Bedrohungsängste gegen einander aus, so, wie es Andreas von Bülow in seiner Schrift ” Bedrohungsängste Ost gegen Bedrohungsängste West ” schrieb.
Jeder Mensch hat solche , die ihm etwas bedeuten, die er liebt.
All you need is love. Herz statt Herzblut, Blumen statt Bomben und Luftballons statt Raketen.
Sag mir wo die Blumen sind
Original von HPH, Acryl
gedruckte handsignierte Kopie
Erlös für Opfer der Kriege
Wenn man nicht nur nicht weiß wo man steht, geht, sich aufhält,
sondern als wie in einer Trance abläuft,
weder Beginn noch Ende, noch Sinn und Zweck erkennbar sind,
kommt ein Zustand der Ohnmacht.
Vielleicht möchte man alles ändern,
aber kann es nicht.
Hilflos bedeutet, dass einem auch niemand hilft,
man ist sich alleine überlassen.
Vielleicht auch eine kollektive Hilflosigkeit, bei der man sich an einen Strohhalm meint klammern zu müssen, an dem sich auch andere oder viele andere festhalten.
Wenn alle dies machen, muss dies ja der richtige Weg sein.
Dabei wird vergessen, dass ein Strohhalm einknicken kann, unter der Last der sich an ihn klammernden untergehen kann.
Die Masse als Richtschnur widerstrebt einem gesunden Menschenverstand.
Man muss immer seinen eigenen Weg finden, der, den man durchdenkt und aber auch fühlt.
Der eigene gesunde Menschenverstand mit dem Bauchgefühl kombiniert ist der Weg der Erfahrungen seiner Vorfahren, aber auch der selbst gemachten.
Ganz hilflos kann man so gar nicht sein.
Es gibt immer einen Weg, und,
wissend, dass alles endlich ist, weiß man dies auch um die Umstände, die einem hilflos werden kann.
Wie heißt es: Die Letzten werden die Ersten sein.
Man merkt dies besonders, wenn sich die Richtung des Geschehens so ändert, dass man eine mentale Kehrtwendung machen muss.
Dann sind auf einmal die hinten sind, diejenigen die das Vorne bestimmen.
Die Politik liefert dazu genügend Bespiele.
Man muss nur der Hilflosigkeit die Zuversicht und den Mut entgegen setzen, und dann gibt es für alles eine Lösung und manchmal ist auch weniger gute Lösung diejenige, die sich ins nachhinein als die optimale herausstellen kann.
hilflos
Acryl, Original HPH, Handsigniert.
Erlösfür Menschen in Not
Die Temperaturen steigen, es wird nicht nur wärmer, sondern die Natur erwacht aus dem Winterschlaf.
Wo man hinschaut grünt und treibt es, alles sprießt.
Die Natur bekommt Lust.
Tiere beginnen mit dem Nestbau,
Die Nachwuchsplanung ist mehr als evident, ist in der Realisierungsphase.
Nur der Mensch hat das vergessen.
Statt sein Nest auszubauen zerstört er das Seine und das der anderen , statt sich um den Nachwuchs zu kümmern vertreibt er diesen,
Die Zerstörung ist wichtige.
Ein Rückfall in die Eiszeit des Haß, der nur Forderungen.
Statt Geld für das positive Geschehen auszugeben, wandert es in die Destruktion.
Der Mensch hat den Zeitenwandel nicht nur verschlafen, er verharrt in einer mentalen Winterstarre, produziert Eis, Frost , obwohl die Natur wärmer wird
Die Tränen erstarren zu Eiszapfen .
Gletscher, Eiswüsten, gefrorene Seen verhindern das Natürliche, das Menschliche.
Wir haben die Wärme verhindert.
Hoffentlich taut es bald und verwandelt die Kälte der Herzen in ein Meer der Hoffnung .