wenn der blaue Planet vibriert

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Vibrieren, in leicht schwingende Bewegungen kommend.

Erschüttern, beben, wackeln, zittern, rütteln, schwanken, schwingen. Viele Worte für ein Gleiches oder Ähnliches.

Lateinisch: Vibrare

Während der Lock down Phase sanken die durch Menschen gemachten Erdvibrationen um mehr als 50 %, so die Seismologen.

Auf einmal kristallklares Wasser in Flüssen, Seen und  Meeren.

In Küstennähe Fische, die schon seit Jahrzehnten nicht mehr zu sehen waren. Bären, Füchse, Wildschweine in den Städten, die Vögel haben wieder gezwitschert.

Eine Verschnaufpause, ein Blick in die Natur ohne Menschen? Aber schon geht es gnadenlos weiter.

Der blaue Planet beginnt wieder zu vibrieren. Die Erde, das Multitrampolin?

Die Erde bebt wieder

Jeder Schritt, jedes Gewicht zählt. Addiert man alle Bagger- Kranbewegungen, alle Schwerfahrzeuge, Rollfelder, Eisenbahnstrecken, Autobahnen mit allen den darauf fahrenden Fahrzeugen ergibt sich eine nicht erfassbare Fülle von Vibrationen.

Stellt man sich an ein Bahngleis hört man die Schwingungen schon lange bevor sich der Zug nähert.

Die seismischen Wellen des Planeten. Alles was wir tun beeinflusst den Erdmantel und die Erdkruste, die wir an allen Ecken und Ende aufreissen . Von dem All aus sieht es aus, als ob überdimensionale Tiere die Erde angefressen und angeknabbert hätten.

Wir erzeugen durch das konzentrierte Erschaffen von Megacities eine neue Dimension der Gewichtsbelastung, nicht wissend, wie der Untergrund reagieren wird.

Haben wir neue biblische Babylons?

Wir erzeugen künstliche Beben, versuchen Wasser in tiefe warme Schichten zu pumpen um es heiss wieder an die Oberfläche zu holen, vernachlässigend, dass es Gipsschichten mit Auswirkungen wie Beben gibt, und machen zu allem auch noch Atombombentests,

Würde man alle Geräusche, alle Schwingungen visualisieren, wir könnten nicht hinschauen, es wäre kein klares Bild, nur eine sich bewegende, pulsierende Masse, bei der man Angst hätte, dass sich all das Aufschaukeln könne und die Erdkruste auf einmal Risse bekommen würde.

Dazu würde man die Gewichtsverteilung durch Gebäude, Menschen, Fahrzeuge farblich codieren, es wäre ein buntes und gefährliches Bild.

Die Natur holt sich immer alles zurück um ihr Gleichgewicht wieder zu bekommen.

Aber ohne uns Menschen wäre es auch nicht idyllisch, man denke nur an die Urzeit der Saurier. Da würden andere Lebewesen das tun, was wir machen.

Aber wir haben im Gegensatz zu allem Gewesenem  den Verstand, die ethischen und moralischen Vorstellungen wie man das , was wir anrichten, ändern können.

Jeder Baum, jede Pflanze hat ein natürliches Rauschen, harmonisch, wie auch die Wellen des Meeres, eine Geräuschkulisse des Wohltuns der Ausgeglichenheit, bis,

der Mensch wieder beginnt zu rocken und zu zocken, nämlich sein mögliches Paradies,

dass er zubaut, zupflastert und zulärmt.

Erhalten wir lieber unseren blauen Planeten so, dass er nicht die Farben wechseln muss.

 

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