Adventszeit

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Erwartung oder das Fest der Erwartung. Für Christen ein schönes Fest, ein Ereignis, aber nicht nur für Christen.

Ein interkulturelles, multireligiöses Fest, das viele Menschen einfach nicht verstehen.

Der Ort: Der Nahe Osten heute, ein Land voller Konflikte. Damals, ein König der Kinder töten liess, Wahlen wurden durchgeführt, alle Unterkünfte waren ausgebucht, so daß nur ein einfacher Schafsstall übrig blieb, und trotzdem wurde gerade da ein Mensch geboren, der nachhaltig die Welt veränderte.

Drei Könige kamen zu seiner Geburt, auch ein schwarzer dabei und huldigten einem Baby.

Die Welt ist heute mehr zerstritten denn je, gerade dort, wo dieses Kind geboren wurde.

An Weihnachten wird in extremer Weise zu Spenden aufgerufen, jedes Jahr von neuem, und der drittgrösße Wirtschaftszweig, das Soziale, boomt.

Die Menschen beschenken sich, der Einzelhandel versucht die Verkaufszahlen zu steigern, die Süßigkeiten , Nikoläuse und Weihnachtsbackwaren werden schon ab dem Sommer produziert. Kaufrausch,ohne den Sinn dieses Festes zu sehen. Ausser bei den Kindern. Die freuen sich das ganze Jahr darauf, daß sie neben dem Geburtstag etwas geschenkt bekommen.

Strahlende Kinderaugen bedeuten Glück, aber nicht der Konsumzwang.

An Weihnachten liegen schon die ersten Osterhasen auf dem Fliessband.

Die Menschen gehen auf Weihnachtsmärkte, eigentlich traumhaft. Glitzerndes, alle Variationen von Schmuck, Glitter, gebrannten Mandeln, exotischer Düfte, Bratwürste, Punschs, die Menschen reden miteinander, und…

Es werden Tiere wie Sachen gekauft und verschenkt, und  nach den Festtagen, weil niemand diese mag, werden sie wieder entsorgt, so wie die Verpackungen der Geschenke. Nur haben die Tiere eine Seele, Gefühle, kleine Hasen, Meerschweinchen , Vögel.

Wer zählt die Anzahl der Tiere, die für Weihnachtsbraten getötet werden, oder die Tiere, die neben uns leben und niemand haben, deren Schicksal uns egal ist. Die Gänse, Hühner, Schweine, Rinder und Schafe.

Dann kommt ein Krimineller, der meint , wenn er Menschen, die an Gutes glauben tötet, in seinen Himmel kommt, den es nicht gibt, der nur dem Drogenrausch  entsprang, mit dem die Haschemitenherrscher ihren Kriegern ein Paradies vorgauckelten, das man mit Kämpfen erreichen würde,   dumm und fanatisch, blind vor Hass.

Wir zerstören so den Ansatz von Frieden, denn es nur einmal im Jahr gibt, statt diese Pflanze zu hegen und zu pflegen und aufeinander zu zugehen.

Es scheint dass Schicksal der Menschen zu sein, dass Gegensätze immer nebeneinander zu finden sind.

Bei der grössten Freude ist die Gefahr der Trauer, weil etwas passieren könnte, mit dabei..

Des Guten zuviel, kann zum Negativen führen.

Hass und Liebe.

Es ist wie mit einer Strasse bei der immer die Gefahr besteht  links oder rechts in den Straßengraben abzutriften, statt in seiner Spur zu bleiben.

Advent sollte nicht zu Hektik und Stress führen und wie Statistiken zeigen, zu einem Fest der meisten Herzinfarkte werden.

Einfach relaxen, dem Frieden, dem Gespräch, dem Miteinander eine Chance geben; verzeihen und vergeben, Liebe statt Hass, und wenn möglich das alles  mit Nachhaltigkeit,

einfach alles Negative durch Lächeln zu eliminieren, dem Frieden eine Chance geben.

Weihnachten und die Adventszeit zu einem schönen  Familienfest , einem auch der Freude und Besinnung werden lassen.

So nehmen wir das Kinderlied

” Advent, Advent, ein Lichtlein brennt, erst eins, dann zwei……”  nicht wie im Sinne von Terror und Kriegen “….dann brennt die ganze Welt” ,

sondern sehen Millionen Lichter der Freude, der Hoffnung, Zuversicht, des Glaubens an das Gute und…den Frieden

 

 

wenn alles fließt……

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Für Heraklit war das relativ einfach. Er hatte kein google, keinen Pc, kein TV,

um etwas zu erfahren musste er Reisen, Schriften lesen  oder Reisende ausfragen.

Alles ist im Fluss, im Werden.

Aber was ist, wenn die Flüsse reißend werden, das Fliessen unktrollierbar, verwüstend

wenn man das Gefühl hat, alles schwimmt weg, die Dämme brechen?

Nicht nur Wandel, das ist zu einfach, das bedeutet sich bedingungslos mit etwas abfinden, was man vielleicht nicht mag, was einem nicht gut tut.

Das einfach akzeptieren reicht nicht.

Wandel, das kann man selbst mit beeinflussen, Dinge ändern, Situationen steuern, sich wehren.

Heraklit hatte nicht so viele Eindrücke, würde er in das Heute transferiert werden, würde er die Welt nicht verstehen.

Versucht man nicht alles zu verstehen, steckt den Kopf in den Sand,

macht man sich mitschuldig an dem was passiert.

Macht man den sprichwörtlichen Mund auf, riskiert man etikettiert zu werden, weil sich niemand  und wenn nur oberflächlich mit den eigenen Argumenten auseinander setzen wird.

So macht man sich auch schuldig.

Schuld hin und her. Man muss das tun, von dem man überzeugt ist, allen kann man es nicht richtig machen,

aber die, die einem schätzen oder lieben, werden dankbar dafür sein, dass man Veränderungen nicht einfach nur hin nimmt.

 

 

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Inspiration

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Inspiration,

man sieht etwas, Gedanken assoziieren, man denkt, manchmal denkt es,

dann, wenn das Denken unterbewusst abläuft.

Lateinisch ” inspiratio” beseelen.

Inspirieren bedeutet schöpferisch anzuregen oder angeregt zu werden.

Der  “göttlicher Funke”, die Eingebung, die Geburt einer Idee.

Impulse, erhellende Gedanken, eine Eingebung.

Das Antonym ist ” Exspiration”,

warum Inspiration weiblich ist weiss niemand so recht, neutral wäre zutreffender.

Ideen fliessen,  aber Ideen wollen auch umgesetzt sein und nicht nur ihrer selbst willen wie Sternschnuppen auftauchen und wieder verschwinden.

Und genau da liegt das Problem. Nicht jeder hat die Mittel, das Geld, die Möglichkeiten etwas umzusetzen, was ihm in den Sinn kommt.

Der Austausch von Gedanken und das gemeinsame Arbeiten macht das Entscheidende aus,

nämlich wenn man sich gegenseitig inspiriert und damit Ideen perfektioniert.

A Lack of  inspiration, im Englischen die Einfallslosigkeit, bedeutet Stagnation.

Hat man keine Ideen und sollte welche haben, manche Dichter, Künstler,

die wegen Aufträgen unter Druck…

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Auftauchen

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Nicht das aus dem Wasser. oder aus der Finsternis, aus der Unendlichkeit des Alls,

auftauchen bedeutet überhaupt zu kommen, nicht erwartet, einfach so, und dann da sein.

Da ist er oder sie, wo kommt er her, das Gegenteil von Abtauchen, Verschwinden, einfach nicht mehr da sein, weil es einem nicht gut geht oder man dies einfach will, Zurückziehen.

Seine Ruhe haben, oder einfach Aussteigen, Umsteigen, Einsteigen in ein neues ” Ich”

Wie oft passiert das, dass ein Freund, jemand den man kennt nicht mehr da ist, wo man ihn glaubte. Verzogen, neuer Wohnort, oder Pflegeheim, einfach weg.

Dann auf einmal, man hakt nach, gibt den Namen im Internet ein, und: Überraschung, man staunt, was aus ihm/ihr geworden ist, oder man stellt fest: Nicht auffindbar. Es bleiben nur Erinnerungen, Fragmente die bei einem haften blieben.

Aber vielleicht kommt es anders.

Aufsteigen, von unten oder oben kommen, aus dem Nebel, dem Nirwana.

Manchmal bedeutet  Auftauchen auch  entstehen.

Auf einmal taucht ein neuer Stern auf, am Himmel oder am Schlagerhimmel.

Aufleuchtend, auf einmal sichtbar. Auch Gedanken kommen einem einfach, tauchen auf.

Es stecken zwei Worte in einem. “Auf” , das darüber bedeutet, aber auch tauchen, was mit dem unter das Wasser gehen zu tun hat, auch mental.

Man kann in seine Gedanken, seine Erinnerungen abtauchen und auf einmal kommen diese, tauchen auf, sind da.

Man hat fast alles gespeichert, besser als jeder noch so viel speichernde Computer,

nur ist es nicht präsent.

So freuen wir uns, wenn auf einmal eine Erinnerung auftaucht, Gedanken, Impulse, kreative Eingebungen, Menschen mit denen man gern kommunizierte.

Sind es schlechte Erinnerungen, Menschen, die man absolut nicht mochte, böse Wünsche, einfach , wie im PC, den inneren  “delete button” drücken, und Platz für die schönen Dinge des Lebens lassen.

Sollte sich was ändern, jemand sich positiv verändert haben, einfach ein ” recovery” durchführen.

 

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Befangen

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In seinen eigenen Gedanken gefangen,

unfähig den sich selbst zugeordneten gedanklichen Raum zu verlassen.

Parteiisch, nicht objektiv, subjektiv.

Wenn das Urteilsvermögen eingeschränkt ist,

es schwer fällt sich zu befreien,

die Fülle der mentalen Abhängigkeiten einem umspannen, umfangen.

Mental einfach raus aus dem Käfig, aus der spirituellen Kiste und Schatulle,

und wenn diese  aus Gold und Edelsteinen bestehen.

Jeder Wiese ist lebendiger, beinhält Leben, Wurzeln, Pflanzen, Blumen,

macht offen für die Schönheit der Natur, der Welt,

lässt die Dunkelheit vergessen,

und tausend Lichter leuchten,

und wenn der Muff und Mist der Welt einem versucht zu fangen,

mit einem Lächeln einfach nur entwaffnen.

 

Der Baum der Weisheit

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Manche neigen eher dazu Weisheit mit ß zu schreiben, weil ja offensichtlich die Farbe weiß ein Hauch von nicht schuldig, weiße Weste hat,

und nicht weise Weste impliziert und assoziieren lässt.

Statt  schöne Bäume zu bewundern, ihre  Kraft und die Fähigkeit sich von der tiefen Erde bis zum Himmel zu spannen, fällt man diese, weil man meint sie würden im Weg stehen.

Und so bleibt  uns oft der Zugang zum Baum der  Weisheit verschlossen und verborgen, weil wir uns auf dem Weg dahin selbst im Weg stehen.

Wie oft steht man im Schussfeld böser Blicke, weil irgendjemand etwas an einem nicht passt, vielleicht das T Shirt, die Frisur, das Gesicht, die Schuhe, oder das Label der Kleidung.

Gut, dass wir Blicke nicht als Strahlen erkennen, sie würden uns oft treffen.

Nachdenken, mitdenken, vor denken, weit denken, zig Variationen .

Man spricht von göttlicher Weisheit, von alter chinesischer Weisheit,

Weisheit, das tiefe Verständnis von den Zusammenhängen dieser Welt,

altgriechisch ” σοφία”, lateinisch “sapientia”, im Althochdeutschen wis, im Germanischen Wisja, assoziiert Wissen, wissend

Es ist ein Unterschied zwischen Weisheit zu  sagen, denken und tun.

Philosophen und Religionen verstehen unter Weisheit immer etwas anderes, abhängig von der Ausgangsposition aus der man sich gedanklich der Bedeutung von Weisheit nähert.

Für die einen Tugend, für andere durch Menschen nie erreichbar

Können wir Menschen überhaupt weise werden, oder gilt der Inhalt des delphischen Orakels ” ich weiß, dass ich nichts weiß”, aber das bezieht sich auf das Wissen.

Weisheit bedeutet auch zu versuchen den richtigen Weg zu beschreiten,

die Chancen des Lebens zu erkennen,

wie man dieses verbessert und nicht schlechter macht

 

Phishing

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Internet, man besucht Seiten, schaut da etwas nach, dann ist man neugierig,

schaut dort, vergisst sein Virenschutzprogramm zu aktivieren.

Pishing, ein Neologismus von Fishing,

nicht die Fischerin vom Bodensee, sondern die Pishering vom Bodensee.

Versuche, über gefälschte Webseiten, E-Mails oder Kurznachrichten,

mit interessanten aber gefälschten Lockseiten

an persönliche Daten eines Internet-Benutzers zu gelangen und damit die eigene

Identität zu stehlen.

Gehackt, zerpflückt, beklaut

So mancher Betrug sieht echt aus,

Lockrufe , wie bei pishing, nur visuell, nicht gleich durchschaubar,

ent-tant, decoded

Leider findet das ja nicht nur im Internet statt,

es wird gelockt, man ist entzückt, dann gedrückt und erdrückt,

was tun?

Filtern, neutralisieren, analysieren, das Übel  paralysieren,

nüchtern bewerten was man tut,

Erkennen, daß Bilder verändert werden können,

Stimmen künstlich täuschend echt imitiert sein können,

daß das Schöne das jemand Unbekannter sagt auch unschön sein kann

und daß das , was man schon lange kennt und Erfahrung hat, bewährt…

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Digital Communication

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Rufe eine  Serviceteam Nummer an.0800137460

Eine freundliche PC Stimme fordert mich auf Geduld zu haben; alle Leitungen seien besetzt. So weit, so gut.

Dann ein Zeichen, die Stimme ertönt: ” wenn sie einverstanden sind, dass das Gespräch aus Qualitätskontrollgründen mitgezeichnet wird, bestätigen Sie dies mit ” Ja”-

Im gleichen Augenblick niesst man im Nebenraum, und,

ich antworte mit ” Gesundheit”. Die Computerstimme : wir haben Sie leider nicht verstanden”

Sprachprogramme?, ja, aber das Denken wird nicht übernommen, zumindest nicht das eigene.

Was ist, wenn alles nur  vernetzt sein  und digital ablaufen würde?

Kein Bargeld, nur noch mit Karte oder Voice.

Die Uhr an der Hand oder der Biochip am Körper signalisieren der eigenen Wohnung wann man ankommt,

Zeigen wo man sich gerade aufhält, berechnet aufgrund gespeicherter Daten, wo man wahrscheinlich hingehen wird,

führt einem beim Visual Shopping gleich zu den Artikeln, die bisheriger Präferenz entsprechen, oder signalisiert :” Sie können nicht Shoppen, ihr Guthaben ist aufgebraucht, suchen sie sich einen zusätzlichen  Job.

Folgende Job Offers habe ich ihrem Profil entsprechend ausgesucht: …….. ich verbinde:……”

Kommt man nach Hause, signalisiert der Kühlschrank was fehlt;

man muss nur ja sagen und das Fehlende wird bestellt, qualitativ entsprechend dem vorhandenen Guthaben.

Am Ende nimmt der Computer das Denken ab und gibt die Empfehlungen des Tages:

” Sie waren schon lange nicht mehr da” oder “Aufgrund Ihrer Kühlschrank- und Finanzlage  empfiehlt sich folgendes Menue:……”

Geht man zum Arzt erscheint beim Einchecken an der ehemaligen Rezeption das dreidimensionale Bild seines Körpers mit den aktuellen Daten.

Die Pc Stimme ertönt : ” Tippen Sie auf ihr akutes Problem “. , gehen Sie durch folgend Scanner, dann die automatische Diagnose:

” Sie müssen folgendes ändern…., wenn nicht,  haben Sie nur noch 2 Jahre, 65 Tage und 4 Stunden Restlebenszeit”

Beim Verlassen der Praxis des DigitDoctors , des dreidimensionalen Bildes, die Medikamentenausgabe.

Am Pharmaausgabeautomat vielleicht die Stimme:

” Sie haben ihr Kontingent für diesen Monat aufgebraucht, kein Guthaben mehr”, leben sie gesünder mit Wasser und Brot, bis dass das Guthaben wieder aufgefüllt ist.

Die Steigerung der Visibilität des digitalen Menschenbildes geht von Glas über gläserner zu noch gläserner.

Aber wie sollte man sich verhalten?

Vielleicht um einem totalen Energieausfall etwas entgegensetzen zu können, einfach die uralten Techniken des menschlichen Überlebens erhalten.

” Essen aus der Natur, das Anlegen eines Minikräuterbeetes,

das Halten von Nutz-statt Zierpflanzen,

seinen Körper , seinen Haushalt, alles um sich herum wieder sehen und verstehen zu lernen,

ohne Mobiltelefon, TV und alle mögliche Technik, lernen einfach und bescheiden zu überleben.

Zur freundlichen PC Stimme kontern, wie es in dem Song Text heisst ” shut up your mouth”.

Aber da käme ” Ich habe sie nicht verstanden, bitte wiederholen Sie”

 

 

 

wenn die Farben explodieren

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Frühling, die winterliche Tristesse wird vertrieben.

Alles spriesst , überall kommen Farben heraus

Das Gras zeigt sich in leuchtendem Grün, die Knospen der Obstbäume spriessen,

bringen wahre Wunderwerke der Blüten zustande,

wetteifern, wer die Schönste ist

In fast jeder Ecke kommt ein Pflänzchen, streckt sich, reckt sich,

lockt Bienen, Hummeln und Hornissen an.

Mücken tanzen in einem Rhytmus, einer Choreografie, die wir nicht verstehen,

man müsste den Tanz gedanklich in Noten umwandeln, quasi ein virtuelles

Notenblatt der Insekten sich dahinter vorstellen,

dabei jedem Ton eine Farbe, eine Form  zuordnen,

Schatten, Grauheit, Dunkelheit, Traurigkeit ade,

die Lebensfreude mit den Blumen und ihren Farben einfach alles überwältigen lassen

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Wischiwaschi

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Anstehen 005

Unklar, verschwommenes hin und her Gerede,

um den heißen Brei herum,

politisch unpräzise, einfach so dahin gesagt.

Der Wisch, der ist ein einfaches unwichtiges Schriftstück,

und waschi kommt von schwätzen, Geschwätz,

im Englischen wish-wash mit ähnlicher Bedeutung,

bedeutet auch Mangel an Geschmack,

wässrig, labbrig, dünn,

oft wirr, oberflächlich

In der Politik oft verwendet,

wenn man selbst nicht genau weiss was man will, ausser Macht

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