Urbanisierung

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Der Mensch nimmt jeden Tag der Natur ein Stück weg.

Entfremdet sich von ihr

Urbs, Lateinisch die Stadt, Urbanisierung die Verstädterung.

Wir denken diesbezüglich zumeist nur im ” Jetzt “.

Die Natur holt sich irgendwann immer alles zurück.

Es wird  einmal , wie im sprichwörtlichen”,  Gras darüber wachsen.

Die Umkehrung, die Entstädterung.

Viele Hochkulturen verschwanden im Dschungel, wurden dann in Teilen durch die Archäologen,  aus der damaligen Sicht  der Zukunft , wieder ausgegraben.

Viele Menschen vergessen, dass wir ein Teil der Natur sind,

und,

unser Handeln im Einklang mit dieser sein sollte.

Wenn wir Tiere und Pflanzen vertreiben, hat dies Folgen, die wir nicht absehen können.

Verantwortung für die Natur heisst zu synchronisieren, nicht zu absorbieren.

Wir töten einen Wolf, weil er in unseren Lebensraum eintritt und aus Hunger ein Schaf reisst, vergessen dabei , daß Schäfer wegen Geld viele Schafe schlachten, klingt eleganter,  wie reissen.

Wenn ein Bär  in unsere Sphäre eindringt,  werden Jagdinstinkte geweckt, statt ihm ein anderes Zuhause zu geben.

Tiere können sich eher wehren, wie Bäume und Pflanzen.

Deren  Kraft setzt auf Zeit.

Irgendwann einmal verhilft ihnen ihre Stärke und Kraft, dass sogar Gras den Teer sprengen kann, dass Pflanzen weder vor Beton noch Steinwüsten halt machen.

Zerfurcht der Mensch die Natur, gräbt sie ab, in dem er beispielsweise neue Strassen baut, beginnen nach kurzer Zeit Pionierpflanzen zu wachsen und freie Erdflächen zu begrünen.

Naturalisierung ist nicht aufhaltbar.

Zum Glück renaturalisieren wir selbst gemachte Schäden, wie in ehemaligen Kohle und Erzabbaugebieten.

So wäre eine Miteinbeziehung der Natur in das,  was wir immer auch vorhaben, wohl von Beginn an der bessere Weg, einer,

mit dem  Menschen ihren  Platz in der Natur so gestalten, dass Pflanzen und Tieren auch da einen Lebensraum gesichert bekommen, indem wir sie integrieren.

Ideen gibt es viele, wie urban gardens, urban garden roofs, begrünte Innenstadtstrassen, begrünte Balkons.

 

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Verschlüsseln

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Man muss und kann nicht alles was in dieser Welt passiert wissen.

Das Kabinett der Besonderheiten und Kuriositäten ist groß.

Von jedem etwas. Eine Mixtur.

Was ist das, schreibt man es mit V , so wie vasistas, dann ist das türkisch ein Oberlichtfenster oder Kämpferfenster.

Das Zeichnen von Rätseln hat Tradition.

Bilderrätsel sind nicht alle gleich schematisiert, in manchen kommt es auf die Symbolik an, auf die zu  erweckenden  Assoziationen.

Manche Figuren muss man erst entschlüsseln,

Sind wir nicht in einer Welt , wo so vieles zu entschlüsseln gilt.

Das was wir wissen ist so wenig, weder das woher, noch das warum, das wohin ist ein Geheimnis, das wir meinen berechnen zu können.

Wir interpretieren um später fest zu stellen, daß neue Erkenntnisse alles in ein anderes Licht stellen.

In einer Welt, in der aber alles reale Sein erfasst und dokumentiert wird, ist Verschlüsseln ein Weg seine Identität zu schützen.

Wie bei Tor, ein Identitätswechsel, einmal so, einmal anders, der Ort ein anderer, das Land ein anderes, nicht fixierbar, nicht nachvollziehbar

Codes, Kodieren, Fragmentieren, Symbolisieren, Kennwörter, deren assoziative Herkunft nur dem dies erschaffende bekannt ist.

Was ist das,  ein  Synonym für die von einem für unbefugte verschlossene digitale eigene Welt.

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Recognition world

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Innerhalb weniger Sekunden  aus Millionen Menschen einen gesuchten erkennen.

Clear View.

Überall sind unsere neuen Spuren.

In Datenbanken, Selfies , Portraitfotos der Webseiten, Instagram, You tube, Nachrichten, Überwachungskameras, Google, Facebook, irgendwo irgendwie hat jeder etwas hinterlassen, daß zu einem Bild passt.

Infrarot ist unsere Wärme erfassbar, wir auffindbar, ausser, wir wären in einem Bunker , Höhle oder unter der Erde

Man kennzeichnet sich selbst durch Tatoos.

Man stelle sich vor man hat eine Facial Recognition Brille geht auf der Strasse und , egal, wo man hinschaut, unter den Personen werden auf der Brille gleich die Namen angezeigt fragt man seine Alexa, was macht der/die, wo wohnt der/die , gibt es Vorlieben, Abneigungen, wer waren und sind die Freunde, so hätte man gleich ein Bild. Jeder wäre identifizierbar.

Augmented Reality Technology, Recognition, das Erfassen allen noch nicht Erfassten

Die Fähigkeit der Gesichtserkennung, eine Dienstleistung, ein leichtes ,biometrisch sind wir alle schon erfasst.

Vielleicht passt sich die Mode an. Verschleierung könnte modern werden, das Tragen sehr getönter Brillen, unechte Augenaufsätze,

Vielleicht bleibt uns dann nur ein Platz unter der Erde, ohne Stromleitungen, ohne Kameras, ohne Telefone aller Art, ein Fluchtweg aus der Totalüberwachung der Privatsphere.

Die Natur kennt keine Kameras, keine Stromleitungen.

Jean-Jacques Rouseau könnte eine Rennaissance erleben, ” Zurück zur Natur” der neue Fluchtweg .

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Verkleiden

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Die Vorbereitungen für die Karnevalsumzüge laufen,

neue Ideen, neue Kostüme,

nicht nur bekleiden, verkleiden, entkleiden, umkleiden, ankleiden.

Je verrückter desto besser,

und manchmal auch nur das kleine, einfache,

dann das der eigenen Wunschträume,

Der Gestaltung der Kostüme sind keine Grenzen gesetzt, und wenn jemand meint,

seinen Protest gegen den Konsum mit einem Kostüm zeigen zu müssen, kann er sich als Müllsack verkleiden, mit Dosen herumlaufen, als Pfandflasche,

wie ein aus dem Meer aufgetauchter Plastikmüllsammler,

aber auch die Gestalt der Träume annehmen, der Sehnsucht nach einem anderen “Ich” Gestalt verleihen.

Ob Gaukler oder Clown, Bettler oder Fürst, Vaganten( umherziehende Musiker im Mittelalter, Vagabunden) oder Trabanten ( slawisch, der Begleiter)

unter den Kostümen sind alle gleich, und fast jeder Mensch neigt dazu irgendwann einmal irgend eine Verkleidung anzunehmen.

Nur im Karneval oder Fasching kann man sich so verkleiden wie man will.

Ob schrill, furchterregend oder lieblich, niemand etikettiert einem, behandelt einem als Paradiesvogel oder Irren.

Ob es unbeschwert ist, weiß man nicht, was unter der Verkleidung steckt, kann traurig sein, so wie ein Clown alle erheitert und motiviert.

Ist er ohne Maske ,ohne Clownverkleidung,  alleine, da weiß nur er,  was mit ihm ist.

Oft im Leben ist es so , daß man die Menschen oft nicht kennt, und manchmal erst nach langer Zeit.

Die Seele ist versteckt, der Körper bekleidet, nur die Augen sind offen, das einzige Tor zur Wahrheit, eine Tür die nur mühsam zu verschleiern ist.

 

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Der Djnoun

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In der maghrebinischen Kultur ein Geist, wie Jinn, oder in arabischen Dialekten Ginni,

aus rauchlosem Feuer gemachte Geister, wie in der Sure Ar-Rahman

Die einen meinen, sie würden alles Böse verursachen und versuchen Menschen zu beherrschen, andere bezeichnen sie als die  hilfreichen Geister.

Man kann das mit guten Engel und abtrünnigen Engel in der Bibel vergleichen.

Djinn kommt von Djanna. Im Arabischen bedeutet “djanna” dunkel zu sein.

Eigentlich bedeutet dies das Vermuten von Übernatürlichem, erkennend, daß wir Menschen an die Naturgesetze gebunden sind, und,

was wir nicht verstehen ordnen wir irgendeinem Phänomen zu-

Manchmal wünscht man sich einen hilfreichen Geist, der einem hilt seine Problemen zu loesen  oder  Traeume zu Verwirklichung.

Immer wieder kommen diese in Märchen und Erzählungen vor.

In Goethes Faust, der Pakt mit dem Teufel, in 1001 Nacht der Flaschengeist, und viele andere.

Wir sprechen , wenn viele im Hintergrund helfen, von den hilfreichen Geistern, und,

wenn uns eine Situation über den sprichwörtlichen Kopf wächst und entgleitet, nicht mehr steuerbar , kontrollierbar wird, von ” den Geistern die man gerufen hat”

So sollten wir Unnatürliches versuchen rational zu erfassen und zu bewerten, statt uns zum Objekt von Märchen und Geschichten machen zu lassen.

Aber immer wieder fasziniert es, wie  Geschichten durch  die Jinns erst spannend werden.

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Tirili Tiri La, die Masken sind schon da

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Endlich gibt es eine Chance in ein anderes Ich zu schlupfen,

in die Anonymität abzutauchen,

in die Solidarität mit den anderen, die ähnliche oder gleiche Kostüme haben.

Die alte Identität verkleidet, versteckt, nur man selbst weiß wo sie ist,

für ein paar Tage und Stunden werden Wünsche war, die Fee kann Hexe sein, die Hexe Fee,

der brave Mann Henker, der Böse auf einmal Engel.

Man kann andere erschrecken, knallen, krachen mit und ohne Karpatschen.

Das Wort stammt aus dem Türkischen, von kirbac, der Viehpeitsche.

Die einmal im Jahr bestehende Chance Emir, Pascha, Sultan, König, Kaiser oder Ritter zu sein, aber auch Mönch und Bettler. Unerkannt durch Kneipen ziehen

Wie im Song von de Höhner:

“Doch Nathan der Weise, der wußte bescheid
Der kannte ne Oase und die war nicht sehr weit
Die Karawane zieht weiter, der Sultan hat Durst
Der Sultan hat Durst! Der Sultan hat Durst
Die Karawane zieht weiter, der Sultan hat Durst
Der Sultan, der Sultan der hat Durst”
Jedem seine Maske  مسخرة , aus dem arabischen Wort mashara ( Narr, Posse, Scherz) abgeleitet.
Nach dem Motto :Entdecke das Gruselige in Dir, das Tier.
Alles wird möglich,
von der zärtlichen Schmusekatze bis zum wilden Raubtier, dem Drachen oder
Ungeheuer, das aus den Sümpfen aufsteigt.
Je gruseliger, um so schöner.
Das Geschäft mit den Kostümen und Masken boomt, ob online oder direkt.
Alles, um die bürgerliche Maske für eine kurze Zeit zu Gunsten  der Ausgelassenheit
hinter sich zu lassen.
Frei nach Jürgen von der Lippe:
“Guten Morgen, liebe Sorgen
Seid ihr auch schon alle da?
Habt ihr auch so gut geschlafen?
Na dann ist ja alles klar”
Die Sorgen können gern ein bischen länger schlafen.
Am Aschermittwoch kann es weiter gehen
Tirili, tirila, tirili

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Die Leiter zum eigenen Sein

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Fragen, Fragen über Fragen.Die Philosophie der Metaphysik, der Ontologie.

Niemand erzählt die eigene  Geschichte, das woher, das warum und weshalb.

Wie ist das eigene Sein. Was sind wir? Wir müssen es selbst erkunden, finden.

Man nimmt selbst nur Augenblicke, Momente, Bruchstücke war.Setzt diese zusammen. Aber das Bild ist immer unvollkommen. Irgendetwas fehlt, das man übersehen hat oder gar nicht wahrgenommen hat.

Die Wahrnehmung ist  das Produkt des eigenen gesetzten Filters, von dem wir nicht wissen wie und mit welchen Kriterien er gesetzt ist.

Sein, ist es imaginär ? Physisch wohl tatsächlich, denn pixen wir uns mit einer Nadel, spüren wir dies.

Theoretisch könnte man dies auch synthetisch im Traum machen, egal Wach-Tag- oder Realtraum.

Wir haben noch nicht einmal eine Ahnung über uns selbst, unsere Inneres, erst durch ein Röntgenbild, CT, MRT oder PET wird Licht in das nicht Sichtbare gebracht.

Ein Bodyscan kann uns erfassen. Aber wer kann diesen gut auswerten, wir selbst nicht.

Es bleibt ja auch keine Zeit uns selbst zu erfassen, und wenn, was würde es außer etwas mehr Wissen bringen?

Optisch ja, wir können Bilder sammeln, die man von uns gemacht hat.

Manchmal sehen wir unsere Schatten, verkleinert oder übergroß beängstigend,

ab und zu sind wir ein Schatten unserer selbst,

dann wieder fühlen wir uns wie der Geist aus der Flasche bei Aladins Wunderlampe, als könnten wir die ganze Welt beherrschen.

Aber was ist der Motor in uns.

Rein physisch ist das ja das Herz, aber was treibt uns an, was macht unser Sein aus, wenn sich Computer bald besser wie wir bewegen können, bessere Speicherkapazitäten haben, weniger krankheitsanfällig sind, flexibler, keine Ermüdung, keine Schlafzeiten, keine Emotionen.

Aber genau da liegt ein wesentlicher Faktor. Fühlen können, menschlich sein, in allen Schattierungen, nicht computerlich, da müsste man Emotionen programmieren. Aber alles was nicht programmiert wird,  funktioniert noch nicht.

Motivation, etwas zu tun, der  Ehrgeiz, aber auch Abscheu und Ekel, wie die Anziehungskraft. Die ganze emotionale Palette und Vielfalt.

Ob die Leiter Sprossen hat, und wohin es geht und wie weit, all das geht wissen wir nicht.

Aber in jeder Ebene, der manchmal mühsamen Leiter,  gibt es ein Sein, unser Sein.

 

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Die Mystik von Zahlen

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Zahlen, es gibt viele. Für jeden eine andere Bedeutung.

Abstrakte mathematische Objekte, visualisiert, mengenmässig individuell unterschiedlich wahrgenommen.

Am Beispiel der 47 kann man dies sehen.

So für Fero47 im Hip Hop Rap Song

“Sirenen in der Nacht, hör’ den Sound in meinem Ghetto
Wir bleiben immer wach, zähl’ die Scheine im Lambo
Feinde auf Distanz und sie gehen in Deckung
Geboren im Brennpunkt, vier-sieben, du kennst uns”

Auf das Alter bezogen wäre 47 das   typische Alter  für eine  Midlifecrisis.

Die Atomzahl von Silber,

Joe Menosky, einer der Star Trek Autoren hatte als Lieblingszahl 47, deswegen kommt diese Zahl immer wieder in den Folgen vor, so beamte Scotty in Star Trek generation nur 47 El-Aurians hoch, in der Voyager Episode  ist der Emergency Medical Holographic Channel  47.

Das Bekannteste Eau de Cologne ist das “4711” mit dem Spruch ” immer dabei”

bei einem Hochzeitstag der 47.e die Kaschmirhochzeit

Aber wie bei jeder Zahl gibt es viele davor und noch mehr danach.

Jede Zahl hat ihre Mystik, jedes Symbol.Menschen rechnen, berechnen, errechnen, und ohne reale und imaginäre Zahlen geht dies nicht.

For seven, sieben mal die 7, oder 4 und 7 ist 11, Zahlenspiele  gibt es seit der Antike.

In Rom vergnügten sich die Menschen mit Glücksspielen, es gab im Mittelalter Spielhäuser.

Benedetto Gentile entwickelte aus einem politisch motivierten Zahlenlotto, dem 5 aus 90, bei dem man Namen durch Zahlen austauschte  und damit Genuas neue Stadträte so wählte, ein Glückspiel,  und zwar  waren die  ersten 5 gezogenen Zahlen die Gewinner.

Gentiles Lotto ,ein Glücksspiel, dass für Begeisterung und Umsätze sorgte. Und heute ist es nichts anderes.

In der Numerologie und Mystik bedeutet die Zahl 47, sich den eigenen Träumen und Wünschen bewusst werden; alles darf fliessen um diese zu realisieren.

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The Beat goes on

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Alles geht weiter, nicht so wie es in dem Text heisst” “Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei”.

Der Winter war noch nicht so richtig da, und schon lässt so zwischendrin der Frühling grüssen. Wenn aber der Winter ausfällt, dann braucht man ja auch keine Wintergeister vertreiben, oder doch, die könnten ja noch mal kommen, und da benötigt man ja eine Abschreckung.

Aber Karneval, Fasnacht, Fasching, welche Bezeichnung man auch dafür hat, sind vom ursprünglichen Zweck abgerückt und fester Bestandteil nicht nur europäischer Kultur. Aber ist alles was sich ein paar Mal wiederholt schon Tradition und Kultur?

Alles geht weiter. Die Masken und Kostüme ändern sich, nicht die Menschen

“And the beat goes on, the beat goes on
Drums keep pounding a rhythm to the brain
La de da de de, la de da de da ” in Sonny and Chers Song.

Die 5.Jahreszeit ist eine Boomzeit der Kneipen, der Umzüge ,der Parties, des Feierns,

des Verlassen aller rationalen Strukturen, eben aus dem Häuschen sein, das Gewohnte für ein paar Tage verlassen, in eine andere Welt abtauchen, eien Auszeit aus den täglichen Problemen haben.

Aber die lange aufgesetzte Pappnase ändert nichts, ein Kostüm macht nur kurzfristig aus einem einen optisch anderen Menschen, unter der Verkleidung tickt alles weiter, bum , bum , bum ,

der alte Trott ist spätestens am Aschermittwoch wieder da.

Manche Menschen benötigen eigentlich keine Maske, sie tragen eine natürliche, manche gehen in den Keller zum Lachen, dass man dieses nicht sieht.

Die rote Nase, oder Piraten, die gibt es reihenweise, nämlich die, die anderen ihr Geld entwerten, wegnehmen, und zumeist auf eine elegante Art.

Blätzle und Hänsele, Clowns sind schon lange gesellschaftsfähig,

sie bleiben uns das ganze Jahr, nur sieht man das Kostüm nicht, aber hört sie und liest von ihnen.

Sie waren es, bleiben es und ob sich da einmal was ändern wird, ist zu bezweifeln.

Wie schön wäre es, wenn mal all die Parties unbeschwert feiern könnte. Keine kriminellen Straftaten, keine Etikettierungen, Blamagen, Intrigen, Hetze, Attacken, Neid,

wenn der ” Beat goes on” einfach nur ein Mitreißen wäre, ein Mosaik der Freude, ohne alle Belastungen,

Wie heisst es ” da simma dabei, datt is prima”

Zumeist braucht man aber nachher eine Auszeit von der Auszeit.

 

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Luxus

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Aus dem Lateinischen abgeleitet, “luxus” , Verschwendung, üppige Fruchtbarkeit, manchmal Liederlichkeit.

Verhaltensweisen, die über die Normen, den üblichen Lebensstandart  hinausgehen, aber was sind die Normen.

Auf einer einsamen tropischen Insel, wäre ein Eis, ein kühler Drink, ein Swimming Pool  Luxus, das gleiche wäre in einer Großtadt ganz normal.

Ein besonderes Auto, ein Liebhaberstück, auch vielleicht “Luxusschlitten” genannt, ist kein Luxus. Erst dann, wenn der Besitzer zig-fache hat.

Es hängt immer von der Betrachtung ab.

Was ist ein Luxusbad? Mit Marmor, grosszügig angelegt, mit whirlpool, vielleicht offen in einen eigenen Park , ein Bad mit Mosaiken, den modernsten wählbaren Duschoptionen, wie Urwaldregen, sanft wie Nieseln, als Shower, oder physiotherapeutischer Computergesteuerter Bestrahlung, mit Farben reflektierend, ein Design eines bekannten Künstlers, sehr seltene Kacheln, Marmor, Onyx.

Für jemand , der in einer trockenen Gegend wohnt, in Slums, wäre die simpelste Duschvorrichtung schon Luxus, seine wäre schon ein aufgehängter Eimer mit etwas Wasser.

Materieller Luxus will Erfolg, Privilegien, Statussymbole zeigen, immateriell Distinktion, Abgrenzung, Prestige, Feudales.

In jeder Gesellschaft hängt die Betrachtung dessen, was Luxus ist,  von den kulturellen, sozialen Standarts ab, individuell von der jeweiligen eigenen Ausgangsposition.

Manche Menschen , die sich bestimmte Leistungen, Güter, selbst nicht leisten können, entwickeln einen Neid , gar Wut, Missgunst.

Ein grüner Rasen kann Luxus sein, wenn er in einer trockenen Gegend , wo Wassermangel herrscht, nur gegossen wird, dass jemand es grün um sein Haus hat, die anderen es deswegen trocken haben  oder gar verdursten müssen.

Ähnlich könnte man sagen verhält es sich, wenn man Orangen ißt, die von einer Plantage stammen, zu deren Bewässerung Wasser verwendet wird, dessen Entnahme zu einer Dürre führt.

Verschwendung im Überfluss, ist etwas , das wir uns nicht leisten können, das fängt mit dem Wegwerfen von Lebensmitteln an,

Menschen , die im Restaurant etwas bestellen, nur ein Bissen essen, den Rest, fast nichts davon gegessen liegen lassen, sich etwas neues bestellen, während andere Menschen nicht wissen, was sie am anderen Tag zu essen haben.

Ernten vernichten, weil sonst der Verkaufspreis sinkt. Tomaten, Früchte einfach zerstört, anstatt etwas daraus zu machen, ws allen hilft.

Luxus im lateinischen Sinn der Verschwendung bedeutet bestimmte Rohstoffe, die pharmazeutisch wertvoll sind, in die Luft zu blasen.

Sich etwas Schönes, teures zu gönnen, ein schönes Auto, Haus, wenn man es kann, ist kein Luxus, es ist ein Stilfrage, auch des Ergebnisses eigenen Fleisses oder des seiner Eltern.

Man kann nur haben , was man benötigt, was will man mit dem 14,en 15.en Hemd, dem 25.Paar Schuhe, dem 37.en Kleid, wenn andere keines haben. Man kann immer nur ein teil davon nutzen. Verschwendung ist, wenn eine in den Klatschzeitungen Auftauchende meint, ein Kleid nur einmal anzuziehen und jeden Tag ein neues, mit für viele unerschwinglichem Preis, anzieht

Grossmut, Demut und Bescheidenheit waren schon seit Menschengedenken Tugenden, auch gerade der Privilegierten, der Könige und Herrscher.

Das Gegenteil wäre  in Saus und Braus zu leben, in Hochmut und Arroganz.

Wir vergessen zu oft, daß wir am Ende dieses Lebens, an der Brücke über den Hades , nichts Materielles mitnehmen können, nur das immaterielle mentale Gepäck, und ,

dessen Gewicht kann schwerer wie alle irdischen Lasten sein.

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