Mosaik

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Mosaik, zusammengewürfelt, zusammengesetzt

schon im Altertum eine Gattung der bildenden Künste,

man denke an die herrlichen  römischen Mosaike.

Das älteste bekannte geht 400 000 Jahre zurück, auf eine mosaizierte Flache bei einem thüringischen Fund, dem homo erectus bilzinglebenensis.

Abgeleitet von dem lateinischen Wort” musaicum”, den Musen gewidmet.

Zusammengefügte Plättchen, die ein Muster, ein Bild abgeben, wie auch in Bleiglasfenstern, der Tiffanyglaskunst.

Eine moderne Variante sind die Fotomosaiks.

für die Archäologen heute ein Puzzle.

Das  Leben ist ein Mosaik, zusammengesetzt aus den vielen Erlebnissen, Eindrücken, Ereignissen.

Das Bild ergibt sich erst, wenn man dieses Leben verlässt,

ein Mosaik, was vielleicht nie gesehen wird, man selbst nur fühlt, und,

eventuell ein Biograf der Zukunft versucht ein Puzzle eines Menschen der

Vergangenheit zu einem Bild zusammen zu fügen.

In der Gegenwart fügt sich das Mosaik der Geschichte und Geschichten zusammen,

zu einem Bild dessen, was nachhaltig als Szene für all des Geschehene symbolhaft bleibt,

nicht die Details, die sieht man nur wenn man die Einzelteile betrachtet,

aber wir setzen unser Mosaik selbst zusammen,

ob es dunkel oder hell, aufmunternd oder traurig sein wird, was wichtig war,

das ist unser Part.

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Würfeln

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Kopf oder Zahl bei den Münzen. Dopplet oder nüt? Wer die 6 hat hats?

Bei den Würfeln zählt wie sie fallen.

Zufall, Magie des Schicksals, wie auch immer.

Ein Glücksspiel, in der Antike schon entwickelt. Statt Punkte hatte man auch Augen als Symbol.

Ein Produkt der Wahrscheinlichkeitsrechnung oder einer nicht fassbaren Beeinflussung, die die Würfel entsprechend rollen lässt?

Oft wurden Würfel gefälscht, hatten mehrere 6 en, gezinkt, gewichtet.

Der Würfel, der erste Zufallsgenerator, Entscheidungshilfe für Entscheidungsunfreudige.

Lateinisch ” Alea iacta est ” der Würfel ist gefallen, bedeutet, eine Entscheidung ist gefällt, das Ergebnis steht fest.

Dabei vergisst man, daß man immer wieder neu würfeln könnte. Eine Entscheidung muss nicht so sein, nur weil entschieden ist, sondern sie sollte vom gesunden Menschenverstand , der Logik und ethischen Regeln abhängig sein.

Aber genau da liegt das Problem. Wer legt all dies fest?

In einem Songtext von Michel heisst es:

“Keiner weiß wie’s…

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verheult

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Heulen ist neutral, niemand muss sich schämen, wenn er Tränen in den Augen hat.

Schlimmer ist das , wenn man leidet, Sorgen hat. Menschen nehmen sich oft nicht wahr.

Man steht an einem Bahnsteig. der Regionalexpress, die bessere S Bahn des Landes kommt angefahren, hält, die Türen gehen auf,

da drängen die Menschen schon rein, bevor die anderen raus gehen, und, dann beginnt der Run auf die Plätze.

Es interessiert keinen, ob jemand klein ist, behindert, gehandycapt, es zählen die Ellenbogen., dann wird sich breit gemacht, Plätze einfach okkupiert, erobert.

Jeder, fast ohne Ausnahme sitzt dann da, entweder überlaute Konversation mit der eigenen Peer Group, oder das Mobiltelefon?

Die nonverbale Konversation mit emoys, smileys und unzähligen Symbolen verziert, alle tippen vor sich , lachen, aber ein Lachen, das niemand versteht, weil es ja nur das vom Handy inizierte ist.

Die Blicke gehen nicht um, die Landschaft interessiert nicht, nur die Message, egal, was da geschrieben wird.

Ein anderer schreit in das Handy, erzählt über whats up die , besser,  seine Geschichte, hoch und runter, dass es alle mit hören, aber keiner hört es ja, außer der älteren Generation, die keine weissen Stöpsel im Ohr haben.

Jemand heult vor sich hin, interessiert niemand.

Keiner fragt ” hey, kann ich Dir helfen, was ist?

Die Kinder des Wohlstands heulen nur, wenn sie auf einmal das, was sie immer aus  dem Überfluss und Wohlstand  der Eltern bekommen,  nicht mehr bekommen.

Tränen und heulen können  verschiedenste Gründe haben. Trauer, Schmerz, Verzweiflung, Angst, Ärger, Ohnmacht.

Heulen wie ein Schlosshund, die Redewendung kommt von den langgezogenen, weit hörbaren Heultönen .

Weinen können Menschen und Tiere die Augen haben, sie alle haben auch Emotionen.

Wenn man das Sterben der viele Tiere in Australien sieht, kommen einem die Tränen, unendliches Leid, und man muss ohnmächtig zusehen.

Die Bäume und Sträucher werden wieder wachsen, andere Tiere wieder diesen Lebensraum besiedeln, die Tränen vergehen,

aber die Erinnerung an das Leid lässt die Seele nachhaltig verheult aussehen.

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Würfeln

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Kopf oder Zahl bei den Münzen. Dopplet oder nüt? Wer die 6 hat hats?

Bei den Würfeln zählt wie sie fallen.

Zufall, Magie des Schicksals, wie auch immer.

Ein Glücksspiel, in der Antike schon entwickelt. Statt Punkte hatte man auch Augen als Symbol.

Ein Produkt der Wahrscheinlichkeitsrechnung oder einer nicht fassbaren Beeinflussung, die die Würfel entsprechend rollen lässt?

Oft wurden Würfel gefälscht, hatten mehrere 6 en, gezinkt, gewichtet.

Der Würfel, der erste Zufallsgenerator, Entscheidungshilfe für Entscheidungsunfreudige.

Lateinisch ” Alea iacta est ” der Würfel ist gefallen, bedeutet, eine Entscheidung ist gefällt, das Ergebnis steht fest.

Dabei vergisst man, daß man immer wieder neu würfeln könnte. Eine Entscheidung muss nicht so sein, nur weil entschieden ist, sondern sie sollte vom gesunden Menschenverstand , der Logik und ethischen Regeln abhängig sein.

Aber genau da liegt das Problem. Wer legt all dies fest?

In einem Songtext von Michel heisst es:

“Keiner weiß wie’s weiter geht
Keiner weiß was in den Sternen steht
Laß uns leben, laß uns lieben
Wer soll uns schon unterkriegen
Keiner weiß was die Zukunft bringt

Wie die Würfel fallen
Das weiß man nicht”

Im Würfelspiel geht es nicht um die Vergangenheit, sondern die Gegenwart, die Zukunft.

Zufall oder Strategie?  Bei vielen Entscheidungen, die man sieht , kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, daß eher das Glücksspiel als die Vernunft der Motor war.

Aber weder in den Sternen noch den Spielkarten, noch im Würfel liegt das Glück.

Bei jedem Spiel gibt es nur einen Gewinner, und wer geht das Risiko eines Zufalls ein, der das ” wie, wohin, das was”  bestimmt?

Letztlich liegt es nicht an einem Würfel, den Karten oder den Sternen wie etwas ausgehen muss, sondern nur an uns selbst, an dem, was wir wollen und dann auch tun.

 

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Manege

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Manege, feminin, die Manege

Eine runde oder elliptische Fläche für Darbietungen , besonders in einem Zirkus.

Spanisch “arena” , Lateinisch “arenam”, in vielen Sprache aus dem Lateinischen abgeleitet.

Manege frei, im Scheinwerferlicht stehend, alle Blicke auf sich ziehend, die Bühne nutzend,

im grossen Spiel der Eitelkeiten, der Sensationen zumindest in der Politik und im Glamourbusiness.

Akrobatik, manchmal schwindelerregend, atemberaubend.

Eigentlich ein Ort zum Lachen, Staunen, Träumen.

Mit offenem Mund da sitzen und das dargebotene , das Produkt oft mühsamer langer Arbeit anzusehen.

Menschen, die über Schwerter und Feuer springen, Saltos schlagen und auf Händen gehen. Entfesselungen, Ketten sprengend, Raubtiere bändigend, alles für die Show in der Manege.

Die ganze Welt der Kuriositäten auf einer kleinen Fläche. Die Bretter oder die Bühne, die die Welt bedeutet. Wer sie betritt steht im Mittelpunkt, wenn der Eindruck schwach war ist nach dem Verlassen alles vergessen, war er gut, nachhaltig, redet man davon.

Manegen und Menagerien. Hologramme in  Programmen, manchmal mehrdimensional, dann wieder hohl.

Hochseilakte, Clownerien. Wenn die Manege frei ist, kommt das Nächste.

Die große Welt der doch so kleinen Erde  mit den vielen Manegen und Bühnen der Politik,den diplomatischen Drahtseilakten, den Pausenclowns, der Showtime, den Täuschungen und Duplizitäten.

Egal was der Akteur fühlt , “the Show goes on”, und für manche ist die ganze Welt die Manege der Realitäten, der Magiere, der Tricks und Ticks, eben der “grosse Zirkus”,

die Plattform zur Verwirklichung des eigenen Egos, und in der politischen Manege wird mancher nur ein Pausenclown sein.

 

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Traumfenster

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Träume neigen dazu sich bemerkbar zu machen ,

wenn man dies gar nicht möchte.

Manchmal wie Juliane Werdings Lied ” Schatten der Nacht”.

“Am Himmel zogen wilde Wolken
Hell war der Mond und die Nacht voll Schatten
Lief dir nach und konnte dir nicht folgen
Hell war der Mond und die Nacht voll Schatten…”

Die sprichwörtlichen Tagträume, die vom schönem Glück, dem Paradies auf Erden, einer friedlichen Welt, einfach das was man unter  Wunschtraum subsumiert,

diese werden unterdrückt,

man lässt Ihnen keine Zeit ausgeträumt zu werden.

Vielleicht gibt es die Chance in einem kleinen Fenster der anderen Träume,

ein Tor zur Flucht aus den Scheinrealitäten zu entdecken.

Wie in Ozzy Osbournes Dreamer:

“I’m just a dreamer, I dream my life away
I’m just a dreamer, who dreams of better days”.

Man wünscht sich den fliegenden Teppich aus 1000 und eine Nacht,

aber auch da war der Hintergrund der Geschichte, daß  Scheherazade ihr Leben nur durch Erzählen retten konnte.

Ein Trost ist es, daß das Träumen an und in uns liegt.

Das einfach vor sich unbeschwert hinträumen können, wie Kinder es noch können,

den Träumen Gestalt geben,

das Böse einfach wie in den Märchen wegzaubern,

statt sich von Hexen und Bösewichten beeinflussen zu lassen,

von den  Realitäten, die einem in die Sümpfe des Unterbewusstseins ziehen können, statt auf die Wolken, die Berggipfel, zur Sonne des Seins zu begeben.

Alle Schatten der Nacht verschwinden, wenn der Tag kommt,

wenn die Sonne über uns senkrecht steht gibt es keine Schatten, auch wenn man diese  beleuchtet.

So sollte man lieber sich ein mentales Scheinwerferlicht schaffen,

und die unangenehmen Träume einfach dahinschwinden lassen.

So wie Ozzy singt: ” i am a dreamer who is searching the way”

 

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frei

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Mittelhochdeutsch ” fri”, ursprünglich zu den Lieben, zur Sippe gehörend, nicht Sklave seiend.

Unterschiedliche Bedeutung ob man es groß oder klein schreibt.

Groß, ein Name, manchmal eine Substantivierung, klein  ein Zustand.

Zusammengeschrieben mit idiomatisierter Gesamtbedeutung, wie bei  freikaufen, freimachen, freibekommen, befreien

wenn man keine Hilfsmittel benötigt, losgelöst ist,

von dem was einem zu etwas zwingt,

man sich nicht an moralische oder von anderen Menschen gemachte Regelungen hält,

ist man frei, aber nur theoretisch, da dieser Zustand nie vollkommen sein kann,

weil es dazu zu viele Hindernisse gibt.

Nicht behindert, nicht gefangen, völlig losgelöst,

das gibt es noch nicht einmal in dem Song  Major Tom von Peter Schilling:

“…..Völlig losgelöst
Von der Erde
Schwebt das Raumschiff
Völlig schwerelos”

Die Erdanziehungskraft gilt für alle, und im freien Orbit  gibt es auch Kräfte , die einem beeinflussen.

 

Nicht umschlossen, frei unter dem Himmel können zumeist nur die Gedanken sein,

sie sind umsonst, frei von Kosten, man kann Sie aussenden, sie sind nicht besetzt,

obwohl es viele Intentionen gibt dies zu tun.

Manchmal kann man für ein paar Minuten frei sein, sich frei Tanzen, alles Belastende vergessen, mental autark sein.

Es gibt so viele Worte in Verbindung mit frei.

Freiheit, Freisinn, Freiwild, Freitag, aber der ist auch nicht frei, Freimaurer.

Es gibt Steigerungsformen, aber nicht wirklich, nur verbal.

Frei, freier , am freiesten, denn entweder man ist frei oder unfrei. Freier wie frei gibt es nicht.

Da alle Menschen die gleichen Existenzberechtigungsvorraussetzungen haben, kann eine Einschränkung nur im Konsens gegenseitiger Akzeptanz und Konsens statt finden.

Alles andere wäre unfrei.

 

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Woh, ups , Igittigitt und andere Interjektionen

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Zig Möglichkeiten des Aufschreiens. Interjektionen.

Lateinisch ” interiectio”, einwerfen.

Emotionale akustische Regungen, Emfindungswörter, Ausrufe.

Iiii , Ah. Oh, Ups,woh, neiiiiin, jaaaa, igittigitt, puuuuh, pfui, brrrr, ogottogott.Manches positiv, manches bewundernd, dann wieder ablehnend bis ekelig.

Igittigitt rückt Ekel,  Abscheu aus, Ablehnung, Zurückweisung.

Wirkt übertrieben.

Im Englischen: Yuk, hat aber nichts mit dem Yukon Fluss zu tun.

Igittigitt hat nichts mit Gitte, dem weiblichen Vornamen zu tun.

In der Evolution hat sich Ekel als Schutzfunktion vor Infektionen entwickelt,

Ausrufe können befreiend wirken, ermunternd, auch als Hilfeschreie wirken.

“Help”, so wie im Beatles Song “Help”

Help, i need somebody,

“Help me if you can, I’m feeling down
And I do appreciate you being round
Help me get my feet back on the ground
Won’t you please, please help ”

Hey, hi,

Die Nachahmung von Geräuschen, in Comics verbalisiert. Ätsch, plong, dong, hui, bums, pflutsch, blubb, hatschi,

viele Formen , beinahe eine eigene Sprache.

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Woh, ups , Igittigitt und andere Interjektionen

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Zig Möglichkeiten des Aufschreiens. Interjektionen.

Lateinisch ” interiectio”, einwerfen.

Emotionale akustische Regungen, Emfindungswörter, Ausrufe.

Iiii , Ah. Oh, Ups,woh, neiiiiin, jaaaa, igittigitt, puuuuh, pfui, brrrr, ogottogott.Manches positiv, manches bewundernd, dann wieder ablehnend bis ekelig.

Igittigitt rückt Ekel,  Abscheu aus, Ablehnung, Zurückweisung.

Wirkt übertrieben.

Im Englischen: Yuk, hat aber nichts mit dem Yukon Fluss zu tun.

Igittigitt hat nichts mit Gitte, dem weiblichen Vornamen zu tun.

In der Evolution hat sich Ekel als Schutzfunktion vor Infektionen entwickelt,

Ausrufe können befreiend wirken, ermunternd, auch als Hilfeschreie wirken.

“Help”, so wie im Beatles Song “Help”

Help, i need somebody,

“Help me if you can, I’m feeling down
And I do appreciate you being round
Help me get my feet back on the ground
Won’t you please, please help ”

Hey, hi,

Die Nachahmung von Geräuschen, in Comics verbalisiert:

Ätsch, plong, dong, hui, bums, pflutsch, blubb, hatschi,

viele Formen , beinahe eine eigene Sprache.

Nicht umsonst sind die grössten Comicfans nicht die Kinder, sondern Intellektuelle.

Denn, wie kann man möglichst kurz und knapp  verstehbare Laute artikulieren, verbalisieren und visualisieren.

Loklaute, wie wohwoh, oder miau, piep piep.

Bejahungsaufforderungen , wie gell, na, nu, woll, watt, oder eieieieiei

Zig Varianten

Eine Sprache des 20. und 21. Jahrhunderts, von den Sprachwissenschaftlern vernachlässigt, aber eine, die seltsamerweise alle Menschen verstehen können und die international ist.

Muuuuuh, ups  und oweia, brrrrr versteht jeder.

 

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menschenleer

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Was wäre, wenn es auf einmal die Spezie Mensch nicht mehr geben würde?

In kürzester Zeit wären unsere Spuren verwischt.

Die Natur würde sich zurück holen, was wir ihr weggenommen haben.

Was wir unter Kultivieren und Kulturlandschaft verstehen ist in der Ewigkeit nur ein vorüber gehender Zustand.

Warum müssen archäologische Ausgrabungen statt finden? Weil diese Kulturen von der Erde, der Natur zugedeckt wurden, ein Zustand, für die damaligen Menschen nicht vorstellbar.

Was hinterlassen wir der Generation 5000, ob Mensch, Tier, Insekt oder welches Lebewesen auch immer.

Unsere Strassen werden von Pflanzen, so sie still gelegt sind, bereits nach wenigen Jahren in Besitz genommen. Pflanzen durchbrechen Beton und Teer.

Der Staub der Atmosphäre bedeckt mit seinem Mantel alles Gewesene.

Nur das Bewohnte, das frei Gegrabene, wird sichtbar sein.

Von unseren vielen Schnellbauten, Fertigbauhäusern, Wohnsilos wird durch Zerfall nicht viel zu sehen sein. Papier wird zerfallen sein, CD und DVD nur wenn diese gut gelagert wären, vielleicht im Museum des 22.en ,23.en oder 25.Jahrhundert.

Manchmal gut es gut eine mentale Zeitreise in diese Jahrhunderte zu machen, um mit Distanz zu erkennen, was bleiben könnte,

von dem,

was wir so als nachhaltig bezeichnen.

Verzetteln wir uns in Kriegen und Konflikten steht diese Dummheit der menschlichen Selbstzerstörung in den dann vorhandenen Geschichtsbüchern. Bücher werden es nicht sein, eher irgendwelche abrufbaren Daten.

Alles was wir tun und Folgen hat, steht dann unwiderruflich in den Geschichtsdatensammlungen  der Erde, des Mars oder irgendeiner Raumstation.

Werden wir friedlich sein und endlich unsere Energie synergetisch zum Wohl aller einsetzen, fördern wir Initiative, Kreativität, belohnen diese,

könnten wir dann als eine weise Population mit philosophischen Fähigkeiten gelten,

nicht als fehlgeleitete Kultur mit einem  alles lahmlegenden Sozialismus der Faulen, Neidischen und Habenichtse,

der Funktionäre und Parteisoldaten oder eines späten Neokapitalimus, mit dem sich Pseudoeliten vielleicht durch Geldwegnahme, digitale Versklavung als  Regierungen der Wenigen sich ein besonderes Leben zu organisieren versuchen.

Wir brauchen weder Korporatokratie, Kakistokratie, Kleptokratie, Ochlokratie, keine Oligarchen, weder Globokratie noch Epistokratien irgendwelcher durch Diktat durchzusetzender Irrvorstellungen,

aber wir könnten eine mündige und nicht eine “entmündigende ” Demokratie gebrauchen, bei der die Massen nicht durch wenige beeinflusst werden, sondern die Freiheit des Einzelnen nur durch die des Anderen begrenzt wird. Die Entscheidenden sollten sich täglich bewusst machen,

durch wen sie gewählt wurden und welche Verantwortung sie für das Ganze haben, und, das dieses Privileg, zu entscheiden, nur temporär ist.

Nichts ist für die Ewigkeit gemacht,

aber es liegt an uns, ob es  im Jahr 2525 noch Menschen geben wird, die ein Leben in Würde und Freiheit führen können.

Dann hätten wir Chancen , daß unsere Spuren positiv wirken, und unsere Urenkel uns bewundern könnten.

 

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