Manchmal gibt es Einschränkungen, die man sich selbst auferlegt, wie in der Fastenzeit, man isst weniger, lebt asketischer, verzichtet oder lebt wie ein Eremit, geht in eine Klausur.
Werden einem Einschränkungen auferlegt, wie bei Corona, zum Schutz der Allgemeinheit, geht es in die Verhältnismäßigkeitsdiskussion.
Abgespeckt, reduziert, mit Verzicht, auf Sparflamme, lock down,
anders wie eingeschränkt gehfähig oder eingeschränkt arbeitsfähig. eingeschränkt tauglich für etwas eingeschränkt funktionsfähig für einen Defekt, mit Mängeln behaftet.
Ein neues Wort für einen Verzicht den alle machen müssen , weil einige den freiwilligen Verzicht nicht haben wollten.
Eingeschränkt
Acryl auf Leinwand
60 x 80
Erlös zu Gunsten Kinder in Not
Alles einfach aus der Entfernung betrachten, weit entfernt und doch nah sehen zu können.
Es ist nicht leicht ein Ganzes zu betrachten und trotzdem die Details nicht außer Acht zu lassen.
Aus jedem Winkel, jeder Perspektive sieht ein Ereignis unterschiedlich aus.
Ist man mitten im Geschehen drin, nimmt man das wahr, was einem direkt betrifft, seine Umgebung, sieht nicht das Drumherum.
Aus dem Cockpit eines Flugzeuges, schon von der Spitze eines Kirchturmes sehen die Menschen winzig aus, von ihren Problemen ist nichts erkennbar.
Zieht man das Bild heran, wie mit einem Fernglas,
vergrößert Details, wie mit einer Lupe,
erkennt man die Sorgenfalten, den Schatten in den Augen oder die Freude, die Fältchen des Lachens.
Hat man einen Quader, hat jede Seite ein anderes Bild, einige Seiten sind nicht einsehbar, nimmt man eine Kugel dupliziert sich dies.
So, wie man sie hin und her rollt, sieht man das, was auf ihr ist.
Die Erde hat eine Kugelform.
Nur nehmen wir die Probleme und Schwierigkeiten oberflächlich wahr. Der Blick in die Tiefe , in die kleinsten Details ist zum Glück nicht möglich, er würde den individuellen Intimbereich treffen, die Gedanken, das Geheimste, das was insgeheim ist.
Das Puzzle des eigenen Lebens wird uns letztlich immer ein Geheimnis bleiben, weil wir die Stücke, die ineinander greifen, nie alle zusammen bringen können.
Was man kann ist versuchen Folgerungen zu ziehen, hochzurechnen, zu kalkulieren, schätzen , um ein annäherndes Bild zu bekommen.
Gleichzeitig muss man konstatieren, dass jeder dieses tut, somit seine eigene , ureigene Sicht hat,
eben seinen Blickwinkel.
Und diese von der Unsrigen abweichende Sicht müssen wir akzeptieren lernen.
Der Widerspruch zwischen Objektivität und Subjektivem wird nie ganz aufgelöst werden können, aber das Bemühen ist entscheidend.
Es ist der Respekt und die Achtung vor der Meinung der anderen Menschen,
das Hinnehmen, dass nicht alles so ist, wie man das selbst will und sieht.
Toleranz endet da, wo dieses nicht berücksichtigt wird. Keine Toleranz gegen Intoleranz.
Es wird dunkler, früher und am anderen Tag länger, die Nächte kälter, das Wetter nebliger, regnerischer, düster.
Trotzdem wird die Welt farbiger, die Natur zeigt sich von der besten Seite, einfach die ganze Farbpalette. Einmal andere Nuancen, braun, gelb, rot.
Die Mode hat die Chance sich auf Neues einzustellen.
Eine Zeit, in der auch die Schatten etwas zu sagen haben.
Andere Farbtöne wie im Sommer, nicht die luftigen, frischen, grellen Töne, eher matt, mit den Mustern des Holzes, der Früchte , des Nebels und der Nacht.
Noch nicht wie im Winter, der Zeit der Kontraste, warm , kalt, sonnig, verschneit.
Herbstzeit ist auch Erntezeit, nur was ist, wenn die Ernte ausfällt, das Obst faul ist?
Dann gehen die Preise hoch, alles wird teurer.
Ein Vorteil des globalen Marktes ist, dass, wenn es etwas an dem einen Ort nicht gibt, hat es jemand anders anzubieten. Alles nur eine Frage des Preises.
Nur, wenn auch das Geld ausgeht, wird es schwieriger.
Kalte Nächte erfordern mehr zu heizen, dies kostet Geld. Nichts ist umsonst, nicht einmal Holz.
Und dann kommt das nicht Geplante.
Angst den Job zu verlieren, Einschränkungen , pandemiebedingt.
Die Bilder von heute wären ideale Szenen für Science Fiction Filme vergangener Jahrzehnte gewesen.
Wenig Menschen auf der Strasse, alle mit Mundschutz, Einschränkungen der geliebten und gelebten Freiheit. Geschlossene Restaurants, eingeschränktes soziales Leben, Bilder aus den Intensivstationen der Krankenhäuser, aber nicht nur aus einem Land, aus der ganzen Welt.
Die Erde hat keine Nischen und Fluchtwege mehr
Die Probleme sind immer und überall. Wie in dem Lied der Band Erste Allgemeine Verunsicherung EAV :
“Der Kühlschrank ist leer, das Sparschwein auch Ich habe seit Wochen kein Schnitzel mehr im Bauch Der letzte Scheck ist weg, ich bin nicht liquid Auf der Bank krieg ich sowieso keinen Kredit
Gestern enterbt mich auch noch meine Mutter Und vor der Tür steht der Exekutor Mit einem Wort, die Lage ist fatal”
und im Refrain:” das Böse ist immer und überall”
Die Dritte Jahreszeit hat viele Formen und Ausprägungen.
Zeitumstellung, Coronaumstellung.
Die 5.Jahreszeit, der Karnevalbeginn fällt aus, oder ist nur virtuell.
Der 11.11. 11 Uhr 11 ist nur eine Uhrzeit.
Beruhigend ist zu wissen, dass ein Herbst auch viele Chancen bietet
Kreativität ist gefordert. Wer sich im Augenblick ausruht, vergisst, daß die Zeit unbarmherzig weiter läuft,
und es ist offensichtlich besser seiner Zeit voran zu laufen , als hinterher.
Herbst
Artprint auf Leinwand,
original signiert
Erlös zu Gunsten Kinder in Not
Man könnte manchmal grün und gelb vor Ärger und Wut werden, weil man wieder jemanden auf den sprichwörtlichen „Leim“ gegangen ist.
Die Frage , die man sich stellt ist: Wie können diese Menschen damit leben ein Faker und Lügner zu sein.
Karmesin ist nicht das rein leuchtende rot, es ist eine andere Nuancierung.
Abgeleitet aus dem persischen “kermes”, der Scharlachbeere.
In der Kunst wird die Farbe oft verwendet, so als Florentiner Lack, Kugellack, Münchner Lack, Pariser oder Wiener Lack.
Vermutlich wurde die Farbvariante in diesen Städten häufig verwendet um sie an Mobiliar zur Verschönerung zu nutzen, aber der Gebrauch von Karmesin ist schon seit der frühen Eiszeit belegt.
Die Röte, die einem ins Gesicht steigt vermutlich auch.
Aber irgendwann geht allem der Lack ab.
Oft sieht man die Röte bei den betreffenden Menschen gar nicht, aber durch die Farbe oder Blässe, je nach dem, kommt die Farbe der negativen Erregung doch heraus und verrät sie.
Am Ende des Lebens bleibt man mit seinen ” Realitäten”, kann sie nicht mehr ändern, korrigieren.
Wenn der Lack und Glanz der optischen Täuschungen verschwindet, bleibt entweder der Glanz der Zufriedenheit, Ausgewogenheit, der Liebe und Freude oder der Hass und das Popup dessen was man sich und anderen vorgetäuscht hat.
Die letzte Farbe ist nicht Karmesin, es ist die des Karmas und der Erde.
So liegt es ausschließlich an uns selbst , was wir in ein anderes Leben mitnehmen werden, und wie das Karma sich gestalten wird.
Jede helle Seite hat auch eine dunkle, die auf der Rückseite, die nicht beleuchtete.
Wie in dem Lied von Pink Floyd dark side of the moon
“Ich werde dir folgen, auf die dunkle Seite des Mondes”
Der Dark Vader in Star Wars, die dunkle Sete der Macht.
Hass, Aggression und blinde Leidenschaft.
Vieles hat eine dunkle Seite.
Obwohl die Nacht sehr schön sein kann, weckt sie in uns Menschen Ängste,
weil wir vieles nicht erkennen können. Licht gibt Sicherheit, Klarheit.
Im Internet ist nichts beleuchtet, nur von denen, die etwas darin erkennen wollen. Man sieht jeden Schritt, jeden Pfad kann man verfolgen.
Nur im Darknet wird es schwieriger. Auch das Deep Web ist durchforstbar, kontrollierbar. Die dunklen Seiten können sich nicht verstecken.
Aber wir haben nur selten eine Alarmanlage gegen Eindringlinge in unser anderes Sein, in das virtuelle.
Wenn wir es merken, ist es oft zu spät.
Hinter vielem versteckt sich eine dunkle Seite.
In der Geschichte, in der werbenden Verkaufsmasche, dem kleingedruckten in Verträgen, in dunklen Geschäften, im Hauch der Illegalität, in den tausend täglichen Versuchungen.
Oft haben Menschen dunkle Gedanken.
Wenn die inneren dunklen Wolken aufziehen, Hass sich zu regen bedingt,
man unwirsch, muffig, ablehnend und aggressiv reagiert,
nur auf seinen Vorteil bedacht ist.
Gefahren sind oft undurchsichtig, nebulös, arglistig, nicht nur im Leben , in der Realität, auch in der virtuellen Wirklichkeit.
Wenn man um diese weiß, und sich bewusst macht, dass jedwede dunkle Seite auch beleuchtet werden kann,
ist man gewappnet.
Die dunkle Seite kann schön sein, wenn man sich auf das darin liegende zu bewundernde konzentriert.
Die Weite des Alls, den Glanz der Sterne, des Mondes, auf Sternschnuppen, die Romantik einer Nacht, all das kann einem begeistern und überzeugen.
Im anderen Sinn die Chancen eines World wild web und die Chancen der vielen Suchmaschinen, die Licht in die Dunkelheit unseres Wissens bringen, vieles erhellen.
Auch Grusliges kann schön sein, so, wie an Halloween oder Karneval , wo die schaurigsten, grusligstem Gestalten ihre Hoch-Zeit haben.
Die Welt besteht aus beiden, und wir haben die Möglichkeit das Dunkle hell zu machen.
Dark Side
Acryl, jackson, Filzstift
Original signiert
Erlös zu Gunsten Kinder in Not.
Höchstens, wie ein Astronaut, der weit genug von der Erde weg sein, und diese als ganzes sehen kann.
Aber auch er sieht nur die eine Seite, wir haben keinen Rundumblick und hinter-etwas-Schaublick.
Wir wissen nicht, was sich neben dem schönen Hotel in einem Werbeprospekt verbirgt, vielleicht nicht der schöne Strand, die beeindruckende Schönheit der Berge, sondern eine Baustelle, eine Müllhalde, ein Kraftwerk, eine viel befahrene Strasse und nicht die vorgetäuschte Idylle.
Werbung arbeitetnur mit Ausschnitten des Schönen, mit dem Negativen kann man niemanden anlocken.
“Aus” und “Schnitt”, beides sind nur etwas heraus Genommes.
Aus einer Zeitung, einem Bild.
Erinnerungen, etwas, was einem wichtig erschien, das man weg legt, um es irgendwann wieder zu haben, ohne das Ganze sammeln und aufheben zu müssen.
Ausschnitt, auch das Decolleté, eben nur ein Teil.
Ein Bruchstück der Geschichte, eine Teilwahrheit.
Manchmal ein Abschnitt des Lebens, eine Phase, die man durchlaufen hat, die zwar wichtig sein kann, aber höchstens eine Ära kennzeichnet.
Es fällt uns schwer oft das Gesamte zu sehen, denn um dies tun zu können, wäre eine Voraussetzung dies überhaupt zu können.
Aussparungen, Einschnitte, Fragmente, Einkerbungen kennzeichnen das große Puzzle des Lebens.
Ausgeschnitten, rausgeschnitten, so einfach ist dieses nicht weg, was man vielleicht nicht sehen oder wissen, an was man auch nicht erinnert werden möchte.
Fotografen nennen es Retusche, was herauskommt kann ein Fake sein.
Einfach weiseln, schwärzen, um etwas zu verdrängen funktioniert nicht.
Irgendwann kommt jeder Ausschnitt zum Schein, durch ein Duplikat der Zeitung, des Bildes, des Videos,
und wenn es durch den Archäologen oder Forscher der Zukunft ist, der sich gerade dieses als Forschungsobjekt ausgesucht hat.
Uns geht es mit der Geschichte so, mit allen Geschichten, die jede für sich nur eine Sicht darstellt, nicht immer die sachlich objektive, neutrale Sicht, das pure Faktum.
In der Folge wäre es angebracht sich dessen bewusst zu sein, und beim Urteilen immer zu versuchen das Gesamte im Blick zu haben, zumindest sich darum zu bemühen.
” Wer ständig auf seiner eigenen Brieftasche sitzt, quält seinen Ischiasnerv”
Oft steckt man sein Mobiltelefon oder das Portemonnaie in die Gesäßtasche seiner Jeans und wundert sich, wenn diese Gegenstände auf einmal weg sind, weil sie auf Diebe einladend wirken.
Man hat den Druckschmerz auf den Piriformis Muskel und dann noch den Verlust und gerät in eine Schieflage.
In die können aber auch Banken kommen, wenn man sich verkalkuliert hat, oder plötzliche Ereignisse die Finanzsituation durcheinander bringen. Wer falsch investiert stellt fest, dass es auf einmal bergab geht.
So, dass auf einmal die Erdanziehungskraft einem hinunter zieht.
Wenn man sein Auto an einem Berghang parkt, darf man nicht die Handbremse und andere Sicherheitsmaßnahmen vergessen, sonst kann der Wagen wegrollen und ein Disaster kann seinen Lauf nehmen.
Schieflagen sind aber auch Haltungsfehler, physisch, psychisch und mental.
Einfach, wenn man disponiert ist, das eigene Gedankengefüge nicht im Lot ist.
Schief liegen bedeutet aber auch, dass man daneben liegen kann, feststellt, dass man sich geirrt hat, man auf einem Holzweg war, einem, der im Kreis herum führt oder in ein Nirgendwo.
Eine Schieflage kann aber auch etwas Positives sein.
Plötzlich kommt man in eine andere Lage, es geht bergauf, nicht nur bergab, jedenfalls nicht gerade in der Ebene.
Irgendwann hat man den Tiefpunkt erreicht und es kann nur bergauf gehen, die Talsohle hat nichts Tieferes unter sich.
Auf einem Boot bedeutet die Schieflage die Gefahr zu kentern. Man muss die Ladungen, genau so, wie in einem Flugzeug, richtig verteilen um nicht die Schieflage zu riskieren.
Im täglichen Leben ist deswegen das Bewusstsein wichtig, sich nicht in einen Sumpf, ein Moor, Schlick oder unsicheren Boden zu bewegen, sondern immer festen Boden unter sich zu haben, und wenn es die Schiffsplanken sind.
Auf einer schiefen Lage kann man sich auch hinsetzen,
entspannen, an etwas Schönes denken,
seine Gitarre nehmen, ein Lied singen, oder eines hören, jedenfalls relaxen, sich in sein Lot bringen ,
um danach seinen Weg fortzusetzen.
Das ” Schiefe” ist dann nur eine sportliche Herausforderung.
Man weiß ja, dass alles Schiefe nicht nur nach unten,
sondern auch nach oben führt,
und wie auf der Erde, kann man im dreidimensionalen Kreis, auf der Kugel, entlanglaufen und froh sein, dass die Erde keine Scheibe ist.
Ein, das Gegenteil von ” aus”, das “on” statt “off”, oder manchmal ein standby.
Stellung ist eine Position, eine Funktion, die man inne hat.
Eine Einstellung ist in der Folge, wenn jemand einen Job bekommt, eingestellt wird, einen Arbeitsvertrag bekommt.
Einstellung ist aber auch der Ausdruck einer Haltung. Wie steht man zu etwas, welche Meinung hat man.
Ist es eine kritische Distanz oder Befangenheit oder wechselt man die Meinung wie das Fähnchen im Wind?
In einer freiheitlichen Demokratie ist es normal, dass man seine Meinungen austauschen kann, ohne dafür etikettiert zu werden, oder gar Hass zu spüren.
Zeichen einer krankenden Demokratie ist es, wenn die Menschen immer empfindlicher reagieren und Meinungen immer weniger toleriert werden.
Wobei es vieles gibt, was nicht tolerierbar ist, und dazu gehört alles Kriminelle, Verbrechen, und Diffamierungen, aber auch die Intoleranz gegenüber anderen Menschen, die vielleicht etwas anders aussehen , als man selbst, eine andere Farbe haben oder behindert sind.
Zumeist beruhen Empfindlichkeiten in Ängsten, nämlich Macht und Einfluss zu verlieren.
Bei Behinderungen auch Berührungsängste, die verdrängt werden, unterbewusst realisiert man , dass dieses jeden Menschen treffen kann.
Nur das Schicksal weiß, wie lange man selbstständig denken und handeln können wird.
Seit es Menschen gibt, werden wahrscheinlich Intrigen und Diffamierungen dazu eingesetzt.
Manche Menschen denken:” Wenn Du nicht für mich bist, dann bist Du gegen mich”.
Aber genau dies ist fatal.
Wenn man Angst hat, seine Meinung und Einstellung auszusprechen,
schweigt man, wehrt sich argumentativ , riskiert Diffamierungen und Konsequenzen oder ” denkt so, und handelt sooo”, wird folglich unehrlich.
Kritisch betrachtet ein moralischer Zerfall.
Es gibt Menschen, die keine Kritik vertragen, die meinen “ihre” Meinung, Einstellung, Religion, Ideologie ist das allein gültige, und somit können sie für sich das Recht ableiten, alles andere abzustrafen.
Leider beeinflussen solche Menschen manchmal die Politik, und die Einstellung wird zu einer farblich dem Chamäleon ähnlichen.
Es ist nicht immer leicht im Dickicht des täglichen Seins ein oben und unten, ein seitwärts für sich zu definieren.
Wir vergessen, wo wir Grenzen benötigen, und wo wir keine brauchen.
Da hilft nur der innere Kompass seiner Erfahrung und Sozialisation.
Englisch ” fields”, die Felder, schwedisch ” fält”
Eine Fläche, ein Mass, das Feld das man bepflanzen und kultivieren kann.
In der menschlichen Kultur ein Kennzeichen für den Beginn des sesshaft Werdens.
Für die Bauern die Basis zu ihrem Lebensunterhalt, etwas anpflanzen zu können.
Als Wort leicht modifizierbar.
Addiert man davor ein “cr” hat man eine kleine Köstlichkeit, den cracker.
stellt man ein ” tr” davor, hat man den Tracker, der einem im Internet, im Web verfolgt, um einem zu schaden, oder Werbung zu senden.
Der Trucker fährt ein schweres Gefährt.
Ein ” w” , als wacker, kennzeichnet einen mutigen Menschen,
Stellt man ein “M” davor , hat man den Macker, den Lebensgefährt, Lover , Macho oder wie auch immer.
ein ” k” soll nur erwähnt werden.
Mit einem “T” davor kann man etwas anheften.
Hängt man Wörter an, kommen die verschiedensten Bedeutungen heraus.
Ackerboden, Ackerland, Ackerkrume , Ackerscholle für die zu bepflanzende Erde.
Verbal ein Wort für hartes bearbeiten, ackern.
Der Acker ist mehr als eine Landschaftsformkategorie. Er steht für einen Lebensraum, für unsere Ernährung,
aber nicht nur im ursprünglichen Sinn.
Wir haben noch vieles, was wir nicht wissen, erforschen wollen, zu beackern.
Manche Menschen machen sich vom Acker, weil sie etwas nicht wollen, faul sind oder abhauen.
Viele Felder des Wissens sind nicht gepflügt.
Wir haben täglich unser eigenes Arbeitsfeld zu beackern.
Wenn wir es nicht tun, verwildert alles, auch die Psyche, das Verhalten, das Miteinander.
In Krisengebieten sieht man, was passiert, wenn die Seele verwildert.
Um eine friedliche Welt zu schaffen müssen wir wieder beginnen uns besser zu kultivieren und aus den Feldern des Seins einen für alle schönen Lebensraum zu gestalten.