Speed

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Speed, schnell, schneller, am schnellsten,

Gedanken rauschen an einem vorbei, überholt von manchen Realitäten.

Die Menschen sind verunsichert, was kommt, was geht, was bleibt-

Der vermeintliche Strohhalm, an dem man sich klammert mutiert,

unsicher ob er zu einem Balken wird, oder sich auflöst.

Speed ist abhängig von der Ausgangsbasis.

Als das erste Auto erfunden wurde, waren 30, 40 km pro Stunde unheimlich schnell, heute sitzt man im Zug bei 230 kmh und googelt gemütlich, trinkt seinen Kaffee entspannt.

Der Wandel vollzieht sich so schnell, daß jemand , wenn er nach einem Jahrzehnt an einen ehemals besuchten Ort kommt, diesen fast nicht erkennt, weil sich alles verändert hat.

Wenn heute die Ausgangsposition das sich schnell Verändern, Popp Up, Beschleunigung ist, man will ja alles so rasch als möglich, stellt sich die Frage nach der maximal erreichbaren Speed.

Ein Zurückdrehen ist vermutlich nur durch eine Katastrophe möglich.

Der Mensch hat weniger Zeit nach zu denken oder vor zu denken, kann die Option etwas in Ruhe zu reflektieren nur begrenzt nutzen, weil ihn die  Ereignisse überrollen.

Ein Terminkalender ist zumeist beim Erstellen schon überholt.

Die Kunst Wichtiges von Unwichtigem zu trennen, eine mentale Triage durchzuführen, ist gefordert, das heraus zu filtrieren , was sich zu etwas entwickeln könnte, Duplizität zu vermeiden.

Hat man eine Idee, stellt man fest, dass vielleicht 100 andere Menschen zur gleichen Zeit die selbe hatten und verwirklichen wollen.

Alles schreitet fort, man hat das Gefühl, daß einem die Zeit überholt. Was ” in” ist schnell ” out”, kann aber plötzlich wieder auftauchen.

Zukunft kann aber nicht nur ein mentales Tarotspiel sein, die Geschwindigkeit der Entwicklung sollte planbar, kalkulierbar sein.

Vielleicht verhält es sich wie in einem Irrgarten. Der eine, der Mensch , am Boden verhaftet, sucht sich seinen Weg zum Ziel, der andere fliegt darüber und erreicht sein Ziel dadurch ohne Umweg durch die Luft wesentlich schneller.

Man sollte sich nicht durch die Geschwindigkeit treiben lassen, sondern Teil der Geschwindigkeit sein und in der Speed eine Insel der Ruhe sein.

 

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Larifari

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In der Provinz Pisa gibt es eine Casciara Lari Terme, Lari ist auch Georgiens Währung.

Fari im Lateinischen : sprechen, kund tun.

Larifari  bedeutet landläufig oberflächlich, nachlässig.
Larifari machen heißt Unsinn, Quatsch, Fez, Kokolores, dummes Zeug, Schmus und Blech.

Alles Bezeichnungen für etwas nicht Trauriges, sondern Erheiterndes.

Manchmal tut die Mischung von all dem gut,

einfach aus dem Alltagsgeschehen, der Mühle des Hamsters, heraus zu kommen,

nicht nur Kluges äußern, sondern ohne mentalen Tiefgang, oberflächlich, unbelastend.

Leben ist nicht nur Arbeit, leben tut man,

vor sich hin leben, bewusst leben.

Manchmal lebt man mit dem Gefühl ” es lebt” ohne wirklich Leben zu merken, genießen zu können, weil alles irgendwie automatisch abläuft.

Leben ist vielschichtig und da spielt Larifari emotional eine nicht unwichtige Rolle, im Ausgleich zu dem nur kognitiv geprägtem Alltag

Sich nicht ärgern muss man oft erlernen, man muss nicht auf alles reagieren, insbesondere wenn es sich um Belanglosigkeiten handelt,

oder um die Politik, die man nicht versteht, und von der man das Gefühl hat, dass die Politiker in einer anderen Welt leben, was ja auch oft stimmt.

Ein Großteil hat noch nie richtig in einem abhängigen Arbeitsverhältnis gearbeitet,

ging vom Studium gleich in die Politik, oder aus einer Jugendbewegung heraus, also wie will man denn bei  aktuell ca 11000 Euro Grund-Diät , ohne Zulagen, bei denen es sich gut leben lässt, Bahn frei, fliegen frei hat,  umsetzen, was die Menschen bewegt?

Da muss man die Masse der Menschen nicht verstehen, die sind Larifari, man ist doch Volksvertreter, vergisst aber, dass in einer Demokratie die anderen der Souverän sind, man diese Macht, Privilegien und Vorteile nur temporär hat.

Aber man gewöhnt sich daran.

So denkt man, – der Nicht-Politiker, bevor man sich ärgert,  doch lieber an eine Therme im Tessin und an eine einfache Währung eines schönen Landes im  Kaukasus. und lässt alles an seiner Oberfläche abprallen um sein Inneres zu schützen,

lässt die anderen ihr Larifari machen, und versucht sein Leben zu leben,

denkt an Janoschs ” Larifari Mogelzahn”,  den Puppen Kasperl Larifari von Franz Graf von Pocci (1807-1876), an den Stummfilm Dr.Larifari und erfreut sich auch mal an Unsinn, lässt Geschwätz das sein, was es ist, fühlt das so, re mi fa so la si des italienischen Musikers Guido von Arezzo, und ist schlicht glücklich.

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rätselhaft

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Besteht das Leben nicht aus vielen Rätseln?

Nicht alles kann man nur mit bloßem Denken lösen.

Rätsel zur Unterhaltung, zur Bildung, zum Zeitvertreib, Denksport.

Manchmal ” zu knackende Nüsse”, auch Kopfnüsse,

erratbar oder nicht erratbar,

verwandt mit dem englischen Wort ” read”, lesen.

Seit es Menschen gibt gibt es Rätsel.

Die ältesten bekannten Rätsel stammen aus der sumerischen Zeit (2350 v Chr, die  Lagascher Tontafeln),

Das älteste Rätselbuch ist das Straßburger Rätselbuch von 1500/1505

Es gibt zig Varianten von Rätseln, die lösbar sind , wie Kreuzworträtsel, Bilderrätsel,

mathematisch, mechanisch, alle möglichen Ausprägungsformen etwas Unbekanntes bekannt zu machen.

Die echten Rätsel sind die vielen Unbekannten des Lebens, das warum, wieso, weshalb, wann und wo, das wir uns nicht erklären können.

So, wie das Rätsel des Lebens

Im Kabinett des Denkens sind die Rätsel in der Mehrzahl

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Zu-kunft

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Zu hat ja viele Bedeutungen.

Eine Richtunganzeige, dahin, dorthin, eben zu etwas hin.

Eine Richtung zu finden ist manchmal schwer, weil man zu viele Abzweigungen hat und sich leicht verirren kann.

Mit einem mentalen GPS ist das leicht. Wissen wo das Ziel ist und den Startpunkt geradlinig virtuell mit dem Zielpunkt zu verbinden und diesen Weg wählen.

Nur so leicht ist das Leben nicht.

Die andere Variante ” zu” im Sinne von verschlossen, geschlossen, zugeschlossen.

Die Erde ist kein Dschungel, auch wenn wir manchmal vom Jungle mit wilden Tieren, vielen Abenteuern und Gefahren, Pflanzen , vom Großstadtdschungel, vom Dickicht der Städte sprechen.

Alles scheinbar chaotisch wirkende hat seine eigene Logik, nicht unbedingt die aller anderen.

Ein Chaos öffnet neue Chancen, etwas was sich neu ordnet, noch nicht starr ist,

Wir wissen nicht was auf uns ” zu” kommt, nur das es künftig, als kommend sein wird, was dann verschlossen sein…

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Eigentum

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Etwas selbst besitzen, zu eigen haben. Nicht nur materiell, wie Grundstücke, Immobilien, Aktien, Fonds , Konten, sondern auch charakteristisch mit Eigenschaften, Verhaltensweisen, Besonderheiten, die die eigene Individualität kennzeichnen.

Eigentum ist auch das digitale, eigene Schriften, Texte, Zitate und Bilder.

Eigentum , jeder hat seine eigene  Betrachtung, geht damit um , manchmal sehr oberflächlich, solange es sich nicht um das eigene handelt,

die Anderen beharren darauf, noch andere süchtig darauf dieses noch mehr anzuhäufen,

trotz des Wissen, daß man nie etwas in ein anderes Leben mit nehmen kann.

Der beste Beweis sind die vielen historischen Grabbeigaben , wie bei den Pharaonen oder Kelten, denen man auf die Reise in das andere Leben vieles mitgeben wollte.

Aber all dies liegt verrottet in den Gräbern, zur Freude der Archäologen und zur späteren Bewunderung in Museen.

Eigentum bedeutet, das einem etwas zu eigen ist, gehört.

Politiker gehen damit sehr eklektisch um und lesen im Grundgesetz nur was sie wollen.

Nicht, dass das Eigentum geschützt ist, sondern dass es verpflichtet, weil sie dieses für ihre Pläne benötigen.

Überhaupt bedeutet ein Grundgesetz nach mancher Ansicht nur eine verbale Gummistruktur mit grober Richtungsweisung, nach allen Seiten dehnbar, die durch alle möglichen Kommentare verwässert und je nach Intention interpretiert werden kann.

So kann man den Bürger mit gezielter Inflation, Einfluss auf das Bankenwesen, Abschaffen von Zinsen und Steuern enteignen, es dient ja dem Allgemeinwohl, was immer das bedeutet soll.

Wenn man den Reichen alles nimmt und dem selbstverschuldeten Armen alles gibt, umverteilt, so meinen manche kommt man dem kommunistischem Ideal näher, dass man kein Geld benötigt,. jeder arbeitet gerne und bekommt das was er benötigt. Er braucht ja nichts zu horten, denn er kann ja alles bekommen.

Nur geht dieses an den Natur des Menschen vorbei. Faulheit und Unfähigkeit wird belohnt, Fleiß rentiert sich nicht mehr.

Diese Umwandlung der Gesellschaft kann man sich ersparen.

In der amerikanischen Verfassung ist Eigentum durch die 5. und 14. Amendments geschützt und definiert,  wann der Staat dieses einem nehmen darf und unter welchen Umständen, so:”…….nor shall private property be taken for public use without just compensation”

So etwas gilt für den Bau einer Autobahn, mit Kompensation des Wertes, Begradigungen, alles mit einem Allgemeininteresse.

Aber dieses wird herangezogen um durch immer mehr Steuern und das Versteuern der Steuern noch mehr zu nehmen, insbesondere durch Fristen, wie Verfall von Erbansprüchen , Sparbüchern.

Man hat den Eindruck, daß manche Politiker wie Geier auf das Aas auf Lücken und Möglichkeiten schielen wo man irgendetwas holen kann.

Fehler im sozialen Wohnungsbau werden kaschiert, denn die hat man billig an Gesellschaften verkauft, statt den Bewohnern günstig zu verkaufen und den Erlös neu zu investieren. Dem Eigentümer einer Wohnung deckelt man die Miete . Er soll investieren aber nichts dafür bekommen.

Rechnet man die Folgen hoch, rentiert es sich nicht mehr zu arbeiten, denn irgendwann müssen ja die anderen dafür aufkommen.

Aber oft haben die Entscheidenden noch nie richtig gearbeitet und urteilen aus  der Unkenntnis heraus. Unter den Abgeordneten gibt es eine Vielzahl, die noch nie richtig über einen längeren Zeitraum gearbeitet haben.

Bevorzugt ist der Langzeitstudent mit oder ohne Abschluss, nur muss er gut reden können, dann stellt man ihn auch als Kandidat auf.

Berufserfahrene, findet man selten, dafür  Trittbrettfahrer.

Das Römische Recht kannte schon den Unterschied zwischen Besitz und Eigentum,  es war ja auch die Basis für unsere Gesetzgebung.

Wer an den Hebeln der Macht sitzt, auch wenn er keine Ahnung hat, kann seine Interpretation verbalisieren und letztlich durchsetzen.

Was bleibt uns: Genau zu überlegen, wen wir an den Hebeln der Macht, die wir als Bürger als Souverän  temporär durch Wählen bestimmen, haben wollen.

Unser Parteiensystem ist ein Produkt des 19.Jahrhunderts, dass es nicht geschafft hat den Schritt in das 21. Jahrhundert zu schaffen, aber genau diese Parteien bestimmen die Politik.

Eigentlich benötigen wir mehr Beteiligung der Bürger durch Ausnutzung der Digitalisierung, eher Zweckbündnisse, sachorientiert, und nicht wie im Bundestag

Partei gegen Partei, wohl wissend daß gerade die andere Partei vielleicht gute Lösungsvorschläge hätte, aber weil man die nicht mag, ist das gleiche Argument , was vielleicht bei der eigenen Partei früher gut war, jetzt schlecht und hetzenswert.

So denken wir  lieber” Macht, macht nichts”, denn sie kommt von uns, uns fällt auch an uns zurück, und denken nicht: wer nichts macht, macht auch nichts, denn dies wäre ein Stillstand.

Eigentum erhalten, Gerechtigkeit, den eigenen Bürgern zu Eigentum  verhelfen.

Wer nichts macht, bekommt nur das Lebensnotwendige, der Fleissige muss belohnt werden, so ist jeder seines Glückes Schmied.

Fleiss und Arbeit müssen sich wieder durchsetzen können.

 

 

 

rätselhaft

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Nicht alles kann man nur mit bloßem Denken lösen.

Rätsel zur Unterhaltung, zur Bildung, zum Zeitvertreib, Denksport.

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Seit es Menschen gibt gibt es Rätsel.

Die ältesten bekannten Rätsel stammen aus der sumerischen Zeit (2350 v Chr, die  Lagascher Tontafeln),

Das älteste Rätselbuch ist das Straßburger Rätselbuch von 1500/1505

Es gibt zig Varianten von Rätseln, die lösbar sind , wie Kreuzworträtsel, Bilderrätsel,

mathematisch, mechanisch, alle möglichen Ausprägungsformen etwas Unbekanntes bekannt zu machen.

Die echten Rätsel sind die vielen Unbekannten des Lebens, das warum, wieso, weshalb, wann und wo, das wir uns nicht erklären können.

So, wie das Rätsel des Lebens

Im Kabinett des Denkens sind die Rätsel in der Mehrzahl

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Abgehoben

jumping

Den Bodenkontakt verloren.

In anderen Sphären schwebend,

nicht wenn man den Telefonhörer abhebt,

oder Geld von der Bank abgehoben hat,

von der Umgebung auffallend abgehoben, von der Form oder Farbe her, hervorstechend oder hervortretend,

aber das wäre zu einfach,

eher arrogant, weltfremd, im Elfenbeinturm befindlich, elitär.

Gerade Politiker wirken oft abgehoben,

dann, wenn sie nicht mehr wissen , was ihre Wähler eigentlich wollen und denken.

Bei den Diäten und der Aussicht auf Macht, da lässt es sich leben und abgehoben sein,

bis der Fall kommt, aber dafür sorgt und sichert die  die in Aussicht gestellte und garantierte frühe Pension der Politiker ab.

Ein abgehoben Sein ohne Risiko.

Vielleicht steckt  hinter “abgehoben” und den vielschichtigen Bedeutungen  auch mehr dahinter.

Wie in dem Song von Reinhard Mey

“….Über den Wolken
Muss die Freiheit wohl grenzenlos sein
Alle Ängste, alle Sorgen
Sagt man
Blieben darunter verborgen”

Es ist gar nicht so leicht abgehoben zu sein, los lassen zu können,

einfach schweben, sich treiben lassen, von Glück und Freude,

statt herunter gezogen zu werden.

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Wohnen

Altes Viertel

Wohnen, ansässig sein, beheimatet, bewohnen, anmieten, seinen Wohnsitz haben.

Lateinisch ” vivet”, live, stay, elö ungarisch. Aus dem Mittelhochdeutschen wonen abgeleitet, dem sich aufhalten, bleiben, zufrieden sein.

Umgangssprachlich ” ein Dach über dem Kopf zu haben”.

Melderechtlich ein umschlossener Raum, der zum Schlafen geeignet ist.

Ein Unterschied ob in der Stadt, auf dem Land, auf einem Boot, im  Grünen.

Wie in dem Lied ” Tür an Tür mit Alice” von Howard Carpendale, bei Freunden, im Hotel.

Wie werden wir in der Zukunft wohnen?

Die Studie ” Die Stadtwirtschaft  von morgen, Wohnen 2040″ geht von einer stetig steigenden Urbanisierung aus. Wir werden vielfältig, flexibel und individuell leben.

Eine funktionale Integration und Konvergenz verschiedener Lebensbereiche.

Co working spaces, multifunktionale Nutzung zum Arbeiten und Wohnen, je nach dem.

Smarte Wohnungen, generationenkompatibel, energieeffizient, umweltfreundlich.

Minimum impact Häuser als Lückenfüller wegen der Raumknappheit, durch Nachverdichtung vorhandener Strukturen.

Neue Wege, trennen von alten Pfaden und Gewohnheiten.

Die Art wie wir Menschen wohnen ist einem stetigen Wandel unterworfen.

Der Soziologe Ray Oldenburg kategorisierte die Lebensräume. Der 1. zum Wohnen, der 2. zum Arbeiten, der 3. zum Begegnen, die Vernetzwohnung.

Verschiedene Wege , Modelle um einen Großstadtdschungel zum attraktiven Wohnplatz zu machen. Collaboratives Leben, modulare Wohneinheiten?

Irgendwo und irgendwie werden wir schon wohnen,

nur eine Steinwüste sollte es nicht sein, eher nachhaltig, zum Wohl aller.

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Die Menschen, die wir nicht mehr haben

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Stirbt jemand wird geklagt, gejammert.

Nach der Beerdigung der Leichenschmaus, die Familie, Freunde und Bekannte kommen zusammen, alles trägt schwarz ist furchtbar traurig, geht dann wieder auseinander.

Dann die Beerdigung und alles ist vorbei, die Trauer bleibt bei denen, die den Verstorbenen geliebt haben.

Die Zeit vergeht, wer geht an das Grab? Es ist unbequem, oft weit weg. Nach 15 Jahren läuft die Zahlfrist ab, muss neu bezahlt werden, das Erbe ist vergessen und überhaupt, und so lässt man es auslaufen.

Der Umgang mit seinen Toten ist Teil unserer Kultur.

Geht man über Friedhöfe, werden es immer weniger Gräber.Immer mehr Freiflächen, weil die Gräber nicht mehr bezahlt werden und auslaufen.

Urnengräber sind in, sind billiger. Nach ein paar Jahren wird die Asche entsorgt , die Platten recycled, von Bildhauern für eine Neues verwendet.

In einigen hundert Jahren wird man nichts mehr erkennen.

In Königsberg wurden nach dem Krieg die Grabsteine als Strassenpflastersteine verwendet, der eine oder andere Grabstein mag irgendwo aufgestellt werden, aber die Masse nicht.

Die Kultur der ersten Hälfte des 21. Jahrhunderts verliert sich, Zerfall der Werte, der Achtung vor den Ahnen, den Toten, in dem man sie dem Vergessen preisgibt.

Wenig Kulturen in der Menschheitsgeschichte sind mit ihren Toten so umgegangen , wie wir es heute tun.

Der Zerfall beginnt, dass die Gemeinden Geld für Friedhofsplätze Geld verlangen, Geld das einige nicht haben, auch wollen Erben nach ein paar Jahren dann nicht auch noch Unkosten haben.

Wir vergessen, daß wir nur Dank den Verstorbenen sind und diese in uns auch weiter leben.

Die Eintrittskarte ins Reich der Toten sollte nichts kosten, eher, wir sollten Plätze des Denkens an diese erhalten, nicht Vergessen, Grabsteine sollten da bleiben, wo sie stehen, und in der Zukunft von dem der da liegt zeugen.

Manche Menschen interessiert überhaupt nicht wer die Vorfahren waren, das ist ja alles weit weit weg, außerdem weiß man eh nicht viel darüber, aber jedes Glied des Stammbaumes hat seine DNA Spuren hinterlassen, man wäre ohne dieses Glied nicht existent.

Im Norden von Mexico werden an bestimmten Tagen die Toten ausgegraben um am Leben teil zunehmen, andere Kulturen haben sie mumifiziert,

andere pflegen die Gräber, aber nur die, die den Verstorbenen nahe standen.

Die Kirche Jesu der Heiligen der letzten Tage sammelt alles über Menschen in Kirchenbüchern, Verzeichnissen, entnimmt DNA, weil man meint die Auferstehung der Toten am Ende der Welt kann nur denen vergönnt sein, an die es Erinnerungen gibt.

In einem alten Friedhof auf dem Vulkan Hohentwiel ist ein Friedhof aus dem 16.Jahrhundert mit Grabsteinen aus Sandstein, dem gepressten Strand vor Millionen Jahren, und diese zeugen von Menschen, die damals auf dem Berg lebten.

Was wird bei uns in 100 Jahren sein? Nichts, Wiese, vielleicht auch zugebaut, alles Vergessen, entsorgt

Wir verdienen es wahrscheinlich nicht anders dass

man uns selbst der Vergessenheit übergibt, so wie wir es mit den uns einst Lieben taten.

Wer weiß noch etwas von seinen Urgroßeltern, was sie geliebt haben, oder überhaupt, wie sie hiessen,

Vielleicht soll es so sein, dass wir kommen und gehen, und irgendwann wieder zu Erde zu werden und somit Teil des Ganzen, was man man Erde bezeichnet.

Aber wäre es nicht schön, wenn wir das Gedenken an diejenigen, denen wir unser Sein verdanken, in Ehren halten? Und , wie soll dies gehen, wenn man nichts über sie weiss und hat?

Die andere Seite ist aber auch, daß niemand ein Recht hat, das andere , so seine Nachkommen in eine Pflicht, und sei es moralisch, genommen wird.

Vielleicht sollte man es wie die Elefanten machen. Wenn die Zeit gekommen ist und man dies merkt, einfach alleine in den Dschungel gehen und sich hibnlegen, einfach einschlafen. Was dann kommt, ist der Lauf der Dinge.

Die Asche im Wasser oder in einem Wald gibt Bäumen und Pflanzen Nahrung, die wiederum von anderen Lebewesen verzehrt wird, und so leben Teile des Einstigen vielleicht zuerst im Baum, dann einem Vogel, einem anderen Tier weiter , um dann wieder zu Erde zu werden.

Aber die Erinnerungen bleiben, und manche werden zur Mähr, zur Geschichte, zu Sagen , oder einfach nur aufbewahrten Notizen und Bildern, wo man später sagen wird ” schau mal, wie das damals war, was haben die an gehabt, das Mobiliar”, oder “erinnerst Du Dich”,

und vielleicht taucht dann einer in die damalige Welt ein und lässt die  Erinnerungen diese Fragmente zu virtuellem Leben erwecken und gibt die Chance ein paar Momente zu auferstehen.

 

 

 

 

Wachstum

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Andere Sprachen nennen Wachstum Croissance, Growth oder Incrementum (Lateinisch)

Immer grösser, schöner, höher, wuchtiger,

“Immer mehr, immer mehr, immer mehr,
Und der Wind weht wieder übers Meer
Immer mehr, immer mehr, immer mehr,
Ich fang’ ihn ein und hol’ ihn dir her”

wie in dem Song Text von H.Mitteregger

Wachstum hier, Wachstum dort

Unternehmenswachstum, Rendite Wachstum,Wirtschaftswachstum, Städtewachstum, Bevölkerungswachstum, Armutswachstum auf der einen, Wohlstand-und Reichtumswachstum auf der anderen Seite, die Liste ist lang, aber es fehlen entscheidende Teile.

Gemeint ist nicht das biologische Wachstum.

Vernunft, Verantwortung, Verantwortungsbereitschaft, Mitgefühl,

Die andere Seite des Wachstums:

Es geht nicht nur um das Geld. Für viele gilt “Je mehr Geld , desto mehr Freiheit”

Wachstum kann, sollte  und muss man nicht aufhalten, aber man kann die Bedingungen und Folgerungen beeinflussen, hochrechnen, kalkulieren.

Als Steigerung der allgemeinen Leistungsfähigkeit ist Wachstum sehr positiv zu sehen. Aber wie fast alles gibt es immer auch eine dunkle Seite.

Für Manager bedeutet Wachstum Marktanteile, aber die muss ja irgendjemand bezahlen.

Aber gilt: wer nicht wächst stirbt?

Adam Smith (1723-1790) definierte es als Wohlstandsmehrung, Nikolai D. Kondratieff (1892 bis 1938) definierte Zyklen, wie die Konjunktur nach der Erfindung der Dampfmaschine.

Überträgt man dies auf heute , zum Beispiel ein neues Mobiltelefon, eine neue Übertragungstechnik, neue Erfindungen, die das Leben revolutionieren , all dies bewirkt Zyklen, Wachstumsperioden, Wachstumsflauten.

Wer als Unternehmer den Fortschritt verpasst gerät in die Abwärtskurve des Zyklus.

Wenn etwas wächst, muss alles was dazu führt ja irgendwo herkommen.

Anstieg, Ausweitung, Ausbreitung, Ausdehnung, Erhöhung haben Nebenwirkungen.

Die Frage ist, ob dieses dann irgendwo zu einem Mangel führt.

Wie werden unsere Lebensbedingungen in Jahrzehnten, Jahrhunderten aussehen.

Es gibt keine Richtwerte, die müssen wir erst definieren.

Aber wenn wir uns Gedanken machen wie wir leben wollen können wir versuchen alles entsprechend zu gestalten.

Also, es liegt an uns.

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