vorsichtig

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Viele Worte mit der Variante ” sichtig”,

von sehen abgeleitet, dann mit einem “ein, nach, zu, vor, weit, um”  versehen.

Vorsichtig ist behutsam, überlegt, fürsorglich, nahezu liebevoll wenn notwendig,

aber es schwingt auch das ängstlich sein mit,

kritisch, misstrauisch, skeptisch, wachsam zu sein,

nicht unbedingt un sicher, eher das Gegenteil.

Wenn man sich einer Sache unsicher ist heisst das nicht unsicher zu sein, sondern aufzupassen, überlegt zu handeln, um auf der sicheren Seite zu sein, achtsam, bedächtig.

In einer Welt des dauernden und in vielen Bereichen fundamentalen Wandels wird Mut zu Neuem gefordert, aber nur eine Vorsicht bewahrt einem vor dauerndem Nachsteuern von eventuellen gravierenden Folgen.

So wie man naiv Atombombenversuche gemacht hat und zig Menschen als Versuchsobjekte eingesetzt hat, in dem man erklärte: Es wird  hell, da nicht hinsehen, dann laut, dann kommt ein Wind von der einen Seite, dann kommt alles wieder zurück. Einen Gegner wollte man damit schocken und diesen Schock zum Angriff nutzen. Nur, man war nicht vorsichtig.

Heute drehen wir an allen möglichen kybernetischen Rädchen, oft nicht wissend, was für Folgen dies haben könnte.

Wir verwenden Giftstoffe um etwas essbares zu schützen und handeln uns dafür Krebs ein, weil Insekten Lebewesen wie wir sind und dies auch dann uns betrifft,

“Was nützt der schönste Apfel, wenn er eine giftige Schale hat.

Wir vergessen, daß die Welt, in der wir leben kein Versuchslaboratorium sein kann,

sind unvorsichtig, und jammern, wenn es Folgen hat, oder verdrängen und stilisieren zum Ablenken etwas Unwichtiges zu extrem bedeutend hoch, wie CO2 und zerstören eine Industrie mit Arbeitsplätzen, die uns einen bestimmten Wohlstand sichert.

Das alte Sprichwort ” Vorsicht ist die  Mutter der Porzellankiste” hat zeitlose Bedeutung. Wenn Porzellan zerstört ist, muss man es kleben, neu lasieren,

aber es ist geklebt.

Folglich vorsichtig, bedächtig unser leben , unsere Lebensbedingungen betrachten um nicht in einer Welt des ” nur Instandsetzens” zu leben.

Wir mischen uns in Konflikte ein, und, erahnen noch nicht einmal die Folgen.

Unvorsichtigkeit webt sich wie ein Faden durch alle Formen und Variationen des Lebens.

Man vergeudet, verwechselt ” in Massen und Maßen”,

wir überschätzen die Geschwindigkeit von Autos im Verkehr, vergessend, dass unser Empfinden auf maximal schnell laufen ausgerichtet ist, und da rennt auch nicht jeder 9,8 Sekunden auf 100 Meter.

Vorsichtig in einer heutigen Welt heißt alles verfügbare Wissen heranzuziehen um jedwede Option mit einzubeziehen, zu kalkulieren und vergleichen, und dank künstlicher Intelligenz können wir dies auch sehr schnell tun um entsprechend handeln zu können.

Leider sind Politiker selten Philosophen und verlassen sich lieber auf langwierige, teuere Studien, die Zeitgewinnen um Entscheidungen aufzuschieben. oder zu begründen. Aber dabei vergisst man: Wer bezahlt, bestimmt. Keiner bezahlt eine Studie, deren Ergebnis gegen ihn selbst ist.

So wäre eine zur Objektivität und Neutralität verpflichtete, nicht von Parteienproporz bestimmte wissenschaftliche Einrichtung zur Vorsicht von Nöten,

aber da diese unbequem sein könnte, ist schon die Idee im bereich der Illusionen.

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KI-Künstliche Intelligenz

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Probleme lösen, wie sie sonst Menschen lösen?

Oder besser, intensiver, fehlerfreier?

Intelligentes Problemlösungsverhalten, programmiert, gespeichert, mit der Hoffnung dass sich dabei kein Fehler eingeschlichen hat.

Große Hoffnungen,

aber es ist wie der Nürnberger Trichter: Nur was reinkommt, kommt auch wieder heraus-

Oder ist es mehr?

Fragen über Fragen, weil wir die Entwicklung nicht absehen können.

Noch nie gab es in der Menschheit so viel kompaktes gespeichertes und schnell verfügbares Wissen.

Wenn wir etwas nicht wissen, klicken wir das Mikrofonsymbol bei Google oder einem anderen System an, sprechen die Frage ,  und,

in sekundenschnelle haben wir das Ergebnis.

Scannen wir eine Etikette, oder ein Tier, ein Pflanze liefert das Erkennungsprogramm Lösungsvorschläge.

Der Durchschnittssmensch hat gar nicht dieses Wissen, die Erfahrung um dies zu können, und so hat diese Wissensvernetzung für uns Vorteile.

Ein Arzt kann den Patienten scannen, Symptome mit allem Medizinwissen vergleichen, Lösungsvorschläge machen, aus der Flut von Wissen über Krankheiten, deren Erscheinungsform, Entstehung, Therapien steht einem Arzt kompakte Wissensunterstützung zur Verfügung, zeitnah, direkt abrufbar.

Es fehlt diese künstliche Intelligenz in der Politik, denn dann würde diese anders verlaufen.

Aber es geht ja nicht nur um das Wissen direkt verfügbar zu machen, sondern das dieses auch den Realitäten entspricht. Wer kontrolliert was bei allen Wikis eingegeben ist, was programmiert wird, was an Entscheidungsvorgaben eingegeben wird?

Das Misstrauen ist nicht gegenüber dem Roboter oder Datencomputer, der aus Millionen Fotos und Videos sofort etwas gezielt heraussuchen kann, sondern um es gilt den Parametern, die eingegeben werden, letztlich den Menschen gegenüber, die das tun.

Was erforscht wird, egal welche Thematik, kann sofort zur Verfügung stehen, manchmal gnadenlos. Zeitgewinn.

Aber was wird, wenn die Zeit in sich immer schnellere Intervalle bekommt. Faktisch gleich bleibt, aber das was in den Zeitphasen geschieht gleich Konsequenzen hat.

Ein Brief benötigte Tage bis zur Auslieferung, die Antwort ebenfalls. Eine E Mail oder SMS Sekunden, die geforderte Antwort und Entscheidung ebenfalls. Alles wird schneller, hektischer, gefüllter und erfüllter.

Der Mensch muss seine Ethik dazu neu definieren, seinen Platz im Gefüge des Seins, wann und wo er etwas nutzt,

und die Entscheidung über etwas sich vorbehalten, so fehlerhaft gerade diese sein mag.

KI verändert all unser Sein, aber wir hinken der Entwicklung hinterher,

beginnend in der Schule, wo wir die neuen Lernformen nicht nutzen,

denn ein Lehrplan benötigt Jahre um geändert zu werden, die Schulbücher sind beim Erscheinen teils schon veraltet,

unsere eigene Intelligenzentwicklung muss sich allem neu anpassen.

Kann man aus dem Netzwerk künstlicher Intelligenz aussteigen,

ist ein Leben ohne Strom denkbar, autark in einem selbstgebauten Iglu oder Hütte  aus Sträuchern, Ernährung aus dem was die Natur bietet, nur selbst kontrolliert, ein Leben ohne Wohlstand, in der Natur?

Es gibt keinen nicht definierten, nicht beobachteten Fleck auf der Erde, nur unter der Erde, so, wie ein ehemaliger Bunker zu einem Zentrum des Dark Net Handels wurde, aber dann doch entdeckt wurde.

Vielleicht gewinnt die Floskel ” der lebt hinter dem Mond” noch einmal die gegenteilige Bedeutung von heute, nämlich die Definition von etwas Zukünftigem.

Gibt es in der Welt der Zukunft Fluchtwege, oder ist das sofortige Publizieren der neue Fluchtweg des Solidaritätsgewinnens, wenn alle das eigene Schicksal sofort wissen und Druck entsteht.

Wir stehen an der Schwelle eines Wandels, dessen Folgen wir nicht absehen können und die Wissenschaft scheitert oft wie C.F.von Weizsäckers MPI zur Erforschung der Lebensbedingungen der technisch-industriellen Zeit, das einfach nicht nach seiner Emeritierung verlängert wurde.

Wissen ist Macht, aber wer hat die Macht darüber, wer grenzt ein und aus, oder gilt:

“Macht, macht nichts”, oder “Nichtwissen macht auch nichts”

Die Parteienstruktur und das Parteiensystem stammt aus vergangenen Jahrhunderten,

heute sind schnelle Zweckbündnisse gefragt, um sinnvolle Entscheidungen treffen zu können und sich nicht in unsinnige Grabenkämpfe der politischen Steinzeit zu verlaufen.

Wir müssen unser Leben so gestalten, daß wir wieder einen Platz zum ” Leben” darin finden, einer, der menschlich ist.

Aber, wir müssen uns bewusst sein, dass wir Menschen immer am Anfang stehen,

den die Gegenwart ist im Sein schon Geschichte , nur dem Gedanken, der Vision steht die Bezeichnung Zukunft zu.

 

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Music for Peace

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Wo man singt, da lass Dich nieder.

Musik, organisierte Schallerzeugnisse.

Man könnte sich wünschen, dass die ganze Welt lieber Musik machen würde , singen statt immer nur Kriege, Gewalt und Verbrauch aus zu üben.

Musik animiert, kann beruhigen, aber auch anstoßen,

Was würde passieren, wenn die Menschen bei einem Angriff einfach Musik machen würden?

Der Angreifende wäre irritiert.

Historisch hat man militärisch  das ja als Psychoterror ausgenutzt , so wie die Mechta, oder Janitscharen des Osmanischen Reiches, die mit Ihrem besonderen Rhytmus  dem Gegner Angst einflößen sollten.

Letztlich wurden sie gefangen genommen , als damalige Partymudsik am Wiener Hof verwendet und strandeten in Rastatt am Hof des Türken Louis genannten Markgrafen von Baden. In Skulpturen im Museum verewigt, gibt es heute noch zahlreiche Nachfahren,

in der Musik waren sie die Auslöser für die Gründung der Militärmusik. Noch heute erinnern die Blasinstrumente, oder der Schellenbaum mit Pferdehaaren an diese Zeit.

Verfolgte Christen im historischen Rom sangen als sie in die Arena geschickt wurden, um sich Mut zu machen.

Odysseus Gesang der Sirenen, verlockend, anlocken.

Musik kann die Welt verändern, leider nur kurzfristig, nämlich solange der Sound im sprichwörtlichen Ohr ist.

Wie die Plastic Ono Band in  ” Give Peace a chance”, aber heute ist es mehr ” The answer is blowing in the wind”

Musik hat die vielfältigsten Variationen.

Aber man wundert sich warum wenige Musiker Songs für den Frieden schreiben.

Manche wagen es wie ” Dear Mr.President..” von Pink.

Nur heute, bei den vielen Konflikten und Völkerwanderungen , den Ängsten vor den Folgen des Klimawandels, dem Spalten der Menschen in Gruppierungen, zu denen sie gar nicht gehören, den Etikettierungen,gibt es nur Sprechtexte, die nie die Chance haben,

ein Ohrwurm zu werden.

“Make love, not war! ist aktueller wie jemals. Damals war es der Schrecken des Vietnamkrieges, heute ist durch die Globalisierung alles an schlechten Nachrichten sofort präsent, auch wenn die Medien, beeinflusst durch ihre Geldgeber,  weglassen oder verschweigen, mehrere Realitäten schaffen, weil die Politik dies möchte.

Der Song müsste heissen ” wake up, und wie in Stand by me von John Lennon :

“Wenn die Nacht gekommen ist
Und das Land im Dunklen liegt
Und der Mond das einzige Licht ist, das wir seh’n

Nein, ich werde keine Angst haben
Oh, ich werde keine Angst haben
So lange du, so lange du zu mir stehst.”

So singen wir wie die Vögel, die noch keine Grenzen kennen,

zwitschern ohne etikettiert zu werden,

Muhen wie die Kühe auf der Alm in der Freiheit der Berge, ohne an Drohnen zu denken,

träumen mit den Zweigen der Bäume , im Wind säuselnd,

nehmen das Summen von Insekten war

und nutzen die kommunikativste Form bei jedem Ärgernis

einfach an ein schönes Lied zu denken, zu lächeln,

auch wenn es niemand Außenstehender versteht,

aber wir wissen irgendwann wird auch er die Weisheit des Lächeln verstehen,

und sich vom ” we are looking for freedom” mitreissen lassen,

denn in einer anderen Welt zählt nur das Karma und nicht die Position.

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Die Welt dreht sich……..

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Was kommt auf uns zu?

Eine zentrale nicht zu beantwortende Frage. Irgendetwas kommt ja, aber kann man es berechnen.

Wenn digital das Verhalten erfasst wird, was man gerne hat und tut,

die Einkaufsvorlieben, für was man Geld und keines ausgibt, überhaupt der Lebenswandel, könnte künftiges Verhalten prognostiziert werden.

Man wird zum Objekt, statt Subjekt zu sein.

Die Spielwiese von Politik, Wirtschaft und Macht.

Globalisierung hat Vorteile, aber gravierende Nachteile.

Auslagern macht abhängig von anderen. Solange jeder vom anderen abhängig wird kompensiert sich das,

wenn aber man selbst vom Hightech Staat zum Agrarland wird?

Muss man einen Apfel aus Neuseeland, aus Südamerika essen, wenn auf der Wiese nebenan ein fleckiger aber nicht gespritzter wächst?

Geht man in einen Supermarkt, könnte man ein Spiel machen.

” Wer findet innerhalb einer bestimmten Zeit an den Verkaufsobjekten möglichst viele Herkunftsländer”

Man hat den Eindruck es wird alles nur hin und her geschoben.

Die Gegenstände, die Verkaufsobjekte, die Menschen, die Konflikte.

Die Geschichte zeigt, dass Menschen vergesslich sind. Egal was passiert.

Eine Generation verursacht Leid, die nächste  erlebt die Folgen mit , die dritte badet dies aus, die  vierte lebt wieder in Frieden und Wohlstand und kann alles wieder von vorne anfangen,

der immer währende Zyklus menschlicher Unvernunft

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Der Zwang zu regeln

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Menschen haben offensichtlich den Drang alles zu regeln und damit die Freiheit des einzelnen immer mehr zu beschneiden anstatt daß man seine eigene Freiheit an der  Anderer enden lässt.

Manchmal wünscht man sich ein Pionier zu sein, Neuland zu betreten, wo man sich eine für alle zum Wohl bringende Ordnung schaffen könnte, oder auf einer Insel, wie Robinson Crusoe, der sich nur mit Freitag arrangieren musste.

Nach dem 2. Weltkrieg, noch beeindruckt und schockiert von diesem grausamen, viele Menschenleben fordernden  Krieg und der Diktatur des Dritten Reiches,

schuf man ein Grundgesetz, bei dem die wichtigsten Grundrechte definiert wurden, eine freiheitlich demokratische Grundordnung.

Dann kamen Gesetze, nach den Gesetzen die Ausführungsbestimmungen, die Erlasse, Interpretationen, Auslegungen aller Art, Gerichtsurteile,

so daß von dem eigentlich gemeinten nur noch Gummi und gallertartige Interpretationsmasse bleibt, wo der Recht bekommt, der an dem längeren Hebel der macht sitzt.

Bei Gleichheit, da denkt man ja, alle menschen sind gleich, müssen gleich behandelt werden. Dann wird interpretiert, Gleichheit bedeutet gleiche Bedingungen, die ja eigentlich nie sind, oder gleiche Situationen.

Weit gefehlt, denn da heisst es, ja,  gleiche Situation, aber der hat diesen und der andere den anderen Hintergrund , und da ist die Gleichheit auch wieder dahin.

Dann darf nichts ungeregelt werden. Vom Leben bis zum Tode muss alles seine Ordnung haben. Nur der, der diese Regeln schafft hält sich oft nicht daran, denn diese sind ja für das Volk gemacht.

ES wird geregelt, von wie ein Apfel auszuschauen hat, was wie und wo sein darf, nichts darf ungeregelt bleiben, und wo bleibt die Freiheit.

Das Regelwerk führt dazu, das ein freiheitliches Land zu einem verbotsorientierten Land, so quasi einer Demokratischen Verbotsrepublik wird.

Hausformen, Hausausrichtung, , Heizungsart, Dachziegelfarbe, Abstände, Zaungrösse, alles muss geregelt werden und jeder meint dem anderen vorschreiben zu müssen, was und wie und wo er zu tun hat.

Statt Grundregeln als Maßstab zu nehmen, werden die Interpretationen und untergeordnete Verordnungen  auf Gesetzesniveau gehoben.

Wo bleibt der Liberalismus, wo bleibt die Freiheitsentfaltung unserer Werteordnung?

Vielleicht nur in den Träumen auf einer fernen Insel neu anfangen zu können,

wo der Mensch zählt, Menschlichkeit vor Verordnungen

Assoziationen

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So oft lebt man vor sich hin, mehr getrieben als treibend, initiierend.

Das eigene mentale Raster der Erinnerungen greift nur das auf,

wo es einem gespeicherten Gedanken gelingt zu einer Assoziation zu werden.

Was erweckt und , regt an, bewirkt  eine Aufmerksamkeit?

Der innere Thessaurus, ein Stichwort- oder Bilderkatalog?

Im Französischen ” association”, Verbindung, aber auch der Zusammenschluss.

Lateinisch ” as”, dazu und “sociare” , vereinigen.

Mental die Verbindung zwischen aufgenommenen und gespeicherten Eindrücken.

Was macht man daraus?

Einfach stehen lassen oder handlungsaktiv werden?

Was ist dabei wichtig, nachhaltig?

Die meisten Assoziation sind unbrauchbar, schüren Ängste, Erinnerungen.

Am besten baut man einen kognitiven Filter ein, der nur das für einem selbst wichtige assoziieren lässt,

aber leider geschehen die meisten Dinge unbewusst, ohne Filter, direkt, und auch in den Reaktionen.

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wo, wie, was

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Kommen Sie rein, kommen Sie raus,

hinter jedem Haus kommt ein anderes.

Ein Haus bedeutet aber Bewohner, Menschen, Tiere, Pflanzen,

Infrastruktur.

Zig Mal fahren wir an Häuserkulissen vorbei, machen uns keine Gedanken , was dahinter ist.

Dann, irgendwann kommt der Gedanke: ” jetzt möchte ich da doch einmal nachschauen, was da ist”.

Und, dann kommen Überraschungen.

Einladende Restaurants, schöne Parks, interessante Gebäude, eine schöne Innenstadt, all das, was man beim Vorbeifahren nicht vermutet.

Zu oft sind wir oberflächlich, aber vielleicht ist dies auch nur eine Schutzfunktion.

Würden wir alles aufnehmen und hinterfragen wollen, würden wir im ” Jetzt” stecken bleiben und die Zukunft verpassen.

Die Datenmenge wäre nicht verarbeitbar.

So registrieren wir und halten da, wo wir meinen etwas wäre wichtig.

Nur um dies entscheiden zu können, muss man eine innere Skala dessen haben, was für einem selbst von Bedeutung ist, und dies ist ein Üroblem, was jeder Mensch für sich selbst lösen muss.

Nur sollte jeder so vorgehen, dass er am Ende seines Seins nicht feststellen muss, daß die eigene Werteskala wohl eine falsche war.

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Die Zeit

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Jeder hat eine andere Zeit. Es gibt nicht nur eine Uhr.

Sonnenuhren der Sumerer und Ägypter, Schattenstäbe der Chinesen vor 2400 Jahren,

die Griechen nannten ihn Gnomon. Die Babylonier verwendeten das Sexadezimalsystem mit der Basiszahl 60, daher unsere 60 Sekunden, Minuten.

Zeit kann auch anders gemessen werden. jeder hat seine Zeit.

Die Eintagsfliege nur sehr begrenzte Zeit. manche Insekten leben nur Minuten, der Grönlandhai 400 Jahre , der Riesenschwamm 10 000 Jahre.

Statistisch lebt es sich für Menschen in Monaco am längsten, 89 Jahre.

Zeit, relativ.

Meistens ist der Mensch getrieben. Das Verhältnis Arbeitszeit-Freizeit ist nicht im Gleichgewicht.

Wir haben eine bestimmte menge Zeit in unserem und für unser Leben. Was machen wir damit.

Vieles was wir tun, ist zu oft ” waste of time”, Zeitverschwendung.

Sinnloses Tun? Manchmal ist nichts Tun auch wichtig, dann, wenn sich die Seele entspannen kann, man sich erholt.

Aber für was sollen wir Zeit verwenden.

Zeit für das was einem das Wichtigste ist? Seine Lieben, Gutes Tub, Social work, oder einfach die Gesundheit, die letztlich jede individuelle Lebenszeit verändern kann.

Manchen ist das Geld, das Vergnügen wichtig, aber was bleibt, was ist nachhaltig?

Zeitlos zu werden ist schwierig.

Robinson Crusoe markierte Tage durch einritzen.

Was machen wir mit der Zeit? Viel wird verschlafen. Würden wir dies nicht tun, wäre dies schädlich für die Gesundheit.

Ein Baum lebt lange, seine Zeit ist gestreckt, seine Bewegungen langsam, er ist statisch.

Unsere Zeit ist schnelllebig, was heute ist, ist schon nicht mehr zeitgemäss, es ist schon Geschichte.

Zeitsprünge, in andere Zeiten wechseln mag ein Wunschtraum sein, aber wir haben nur die eine uns verbleibende Zeit auf diesem Planeten.

Jedem Menschen ist seine Uhr, seine biologische Zeit individuell, subjektiv erfahrbar, erlebbar.

Er hat nur diese in seinem Sein verfügbar, und manchmal läuft  sie einem davon. Wir können die Zeit nicht zurück drehen, auch nicht vor stellen, nur in unserer Phantasie.

Zeit kann man aber nutzen, nicht für Überflüssiges, sondern für das was einem wirklich wichtig ist.

Stundenlang am PC kann wichtig sein, aber auch das Gegenteil, so wie man dise zeit da verwendet.

Die Frage, die man sich am Ende seines Lebens stellen kann.

Hast Du in Deinem Leben das Wichtigste getan, und was war das Wichtigste?

Der immer Reiche muss sich fragen, war ich mal bescheiden, barmherzig, der Behinderte, ob er nur gejammert hat, der Arme ob er nur Neid und Hass hatte.

Hatte Liebe Platz und Zeit im Leben, Glück, Freude.

Oft verwendet man Zeit für unnötige Diskussionen, Reden, für dies und das, dabei kann trödeln durchaus sinnvoll sein.

Die Zeit jeden menschen ist wie eine lange Schnur , und sie kreuzt sich mit anderen, alles in Bewegung, und ein Zögern, ein Langsam machen, kann ebenso wie ein sehr flottes Arbeiten schicksalshaft werden.

Mancher entging wegen nur 1 Sekunde einem Unglück., oder es war die unglückliche Verquickung von Zeit, nämlich das man zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort war, oder am richtigen.

Der Zeiger des Lebens geht unaufhaltsam weiter, egal, welche Zeiteinteilung ein Chronometer hat, ob Sonnenuhr, Kuckucksuhr, Gong, Sanduhr oder wie auch immer.

Man sollte seine  Zeit immer so nutzen, dass man sie nicht für vergeudet hält,

man hat nur eine Zeit.

 

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Träume

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Jeder Mensch hat seine Wunschträume.

Traum , im Mittelhochdeutschen ” troum”, verwandt mit dem Germanischen “Trouma”, auch dem Wortstamm “truegerisch”

Der eine träumt von Geld, Reichtum, Wohlstand, Macht, Ansehen,

andere einfach nur Ruhe, Gesundheit.

Jeder wünscht sich sein ” Glück”,

was immer er darunter versteht.

Man wünscht sich eine friedliche Welt,

daß Menschen menschlich sind,

aber da versteht jeder etwas anderes.

Vielleicht, dass man Fehler machen kann, auch daraus lernen kann,

oder Mitgefühl hat.

Träume können truegerisch sein, mentale Fata Morganas, , Angstträume, können einem verfolgen.

Wenn man sich vorstellt, man wäre von einem anderen Sternensystem, würde zur Erde fliegen und mal schauen, was  da gemacht wird,

wäre man vermutlich schockiert, so man Gefühle hätte,

man würde überall Konflikte, Kriege, Gewalt, Verbrechen, Hass und Missgunst  beobachten, sogar, dass Menschen vor einem Fernseher sitzen und sich freuen wenn da jemand erschossen wird, oder finden es spannend, wenn kriminelle Szenen nachgestellt werden, was man als Film bezeichnet.

man hört Nachrichten von Kriegen und nebenbei isst man das Fleisch von den Tieren, die man streichelt, wie Kühe, Schweine und Lämmer.

Die Entfremdung von der Natur ist so evident, das Leben im nur “jetzt” nimmt keine Rücksicht vor Pflanzen und Tieren,

und, das Raubtier Mensch bereitet dann deren Fleisch so zu, dass man es nicht mehr erkennen kann, um kein schlechtes Gewissen zu haben.

Schnell verfestigt sich der Wunsch mit diesen Lebewesen besser keinen Kontakt zu haben, eher, sie zu vernichten.

Und, dann entdeckt man zwischendrin, Menschen , die selbstlos sind, die Tieren helfen, Respekt vor der Natur haben und dafür Opfer bringen, Menschen, die anderen helfen, nicht Rauben, die Lachen können, Freude verbreiten.

Dann könnte ein Zögern kommen, denen zu liebe die Menschen zu schonen, ihnen doch eine Chance zu geben-

Paradiese, in denen Menschen mit allen Lebewesen und der Natur friedlich zusammen leben, der Garten Eden, ist in allen Religionen in einer anderen Welt,

deswegen müssen die Paradiese in dieser Welt alle Macken haben.

Dem Paradies hinter her zu laufen macht wenig Sinn, es wäre immer hinter her.

Die Paradiese liegen oft, und dies macht Hoffnung,  im Kleinen und Schönen, in der Selbstbescheidenheit,

und,

ganz nah, manchmal in den Kinderaugen oder einem kleinen Tier , das einem total vertraut, einer wunderschönen Pflanze oder in einer Situation, einem Erlebnis, das alles vergessen lässt.

 

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Rollend

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Wer weiß denn schon von was Rollen kommt?

Rollend auf der Kugel im Meer der Zeugen der Vergangenheit, des Stein gewordenen Lebens.

Für Sisyphos, dem König von Korinth war die Strafe auferlegt worden den Felsblock den Berg hoch zu tragen/rollen, der am Gipfel angekommen immer wieder  wieder ins Tal rollte.

Die Probleme der Menschen verschwinden nicht. Kaum hat man eine Phase des Friedens, fangen die Dispute wieder an.

Ist man offen, zwingt man einem verschlossen zu werden.

Leider ist das Problem nicht wie in Albert Camus Essay absurd, sondern zu oft real.

Vielleicht muss man denken, dass der Fluch der Götter irgendwann gebrochen werden kann,

Was aber ist, wenn der Fels dann auf dem Berg ist? Es mag besser sein, den mentalen Felsen gar nicht erst auf den Berg zu rollen, sondern mit Zuversicht das Reale im Tal zu kultivieren.

Rollen erinnert auch an den Wikinger Rollo, den späteren Herzog…

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