sodele

Dahin gesagt oder mit tiefer Bedeutung?

Die Verkleinerungsform der Umgangssprache.

Schwäbisch. eine Erweiterung der Interjektion ” so “

“Es geht doch, jetzt kommen wir zur Sache,

jetzt geht es los, wir reden Klartext.”

Manchmal auch ” jetzt haben wir es geschafft”,

oder ” das ist das eine, und jetzt sagen wir erst einmal allen Grüss Gott”.

Die alemannische Alternative, das ” Jetzetle” drückt das ” so jetzt fangen wir an” aus.

Jetzetle ist das, was man sich in der Politik wünscht.

Kein ja, vielleicht, keiner mit dem Namen “Ungefähr”, nicht fassbar, elegant sich an die jeweilige Volksmeinung anpassend, Wählerstimmen orientiert.

Aber es sind nicht die Politiker, es sind wir.

Jetzetle und sodele bedeutet anpacken, vor der eigenen Haustüre kehren.

Wer die Klimafolgen ändern und abmindern möchte , muss seine Essensgewohnheit ändern um der Massentierhaltung entgegen zu treten, Bäume pflanzen, seinen Balkon mit Kohlendioxyd Umwandlern bepflanzen.

Weniger fossile Energieträger verwenden, bescheidener werden, den eigenen Konsum reduzieren, weg von der Überflussgesellschaft in ein normales Miteinander, nicht gegen einander

Wer Gewalt verabscheut, muss dieser mit den legalen Möglichkeiten und Zivilcourage entgegen treten.

Wer mehr Soziales möchte , muss da auch selbst aktiv sein.

Diese aktive Handlungsorientierung sollte sich wie eine Richtschnur durch alle Lebensbereiche bewegen.

Für eine lebenswerte , für alle bessere Zukunft,

Aber da müssen alle mitmachen und nicht denken:

” das sollen die anderen machen, ich möchte nur die Vorteile”

Also SODELE

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Sodele

Acryl Erlös für Kinder in Not

2.500,00 $

Energie tanken

Wie sagt man so salopp:

” No power, no pommes frites” , wo kein Strom ist, kann nichts warm gemacht werden.

Uns geht es ja nicht anders.

Energie hat viele Formen, manche spürt man nur, aber sieht sie nicht.

Radioaktives, Gas, Magnetismus, seine Ausstrahlung, Karma.

Manche kosten Geld, andere nichts.

Aber wir haben zum Glück eine dauernde kostenlose Kraftquelle, die Sonne.

Aber von Nichts kommt nichts.

Die Energiequellen können nicht unterschiedlicher sein.

Wasserstoff, Atomenergie, die einfachen Nahrungsmittel, Mineralien, die Sonne, der Wind, Wind und Wasser, die Gezeiten.

Wir differenzieren, sagen Bio-Energie, aber eigentlich ist fast alles Bioenergie, es kommt von unserem Planeten, wir haben es nur etwas modifiziert, umgewandelt.

Wir merken erst dann, wenn etwas fehlt, was wir eigentlich alles haben, und, das im Überfluss.

Viele Quellen haben wir noch nicht erforscht, auch nicht entdeckt; ein Privileg der Zukunft all das “Nichtwissen” in “Wissen” umzuwandeln.

Erneuerbar, regenerativ, anders als fossile und nukleare Brennstoffe, Fusionen und Spaltungen, Geothermie, Biomasse aus unseren Abfällen.

Einige Energiequellen werden zu Ende gehen und wir müssen rechtzeitig Alternativen suchen. Öl, Kohle, Gas sind zu schade um in die Luft zu verblasen. Sie sind besser geeignet für Medikamente und vieles mehr, als nur zu verbrennen.

In allem stehen wir erst am Anfang.

Der Traum unerschöpflicher Energiequellen ist nicht zu Ende.

Manche Quellen sind endlich, aber alle Energie geht nicht verloren , sie wird nur umgewandelt.

Alles was auf der Erde ist, bleibt auf, es sei wir schicken es in den Weltraum.

Energie ist Leben und wir sind ein Teil des schier unendlichen Kreislaufs.

Unser Umdenken zu Alternativen beginnt erst sehr spät.

Seit mehr als 5000 Jahren wird Bewegungsenergie in mechanische umgesetzt, Säge-Mahlwerke, Windmühlen zu betreiben.

In der Antike wurden Geothermen verwendet um Badehäuser zu betreiben.

Thermische Energie aus einer Nickel-Wasserstoff Reaktion,

Nur scheinen wir davon vieles vergessen zu haben, weil wir uns lieber mit den Belanglosigkeiten und überflüssigen Querelen des täglichen Lebens auseinander zu setzen.

Kriege und Konflikte verbrauchen unnötig Energie.

Statt dessen sollten wir uns auf die Entwicklung neuer Technologien konzentrieren, und die Lebensbedingungen der Menschen und nachhaltig zu verbessern.

Um unsere eigene Energie auf zu tanken, nutzen wir Techniken, wie Qi Gong, Meditation, Reiki.

In einer hektischen Zeit ist es wichtig sich auch auf sich selbst zu besinnen, sich die Chance zu geben zu regenerieren.

Das alltägliche Leben, so hat man das Gefühl, saugt einem seine Energie ab, man ist nicht mehr richtig im Lot.

Ausgepowered, leer gepumpt, nur noch funktionierend.

Aber jede Batterie muss irgendwann aufgeladen werden.

Packen wir es an.

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Energie tanken

Originalzeichnung Erlös für soziale Zwecke

5.600,00 $

Bredouille

Nicht auswegslos, aber ein Dilemma.

Man steckt in einem Schlamassel.

In Verlegenheit geraten, bedrängt sein.

Nichts läuft wie geplant, erscheint verfahren.

Massel ist Glück, Schlamassel das Gegenteil.

Manche manövrieren sich selbst in eine Zwickmühle.

Man muss dann mit dem Gesagten, oder dem was getan wurde, leben, das bedeutet die Folgen ausbaden.

Manchmal eine an die falsche Adresse geratene SMS, ein Gespräch das belauscht wurde, jemand, der einem zum faschen Zeitpunkt am falschen Platz gesehen hatte.

Das alles ist aber nur das, was an die Oberfläche des Geschehens drang.

Der Grund liegt ja in der Denkweise der Verursacher,

und das ist was nachdenklich macht.

Es wird nur rechtfertigend auf einem Satz herumgeritten, aber das ” nur” wird über betont.

In der Politik oder bei sogenannten VIPS nicht selten.

Eine Misslichkeit, Kalamität, Krise.

Alles oft zusammen.

Peinlichkeiten, die viele Gemüter erregen.

Irgendwann folgt ein ” Schluss mit lustig”, ein ins Schwitzen kommen.

Oft ist es leider so, dass andere das ausbaden müssen, nicht die Verursacher.

Die reden sich heraus. ” War ja gar nicht so gemeint”

Den wirklichen Opfern hilft man weniger als den Tätern.

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bredouille

Originalbild, signiert Erlös für Opfer von Gewalt

2.800,00 $

Schatten aus der Vergangenheit

Sie tauchen auf, überraschend sind sie da.

Manchmal unbemerkt sich annähernd, als würden sie nur die gute Gelegenheit abwarten sich in Erscheinung zu setzen.

Oft weiß man gar nichts von ihrer Existenz.

Nicht das sie nur in einem Verließ der Erinnerungen schlummern,

auf einmal kommen Erinnerungen zu Tage, die in völliger Vergessenheit waren.

Es sind zumeist nur Fragmente, Mosaiksteinchen, die nicht zusammen passen, die kein Gesamtbild ergeben.

Man wacht auf, hatte einen nicht besonders guten Traum, und schon ist alles wieder weg.

Bis zum nächsten Mal. Und, wann das ist, weiß niemand.

Irgendeine Kiste, Schatulle, Schublade des Unterbewusstseins öffnet sich wieder.

Ein Trost ist , dass alle Schatten kein Licht vertragen.

Analysiert man, was einem da bewegt, bringt Licht in das Geschehene, verarbeitet es, verschwinden die Schatten.

Schatten hat auch noch eine andere Bedeutung.

Teil eines Schattenkabinetts zu sein, im Schatten von Jemanden zu stehen, ,

manchmal ein Schatten seiner selbst zu sein.

Alles aber belastende Schatten.

Es gibt auch bunte Schatten, da, wo mehrere unterschiedlich farbige Lichtquellen den gleichen Gegenstand beleuchten, im Bereich der Halbschatten.

Vielleicht sollten wir in unseren Träumen die Schatten der Vergangenheit einfach nur anmalen. Farbige Konturen und Schattenbilder.

Wo es Licht gibt, hat es auch Schatten.

Das Leben besteht eben nicht nur aus Licht.

Und in der eigenen Vergangenheit ist beides zu finden.

Licht und Schatten, und da müssen wir durch gehen.

Schatten aus der Vergangenheit

Original, handsigniert

4.500,00 $

enttäuscht

Enttäuscht, niedergeschlagen, desillusioniert, ernüchtert.

Ein unangenehmer Gemütszustand.

Entmutigt, frustriert, so ” ein was soll man sagen” oder ” da fällt einem nichts ein”.

Ein bisschen deprimiert, ernüchtert.

Das Gegenteil wäre “freudig, entspannt.

Wenn man seine Erwartungshaltung zu hoch schraubt, kann man leicht enttäuscht werden.

Enttäuschungen sind im Leben etwas Normales.

Jeder Mensch denkt und handelt nach seinem ihm Gegebenen, wir alle sind nur Menschen, nicht im Ansatz unfehlbar.

Verzeihen muss man lernen.

Es verbessert das eigene Karma und strahlt aus.

Man zieht andere nicht noch weiter runter.

Irgendwann wird alles besser ,

Und manchmal ist eine Enttäuschung nur eine Täuschung

enttäuscht

Originalzeichnung

2.000,00 $

der ganz normale Wahnsinn

Fasching, Karneval naht.

Man verkleidet sich, das hat ja Tradition.

In zig Narrenvereinen gibt es die unterschiedlichsten Kostüme und Masken.

Je schrecklicher, Angst einflössender diese aussehen, um so besser.

Hexen, Geister und Nachtwandler geben sich die Ehre.

Der Horror wird hoffähig.

Dadurch wird der tägliche Horror des Mobbens, Stalkens, der Gewalt und Aggressivität übertüncht, verdrängt.

Endlich kann man ein paar Tage das tun, was man immer gerne tun würde und sich nicht getraut.

An Fasching wird man nicht für ” verrückt” erklärt, weil alles verrückt ist und der normal aussehende, unverkleidet Mensch die Ausnahme ist, nämlich der dann nicht Normale.

Der ganz normale Wahnsinn lässt alles im Schatten stehen.

Das sind Kriege und Gewalt, Hass, Neid, Eifersucht.

Diese sind nicht anders als bei den vielen Horrorfilmen, nur “life”, nicht mehr nur auf der Leinwand, im Kino oder IPAD, auf der Spielekonsole als Ballerspiele.

Life ist “Life”, so klingt es auch aus dem Song von Opus.

“….when we all give the power, we all give the best…..

Aber wir geben es nicht, höchstens für uns selbst.

Auch wie im Lied von Wolfgang Petry:

” Das ist der Wahnsinn, warum schickst Du mich in die Hölle……Eiskalt lässt Du meine Seele erfrieren,,,”

Die Welt wird kälter, zumindest in den Beziehungen, dem Miteinander.

Hinter den Masken kann man sich verstecken, seine Identität verbergen.

Keine biometrischen Gesichtsdaten, Hexen haben keine Bio ID, Gespenster haben ein anderes “Ich”.

Karneval, einmal alles raus lassen, was an Gefühlen eingesperrt war.

Aber auch Hexen und Masken sind nicht ID-los.

Die Vereine geben jeder Maske eine Nummer, frei sind nur die selbst gestalteten , unabhängigen.

Vielleicht sollten wir öfters mal darüber nachdenken, dass wir alle im gleichen Raumschiff “Erde” sitzen, und den ganzen Horror in die Karnevalsmasken verbannen, und lernen über uns selbst zu lachen.

Macht, macht nichts, und statt Kriege:

jeder gibt etwas und jeder kriegt etwas.

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der ganz normale Wahnsinn

Originalzeichnung

7.400,00 $

flippig

Nicht der Norm entsprechend, locker, leicht, und eigensinnig.

Eben anders.

Aber ausgeflippt ist nicht ausgerastet, sondern abgehoben vom Boden der Normalität,

flippig, funky, punky

Das eine ist einfach Mut zu sich selbst haben,

das andere ist mit Gewalt verbunden.

Flippig, ausgeflippt.

Aus dem Rahmen fallend und kippend.

Es muss nicht alles gleich aussehen und nach bestimmten Schemen ablaufen.

Freiheit bedeutet auch, dass man nicht immer denkt was die anderen gerne hätten,

oder wie diese einem gerne sehen würden, sondern wie man selbst glücklich, sich selbst sein kann.

Wir wollen doch nicht die Gefälligkeitsabbilder der anderen Menschen sein.

So, wie Klonersatz, optisch, verbal, mental.

Flippig, ausgefallen, seine Eigenart bewahrend,

ist nicht nur ein Ausbrechen aus den ansozialisierten Zwänge,

eher ein sich davon befreien, eine Art seinen Weg zu finden.

Wir sind optisch keine Chamäleons,

nur sehr oft im Verhalten und Miteinander,

aus falsch verstandenen Anpassungszwänge, Ängsten, diskriminiert, gestalked, gemobbt, bedrängt zu werden.

Die Welt ist eine Vielfalt von allem, und Vielfalt ist das Normale.

Anpassung ist da gefragt, wo die Gegebenheiten Rücksicht gegen einander verlangen,

in den Fragen, wo das Überleben dies fordert.

Anpassen an neue Gegebenheiten ist notwendig,

aber das Flippige zeigt erst wo die Mitte von etwas ist.

Woher sollte man seine Grenzen kennen lernen.

Flippiges ist der Farbkleks auf das Eintönige.

Und,

um so zu sein, bedarf es eines Selbstbewusstseins.

Wer viel Geld hat , den stört es nicht wenn er etwas verliert,

wer nichts hat, der hat nichts zum verlieren.

Nur alle, die nur wenig haben, wollen nicht an die Normen anecken, weil sie dieses Etwas behalten möchten.

Warum soll sich jemand nicht so kleiden, wie es die Mode der Designer vorgibt, sondern seinen eigenen Stil kreieren.

Aber wir regen uns schon auf, wenn jemand sich schrill präsentiert.

Oft fällt es uns schwer zu akzeptieren, dass andere eben völlig anders sein können, als der eigene Sozialisationsschatten es einem vorgibt.

Das Erkennen, das dies so ist, ist schon der erste Schritt zu einem besseren Miteinander.

flippig

Originalzeichnung

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Widersprüche

Das Leben zeigt uns viele Widersprüche,

solche, in die wir uns verwickeln, andere die wir sehen und nicht verstehen, aber, wir leben damit und lösen viele nicht auf, können das auch nicht, beziehungsweise es fehlt das Wollen.

Wir unterstellen , dass Tiere keine Gefühle haben, keine Seele, nur, weil wir nicht richtig nachdenken, nennen sie aber ” animals”, übersetzt aus dem Lateinischen “anima” , Seele.

Wir reden bei der Aufzucht von Hühnern von “Tierwohl”, denken im gleichen Atemzug an Grillen, Suppen und Schmoren genau dieser Tiere, und begründen das auch noch: weil wir alle umdenken.

Wir reden von Glückschweinchen und denken gleichzeitig an Schweineschnitzel und Pommes Frites, reden vpn glücklichen Kühen und essen Rindergulasch.

Nicht nur ein Widerspruch.

Widerspruch, eine Kontradiktion, ein Antagonismus.

Widersprechen bedeutet auch etwas entgegen zu halten, wie Argumente, Begründungen.

Ein Rechtsbegriff. Eine Aktion gegen Verwaltungsakte, Klagen.

Widersprüche bedeuten die logische Unvereinbarkeit gegensätzlicher Informationen, Meinungen.

Das Wort ” wider” bedeutet “gegen”.

Moderne Gesellschaften sind voller Widersprüche.

Die zwischen Theorie und Praxis, zwischen Handeln und Denken.

Gut gemeint und voll daneben.

Kein Grund ein Paradoxon oder Antinomien nicht als etwas zum Leben gehörig zu betrachten, aber einer diese zu vermeiden.

Manchmal ist es unmöglich in einer Situation die richtige Entscheidung zu treffen, eine Ausweglosigkeit, ein Widerspruch zum Suchen nach Lösungen.

In der Philosophie gibt es viele Aporien. Manches ist in sich widersprüchlich.

Oft kommt man zu widersprüchlichen Ergebnissen.

Man kann nicht den Teufel mit Belzebub austreiben wollen, oder Menschenleben retten, in dem man andere opfert.

Aber einer unserer größten heutigen Widersprüche ist das wir ein Klima schützen wollen, was nicht geht, wir können keinen Regen oder Gewitter schützen, Wetterformen, nur uns und die Natur vor den Folgen eines Klimawandels.

Wir demonstrieren für Maßnahmen gegen Klimawandel, verzichten aber nicht auf Mobiltelefone , sehen die durch den Abbau von Lithium, seltenen Erden und Coltan verursachten Schäden nicht, senken den Stromverbrauch nicht, pflanzen selbst keine Bäume, wollen von allem das Beste und sind nicht bereit zu verzichten. Das sollen andere tun, nur nicht man selbst.

Die Liste der Widersprüche ist groß. Um sie zu lösen muss ein Wille dazu da sein, und, man muss diese auch erkennen können.

Die meisten sind nicht so einfach aufzulösen. Aber vielleicht ist diese Ambivalenz uns eben eigen.

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Widersprüche

Originalzeichnung

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Wie Fresken

In einigen Jahrhunderten werden unsere Bilder vielleicht nur noch in Teilen erhalten sein.

Etwas bröckelt ab, Farben verbleichen, manches vergilbt, zersetzt sich.

Wir können heute jedoch Fresken aus dem Altertum bewundern, die wie gerade erst gemacht aussehen.

Wasser und Pigmente werden frisch auf den aufgetragenen Putz gebracht und gemalt.

Alles wirkt frisch, wenn nicht physische Einflüsse Teile beschädigen.

Wir vergessen oft, dass zwar nichts für die Ewigkeit gemacht ist, für den Augenblick.

so, wie die Fresken frisch aufgetragen werden, den Moment verschönern, aber trotzdem Jahrtausende überstehen können.

Man könnte das auch völlig anders formulieren.

Wir leben im “Jetzt” und wollen dass die Bedingungen dazu auch nachfolgenden Generationen erhalten bleiben.

Dazu bedarf es aber andere Verhaltensweisen.

Keine Selbstzerfleischungen,

sondern alles auf das Jetzt und Erhalt konzentrieren.

Statt nur kurzfristigen Konsum und Libido,

sich viele Augenblicke gönnen.

Dies geht aber nur durch lernen, dass Genuss nicht in “Masse” liegt, sondern in “Maßen”, portioniert, nicht in den Idealen einer Wegwerfgesellschaft und in Konsumzwängen.

Lieber Schönes reparieren, so, wie Fresken, wieder instand setzen,

und sich dann an dem Erfolg erfreuen.

Ein elektronisches Gerät wieder ganz gemacht zu haben,

Essen, dass man nicht zu verzehren schafft wegwirft,

sondern am anderen Tag den Rest verfeinert,

und einen doppelten Genuss hat tut einem selbst und der Umwelt gut.

Vielleichtbedarf es wieder einmal eines Schocks, daß die Menschen aufwachen,

so,

wie Carl Friedrich von Weizsäcker es in ” Wege in der Gefahr” im 3.Kapitel beschreibt:

Er möchte gerne die Menschen anbrüllen, dass sie aufwachen, tut es nicht, weil sie ihn sonst für verrückt erklären würden.

Man sieht, dass eine Pandemie oder eine Naturkatastrophe nicht ausreicht,

denn alles was war, wird sehr schnell wieder vergessen.

“Was interessiert der Mist von gestern”.

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wie Fresken

Originalzeichnung von HPH

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