Stressig

Es gibt Menschen, die meinen es gäbe dauernd Stress, andere negieren diesen, wiederum andere verursachen das, was man so nennen mag.

Im Lateinischen ” stringere”, anspannen , bezeichnet man die äusseren Reize, die physische und psychische Belastungen hervorrufen.

Die Endung ” ig” bedeutet immer die Adjektivierung eines Substantivs.

Eines der Probleme unserer Zeit ist Ruhelosigkeit , und, das alles schnell gehen muss, leider macht da auch die Zeit keinen Halt.

Es gab Zeiten, da hat man sich Zeit gelassen, Briefe geschrieben, miteinander gesprochen, nicht den ganzen Tag auf ein kleines Gerät schauend, wartend, dass da Reaktionen zu sehen sind, ob man Likes bekommt oder nicht.

Einerseits haben die Menschen alles so im Überfluss, dass man diesen gar nicht mehr merkt und beginnt, die eigene Position zu zerstören. Dies erinnert an den, der auf dem Ast sitzt und sich diesen selbst absägt. Die andere Seite ist der Drang nach immer mehr Freiheit, die man sich durch Forderungen wiederum einschränkt.

Die Ambivalenz unserer Zeit.

Manchmal gibt es weise Menschen, wie den Sheikh Rashid, der über die Zukunft seines Landes, Dubai, folgendes äusserte:

“Mein Grossvater war auf einem Kamel, mein Vater war auf dem Kamel,

ich bin mit dem Mercedes unterwegs, mein Sohn mit einem Land Rover,

mein Enkel wird diesen verlassen, aber mein Urenkel wird wieder Kauf einem Kamel reiten.”

Unsere Großeltern benötigten keine Plastiktüten, die holten sich das, was sie benötigten direkt in Papier und Tüten verpackt ab.

Man hat nichts weggeworfen, alles wieder verwendet, Essen im Überfluss gab es nicht, sondern da hat man aus den alten Resten noch für den nächsten Tag etwas anderes gemacht.

Zum Einkaufen ging man zu Fuß, Zur Kühlung stellte man Lebensmittel in den kühlen Keller, man hatte vielleicht einen Fernseher oder Radio, aber das waren die einzigen Stromfresser.

Nicht alle Jahre ein neues Mobiltelefon, ein neues Elektrogerät, alles digitalisiert, Strom und Energie in ungeahntem Masse verbrauchend.

Man benötigt Lebensmittel aus der ganzen Welt, obwohl alles vor der Haustüre zu finden ist. Geht man mit einem mentalen Atlas durch ein Einkaufszentrum und markiert auf dem Globus die Herkunftsorte aller Waren, wäre der Globus schnell zugeklebt.

Und die Generation, die auf all die scheinbaren Vorteile nicht verzichten will, diese konsumiert, zeigt mit dem Finger auf diejenigen, die alles nicht hatten und bezeichnet sie als Klimasünder.

Was Sheik Rashid ausdrückte, ist das alles Konsumorientierte ein Ende haben wird, man sich wieder auf einfaches besinnen wird.

Immer mehr Menschen mit noch mehr Bedürfnissen, eine in allen Beteichen explodierende Entwicklung hat Stress zur Folge, die Gesellschaften können leicht partiell kollabieren, die Gesellschaften verändern sich, ebenso wie Moral und die ethischen Einstellungen.

Wichtig wäre, dass man sich mehr Zeit lässt, Stress ab- statt anbaut.

Für die Politik zählt Raschids Lebensweisheit:

” Harte Zeiten schaffen starke Männer, starke Männer schaffen einfache Zeiten, einfache Zeiten schaffen schwache Männer, schwache Männer schaffen schwere Zeiten.”

Da kommt ein Lock down, wegen einer Pandemie, und schon beginnen die Menschen zu jammern, Gewalttätigkeit nimmt zu, bis hin zu krimineller Zerstörungswut als Abreaktion.

Wie heisst es: ” In der Ruhe liegt die Kraft” , aber wer hält sich daran?

Man muss nicht bei einem Anruf sofort zurück rufen, oder eine E mail unmittelbar beantworten, alles was zu tun ist, sollte gestern schon geschehen sein.

Man will nicht einen Spiegel des aktuellen Sein vor sein Gesicht gehalten bekommen. Die Wohlstandskinder wollen auf diesen und die Vorteile keinesfalls verzichten.

Alles wird bürokratisiert, verkompliziert, und dies in einer noch nie da gewesenen Hektik.

Carl Friedrich von Weizsäcker war der Direktor des Max Planck Instituts zur Erforschung der Lebensbedingungen der technisch-industriellen Zeit.

Mit seiner Emeritierung endete dieses Institut, der Forschungsgegenstand erschien nicht wichtig genug. Aber genau dieser ist von Bedeutung.

Die Menschen eilen oft durch das Leben und verlieren dabei den Bodenkontakt.

Alles treibt, schwimmt in der Masse der Meinungen, duldet keine Gegenströmung.

Aber vielleicht helfen manche Katastrophen und Wirtschaftskollapse darüber nach zu denken, und alles wieder zu vereinfachen, um ein würdigeres Leben zu haben, mit vielleicht etwas weniger Freiheit, aber stresslos und gesünder.

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geheimnisvoll

Das Leben kann manchmal voller Geheimnisse sein.

Situationen, mit denen man nicht gerechnet hatte, und überhaupt nie hätte.

Begegnungen der verschiedensten Arten, nicht nur der 1,2 oder Dritten.

Man registriert an sich Eigenarten, Vorlieben und weiß eigentlich nicht warum, reflektiert dieses auch nicht bewusst, warum auch.

Dann auf einmal, man lässt einen DNA Test machen, kommen die Überraschungen, so, daß man sich erst einmal hinsetzen muss um dies zu verarbeiten. Dann wird einem auf einmal klar , warum.

Geheimnisvoll geht aber einen Schritt weiter, wie das blosse Geheimnis.

Geheimnisvoll klingt mystisch, nicht beschreibbar, symbolhaft, vielleicht auch der Ansatz von anrüchig, geheimnisumwittert,

nicht dubios, eher neugierig machend.

Eigentlich besteht das Leben aus einer aneinander Kettung von Geheimnissen.

Eine zentrale Frage ist doch immer:

Was steckt hinter allem. Nichts ist eigentlich ganz gerade, total durchschaubar.

Es gibt hinter jedem ” dahinter” ein weiteres darüber, darunter und noch weiter hinter, geschweige von dem davor.

Geheimnisvolles ist aber auch der Pfeffer, das Paprika, die Gewürze des Lebens.

Wie langweilig wäre alles ohne Geimnisvolles.

Geheimnisvolles macht etwas überhaupt erst interessant.

Manche Menschen verfügen über eine optische Hintergründigkeit.

Ein Lächeln, das in sich wirkt, vieles und doch nichts zeigt, nur vermuten lässt.

Manche Situationen lassen assoziieren, regen die unterbewusste Gedankenwelt an.

Manchmal kann Geheimnisvoll bedeuten, das man “heim” in die Welt des Hintergründigen geht.

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Die Kybernetik unserer Zeit

Wir haben Zeit, und doch keine.

Dies erklärt aber unsere Rolle im Ganzen. Unsere Zeitspanne ist in der Ewigkeit nichts und wir Menschen meinen wir wären das Zentrum des Universums, alles ginge von uns aus.

Dabei sind wir eigentlich winzig und hilflos.

Haben aber Verantwortung für uns alle auf unserem Raumschiff Erde.

Niemand versteht die komplexe Kybernetik. Die Uhren laufen, gehen oder drehemn sich, wie immer man dies bezeichnen mag.

Griechisch ” kybernetike techne”, die Steuermannskunst. Wie hängt alles zusammen, welche Wechselwirkungen hat was?

Wir meinen etwas zu wissen und klagen andere an gegen etwas zu verstoßen, gleichzeitig halten wir uns selbst nicht an die selbstgemachten Regeln.

Wie hängt alles miteinander zusammen, welche Wechselwirkungen gibt es.

Wer steuert? Wo gibt es Regelungsoptionen, Stellschrauben, an denen man drehen muss, um dass etwas sich verändern kann.

Wir kennen nur begrenzt Wechselwirkungen von Tabletten, Impfstoffen, nicht einmal welche Nahrungsmittel miteinander in welcher Menge auf sich wirken.

In der Wirtschaft spricht man von der Theorie der Steuerung und Regelung dynamischer Systeme.

In allen Aspekten des Lebens gibt es Zusammenhänge zwischen Kommunikation und Regelung.

In der Wirtschaft, sogar im eigenen Körper, im Nervensystem. Wie funktionieren Botenstoffe, wer produziert sie.

Hätten wir einen totalen Stromausfall über Jahre hinweg, eine Finsternis, würden wir in eine Wissenskatastrophe schliddern. Wer könnte einen Radio zusammenbauen, einen Computer basteln?

Wir können zumeist nicht einmal einen Wasserhahn oder ein Fensterschloss austauschen.

Wegwerfgesellschaften werden bequem, man verlernt vieles, Wissen und Fähigkeiten, weil es für alles Spezialisten gibt.

Wie entsteht ein Klimawandel. Es ist schnell gesagt wer schuld daran sein soll, aber Unwissen wird gefüllt mit Annahmen, die einem argumentativ gut passen, statt die Zusammenhänge zu erforschen, und da spielt, wie die Geschichte zeigt, der Mensch nur eine geringe Rolle.

Was er kann ist abschwächen oder sich darauf einstellen.

Die Erde lebt auch in anderen chemischen Zuständen weiter, sie wird nicht zu Grunde gehen, höchstens wir Menschen und andere Lebewesen, denen vielleicht durch unser Handeln Lebensgrundlagen erschwert oder unmöglich gemacht werden.

In Tschernobyl gibt es wieder Leben, Hiroshima ist wieder eine blühende Stadt und ein Corona Lock down senkt den CO2 Faktor, weil weniger gefahren und geflogen wird.

Wir sollten statt nur reden lieber mehr Bäume pflanzen, Städte begrünen, aus Wüsten Plantagen machen, und es gibt genügend Beispiele wie man dies machen kann.

Der Mensch hat gelernt mit jedweder Situation Wege und Lösungen zu finden.

Die Konstanz und Invarianz von Systemen in einer sich veränderten Welt müssen erforscht werden, um diese zu verbessern können.

Vielleicht hilft die Vernetzung von Wissen mehr Licht in die Mechanismen des Seins zu bringen, um zumindest Vorgänge besser verstehen zu können und auch die Folgen eines Eingreifens in Regelmechanismen abschätzen lernen.

Die digitale Welt bedingt neue Formen und Folgen. Es lässt sich nichts mehr unter “den Tisch” kehren, egal wo in der Welt, alles kommt irgendwann zu Tage, und manchmal im Augenblick des Geschehens.

Alles fließt, und wenn es gestaut wird, bricht auch der Staudamm irgendwann, wenn die Last zu groß wird. Das ist in allen bereichen des Lebens, in der Natur bis zur Politik.

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Die Kybernetik unseres Seins

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mühsam

Mühsam, man quält sich.

Kein Raum für Lebensfreude, oder doch?

Mühsam heisst ja nicht, daß man keine Freude daran hat,

nur, dass es nicht einfach ist und man sich anstrengen muss.

Kräfteraubend, beschwerlich, dornig, aber strapaziös.

Viele Worte für das Gleiche. Schon im 8.Jahrhundert sagte man “muoen”.

Wenn sich die Mühen rentieren, ist ja alles gut, wenn diese aber umsonst waren, ist es ärgerlich.

Wenn jemand eine schwierige Arbeit hat, mühselig, kompliziert sagt man:

” mühsam ernährt sich das Eichhörnchen”, es muss , um über den Winter zu kommen, nämlich hin und her laufen, Nüsse suchen, diese vergraben, so daß es andere nicht mitbekommen.

Kräfte zehrend.

Für manche Menschen erscheint alles im Leben so einfach, man hat den Eindruck es würde ihnen alles zu fliegen, Neid erweckend.

Anderen ergeht es nicht so. Ihr Leben ist nicht das im ” Honigtopf”. wo das ” Manna” vom Himmel fällt, kein Zuckerschlecken oder einfach nur ein Sonntagsspaziergang. Oft das Gegenteil.

Nervtötend, schleppend, hart-

Aber man kann sich das nicht aussuchen. Es wird ausgesucht. Schon mit der Geburt, dem Milieu in das man kommt, sein Geschlecht, die gesamte Sozialisation, Ethnizität.

Das Schicksal ist so, wie es ist, Kismet, Fate, Zufall, Absicht, wie man es auch immer bezeichnet und sieht.

Man muss das Beste daraus machen, und das betrifft alle Menschen. Leider verlegen sich einige lieber auf ein Bedauern, Bejammern, Mitleid erhaschen wollen, statt die ” Zügel in die Hand zu nehmen” und den Wagen des Schicksals und der Bestimmung mit zu lenken versuchen.

Aber wie heißt es: ” Der Mensch denkt, Gott lenkt”.

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wenn die Zeit läuft

Alle Uhren haben fast immer die gleiche Zeit, zumindest die auf Werbungen, Bildern, in Katalogen.

Dies hängt aber mit dem Aspekt optimaler Werbewirksamkeit zusammen, und nicht, dass es mit dem Klima oder anderen Bereichen zu tun hat, in dem es nur noch 1 Stunde und 50 min bis zur Katastrophe, bedeutet.

Grotesk, dass in einer Ewigkeitsspanne wenige Minuten existentiell wichtig sein sollen.

Wenn es einen Börsencrash gibt, eine Katastrophe, ein Zufall der in Sekunden über Leben und Tod entscheidet.

Warum muss gerade in dieser oder jener Sekunde etwas passieren und mehrere Zufälle so zueinander passen , dass es zu einem Drama kommen kann, eines, für bestimmte Menschen.

In dem SF Film ” Deine Zeit läuft ab” mit Dustin Timberlake geht es um ein weltweites Währungssystem, bei dem Währung durch Lebenszeit ersetzt wird.

Das ist zum Glück noch nicht unser Problem, sondern das, dass die Zeit unbarmherzig weiter läuft und wir uns damit arrangieren müssen, ob wir dieses wollen oder auch nicht.

Termine bestimmen unser Leben.

Und zu oft nehmen wir uns nicht Zeit, für das, was uns am wichtigsten ist.

Wir selbst haben nur eine begrenzte Zeit in diesem Leben, eine Episode,

Was machen wir daraus?

In den Schulen lernt man alles mögliche , aber das wichtiste Fach fehlt:

Wie gehe ich mit meinem Leben um, was ist mir wichtig, wie plane ich mein Leben, was kann ich am besten und mit was habe ich die Chance glücklich zu werden.

Wen die eigene Uhr mit ihren Zeigern sich dem biologischen Ende nähert, bleibt nicht mehr viel Zeit.

Man reflektiert Vergessenes, Verpasstes, Verbocktes, zig Situationen, wo man nicht richtig reagierte, aber hat nur selten Zeit all das nachzuholen.

Es gibt nichts gnadenloseres wie die Zeit.

Man könnte ein ganzes Leben in mit Stechuhren gemessene Partitüden aufteilen. Aber was würde es bringen?

Wir können die Zeit nicht abschaffen, man kann den Zeiger einer Uhr entfernen, die Batterie entfernen, stellen dann aber fest, dass die Zeit trotzdem vergangen ist.

Wenn man wüsste, dass man nur noch 3 Tage zu leben hat, was würde man da machen? Wie würden da die Prioritäten gesetzt sein?

Glücklich ist vermutlich derjenige, dem es vergönnt war, alles, was er wollte, zu tun, der nichts bereut, der mit der ausgefüllten Zeit zufrieden ist.

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wenn die Zeit läuft..

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Die Regenbogenbruecke

Ein Regenbogen ist die Verbindung zwischen Himmel und Erde. Man sagt, daß da. wo der Regenbogen in die Erde geht, ein Schatz zu finden sei.

Der Legende nach gehen Tiere, die wir geliebt haben, und die uns mochten, über die Regenbogenbrücke in eine andere Welt, wo all ihre Gebrechen weg sind und sie glücklich und zufrieden auf die Menschen warten, die ihnen nahe standen. Das Paradies der Tiere. Tiere haben nur diesen Namen, sie haben Gefühle und Seelen, was wir oft vergessen.

Manche Religionen vergessen das nicht.

In der jüdischen Religion sind sie alle Geschöpfe Gottes, wie wir auch.

Wenn Pilger im Islam den Ihram tragen, dürfen sie kein Tier töten.

Eva und die Schlange, die Friedenstaube, die heilige Kuh. Keine lebenden Wesen zu töten ist die Voraussetzung zur Erlösung“ (Manu-Samhita 6.60).

Tiere können uns ” an das Herz wachsen”.

Trotzdem ist unser Verhalten zu ihnen ambivalent.

Ein Regenbogen ist aber auch ein Phänomen.

In der germanischen Mythologie die Brücke zwischen Asgard und Midgart.

Auch die schwankende Himmelsstraße genannt. Ohne Anfang und Ende.

Der chinesischen Mythologie nach hat an dieser Stelle der Himmel einen Riss.

Nur mit Licht und Wasser können die Farben des Regenbogens entstehen.

Von einem Flugzeug aus, ist es kein Bogen, sondern ein Kreis.

Der Regenbogen ist das Symbol der Ganzheitlichkeit, der Harmonie, des Friedens, der Natur, das der Hoffnung.

Es ist vielsagend, wenn ein neu gewählter Präsident eines Landes als erste Amtshandlung mit Dekreten Hoffnung wecken möchte und eine Brücke baut, die bisher Unversöhnliche wieder zusammen bringen soll.

Rückkehr in die Verträge der Staatengemeinschaft, Klimaschutz.

Hoffnung keimt, neutralisiert den Hass um, in ein aufeinander zu gehen.

Eine Regenbogenbrücke bedeutet auch, dass man beim Überschreiten seine Gebrechen zurück lässt.

Aufbruch, Veränderung und Frieden. In allen Religionen kommt er vor.

Nach der Sintflut sandte Gott Noah den “Bogen, den ich in die Wolken setze” als Himmelszeichen und Garantie, dass er die Erde nicht noch einmal durch eine Flut vernichten und den Bund mit den Menschen aufrecht erhalten würde. (1. Mo 9,16). Den einzelnen Farben wurde jeweils eine eigene Symbolik zugeordnet:

  • rot, die Farbe der Liebe
  • orange, die Farbe der Hoffnung
  • gelb, die Farbe der Ewigkeit und Zukunft
  • grün, die Farbe des Wachstums
  • hellblau, die Farbe der Wahrheit
  • indigo (dunkelblau), die Farbe der Treue
  • violett, die Farbe der Buße und Versöhnung

Für all das benötigt man eine Brücke um gegen Hass anzukämpfen.

Eine, um sich zu versöhnen und um aus aus dem Gegeneinander ein Miteinander zu machen.

Wir sollten die Farben leben.

Regenbogenbrücke

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all in blue

Alles in blau. Wie auf der 7.en Wolke, aber die wäre ja weiss.

Aber ein blauer Himmel, ungetrübt, klar.

Eine Redewendung, so, wie ” alles klar?

Vielleicht nur für den, der dies sagt, oder eine Beruhigungsformel.

Eigentlich ist nie alles klar.

Irgendetwas stimmt immer nicht.

Blau, als Zustand kann fatal sein. Blau als Farbe kann schön sein und weckt viele Assoziationen.

Azurblau, türkis, tiefblau, hellblau, das geheimnisvolle blaue Leuchten von Sternen, die Endlosigkeit des Alls symbolisierend.

die Gasflamme, Edelsteine, in denen sich blau reflektiert.

Die Farbe der Könige, auch der Treue,

Blau kann kalt wirken, eiskalt.

Es gibt wenige Blautöne, die warm wirken.

Gemischt mit warmen gelb,

manchmal in der Beleuchtung einer Diskothek,

zum Tanzen animierend.

Blau die Farbe des Unwirklichen, des Schemenhaften.

In allen Kulturkreisen spielte die Farbe eine Rolle. Die Römer kannten kein Wort für Blau, andere Völker vermischen grün und blau.

Blau machen bedeutet sich einen Tag einfach nicht legal frei nehmen, Zeit für sich selbst oder etwas dann zu tun, was man sonst nicht könnte.

Der Blaumann ist die Arbeitskleidung von Handwerkern, wahrscheinlich, weuil man darauf nicht alle möglichen Flecken gleich sieht, also die anderen Farben nicht so zur Geltung kommen.

Blaues Licht ist kurzwelliger als anderes, und es befinden sich in einem blauen Himmel weniger Partikel als in einem roten.

So ist die Farbe blau ein schönes kleines faszinierendes Erlebnis und vielleicht ist wirklich mal ” alles in blau”

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Handicap

Nicht mit y , Handycap, auch nicht das beim Golfen, das kann man ja verbessern,

das andere leider nicht.

Behinderungen bleiben zumeist, verschlimmern sich eher.

Manchmal ist es nicht leicht damit zu leben.

Es nagt unter Umständen am Selbstwertgefühl, Selbstbewusstsein.

Nicht, weil man selbst nicht damit klar kommt, sondern weil andere einem dieses spüren lassen .

Zumeist ohne es zu wollen, so quasi als Sozialisationsschaden.

In der Werbung wird das Idealbild eines gesunden , jungen und fitten Menschen suggeriert, das es aber in Realitas nicht immer gibt.

Behinderte haben Nachteile und müssen oft kämpfen um etwas, was man Ihnen zugesprochen hat, umzusetzen. Das Handicap im Leben. Aber diesen Zustand zu verbessern bedarf es immer wieder das sich mit , wenn auch ungewollten Demütigungen auseinander zu setzen.

Das Beste wäre eigentlich auf die Behinderung keine Rücksicht zu nehmen, sondern diese als ganz normal zu betrachten.

Aber das fängt schon in der Schule an.

Wo gesunde Kinder schon gemobbt werden, ist die Gefahr eines Behinderten noch grösser ebenfalls in das Visier von Mobbern zu geraten.

Vielleicht resultiert das zwiespältige Verhalten und die Ressentiments bei vielen Menschen aus der unbewussten Angst her , selbst eine Behinderung zu bekommen.

Wir meinen immer geistige und körperliche Behinderungen, wenn wir von Behinderung sprechen, es gibt aber noch viele mehr.

Die in sozialer Kompetenz, im Sozialverhalten, Menschen mit einem “kalten Herz”, gefühllos, gleichgültig, oder

übereifrige, Besserwisser und Ignoranten.

Diese Behinderungen sind gravierender, sie werden unbewusst kaschiert,

fallen nur auf, wenn man das Verhalten spürt, folgert daraus aber nur: Ist das ein brummiger oder komischer Typ.

Vielleicht sollte man eher stolz darauf sein, wie man mit seinem Handicap alles meistert, und denen, die Probleme mit behinderten Mitmenschen haben, mit einem Lächeln die Angst nehmen, lieber selbst den ersten Schritt machen und nicht wegschauen.

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Der Weg des Lebens

In jedem Leben gibt es Meilensteine, Markierungspunkte.

Die Wege sind nicht vorhersehbar.

Man weiß zu Beginn der Reise nicht viel,

kann nicht einmal erahnen, was kommen wird.

Man ist hineingesetzt, in eine Bahn, die schon begonnen hatte, als man selbst noch nicht war.

Wie viele Abzweigungen, Umleitungen es geben wird, erfährt man erst im Lauf der Reise.

Andere Menschen fragen: Wie geht es Dir oder Was machst Du, was bedeutet, wo kommst Du her und gehst Du hin.

Ab und zu führt der Weg durch Dickicht, Gestrüpp, durch Wüsten , Dschungel , auch an Strände und Oasen, durch Großstädte , aufs Land, in die Berge und auf die See.

Irgendwann ergibt es sich, dass man den Weg nicht mehr alleine gehen muss,

vielleicht als Anhalter, in einem Schnellzug oder einfach nur spazierend, promenierend, wer weiß. Auf einmal geht man nicht mehr alleine.

Bei vielen trennen sich dann die Wege, da jeder ein anderes Ziel hat, man biegt ab, ob es der richtige Weg und Abzweigung war, weiß man manchmal erst zu spät. Bei diesem Weg des Lebens ist es schwierig umzukehren, aber möglich.

Es gibt kein GPS, zwar einen Kompass, der einem die Richtung anzeigt, wenn man dies will, aber das muss man erst wollen, der Kompass seiner inneren Einstellung, seines Charakters, einer, bei dem die Windrichtungen durch Namen ausgetauscht sind, Liebe für den Norden, Glauben für den Süden, Ehrlichkeit für den Westen und Hoffnung für den Osten.

Gut , wenn man eine Karte möglicher Strecken hat, einen inneren Atlas, der einem Entscheidungshilfe bei Gabelungen sein kann.

Die magnetischen Abweichungen sind die Versuchung, die Lust, die Naivität und die Faulheit. Intoleranz und Ignoranz sind die Stürme und manchmal können gewaltige Unwetter kommen,

bei denen man ein Dach und einen Schutz finden muss.

Oft ist der Umweg der sichere und vielleicht sogar schnellere Weg, und mit jedem Hindernis lernt man.

Der Weg ist nicht einfach, das Ziel unbekannt und man weiß erst wenn man da ist, das dies das Ziel war.

Trotzdem gibt es viele Zwischenziele,

und es ist mehr als Schön, wenn man dies zusammen machen kann und die Erinnerung an die vergangenen Zwischenziele und Erlebnisse mit Menschen, die einem wichtig sind teilen kann.

Warum gehen die meisten Märchen gut aus? Irgendwie muss das Ziel doch sein, dass letztlich alles gut geht. Das Böse verliert und das Gute gewinnt.

Man ahnt, dass nichts in die Leere führt, dass Hexen, Zauberer und Geister alles versuchen, aber schließlich erfolglos sind .

Nichts ist sinnlos, noch nicht einmal das Unglück.

Manches einem Ärgernde erweist sich ins Nachhinein als gar nicht schlecht.

Das Gute setzt sich immer durch..

In den meisten Märchen ist das Happy End eine Hochzeit, und dann beginnt der andere Weg.

Nobody

Er sieht nichts, er weiß nichts, er ist einfach da.
eiskalt im Herzen, ohne Gefühl,

verbirgt sein Gesicht hinter einer weißen Wand,

alles steht ihm bis zum Hals,

aber auch dann sagt er nichts, macht nichts

Nicht wie in dem Beatles Song Nowhere Man:

“Er ist ein echter nowhere Man, sitzt in seinem Nirgendsland…”

Nobody sitzt überall. Er schaut, zu wenn Gewalt ausgeübt wird,

bei Mobben sagt er nichts,

er schaut nur zu, und zeigt nicht sein wahres Gesicht.

Heimlich sieht er allen zu, niemand weiß ob er dabei Freude hat,

seine Meinung ist nur kalter Schnee.

Er hilft nicht, lächelt nicht , zeigt sein nichts sagendes teilnahmsloses Gesicht.

Leider ist er überall.

Vielleicht kommt einmal die Sonne, und schmilzt die Kälte weg,

und Nobody lernt Lachen und zeigt Gesicht, streicht das No,

und alle wären froh.

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