Flucht, ein globales Phänomen, oder doch nicht, Migration oder nackte Angst?
Menschen, die Angst um ihr Leben haben, alles zu verlieren, Angst um das, was Ihnen lieb ist.
Das plötzliche Verlassen der vertrauten Orte, mit Inkaufnahme des Überwindens aller möglichen Barrieren und Hindernisse.
Manchmal schnell, überstürzt, dann wieder auch heimlich, aber auch in langen Kolonnen.
Seit es Menschen gibt durchzieht das Thema Flucht die Geschichte.
Viele Tiere sind Fluchttiere, diejenigen die schwächer sind, den anderen unterlegen.
Flucht hängt mit vielem zusammen.
Auf der Flucht, ein Zustand völlige Instabilität.
Manche wählen die Flucht in Sachwerte, weil das Geld unter ihren Händen zu verschwinden droht, durch einen Börsencrash, einen Black Friday oder zu hohe Besteuerung, extreme Inflation.
Flucht hat auch ganz andere Dimensionen.
Die Flucht in das nächste Jahrhundert, das ” raus” aus dem “Jetzt”.
Eine Flucht in Finsternis macht Sinn, wen das Leben auf der Erde zu gefährlich wird. Eine Flucht in den Schoß der Erde, in die unterirdischen Katakomben, Bunker, Gänge, weg von dem Gesehen und Verfolgt werden.
In die Unsterblichkeit zu fliehen ist uns entsagt, es ist nur den Illusionen vorbehalten.
Zudem Wissen wir fast nichts von dem, was nach dem Tod kommt; wir erahnen vieles, hoffen. Mancher konnte zwischen den Welten wandeln.
Prinzipiell ist eine Flucht ein sich Entfernen, Ausweichen aus einer unangenehmen und nicht zu bewältigenden Lebenslage.
Für die meisten Menschen bedeutet es der Weg in eine Sicherheit, aber über die Unsicherheit, jedoch geleitet von Hoffnung.
Oft wissen die Menschen nicht, wo die Flucht enden wird.
Die Traumata von Flucht und Verzweiflung werden noch an künftige Generationen weiter gegeben, PTBS, Schicksale, die Albträume aller Nachkriegskinder.
Im deutschen Wort “Flucht” steckt “Fluch”, der Auslöser zu fliehen ist immer ein Ereignis, das existentiell das eigene Leben bedroht.
Es gibt viele Arten der Flucht, sie hat eben viele Gesichter.
Um etwas gegen Flucht zu tun, muss man die Ursachen dafür finden und beseitigen, bekämpfen.
Aber gerade das ist das Schwierige.
Eigentlich ist es egal, wo man auf der Erde lebt, am besten da, wo all die Menschen sind die einem lieb sind, oder wo einem alles vertraut ist, das, was man Heimat nennt. Diese kann an vielen Orten sein.
Im Bauwesen ist eine Flucht eine schnurgerade Reihe, eine Anordnung.
Aber nur da ist Flucht geregelt.
Da es jeden von uns treffen kann, die Menschen sind leider nicht friedlich, und einem Außerirdischen mag der Planet ein Horrorplanet sein, dem er mit Unverständnis gegenüber steht.
Jede Gewalt ist ein Rückfall aus einem Leben mit Kultur in archaische Zeiten. So bleibt zu hoffen, dass die Menschen das irgendwann einmal verstehen, und alle Gewalt ein Ende haben wird.
Flucht
Acryl. Original. von HPH
Der Gesamterlös wird beim Verkauf für Flüchtlingshilfe UNHCR gespendet
Viele Worte um zu umschreiben, dass man dem was man sieht nicht immer glauben kann.
Seriöser Journalismus überprüft die Quellen dessen, was man schreibt mehrfach.
Einige machen einen Gefälligkeitsjournalsmus, einen gesteuerten, beeinflussenden, nicht freien, oder gar zensierten.
Es ist nicht Kopf oder Zahl, es ist Fake oder Fakt, glauben oder nicht glauben, Vertrauen oder Mißtrauen.
Viel zu ernst, weil es um Täuschung geht.
Es könnte heissen: Zahlen bitte, das geht nur bei Daten und Dokumenten.
Die Wahrheitssuche bei Bildern und Aufnahmen ist schwieriger.
Zu viel kann gefälscht werden.
Recherchen sind nicht immer leicht. Besonders dann nicht , wenn der Zugang zu Fakten erschwert ist.
Teils teils ist keine Lösung, nur eine Option, wenn man sonst keine Aussage machen kann und will.
Wahrheit kann man nicht teilen; es gibt sie nur ganz oder nicht, schon das Weglassen, Modifizieren, Uminterpretieren entfernt sich von der “Wahrheit”
Manche Sender wechseln die sogenannten und selbsternannten Experten dauernd aus, so dass ein Kompetenzbild gezeigt wird, dass aber nur sehr personell bezogen und partiell ist.
Wie erkennt man Propaganda, was macht man, wenn man auf allen Kanälen, in allen Zeitungen die gleichen Bilder und Texte sieht. Keine anderen Meinungen, Objektivitäten.
Vieles ist eher subjektiv, und in der Diskussion wird dies dann als objektiv dargestellt.
Moderatoren mischen eigene Meinung und Fakten, statt immer die Quelle zu überprüfen und quer zu checken, vergleichen, verifizieren.
Es ist schwierig im digitalen Zeitalter den richtigen Weg der Wahrheit zu finden, einer ist die Sachlichkeit, ohne Emotionen und das Einhalten ethischer Grundlinien und diese widersprechen allen Fakes.
Es gibt Tage, an denen man das Gefühl nicht los wird, dass nicht alles nur auf dem Kopf steht, sondern auch wegschwimmt.
Als blieben in allem, was an Menschlichkeit, Miteinander, Frieden. Kultur erinnert, die Uhren stehen.
Es wird nie den Kantschen Frieden, die Friedhofsruhe, geben, denn dann wäre alles Leben ausgelöscht.
Unruhe, Ängste, Verunsicherungen, Anschuldigungen, vor was auch immer, beherrschen die Welt.
Wertvorstellungen, Achtung und Respekt verschwimmen, schwimmen weg.
Wir vergessen, dass alles mehrere Seiten hat. Verschiedene Meinungen kontrovers sein können. Aber gerade das macht eine Demokratie aus. Aber dies ist bei uns nicht in der Theorie, aber in der Praxis des täglichen Lebens eingeschränkt.
Was bekommen wir als Nachrichten?
Politikeraussagen, Bilder, die sich in allen Sendern gleichen, weil sie den gleichen Ursprung haben.
Jede Münze hat zwei Seiten. Sind nur Zahlen darauf, weiß man nicht wo sie her kommt, gibt es nur nur Köpfe auf der Münze, ist nicht bekannt, was sie wert ist.
Berichterstattung hängt davon ab, welche Motivation und Geldgeber ein Journalist hat. Völlig losgelöst ist unmöglich, denn dann wird sein Artikel nicht veröffentlicht oder der Chefredakteur pfeift ihn zurück, oder Werbung und Inserate werden nicht mehr gemacht, eine Geldquelle versiegt.
Konflikte in einer zivilisierten Welt?
Drohungen, Androhungen, wer weiss welcher Hintergrund, welche Geschichten hinter etwas stecken.
Viele reden von Demokratie, wissen aber gar nicht was dies bedeutet, sie meinen nur freue Wahlen.
In Wirklichkeit steckt eine ganze Philosophie, wie die freiheitlich demokratische Grundordnung dahinter, aber wer kennt das schon, hat das Buch des Politologen Laufer gelesen, die “FDGO”
Wenn alles nicht so einfach ist, die Akteure und ihre Hintergründe , Motivationen nicht richtig bekannt sind, lässt es sich leicht auf ein Pferd setzen zu lassen, von dem man nicht weiß , wo es hin reiten wird.
Es ist wie bei einem Windhundrennen. Alles läuft los, und dann am Ziel, der Erste, der Gewinner, bekommt nichts. Sein Herrchen erhält die Preise und er darf sich auf das Nächste vorbereiten.
Wer verdient an allem, an den fallenden Aktien, wer kauft sie auf, das Gas, die Rohstoffe die wenn man den Kauf boykottiert, andererseits geliefert werden.
Es wird immer Sieger und Gewinner geben, bei jedem Krieg waren unter Anderen, Rüstungsfirmen die Gewinner.
Wenn alles wieder aufgebaut werden muss, die Baufirmen.
Der Markt wird wieder belebt.
Beim Frieden verdient niemand, zumindest monetär, aber er bringt keine Menschenopfer, und für alle beteiligten Menschen neue Chancen für ein glückliches Miteinander.
Eine Idee ist nie soviel wert, wie ein Menschenleben.
Aber es gibt Zeiten, an denen irgendwie vieles vertraute, Werte , Traditionen, Glauben, Vertrauen wegschwimmt.
Gut wenn man einen festen Hafen, eine geschützte Marina hat, hinter der man vor jedwedem mentalen und physischen Tsunami in Sicherheit sein kann.
wenn einem alles weg schwimmt
Original Zeichnung
von HPH
Erlös für Menschen in Not
Menschenleere Straßen, wenige Begegnungen, nur wer muss, geht aus dem Haus.
Vereine fordern auf, Faschingsbälle online zu machen, Essenspreise zum Einkaufspreis, so wird es angepriesen.
Keine Kamellen, kein Straßenkarneval, keine Sitzungen mit hunderten Gästen,
dafür den Impfstoff aus der Zuckerspritze,, Gebäck mit Viren aus Marzipan, und dazu Corona digital.
Das neue Modewort ist nicht nur der Name eines Afrikanischen Staates, der damit eine Renaissance in der Bekanntheit bekommt, Togo, sondern ” To Go”.
Alles wird zum Abholen angeboten, von Speisen, Möbeln, Gegenstände des täglichen Bedarfs Baumaterialien, alles zum Bestellen und Abholen. Call, cash and carry.
Mit je einem Freund trifft man sich zum Cafe “togo” vor einem der Anbieter, oder Kaffeeautomaten, und genießt diesen auf dem Blumenkübel als Ablage, und dies noch unter freiem Himmel..
Karnevalssitzungen fordern aufgrund der Corona-Maßnahmen neue Variationen heraus, Kreativität ist gefordert. Statt einer Prinzengarde treten wegen den den Abständen…
Fast alle haben das gleiche Kostüm, aber das ganze Jahr.
“Die Maske” in verschiedenen Varianten. Man darf wieder feiern, aber mit Abstand. Den Kostümen sind außer dem Gesicht keine Grenzen gesetzt.
Jubel, Trubel, Heiterkeit, aber ist es das wirklich.
Die Sehnsucht nach sorgenfreier Ausgelassenheit kann nicht so leicht verdrängt werden.
Einfach unbeschwert sein, loslassen von den ganzen Problemen, lustig sein , Freude zulassen, keine Gendersprachenzwänge, nur einfach “Du”, sich vergessen, Positives transferieren können.
Wie viele Jahre wird es wieder dauern, bis alles war, wie es einmal war.
Aber das “war” ist Geschichte und alles wird “neu” sein.
Ein Hoffen, das sich alles wieder zum “Alten” wenden wird, ist vergebene Liebesmüh.
Wunder gibt es immer wieder. Aber in welchen Bereichen?
Überhaupt wiederholt sich vieles.
Aber haben wir daraus gelernt.
Man könnte dies abtun, indem man sagt: Jeder Generation muss ihre eigenen Erfahrungen machen. Das mag partiell richtig sein, aber nicht in den Bereichen wo man Fehler vermeiden könnte.
Eine Art der Intelligenz ist das aus Fehlern lerne zu können.
Die menschliche Spezies scheint diese Genveränderung nicht angenommen zu haben.
Auch ein Pandemieschock zeigt höchstens dass die Politiker einfach nur Menschen sind und alle Erfahrung vergangener Pandemien, wie die spanische Grippe vergessen haben.
Die Kostüme ändern sich. Statt Skelett kann man als Covid gehen,
die Maske als die eines Clowns. Statt Ho Narro, Corona ho.
Vielleicht ist es am Besten sich selbst auf die sogenannte “Schippe” zu nehmen,
über sich selbst zu lachen, statt zu jammern.
Die Ursprünge der Fasnacht gehen in die alten heidnischen Bräuche zurück, nämlich die bösen Geister des Winters zu vertreiben.
Deren Namen sind heute Gewalt und Hass, Neid und Missgunst, und die haben in unserer Welt keinen Platz.