nu denn man tau

Abmarsch, frisch ans Werk.

Bis jetzt waren es nur bloße Worte, jetzt müssen Taten folgen.

Ran an den Speck, auf gehts.

Viele Worte für einen Aufbruch?

Aber ist es einer oder wird es einer sein?

Wenn ein neues Kabinett aufgestellt ist, ein neues Parlament gewählt, beginnt die Zeit des Schaffens, oder sollte zumindest.

Die Wahlversprechen waren ja nur Worte.

Zuvor wurde alles kritisiert. Danach muss man es besser machen-

Das ” ran an den Speck” bedeutet erst mal an den monetären Pfründen beteiligt zu sein.

Was wollen Akteure, die zuvor beteiligt waren viel anderes machen?

Es kommt die Beweispflicht. Die Messlatte kann hart sein, aber der Trost der Akteure ist das Gedächtnis der Menschen, die alles schnell vergessen, auch sich selbst und was sie einmal sagten.

Dann heißt es: ” Neue Lage, neue Situation, alles andere war gestern”.

Die momentanen Probleme sind jedoch immer die gleichen, die Rezepte ähneln sich, nichts Neues auf den Kontinenten.

Die Meere sind immer noch von Lärm und Plastikmüll bedroht, auch weil Teile dieser Erde immer noch meinen das Meer in seiner immer wieder kehrenden Kraft würde alles , wie die Sandkörner, zermahlen, aber das tut es nicht, und Fische müssen leiden.

Das Klima ändert sich und wir müssen uns dem anpassen, etwas, was wir können, aber nicht tun, sondern das Wort nur als Aktionswort verwenden.

Pandemien gab es immer, jedoch haben wir aus denen nicht viel, gelernt. Wir meinen das Rad immer neu erfinden zu müssen, und, das Damoklesschwert der Gewinnsucht schwebt über allem. Die Gewinne der pharmazeutischen betriebe dürfen nicht als Boni verschwendet werden, sondern in die Forschung und zum Wohl aller eingesetzt werden.

Während die einen unter Inflation leiden, wissen die anderen gar nicht was sie mit dem vielen angehäuften Geld machen.

Die Probleme sind die immer gleichen, wie bei Onkel Dagobert von Walt Disney.

Die alte hamburgische Redewendung: “Nu denn man tau” bedeuten heute auch: ” Jetzt ran an die Wurst”

Wir müssen Sorge tragen, dass die Weltbevölkerung ernährt werden kann, dass Menschen wieder an etwas Positiives, und nicht an den Mammon oder Nichts glauben lernen, dass wir Tiere schützen,

und unseren Konsum, insbesondere Fleischkonsum, drastisch reduzieren.

Wir sind keine schön gekleideten ehemals wilden Tiere und Allesfresser die alles was herum läuft, fliegt oder kriecht verarbeiten und essen.

Nach Worten müssen Taten folgen und nicht vergehende Zeit.

Und Taten nicht als Aktionismus, oder ein Pflaster auf eine Wunde kleben , sondern im Rahmen einer demokratischen Werteordnung, nicht der selbst aufgestellten.

Probleme sind dazu da daraus zu lernen und sie anzupacken.

Gäbe es keine Probleme, wäre wir im Paradies, wir sind aber auf der Erde, und die könnte eines werden.

Nu denn man tau.

Nu denn man tau

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Zeitfenster

Manchmal ist die zur Verfügung stehende Zeit nur sehr knapp.

Eine Zeit mit Chancen.

Man kann sie verstreichen lassen oder einfach nutzen.

Die meisten Menschen stehen unter irgendeinem Zeitdruck.
Mit Zeitdruck wir gearbeitet.

” habe keine Zeit”, oder ” bin so beschäftigt, dass ich das nicht machen kann”, so heißt es oft.

Je nachdem, an welchem Hebel der macht man sitzt, wird das Druckmittel Zeit verwendet.

Zu oft ist man zu blind und setzt auf ein falsches Zeitfenster, ein imaginäres oder das mit keiner Aussicht.

Der Arbeitgeber mit der Stechuhr zur Zeiterfassung. Eines der ältesten Systeme wurde 1797/98 durch Benjamin Thompson, Reichsgraf von Rumford in München für die Bayrischen Beamten aufgestellt. In einen Einwurfschlitz und sich darunter drehenden Fächern mussten sie ihre Kennmarken einwerfen, so Maria Rudin (Grenchen, 24.4.2006)

Manche spielen mit der Zeit. “Zeit ist Geld”, je schneller etwas sein soll, um so mehr Geld soll es kosten”. In der digitalen Zeit erledigen dies auch die Algorithmen.

Je mehr Menschen in einem Zeitfenster etwas wollen, um so teurer wird es.

Das Leben ist auch ein Zeitfenster, das zwischen Geburt und Tod.

Und, wer kann schon sagen, dass er es optimal genutzt hat?

Wer nur vor sich hin lebt kann es nicht nutzen.

Derjenige der sich zum Sklaven der Zeit macht, kann die Zeit nicht für sich nutzen, er wird von ihr getrieben, hat dann oft keinen Ausweg, wie der Hamster im Drehrad.

Dabei wird vergessen, dass man da nur runterspringen muss, und man dreht sich da nicht mehr.

Niemand beherrscht weder die Zeit noch kann er die Länge und Breite eines Zeitfensters bestimmen. Das regeln andere Mächte.

Das Schicksal weist einem Zeitfenster zu.

Aber was ist optimal, für das Karma oder den Geldbeutel, Jeder setzt den Schwerpunkt anders.

Die Antwort ist einfach. Das eine kann man in ein anderes Leben mitnehmen, das andere nicht.

Nutzen wir unser Zeitfenster für ein besseres Karma.

Wir sollten uns auch bewusst sein, dass unsere Zeitfenster in der Ewigkeit fast nicht erkennbar sind.

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Zeitfenster

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Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit

Ähnlich dem bekannten Ausspruch Gorbatschows über Honecker:

” Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben”.

Philosophisch könnte man auch umgekehrt fragen: “geht nicht, wer nicht mit der Zeit geht, mit der Zeit.

Die Zeit spielt im Leben eine wichtige Rolle. Zumeist verstehen wir unter Zeit eher eine konstruierte oder fiktive Einheit im Ablauf des Seins.

Manchmal haben wir das Gefühl die Zeit bliebe stehen, dann geht sie beinahe nicht vorbei, und, ein paar Sekunden später scheint sie davon zu laufen.

Es geht alles immer weiter, ob wir wollen oder nicht. Zumeist ist die Meinung eines Einzelnen gar nicht gefragt. Einfluss haben wir immer nur auf den uns überschaubaren Bereich.

Der Mobilität, neueren Forschungsergebnissen und ihren Konsequenzen, der digitalen Revolutionierung des Lebens kann man sich zwar entziehen, aber man koppelt sich ab, wenn man sie negiert..

Viele ältere Menschen können noch nicht einmal mit einem PC umgehen, geschweige mit einem Mobiltelefon.

Die Vernetzung der Elektrogeräte, ihre Steuerung auch aus der Ferne , blue tooth, überhaupt das Management eines modernen vernetzten Haushaltes erscheint manchen eher als Albtraum.

Das sich nicht damit auseinander zu setzen bedeutet sich davon abzukoppeln. Die fort schreitende Entwicklung, wenn man sich ihr nicht öffnet, bleibt dann einem verwehrt.

Man muss sich schon auf Alexa, Siri und wie die virtuellen hilfreichen Geister alle heißen, einlassen, sie ausprobieren.

Mit der Zeit gehen bedeutet nicht allem blind hinter her zu laufen, sondern alles kritisch zu untersuchen, was man damit anfangen kann.

Nicht wie der bloße Zeitgeist, etwas modern und wichtig zu empfinden , nur, weil es neu und ” in” ist.

Was ist schon ” in”. Nur etwas was gerade viele machen, etwas das eine gute Werbung hatte und alle habe wollen. Aber deswegen muss es weder gut, brauchbar oder nachhaltig sein.

Die Welt von heute war für die Urgrosseltern unvorstellbar, genau so ist die Welt des 22.Jahrhunderts für uns nur visionär, aber gerade Visionen sind der Antrieb für eine weiter Entwicklung.

Sich mit etwas zufrieden stellen und in seiner Comfortzone zu bleiben bedeutet sich langfristig zu isolieren.

Mit der Zeit gehen bedeutet auch bereit sein neue Entwicklungen anzunehmen, zum Beispiel sich in ein Drohnentaxi zu setzen, eine Fahrt in einem elektronisch gesteuerten Auto zu wagen, eine digitale alles möglich steuernde Uhr zuzulegen.

Die Politik ist noch nicht so weit.

Für was benötigt man einige hundert Abgeordnete, die eh zumeist nicht präsent sind und viel Geld kosten.

Die Bürger könnten elektronisch bei zig Entscheidungen demokratisch mitbeteiligt werden, Wahlen könnten viel schneller von statten gehen.

Da benötigt man nicht eine fragwürdige Meinungsumfrage, die dann wieder beeinflussen soll, sondern stellt die Frage gleich dem mündigen Bürger.

Aber das will man nicht. Und der “man”. wer ist das schon. Den kann man ersetzen, auch er ist an Zeit gebunden, und irgendwann ist seine Zeit gekommen.

Wir Menschen neigen immer dazu an vielem haften zu bleiben, ja keine Änderungen zu haben. Tatsächlich bleiben wir bei den alten Fehlern.

Da wird ein Krisenstab eingerichtet, aber man weiß schon seit einem Jahrhundert, dass der Auslöser von Krisen immer das Gleiche sein kann. Ein Rad muss nicht immer neu erfunden werden.

Oft hilft ein Blick in die Annalen den für die Zukunft zu schärfen und besser vorbereitet zu sein.

Eine Erkenntnis ist, sich Neuem gegenüber nicht zu sperren, denn dann bleibt die Zeit für einem nicht stehen, aber kritisch beäugen und auf Nutzbarkeit zu überprüfen,

über die Zeit

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Lasst uns fröhlich sein…..

Wie in dem Kinderlied zum Tag des heiligen Nikolaus von Myra, das heute Demre heißt und in der Provinz Antalya liegt.

“Lasst uns froh und munter sein”. Fröhlich ist ein längerer Stimmungszustand , der beides, froh, und munter, beinhält.

In einer Zeit des Wandels sind Lieder, die einem aufmuntern wichtig.

Froh sein, munter sein.

Ausgelassen, voll Freude, fröhlich, beschwingt , erleichtert.

Munter bedeutet gut gelaunt sein, quicklebendig, voll Tatendrang. Lebhaft, nicht schläfrig und munter, einfach fit.

Genau beides ist das was man braucht um die alltäglichen Hindernisse gut überwinden zu können, eben nicht matt und niedergeschlagen zu sein und sich so zu fühlen.

Die Menschen werden dünnhäutiger, reagieren empfindlich.

Dahinter steckt eine Unsicherheit, weil das innere Wertegefüge ins wanken geraten ist,

und man beginnt an Nichts mehr zu glauben.

Ein Fest wie das zu Ehren des Nikolaus hat eine besondere Bedeutung.

Er ist der Schutzpatron der Seeleute, Bäcker, Schneider, Metzger, Notare und Juristen. Aber das Wichtigste ist, dass er gerne Kindern half und diese auch beschenkte.

Kinder sind die Zukunft, aber genau die Kindererziehung und Begleitung bis zur Adoleszenz wird von einigen genutzt um zu beeinflussen, und von Eltern vernachlässigt, weil sie zu sehr mit sich selber beschäftigt sind.

Nikolaus Barmherzigkeit und Güte wurde legendär, das Volk liebte ihn.

Alles Aspekte, die uns heute Fehlen.

Der soziale Zweig des Spenden Sammelns ist zu einem der größten Wirtschaftszweige geworden, ein Business Modell.

Aber einfach nur Geld Spenden hat nicht viel mit wirklicher Nächstenliebe zu tun.

Das ist oft nur ein steuerlich absetzbarer Gewissensberuhiger.

An allen Ecken und Kanten dieser Erde mangelt es an wirklicher Menschlichkeit.

Politiker sind noch nie so unbeliebt gewesen wie heute, kein Wunder, denn sie verdienen viel Geld und der Output ist oft gering, nicht geradlinig, sondern spontan, planerisch schwankend.

Das Verhalten ist ein “hü und hott” , einmal so und einmal sooooo.

Trotz alledem ist es wichtig seine Laune im positiven Bereich zu halten,

guten Mutes zu sein,

dass die Zukunft zwar nicht rosig aber lebenswert wird,

froh sein, dass nicht noch mehr Katastrophen kommen,

das im ” Jetzt” so viele Freuden und Schönes steckt,

munter die Gestaltung der Zukunft und aller Probleme anpacken.

Und das alles mit Herz und Hirn.

Lasst uns froh……

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Jubel

Jubel, Weihnachtszeit,

die Zeit des Friedens, der Freude.

Eine Zeit, die alles Störende vergessen lässt.

Jubel, Trubel, dann wenn Menschen sich über etwas sehr freuen können.

Nicht jeder hat die Fähigkeit und Möglichkeit ausgelassen zu sein. Manchmal hindern einem emotionale Sperren.

Zu oft hemmt einem der innere Ballast der Seele eine ungetrübte uneingeschränkte Freude zu haben, den Augenblick voll auszukosten.

Jubeln kann anstecken, Freudenausbrüche, wie beim Fußball wenn die favorisierte Mannschaft ein Tor schießt.

Jubeln, wenn man in irgend etwas Sieger war oder über ein glückliches Ereignis seiner inneren Gefühlen Ausdruck verleiht.

Jubeln bedeutet emotional geladen zu sein.

Jubel ist nur etwas kurzfristiges, hält nicht zu lange an.

Jubeln kann auch extrem intensiv sein, ein Jauchzen, ein in Verzückung geraten, einen Gefühlsüberschwang.

In der Tierwelt trillern, jubilieren.

Würde man von heute auf morgen auf Gewalt, Kriege und Konflikte verzichten, hätte die ganze Welt einen Grund sich zu freuen, überschwenglich zu sein, einfach zu jubeln.

Das alles nicht mit der Angst, dass hinter der Freude das unangenehme Erwachen kommen könnte.

In einer Zeitphase des Umbruchs in der sich unsere Welt befindet, ist es wichtig in der Strömung seine Ankerhaken zu haben,

einen wie Glauben, ein Herz haben, Mitgefühl,

einen Kompass, wo man überhaupt hin will,

und die Sicherheit, dass alles was man tut in den überschaubaren Bereich des eigenen Lebens und unseres Planeten eingebettet ist.

Wir können nur mental zu den Sternen fliegen, in die weiten des Alls,

nimmt man aber sich die Zeit die nachts funkelnden Sterne anzuschauen,

holt man sich diese in sein Inneres.

Und, wenn man dieses Gefühl zulässt, können die eigenen Augen wieder beginnen zu funkeln, man kann Jubeln.

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Jubeln

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Sich sorgen

Immer mehr Menschen versuchen mit Angst Geld zu machen.

Menschen werden verunsichert, ihnen der mentale Boden unter den Füssen weggezogen.

Da droht eine Krankheit, dort taucht als Pop Up eine immer neuere Variante eines Virus auf,

das Geld wird entwertet, alles immer teurer, alles wird unerschwinglich.

Die Qualität der Produkte wird immer schlechter, weil man mit immer mieseren und billigeren Rohstoffanteilen bei gleichzeitiger Preiserhöhung wiederum mehr verdienen kann.

Man bestellt online, soll gleich bezahlen, und,

dann kommt die Ware nicht.

Aber gerade der Onlinehandel ist in einer Krise der Gewinner und wird am wenigsten versteuert.

Mit der Politik wird verhandelt, aber wer ist die Politik?

Letztlich steht da auch nur ein Mensch einem Menschen eines Konzerns gegenüber und es wird ein Deal gemacht.

Wer weiss denn wirklich warum, was und wie alles geschieht.

Und dieses heraus zu finden ist nicht immer leicht.

Lug und Trug, die Palette ist weit gefächert.

Mit Angst erzeugt man Hilflosigkeit, kann die Opfer leichter beeinflussen um damit den eigenen Profit zu maximieren.

Das Klima bricht zusammen, die Erde kollabiert, eine Hiobsbotschaft nach der anderen.

Alles kumuliert zu einem immer grösser werdenden Ballon der Bedrohung, bis er einem nahezu erdrückt.

Trifft es einen Rentner, spart der Staat Geld, die Rentenzahlung entfällt, man ist entsorgt. Trifft es Jüngere, müssen die anderen die Arbeit übernehmen.

Nicht treffen tut das den, der damit Geld verdient.

Die Liste der Ungereimtheiten ist immens.

Um dem Ballooning und der Durchlauferziehung zu entgehen muss man wieder festen Boden unter sich haben.

Der Glaube an etwas, auch an sich selber, an Werte ist wie ein Kompass, der einem aus den Sümpfen der Alltäglichkeit führen kann.

Nüchternheit, Gelassenheit statt Nervosität.

Die Erde geht nicht unter, die Ozeane überschwemmen nicht alles, auch kann nicht alles austrocknen,

Die Erde hat alle Variationen schon hinter sich. Auch müssen wir alle diese Art des Seins in der Hülle ” Mensch” einmal verlassen.

Nichts verschwindet im All, alles bleibt auf dieser Erde.

Und wenn es eine astrale Kollision geben würde, dann sterben wir halt etwas früher.

Der Gedanke an nur Katastrophen und Apokalypsen muss von gestern sein.

” Und wenn die ganze Erde kracht….”dann muss sie dies vor Glück und Freude tun.

Der Sinn hinter allem Sein ist nicht die Zerstörung, das Gegenteil.

Das Ziel ist : Ein Paradies auf Erden, denn diese birgt alles dazu in sich, nur müssen wir es nutzen.

So ist der bessere Weg bescheiden zu sein, seine Erwartungen und Ansprüche relativ zu sehen, alles einfacher statt immer komplizierter zu lösen.

Das Modell gegen den Neokapitalismus und die vielfältigen Untergangsstimmungserzeuger ist das ganz simpel l,eben,

die Chance zu nutzen sich an einfachen Dingen zu erfreuen, glücklich zu sein.

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sich sorgen

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Rätsel des Seins

Nicht ergründbar, verschlossen , versteckt, verschleiert, nicht durchschaubar.

Mancher macht ein geheimnisvolles Gesicht, orakelhaft. Man kann nicht erkennen ob geheult wird oder gelacht.

Mystisch, nebulös.

Alte Felszeichnungen aus den frühen Phasen der Menschheit, die Schrift aus der Zeit der Pharaonen, die den heutigen Smileys oder Emojis ähneln.

Grafitti aus anderen Zeiten und Welten.

Zeichen und Symbole bestimmen vieles im Leben.

Das, was wir sehen, erleben ist nur ein Bruchteil des Möglichen.

Die Natur, die Geschichte, all das zeigt uns so vieles, dass der Aussage des Sokrates ” Ich weiß, dass ich nichts weiß” mehr als ewige Aktualität verleiht.

Aber was bedeutet wissen oder nicht wissen schon.

Wir bewegen uns zumeist nur in der Oberflächlichkeit.

Je tiefer wir in den Mikrokosmos eintauchen , um so vielfältiger, obskurer und bewundernswerter zeigt sich eine unermessliche Welt, die je weiter man vordringt, immer noch ein Attribut zusetzt.

Lenkt man den Blick auf den Makrokosmos, das Weltall, vervielfältigt sich die Zahl der Eindrücke überall die Rätsel, die wir nicht lösen können.

Die Ganze Welt ist ein Rätsel, dass wir nur Stück für Stück lösen können.

Macht man sich die nicht zählbare Menge an nicht Bekanntem, Geheimnisvollem, oft fast unfassbarem bewusst,

verschwinden die Belanglosigkeiten dieser Welt in die Schubladen der Unwichtigkeit.

Vielleicht sollten wir uns darauf konzentrieren die uns direkt betreffenden Probleme lösen, solche die seit Menschen malen können, als Botschaften visualisiert werden, die wir aber nie annehmen.

Das Achten und Schätzen der Natur und das Ächten von jeglicher Gewalt.

Rätsel des Seins

Acryl auf Leinwand ( 120 x 80 cm) Original. Signiert.

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Arrangieren

Die Welt verändert sich laufend, und wenn wir uns nicht den veränderten Bedingungen anpassen, haben wir Probleme.

Menschen sind die einzige Spezies, die ihr Schicksal selbst gestalten kann und dies in der Hand hat.

Bei den Pflanzen und Tieren geht es nach dem Darwinismus.

Wir haben aber alles Wissen um uns in größter Kälte und extremer Hitze wohl fühlen, auch überhaupt zurecht zu finden und überleben zu können.

Wir haben die Air Condition erfunden und nutzen Öfen und Heizgeräte.

Das Beherrschen modernster und ausgereifter Technologien, sowie die rasante Entwicklung des Wissens und Könnens, die Fähigkeit immer wieder neue Erfindungen zu haben, ermöglicht ein sich einstellen können auf jedwede Situation.

Menschen müssen und können sich immer mit all dem arrangieren, und aus Katastrophen, Krankheiten, Pandemien zu lernen.

Dies bedeutet, bewerkstelligen, in die Wege leiten, dafür sorgen etwas einzurichten.

Im Wort steckt das ” arrange”, organisieren , anordnen, geschmackvoll zusammen stellen, wie bei dem Arrangement eines Blumenstraußes.

Das Komponieren eines Musikstückes, das Anordnen verschiedener Gegenstände, wie eine geschmackvolle Wohnung bedeute arrangieren.

Es bedeutet aber auch, sich mit gegensätzlichen Meinungen auseinander zu setzen, etwas abmachen, sich absprechen, wie bei einer Koalition.

Das Leben ist nicht konfliktfrei, man muss sich immer irgendwie arrangieren.

Manche können das nicht, weil sie nur sich und ihre Meinung gelten lassen, dabei gibt es immer verschiedene Wege , die zu einem Ziel führen können.

Was wir nicht können oder wo wir zu oft versagen, ist der zwischenmenschliche Bereich und das dort Versagen ist leider nachhaltig.

So müssen wir lernen uns da zu arrangieren.

arrangieren

Acryl. Original.Signiert.

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Von einer anderen Welt

Wir meinen es gäbe nur eine Welt, die, in der wir leben.

Was man dabei vergisst ist, dass es zig Parallelwelten gibt, die wir uns nur mühsam erkunden und manche von denen wir gar nichts wissen, auch welche in uns selbst.

Die der Ameisen, Termiten, der Spinnen, die der meisten Tiere,

aber wir müssen nur uns Menschen selbst anschauen.

Viele Gemeinsamkeiten und doch ein anderes vor sich hin leben, in anderen Kulturen und Landschaften.

Manches ist Mystisch, verleitet dazu esoterisch zu werden.

Verborgene Wirklichkeiten.

Anderes ist so sehr real, wie das Abtauchen in die Welt der Spiele. Vom Realen in die irreale Welt, dahin, wo man der oder die sein kann, den man sich zu sein wünscht,

wo man nicht, wie einem die anderen Menschen kennen, sein kann.

Ein Avatar der eigenen Wahl, eine Identität der eigenen Phantasie- und Wunschvorstellungen.

Die Welt der Hashtags, der Blogs, des dark net.

Manche Architekten versuchen das Irreale real zu machen, die Phantasie zu beflügeln, Gebäude zu errichten , bei denen man denkt sie seien nicht von dieser Welt.

Eine Reise durch noch unbekannte Lebensräume.

Manche Situationen wirken wie nicht von dieser Welt zu sein.

Geheimnisvoll, nicht fassbar.

Zwielicht, Dämmerung, Wetterleuchten, Nebellandschaften, vereiste Schneelandschaften, pure unberührte Schönheit der Natur.

Die Welt ist voller Geheimnisse, und die meisten sind nicht entschlüsselt.

Schriften und Symbole, die uns unbekannt sind.

Man verwendet dies schon seit den Urzeiten der Menschheit.

Vielleicht benötigen wir den Hauch von anderen Welten um von den Ungereimtheiten und Unannehmlichkeiten dieser Welt zu entfliehen.

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von einer anderen Welt

Acryl auf Leinwand

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unbekümmert

Kaum vorstellbar, aber Geschichte.

Die Zeit des unbekümmert Sein, des Unbedarften, Unvoreingenommenen.

In 50 Jahren haben es die Industriegesellschaften geschafft das Leben total mit Regeln zu umklammern, wie ein Spinnennetz, und

man fragt sich: wer ist die Spinne.

Der Bruch mit den alten Zöpfen und Konventionen in den 60er Jahren, die Freizügigkeit, sein Leben ausleben können, aber nicht auf Kosten der Anderen, all das ist weg.

Nicht ” make love not war”. Die Liebe ging verloren und die Kriege haben zugenommen.

Eingeengt haben es diejenigen , die dieses Leben genossen haben und nicht wollten, dass ihre Kinder das gleiche leben.

Man konnte wild Zelten, trampen, hitchhiking. Man konnte von einem wilden Baum einen Apfel nehmen und essen ohne gleich als Dieb etikettiert zu werden.

Sperrmüll war die optimale Entsorgung, jeder konnte von dem, was man vor sein Haus stellte nehmen was er wollte und das war das beste Recycling, nämlich die Reparatur und Wiederverwertung. Macht man das heute: Diebstahl.

Alles geht um das Geld, jeder will mitverdienen und manche ganz besonders.

Kinder lasen “Hänsel und Gretel” , Struwwelpeter oder ” 10 kleine…..” ohne an Rassismus oder Genderprobleme zu denken. Wie schön war für eine ganze Generation Captain Future oder die Micky Mouse.

Man kannte keine Angst, konnte abends , egal welche Zeit durch die Innenstädte gehen, ohne Gefahr.

Die Preise waren erschwinglich, und ein Trinkgeld musste nicht versteuert werden.

Die Regelungsdichte ist zu einer Regelungsverdichtung geworden und vieles , sogar Lausbubenstreiche sind kriminalisiert worden, dafür werden aber die echt kriminellen Dinge heruntergespielt.

Der Kalte Krieg war für die meisten abstrakt, das Leben selbst sorgenfrei.

Die Wohlstandskinder heute meinen alles Geld zu haben, das ihrer Eltern, wissen aber nicht wie man das verdient.

Alle wollen schnell akademische Grade haben , viel Geld mit wenig Arbeit verdienen. Vielleicht sollte man an Rudolf Bahro denken und allen für ihre Arbeit als Fachkraft einen BA geben, dann braucht eine bekannte Politikerin den BA nicht vortäuschen und nachher korrigieren. Jeder kann ihn haben.

Ein BA als Schweißer, Putzfrau oder Postbediensteter, vielleicht ein Beitrag zur Gleichheit, aber ein Verlust jeglichen Ansporn und Ehrgeiz.

Früher konnte man bauen, wie man wollte, Hauptsache die Sicherheit war gegeben und es wurde nicht vorgeschrieben wie man heizt, lebt, fährt und geht.

Es fehlt nur noch die Regelung wie man atmet, lebt und wann man stirbt.

Aber wegen Corona wird ja schon eine Triage durchgeführt.

Am Krankenbett ein Schildchen: Sterben . Man möchte einem vom Leiden bewahren, wer kann das aber besser einschätzen als man selbst?

Wird man älter bekommt man vorgeworfen dass man unsozial sei, man würde zu viel kosten, zu lange Rente bekäme und zu viel Wohnraum in Beschlag nehmen würde. Dabei hat man alles selbst vorfinanziert.

Wo bleibt der alte sogenannte Generationenvertrag.

Die Digitalisierung und Abhängigkeit von Strom und den entsprechenden Anbietern, den parteipolitischen Vorgaben von den einmal gewählten Politikern, die Gesetze machen ohne das Volk zu fragen, was ja demokratischer wäre, die auf die Globalisierung angewiesenen Dinge engen Freiheit ein.

Vielleicht sollte diese nur einer bestimmten Nomenklatura vorbehalten sein.

Freiheit ist halt die, die jeder für sich selbst interpretiert.

Freiheit ist nicht nur Demonstrieren und Fordern, Freiheit ist das nur da eingeschränkt sein, wo es in die Belange der anderen geht.

Vielleicht müsste alles einmal auf den Prüfstand der Demokratie gestellt werden.

Es lebe die naive Unbedarftheit, vielleicht war vieles nur ein Vorgeschmack von Freiheit , ohne Nachhaltigkeit, vielleicht nur eine verklärte Nostalgie, die jede Generation irgendwann von ihrer Zeit entwickelt, das ” Früher Syndrom” ?

Es lebe der Traum vom Duft der unbekümmerten und gesicherten Freiheit.

unbekümmert

Originalzeichnung. Handsigniert. Erlös für Kinder in Not

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