Die andere Sicht

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Sehen, wahrnehmen, sich ein Bild machen.

Jedes Lebewesen, jeder Mensch sieht anders,

Eine Fliege mit ihren Facettenaugen sieht aus einem Mosaik aus tausenden Augen, manche Tiere sehen UV oder Infarot , wie die Schlangen.

Spiegelaugen beim Hummer, Flachaugen bei der Qualle , Pigmentbecheraugen bei den Strudelwürmern, Lochaugen bei den Tintenfischen,

Insekten können bis zu 200 Bilder pro Sekunde einzeln und scharf wahrnehmen,

bei Menschen verschmelzen die Bilder schon bei 25 Bilder pro Sekunde.

Wir sehen dafür mehr Details, schärfer als die meisten Tiere. Bei einem Sehtest kämen Insekten am schlechtesten davon.

Hasen sehen die Welt nur in grün und blau Tönen.

Aber was sehen wir wirklich. Nur ein  Ausschnitt, so wie wir gerade drauf  oder konzentriert sind?

Was machen wir aus dem Sehen. Jeder nimmt etwas anderes wahr, unterschiedliche Details, vielleicht auch solche, die ihn ansprechen, an etwas erinnern,

oder die gerade zufällig im Blickwinkel stehen.

Manche sehen die Welt durch eine rosa Brille, weil man eben nur Schönes sehen möchte, andere schwarz, weil die Welt für sie erschreckend und trist ist.

Sehen wir einen Film zum zweiten Mal an, sieht man andere Details wie beim ersten Mal

Wahrnehmen, Farben, Assoziationsflächen,

Nur wir vergessen oft, dass Sehen immer subjektiv ist und Stimmungen erzeugt,

Was wir sehen, glauben wir zumeist und leiten unser Handeln dann davon ab,

nicht verstehend,

dass das Gesehene oft nur ein Fake, eine mentale Fata Morgana ist.

Sehen , wie der die Subjekte des Sehens Einsetzende dies will, in der Werbung, in der Politik,

das, auf das man sprichwörtlich abfährt.

Der Sehende ist nicht nur der optisch Sehende, sondern derjenige, der weises Handeln aus dem was er sieht ableiten kann.

 

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wenn sich die Gedanken ordnen

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Dies und Das, mal so, dann anders als gedacht.

Ein Stakkato von Ideen, Überlegungen,

wenn Gedanken Geräusche verursachen würden, wäre es laut, ein Lärm,

aber sie sind es zum Glück nicht,

sie sind auch nicht farbig, den dann kämen manchmal alle zusammen und es wäre schwarz

oder wie auf einem Bildschirm dann weiß

Viele Gedanken sind die Chance für Neubildung, kreative Ideen,

manchmal chaotisch,

aber Chaos ist die Geburtsstätte für Neues.

Entscheidend ist aber das System , nachdem man die Gedanken ordnet.

Nach Stichworten, also mit der Vorgabe alles was in dieses oder jenes Thema passt ist ok,

das andere wird gelöscht.

Auch Zufall kann ein System sein,

nur ist die Überraschung dann der Leitgedanke.

Besser ist , wenn ein bestimmte Philosophie die gliedert, ausselektiert, wertet und bewertet,

die Chance des Ausprobierens einkalkuliert, aber von Leitgedanken dominiert wird.

Jedenfalls besser als keine Gedanken zu haben,

sich nur jeden Tag Berieseln lassen, konsumieren, mental inhalieren

um dann in den Automatismus des nur Reagieren statt Agieren zu kommen

 

 

Parallelwelten

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Ein kleiner Käfer kann kilometerweit fliegen, ein Schmetterling, die Welt mehrdimensional und trotzdem kann er die Weite des Universums nicht erkennen, weder den Mikro noch den Makrokosmos, obwohl er ein Teil des Ganzen ist.

Seine dimensionale Beschränktheit erlaubt dies nicht, obwohl wir ihn ja darin erkennen.

Uns geht das ebenso mit anderen Dimensionen und Parallelwelten. Unsere dimensionale Beschränktheit grenzt uns ein.

Wir erahnen anderes, dürfen manchmal erleben, das es Unfassbares gibt,

Botschaften aus einer anderen Welt, Signale, die wir nicht verstehen.

Wir erdrücken uns in Zwistigkeiten, die unsere Existenz gefährden, statt uns wichtigeren Dingen zu widmen, dem Sein.

Die Ontologie, das Metaphysische bleibt uns zumeist verborgen weil wir uns in der Gewalt physischer Unsinnigkeiten verlieren, in kleinen und großen Kriegen, im Zerstören und uns selbst Vernichten.

Manchmal haben wir die Gnade erleben zu dürfen, daß es andere Welten gibt,

Wir wissen nicht, welche Rolle im Gesamten wir spielen dürfen,

nehmen…

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Auf dem Datenhighway

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Informationen, Daten, Fakten, Fakes und News, Oldies und  Goodies,

was es auch immer gibt, gesammelt, transportiert, weggesichert, gehackt, gelöscht und wieder her gestellt.

Vernetzt, verflochten, verschoben, gesendet und empfangen.

Niemand kann die Impulse zählen, die Bewegung de Elektronen messen, alles erfassen was es gibt.

Universell, trotzdem auffindbar, identifizierbar, trennbar, isolierbar.

Ein Highway ohne Auto, aber schneller als alle Vorstellungen es sind und schneller als wie wir uns je bewegen könnten.

Wie lange benötigt eine E-Mail von Europa nach Australien, nach Amerika?

Real, virtuell, zeitgleich, bald dreidimensional in gleicher Größe sichtbar , irgendwo in der Welt auf irgendetwas, bei irgendjemanden, in den Raum projiziert.

Es fehlt nur noch der Transport oder die Teleportation des Geruchs, der Aura, des Fluidums, der Atmosphäre; eine Frage der Zeit?

Würden alle Menschen der Welt zur gleichen Zeit ihre Daten durch das Internet senden, würden diese sich begegnen?

Ein Bild des Datenflusses würde über der Erde eine zweite virtuelle Spähre ergeben, die Datensphäre

Man stelle sich einen Zusammenstoß der Daten vor, einen Datencrash.

Aber es funktioniert “reibungslos”.

Wir können von überall her Daten abrufen und ohne Buch oder Papier sofort zur Verfügung haben.

Aber genau so schnell, wie diese Informationen gekommen sind, sind sie wieder weg, wenn nicht gespeichert.

Unsere Suche hinterlässt Spuren, und die Spuren akkumulieren sich, überlappen , geparkt im Nirwana der Datenautobahn, nur auffindbar mit einem Programm , nutzbar durch den der es hat.

Alles, was man je veröffentlicht hat kann auffindbar sein. Wie denkt das Internet über einem? Welches virtuelle Bild ergibt sich?

Die Antwort gibt die Fahrt auf dem Highway der Daten und der Träume

 

 

 

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Christbaumkugeln

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Christbaumschmuck und Christbaumkugeln geschichtlich gehen weit in das Mittelalter zurück, dies hängt auch mit der Entwicklung der Glasbläserkunst zusammen.

In der Adventszeit stehen in fast allen Einkaufcenter Tannenbäume mit Kugeln in allen Farben und Größen.

Würde man nur jedes Jahr seines Lebens eine Kugel kaufen und die auf einen Christbaum stecken hätte man mit 50 den Baum voll.

In manchen Kugeln spiegeln sich die Menschen, mal dick, mal dünn, die Farbe der Kugel annehmend, silber, gold, rot oder grün.

Der Christbaum hat je nach Grösse ein kurzes Leben von 2-5 Jahren und erblüht dann in vollem Schmuck, mit Engelchen, Lametta, Leuchtdiodenkerzen, Kugeln aller Grössen und Formen, mit kleinen Päckchen behängt.

Alle bewundern ihn, die Augen der Erwachsenen werden wie die der Kinder, leuchten auf einmal.

Dann kommt Weihnachten, Dreikönig,

die Schönheit hat ausgedient, wird abgeschmückt, weggeworfen, entsorgt.

An einem Tag kommt dann die Christbaumtannenabfuhr,

wenn man Glück hat wird man bei einem Johannisfeuer verwendet oder als Gehäckseltes der Erde als Mulche zugeführt um wieder in den Kreislauf des Lebens zu gehen

und als Mineral, Molekül oder etwas anderes in einer Pflanze, einer Frucht zu landen, die dann ein Vogel oder Mensch essen wird und die Reinkarnation in die Realität umsetzt.

Nichts geht verloren, die Energie entweicht nicht in das Weltall, sondern ändern dauernd ihre Struktur.

Geht es uns Menschen nicht auch so.

Wird man gebraucht, wird man bewundert und geschätzt, nähert man sich dem Alter wandert man in die Pflege , wenn man Glück hat, dann in betreutes Wohnen oder ein Altersheim,

Das Lebenswerk wird nicht mehr gebraucht, wie auch, den jeder muss sein eigenes aufbauen und würde man alles sammeln würden einem die Altlasten erdrücken.

Nur weniges ist dafür gedacht so nachhaltig zu sein, die Dinge des Lebens, die auch anderen eine Bedeutung vermitteln, zu erhalten.

Alles vergeht so, wie das Spiegelbild auf der Weihnachtskugel, es leuchte auf, dann kommt das nächste Spiegelbild,

die wenigen Sekunden sind in der Ewigkeit ein Nichts, die Folgen können aber weitreichend sein.

Eine Christbaumkugel kann Freude und Leid, Lachen und Tränen sehen,

die Erinnerungen speichern sich individuell auf Zeit ab,

irgendwann vergeht das meiste.

 

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Schnee

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Schnee,

er besteht aus lauter kleinen Eiskristallen, die jedes für sich wie ein kleines Wunder anzusehen sind.

Warum ist Schnee maskulin und die Sonne weiblich? Weil Männer Kälte bringen und Frauen eher Wärme?

Althochdeutsch ” Sneo”, im Englischen ” snow” , im Französischen ” neige”, irgendetwas neigt sich, nämlich vom Wasser zum Schnee.

Im Lateinischen heisst Schne ” nix”; vielleicht hatte es im alten Rom fast nie geschneit, also da war nix.

Es gibt Pulver-,Nass-, Feuchtschnee, Hagel, Sulzschnee, viele varianten.

Die hexagonale Struktur der Schneekristalle war schon im Kaierreich China im 2.Jahrhundert vor Christus  bekannt.

Was ist, wenn der Schnee nicht mehr weiß, sondern braun und schwarz schneit ?

Schnee deckt den Schmutz der Strassen zu,

wird aber sehr schnell durch die Umwelt und Niederschläge von Staub und Umweltgiften verfärbt.

Reiner Schnee , für Kinder und Erwachsene  eine Freude; man kann sich so richtig in den Schnee fallen lassen, sich …

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Skywalk

IMG_20181216_0001Nicht der Weg von Luc Skywalker, aber der

Skywalk, der Weg über den Bäumen ,

unter den Wolken spazierengehen, den Vögeln auf die Köpfe und Flügel sehen.

Wenn Lichter leuchten, überall Feuer brennen und alles in eine geheimnisvolle Beleuchtung tauchen,

Düfte exotischer Gewürze, Punchs,  von Bratwürsten, Flammkuchen oder Skyburger die Nase  berieseln,

Crepes einem magisch anziehen,

Stände mit Engeln, Zierat, Holzgeschnitztem, Tüchern sich zeigen und anlocken,

sanfte Weihnachtsmusik ertönt, Glocken ihr ” Kling Glöckchen Klingelingeling ” ertönen lassen, ein Kinderchor singt,

ein Schmied Eisen in das Feuer hält und das glühende Eisen mit einem Hammer auf dem Amboss in eine Form bringt,

Schnee sanft herunterrieselt, Kinder Schneemänner bauen , kleine Hunde sich vor Freude über den Schnee in diesem wälzen,

Menschen auf einmal höflich lächelnd sind, Kinderaugen leuchten,

dann kommt das Gefühl des Advents auf,

Im Hintergrund metallene Wege über und durch die Baumwipfel, ein Aufzug führt zum Turm in die Wolken,

von dem aus die Buden und Lichter weit entfernt zu sein scheinen.

Windig, dem Himmel nahe , geht es wieder runter,

zurück zu den Buden zum Himmelspostamt,

an dem ein Engel die Wünsche der Kinder aufnimmt und weiterleitet.

Es ist kein Traum, es ist Realität, im Skywalk in den Allgäuer Bergen

 

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Sozusagen

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imageSox usages , das macht das   Programm aus sozusagen,  wenn  man nicht aufpasst.

Drei Worte, so, wie ah und oh, so als an etwas erinnernd , vergleichend.

Zu, das fuehrt hin , weist die  Richtung,

sagen, verbalisierte Erinnerung, so gesagt

Wie oft macht man dies, ohne zu reflektieren, sagt etwas, und ist dann sozusagen

ueberrascht, was fuer Folgen das Gesagte auf andere Menschen hat.

Nur konkret, nie spontan, emotional waere mechanisch, kalt.

Die Mischung machts ,  sensibel, aber ueberlegt, sozusagen weise,

aber das lehrt und das Leben.

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Entsorgt

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“Weggeworfen, nicht mehr benötigt, überflüssig,

abgestellt in einem Karton am Strassenrand,

ein Arm abgerissen, deswegen nicht mehr ganz,

also quasi ein behinderter kleiner Hase,

dann hat mich einer angeschaut, mich mitgenommen,

und jetzt bin ich in einer anderen Welt aufgewacht.

Viele Erinnerungen, an KInderlachen, Tränen der Freude, auch des Trotzes, etwas nicht zu bekommen oder Schmerzen zu haben”

In unserer Wegwerfgesellschaft entsorgen wir uns von allem Überflüssigen, und ein kleiner lädierter Hase ist nun mal für viele nutzlos und überhaupt kein Geld produzierendes Etwas,

Einerseits ist es wichtig Schwerpunkte zu setzen, sich auf Wesentliches zu konzentrieren, aber wer bestimmt, was wesentlich ist?

Hebt man alles auf, besteht die Gefahr sich mit allem zuzuschütten, ein Messy zu werden, also ein ” Unordentlicher”

Erinnerungen, die man selbst hat, sind nicht die der anderen.

Was einem etwas bedeutet, ist für andere überflüssig, unnötig, Müll, Unrat.

Stirbt man, und war in seinem Leben ein…

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Digital Communication

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Rufe eine  Serviceteam Nummer an.0800137460

Eine freundliche PC Stimme fordert mich auf Geduld zu haben; alle Leitungen seien besetzt. So weit, so gut.

Dann ein Zeichen, die Stimme ertönt: ” wenn sie einverstanden sind, dass das Gespräch aus Qualitätskontrollgründen mitgezeichnet wird, bestätigen Sie dies mit ” Ja”-

Im gleichen Augenblick niesst man im Nebenraum, und,

ich antworte mit ” Gesundheit”. Die Computerstimme : wir haben Sie leider nicht verstanden”

Sprachprogramme?, ja, aber das Denken wird nicht übernommen, zumindest nicht das eigene.

Was ist, wenn alles nur  vernetzt sein  und digital ablaufen würde?

Kein Bargeld, nur noch mit Karte oder Voice.

Die Uhr an der Hand oder der Biochip am Körper signalisieren der eigenen Wohnung wann man ankommt,

Zeigen wo man sich gerade aufhält, berechnet aufgrund gespeicherter Daten, wo man wahrscheinlich hingehen wird,

führt einem beim Visual Shopping gleich zu den Artikeln, die bisheriger Präferenz entsprechen, oder signalisiert :” Sie können…

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