Argwohn, der Bruder der Frustration und der Enttäuschung.
Man rechnet mit etwas, alles klingt hoffnungsvoll, und dann war’s das.
Dabei hatte man gehofft, gar nicht für sich, sondern für einen Menschen dem es geholfen hätte .
Macht man diese Erfahrung, lernt man daraus.
Rechnet mit nichts, erwartet das Schlimmste oder eben nicht das einem vor die Nase Gehaltene.
Zweifel, dass jemand redliche und ehrliche Absichten hat,
nicht vertrauenswürdig ist.
Wem kann man trauen.
In einer Welt , in der Geld, Machtgier, Neid regiert, ist es schwierig Vertrauen zu finden.
Vertrauen muss man sich verdienen, es ist nicht einfach da.
Es gibt zwar einen Vertrauensvorschuss, aber das beseitigt nicht einen Argwohn und die Vorsicht.
Skepsis, ein Verdacht ist schon mehr, aber er ist noch nicht bewiesen.
Aber vielleicht kommt alles doch anders.
Man sollte sich den Optimismus nie nehmen lassen und sich nicht von negativen Gedanken herunter ziehen lassen. Die Welt dreht sich immer weiter und weiter und das Weltall verliert nicht seine Unendlichkeit.
Die Sterne leuchten jede Nacht und man kann seine Gedanken in den Kosmos senden und sie kommen mit Bewunderung zurück, wer all dies geschaffen hat.
Diese Größe lässt all das Andere einfach nur in die Winzigkeit verschwinden.
Und, es ist so schön ein Teil all dieser unvorstellbaren unendlichen Unfassbarkeit zu sein.
Unser Morgen hängt davon ab, was wir heute denken. Oder hat das Eine nichts mit dem Anderen zu tun?
Das Gesetz der Schwerkraft trifft auf alle Lebewesen auf der Erde zu. Es begann mit der Erde und zu Beginn unserer Zeit und ist eines der den Kosmos beherrschenden Gesetze.
Es ist wie ein Magnet. Es liegt an uns, was wir anziehen wollen, und auch zulassen.
Nicht das Anziehen von Bekleidung, sondern das, was mit uns geschieht, das, was wir tun wollen.
Manche Menschen denken an das, was sie sich wünschen, glauben fest daran und lassen keine anderen dies beeinträchtigende Gedanken zu. Anderes existiert in ihrem Denken nicht.
Sind sie positiv orientiert haben sie ihre Richtung, wenn negativ, ziehen sie die entsprechenden an.
Wie bei dem Rattenfänger von Hameln. Alles läuft dem Klang der Flöte hinter her.
Was sind unsere eigenen vorherrschenden Gedanken? Jeder muss sich diese Frage stellen.
Was lässt man zu und ist bereit zu zulassen.
Gleiches zieht Gleiches an. Wenn man einen Gedanken hat, zieht er andere an.
Die Assoziationen sind die Folgen dises Impulses.
Hat man nur negative Gedanken zieht man die Lasten des Pessimistischen, Schlechten an.
Es ist wie mit einem Ohrwurm, der einem nicht mehr aus dem Kopf geht.
Das gegenwärtige Leben, ist es nicht die Konsequenz der vergangenen Gedanken?
Das, was man innerlich, mental sehen kann, kann man auch irgendwann in den Händen halten, aber man muss es wollen.
Hat man seinen Wertekompass, glaubt an das Gute, an Frieden, kann man ihn erreichen,
entwickelt man nur Ängste, zieht eine Angst die andere an und alles zieht einem herunter.
Gedanken haben Frequenzen. Gedanken sind das Produkt von Gehirnströmen, von chemischen Prozessen.
Man sendet seine Gedanken in das Nirwana hinaus, und irgendwann kommen sie wieder zurück.
Aus diesem Grund sollte man überlegen, was man denkt und welche Gedanken man wie mit einem Pfeil und Bogen hinaus schickt.
Das Gesetz der Schwerkraft gilt immer und überall.
Wird die mentale Last durch Ängste und negative Gedanken immer grösser, erdrückt sie einem. Lässt man all dies nicht zu, sondern besetzt sie durch Positives, durch das, was man will, erreichen will, erreicht man die Freiheit sich davon zu lösen und offen für das Positive zu sein.
Gedanken können einem beflügeln, und man ist auf einmal frei wie ein Vogel.
Aber auch für den gilt die Schwerkraft, und die Weite unseres Denkens bestimmt das, was kommen wird.
Es liegt alles ausschließlich an uns.
Packen wir es an, verleihen wir dem Schiff unseres Seins die richtigen Segel um den Wind in die Zukunft zu bekommen.
Es ist nicht weil man nicht so laut sprechen kann, könnte ja sein, nein,
es ist wegen dem was man sagt.
Geflüster, Geraune, Tuscheln.
Das leise miteinander Sprechen.
Die Zeiten wandeln sich.
Hatte man solche, wo man über alles offen reden konnte,
sich austauschen, auch wenn man andere Ansichten hatte, so war das selbstverständlich.
Dispute waren friedlich.
Die Meinung des anderen wurde eben als andere respektiert.
Zeiten ändern sich.
Gespräche werden mitgehört, aufgezeichnet, verwendet.
Dann kommt eine Zeit, in der einem ein Vokabular vorgeschrieben wird,
aber gerade von Menschen, die in der Artikulation ganz vorne stehen, in der Bildung ganz hinten.
Das darf man nicht sagen, jenes nicht , obwohl bei kritischer Betrachtung die Terminologie, die man einem vorschreiben möchte, sich schnell als unsinnig erweist.
Sprache wird verbogen, vom Zeitgeist erfasst, geht an dem Eigentlichen vorbei.
Es wird von Toleranz geredet und intolerant gehandelt, nämlich gegen jeden der anders denkt.
So bleibt einem nur zu flüstern.
So leise, dass es nur der Wind noch verstehen und es mit sich fort tragen tragen.
Aber das Flüstern kann schnell um die ganze Welt gehen und dann wird die Wahrheit zu dem, was Wahrheit ausmacht.
Kein Fake, kein Vorschreiben was man sagen kann, darf und muss.
Gut zu wissen, dass alle Phasen und Phrasen eben nur Phasen sind.
Fragmente, die aus den mentalen Katakomben der abgespeicherten Gedankenwelt auftauchen.
Sie vermischen sich und man hat das Gefühl auf seiner Reise des Seins manches immer wieder zu sehen.
Man, es, wir, wie auch immer , denkt; ein Denken dass wir oft nicht merken, aber es ist aktiv.
Nicht nur im Schlaf oder Ruhemodus.
Viele Handlungsweisen, die scheinbar automatisch ablaufen, sind davon beeinflusst.
Der Versuch gedankliche Fetzen zusammen zu setzen, wie ein Mosaik, scheitert oft, weil die Logik warum dieser oder jener Gedanke einfach kommt und manchmal immer wieder, nicht unbedingt rational nachvollziehbar ist.
Manchmal hat man das Gefühl dass einem die Gedanken nicht loslassen, sie kommen immer wieder.,
Irgend etwas lässt einem keine Ruhe.
Das ” es denkt” berechnet, durchdenkt, rechnet hoch, simuliert Situationen, und auf einmal ist für ein fiktives Problem eine Lösung dar.
Wenn es nur immer so leicht wäre.
Aber sperrt man seine Gedanken ein und lässt ihnen keinen freien Lauf suchen diese sich einen anderen Weg, und wenn es der ist, dass man physische Beschwerden bekommt.
Die Freiheit des eigenen Denkens kann einem niemand nehmen, und noch kann sie niemand kontrollieren, außer man selbst.
Spätestens wenn man denkt ” denk nicht dran” muss man sich an dem Kompass seiner Werte orientieren.
Auch das Unterbewusstsein benötigt einen richtungsweisenden Impulsgeber.
Das, was sinnlos ist, nur belastet, Ängste erzeugt, Unsicherheiten sollte man deleten.
den anderen Gedanken jedoch die Hindernisse aus dem Raum räumen, solche wie die ” aber”, und ” ja wenn, dann”, und “überhaupt”.
Sich nicht zum Gefangenen der eigenen Gedanken machen lassen, sondern die Freiheit des Denkens voll auszunützen erscheint der bessere Weg zu sein.
Viele Sichtweisen, aber welche ist wichtig und wenn für was?
Assoziationen über Sicherheitsthemen,
aber die Sicherheit fängt schon an wenn man sich zur Ruhe legt oder wieder aufsteht.
Man lebt so vor sich hin,
vieles ist selbstverständlich, eigentlich das Meiste.
Aber auch das “vor sich hin leben” ist eine Sicherheitsmaßnahme, nämlich sich nicht mit allen Details des täglichen Lebens zu befassen, sondern die entsprechenden Schwerpunkte zu setzen, man würde sich überlasten, zu viel Inputs haben.
Bedächtig, besonnen, klug und vorsichtig , nicht übervorsichtig zu handeln setzt voraus, daß man sorgfältig abwägt und analysiert.
Das genau gelingt im Stress und der Hektik des Alltags nicht immer.
Die Zeit dazu fehlt, weil es zu viele Ereignisse gibt, die man auch nicht wirklich erfassen kann.
Ein Nachteil der digitalisierten Welt ist, dass vieles anonym in einer Cloud, einer Festplatte, einem Flash Speicher, SSD, CD oder DVD, in einer Drop Box oder der eines Anbieters, in der
7.Wolke links, vielleicht auf den Bahamas, gespeichert ist.
Bezahlt man nicht, sind die Daten weg, findet man die DVD oder den Speicher Stick nicht, stürzt der PC ab, sind die Daten auch weg.
So bleibt die Erinnerung und das, was man physisch als Dokument abgelegt hat.
Die Arbeit, die man hat, bindet und erfordert Konzentration auf das, was man tut. die übrige Zeit ist mit dem Gestalten des restlichen Lebens gefüllt.
Einkaufen, Fahrten, Bankgeschäfte und die eigene Lebenswelt und Umgebung, Partner, Freund, gesellschaftliches Leben.
Überall müssen Entscheidungen getroffen werden, die sich nicht immer aufschieben lassen.
Man kennt nicht alles genau, nicht einmal sich selbst.
Stellt man sich die Frage: ” an welche Teile des eigenen Körpers habe ich schon mindestens eine Woche überhaupt nicht gedacht” bleiben sehr viele übrig. Würde man es tun, wäre man nur mit sich selbst beschäftigt.
Um alles wirklich mit voraus denkenden Sichtweisen beleuchten zu können muß man wissen, was für einem bedeutend und wichtig ist.
Das setzt aber voraus, dass man seinen eigenen inneren Kompass hat, einen mentalen und auch metaphysischen Wegweiser, eine Richtschnur oder Lot hat, um wissen wie tief Probleme und Gefahren sein können.
Alleine kann man dies nur schwierig machen, aber man ist nicht alleine.
All das, was die Welt zusammen hält ist nicht nur ein Produkt des Zufalls, dazu ist es zu genial.
Man kann auf all das zurückgreifen , was an Erfahrungen man vererbt bekommen hat.
aber leider auch auf negativ Vererbtes.
Die Menschen haben nicht gelernt Kriege zu vermeiden, Konflikte friedlich und diplomatisch zu lösen, ohne Gewalt und Sanktionen.
Ein Glaube an Werte und das Gute , Vertrauen an sich kann weiter helfen.
Eine Auflösung all dessen verunsichert und das dient nur denen, die damit ihre Macht und Einfluss sichern wollen, aber nicht dem Ganzen und erst recht nicht dem einzelnen Anderen.
Hallodri, Müßiggänger, Leute, die verlottert und vergammelt sind.
Die Hemdglonker, eine in Süddeutschland saisonal auftretende Spezies, haben ja nur ein weißes Nachthemd und eine Schlafmütze an,
und geht im Nachthemd auf die Straße.
Auf Transparenten werden kritische und satirische Texte und Bilder geschrieben und in Umzügen gezeigt. Organisiert in Zünften . Die Tradition geht bis ins Mittelalter zurück.
Bei den Hemdglonkerumzügen hat man zumeist auch Laternen dabei, und Topfdeckel, Schweinsblasen, Fackeln und mit ein Maximum an Lärm sollen Geister vertrieben werden.
Es muss krachen und scheppern.
Außerhalb der 5.Jahreszeit, Fasnacht, würde man einen im Nachthemd nachts herum laufenden Menschen als Schlafwandler bezeichnen und ihm den Rat geben ein Schlaflabor aufzusuchen um dem Drang Abhilfe zu schaffen.
Manches erinnert auch an das letzte Hemd , das man anzieht, wenn alles zu Ende geht, und,
durch die lustige und humorvolle Art der Hemdglonkerumzüge, Tradition, der Hemdglonkerbälle verarbeitet man unterbewusste Ängste vor dem Jenseits.
Es ist nicht das Hemd der Geister, es ist eben ein besonderes Kostüm.
Aber es gibt in der ganzen Welt viele Glonker.
Manche Aussteiger glonkern durch die Welt.
Ihre Hemden sind eher bunt, gebraucht und manchmal zerlumpt.
Hallodries, Tagdiebe, Luftikus und Herumtreiber, oder wie immer man sie bezeichnen mag.
Jedenfalls sind sie alle friedlich, machen keine Kriege, üben keine Gewalt aus,
während die anderen ein erheiterndes, Spaß machendes Erlebnis verursachen.
Die negativen Glonker sind optisch nicht als solche erkennbar.