Orientierungslos, hat etwas mit dem Orient zu tun,
indem der Ursprungs des Wortes aus dem französischen Wort ” orienter” kommt, der Richtung folgend, da, wo die Sonne aufgeht.
Im Mittelalter waren die Kirchen nach Jerusalem hin ausgerichtet.
Orientierungslos bedeutet folglich dieses nicht mehr wissend.
Wenn alles im Nebel und in der Dunkelheit ist, kann man das Aufgehen und das Untergehen der Sonnen nicht mehr sehen.
In übertragenem Sinn:
Kein Lebensziel, keine Perspektive habend.
Nicht wissen wo unten und oben, links und rechts ist und überhaupt wo alle Richtungen hin gehen.
Orientierung in seinem Leben zu haben, bedeutet die Kontrolle über sich selbst zu haben und nicht das Objekt anderer, oder einfach ein Treibholz des” Seins” zu sein.
Ziellos, dadurch hilflos, unsicher.
Schlimm ist es, wenn manche Menschen nur von einem Tag auf den anderen leben und handeln.
Spontan, nicht berechenbar, keine Peilung, kein Kompass, kein Lot, einfach wahllos.
Es gibt Menschen, die leben einfach so vor sich hin.
Man treibt mal da hin, dann dort und alles passiert halt.
Die ideale Manipuliermaße für Menschen, die nach Macht streben.
Ein bisschen Rosa, Babyblau , Grün, Gelb. gerade wie es kommt und passt.
Das Lebensmotto” Irgendwie, irgendwo scheint schon die Sonne und wenn es Nacht ist, macht es auch nichts”
Der Maßstab ist das, was andere machen. gehen die nach links dann dahin, nach rechts dann dorthin.
Nicht atemlos, sondern meinungslos, amorph. Im Extremfall wie im Rausch, im Delirium.
Es ist wichtig das Ruder des Lebens selbst in der Hand zu halten.
Man kann die Augenblicke nutzen oder verstreichen lassen.
Chancen gibt es immer wieder seinen Kurs zu korrigieren.
Millionen Menschen in Bewegung, weg von der alten Heimat in eine neue.
Landstriche die unbewohnbar werden und sind, weil soviel Munition mit allen Schadstoffen die Böden belastet.
Eine Welt der Oligarchen, in der die Welt in wenige Habende und viele Nichts Habende aufgeteilt , dem es egal ist ob es eine 2., 3., oder 4. Welt gibt. Man verkennt, dass es nur eine Welt, die Erde gibt. Das All haben wir noch nicht exploriert.
Das Zusammenleben der Menschen ist am sich verändern.
Es ist nicht der Krieg mit den herkömmlichen Waffen.
Es sind andere.
Im deutschen Wort ” Krieg” steckt kriegen, bekommen; einer bekommt etwas.
In dem Fall die Kriegsgewinner, die Industrie, die alles liefert, die Hintermänner, die man nicht ohne Weiteres erkennt.
Der eigentliche Krieg ist der gegen die Lebensbedingungen, gegen die Lebensgrundlagen, Wertvorstellungen,
auch gegen die Böden, die Tiere, auf dem Land und im Meer, gegen die Pflanzen, Urwälder die abgeholzt werden um Immobilien bauen zu können oder Plantagen mit schnell wachsenden Früchten, die man gut verkaufen kann.
Es ist der lautlose Krieg gegen unseren Planeten.
Der Krieg der Medien, die Propaganda, Gleichschaltung der Meinungen, der Krieg der Fakes, der verschiedenen Realitäten, der Elektronik.
Klimakrise, Genderkrise, Begriffs-und Sprachkrise, Minderheiten die sich zu Mayoritäten hochstilisieren, weil sie die scheinbar legitimierte Macht dazu haben alles nach ihrem Gusto umzukrempeln.
Es ist ein Krieg mit uns und gegen uns, in uns und um uns herum.
Es erfolgt eine massive Aufrüstung in diesem Krieg gegen unseren Planeten, gegen uns selbst.
Man opfert Naturflächen geht mit dem Geld, mit Milliarden um, als wären es nur 10 Dollarscheine.
Man spielt mit der Angst der Menschen und treibt die Preise in die Höhe um die eigenen Einnahmen zu erhöhen und die anderen auf diese elegante Art zu enteignen.
Niemand zählt die Boni der Vorstände, die Gewinne der Konzerne, aber viele müssen deswegen auf vieles verzichten.
Wo bleibt ein Friedensvertrag mit uns selbst.
Da wir diesen schon nicht schaffen können, wie wollen wir dann einen im Internationalen Rahmen hinsichtlich bewaffneter Konflikte hin bekommen.
Menschen sind offensichtlich lernunfähig.
Statt uns auf das Wesentliche zu konzentrieren, das eine Leben auf diesem Planeten, das wir mit allen Lebewesen und Pflanzen teilen, mit unseren Eltern, Kindern und Enkel, üben wir uns in polemischer Zerfleischung und Zerstörung.
Wo bleibt der Respekt, die Achtung vor Werten, vor anderen Ansichten?
Im anderen Krieg ging dies offensichtlich verloren.
Aber auch dies alles unterliegt Zeitenwenden, nicht nur die von der Politik so bezeichneten, die ideologisch begründet.
Es wird auch wieder eine geben, wo die Menschen sich zivilisiert benehmen und verhalten.
Die Geschichte lehrt uns aber, dass nach den Hochkulturen immer dunkle Zeiten des Zerfalls kamen.
Nach dem Untergang des Römischen Reiches benötigte man mehr als 1000 Jahre um den gleichen Standart und Niveau der Lebensqualität wieder zu erreichen.
Heute , wenn das Wissen um Informatik und Computertechnologien verloren gehen würde, würde dieser Zeitrahmen nicht ausreichen.
Uns ist ein normales Überleben in der Natur schon fremd.
Ein Atomkrieg oder der totale Krieg gegen die Natur könnte dies verursachen.
Wir wären wieder in der Steinzeit.
Der andere Krieg betont ideologische Farben und lässt die anderen verblassen.
schwarz-weiß ist angesagt. ” Wer nicht für mich ist, ist gegen mich”
Das digitale binäre 0 und 1 einfach in das gesellschaftliche Verhalten übertragen.
Aber genau so geht es nicht.
Alles liegt in unserer Hand.
Beginnen wir doch mit dem Frieden mit uns selbst, versuchen wir doch das Glück nicht in der Ferne zu finden, oder an einem ideellen Wurstzipfel, dem man hinter her rennt, wie bei einem Windhundrennen, bei dem der siegende Hund nichts bekommt, nur sein Herr den Preis und Pokal.
Die Graffitti Parole ” Stell Dir vor es ist Krieg und keiner geht hin” vom Hamburger Designer J.Hartmann 1981 auf einen Weltkriegsbunker gesprüht, machte Wirbel, wurde in der Friedensbewegung viel zitiert, zählt nicht.
Wir können dem anderen Krieg nicht entweichen, wir sind alle davon tangiert.
Alle Friedenstauben scheinen sich verflüchtigt zu haben.
Ein Trost:
Die Schönheit der Natur bietet viel mehr, man muss das Sehen nur selbst zulassen.
In den 50er Jahren gab es noch am Sonntagnachmittag Tanztee mit Life Music.
So etwas wie der Tanz in den Mai.
Heute ist dies höchstens für Senioren ein Betreuungsprogramm Punkt.
Tanzen ist jedoch nicht an ein Alter gebunden.
Es stellt sich eher die Frage, was man unter Tanzen versteht.
Jedenfalls nicht der Tanz auf dem Vulkan, der Tanz der Schatten.
Heute gibt es viele Formen, Rap, Break Dance, Hip-hop, Popping.
Der Jump Style passt zu elektronischer Musik, Krumping, der schnelle und ausdrucksvolle Free Style.
Es muss nicht der “Last waltz” sein, oder die “lets dance show”, der Tango, oder der orientalische Bauchtanz.
Jede Zeit hat ihre Eigenheiten.
Manches hält sich lange oder ist zeitlos, wie Fox oder auch Line dance. Zu Country Music gibt es nichts besseres.
Was ist ein Volkstanz heute, wenn er nur noch in entsprechenden Heimatvereinen existiert.
Frühlingstanz? Vielleicht Tanzen , egal wann im Jahr.
Tanzen ist immer die Umsetzung von Inspirationen, eine soziale Interaktion, ein Ausdruck seiner Gefühle.
Machmal befreiend, einfach ausgelassen sein können, alles um einen herum vergessen.
So, wie es auch Medizinmänner in Afrika und bei den Native Americans machen.
Vertrauen zu sich finden, die Muskeln im Spiel aufbauen, seine Koordination trainieren , aber einfach seinem Geist Freiheit zu geben, Ansozialisiertes zu vergessen, in der Musik und im Tanzen aufgehen.
Einfach frei sein. Von allem losgelöst.
Früher hätte man gesagt : Auf unserer Wiese geht noch was, heute nicht erlebbar.
Vielleicht einen Bongobooster mitnehmen und im Freien Tanzen, aber wer macht das schon.
Man könnte sich vorstellen, dass es befreiend wirkt.
Die vielen Veränderungen und selbst gemachten und inszenierten Ereignisse und Probleme lassen wenig Platz zu einem ” sich selbst Sein” zu finden.
Das kann sein wie in :” Hinter den Kulissen von Paris” , überhaupt was passiert in einer Stadt wenn der Großteil der Menschen schläft, oder
was geschieht in der Produktion von irgendetwas. Einfach Dinge die man so nicht weiß und erfährt. Erst, wenn jemand darüber berichtet.
Es gibt auch andere Varianten.
Vor der Öffentlichkeit verborgen, nicht insgeheim, nur einem bestimmten Personenkreis zugänglich.
Was spielt sich da ab, was wird verhandelt, gemauschelt.
Was soll die Öffentlichkeit nicht erfahren.
So ab und zu dringt etwas an die Öffentlichkeit, eine Indiskretion, eine Wichtigtuerei, oder aber gezielt gestreut um zu testen , wie etwas bei den Menschen ankommt.
Ausgewählte Journalisten, natürlich nur die wohlgesonnen Vertreter, bekommen so ein paar Geheimnisse zugesteckt um sie zu verarbeiten.
Aber was passiert wirklich.
Wie gehen die Partner miteinander um, wenn ein Gebildeter mit einem verhandeln muss der gelogen, betrogen hat, andere täuscht, weder Bildung noch Beruf hat, nur an der Universität vielleicht den Speiseplan studiert hat und ein paar Vorlesungen besucht hat.
Schwierig, wenn all dies mit Macht zu tun hat.
Die Macht hinter den Kulissen zeigt selten ihr Gesicht.
Wer die Fäden zieht möchte nicht gesehen werden, Wie die Spinne im Netz.
Alles sehen und nicht gesehen werden. Aber man ist neugierig was wer wirklich denkt.
Wie im Song von Pink ” Dear Mr.President”. Was denkt er wirklich über das, was er tut und sagt, anordnet.
Nur wenige bekommen die Einblicke.
Man neigt dazu ein Kinderlied zu kreieren: ” ich möcht so gerne Mäuschen sein und hören was da ist….”
So, wie nach der Melodie von der Band Truck stop ” Ich möcht so gern Dave Dudley hörn….”
Backstage bei Bands, Musiker muss herrlich sein, in der Politik tummeln sich da nur die Mitarbeiter der Politiker, das Sicherheitspersonal und die Akteure.
Alles nicht so, wie bei Filmdreharbeiten, wo ein Blick hinter die Kulissen faszinierend sein kann. Nicht nur dass man erkennt, dass der Held auch nur ein Mensch ist, sondern dass er nett, herzlich, menschlich oder ab arrogant sein kann.
Wer möchte nicht bei interessanten Gesprächen dabei sein, mithören.
Im Song von Bata Illic: Ich möchte gern der Knopf an Deiner Bluse sein”, das klingt nach Abhörmikrofon, um zu erfahren was los ist.
Hinter den Kulissen gibt es immer fleißige Helfer. Was da gekocht wird. zeigt immer erst die Zukunft.
Man muss die hinter den Kulissen gekochten geistigen Gerichte nicht essen,
wenn diese niemand ist wird das heißeste Gericht kalt und wandert in den Abfalleimer der Geschichte.
Denn alle hinter den Kulissen kochen auch nur mit Wasser.
Spinnen sind wahre Wunderwerke der Natur und ihre Netze architektonische Glanzleistungen.
Manche Menschen meiden deswegen Keller, dunkle Räume und, im Frühjahr wenn die Spinnen aufwachen oder im Herbst werden diese dominanter als andere Lebewesen wahrgenommen.
Die Angst ist vermutlich angeboren.
Spinnen sind für viele zum Glück klein. Man stelle sich vor sie hätten die Größe eines Hundes, einer Kuh?
Die Spinnennetze wären wie Drahtseile , klebrig, dass man daran hängen bleiben würde.
Aber sie sind es nicht.
Aber wirklich gefährlich sind die symbolischen Spinnen, die ihre Netze ausbreiten, ohne dass man es merkt.
Digitale Fallen. Die digitale Welt der Zukunft, die Unsichtbares smart sichtbar machen kann.
Smartphones sind unsere neuen Partner in allen Lebenslagen.
Die digitale Transformation verändert unsere Arbeit, das Leben, Bildung und den Umgang miteinander.
Die modernen Spinnen sind die hinter dem World Wide Web stehenden Firmen.
Spinnen sind Künstler. In einem Spinnennetz geht die Macht vom Zentrum aus.
Spinnen sind gnadenlose Kannibalen, weben extrem belastbare und dehnbare Netze, mit denen sie ihre Beute fesseln und konservieren können. Spinnen können sich bei Gefahr abseilen, durch die Luft zu schweben , neue Lebensräume schaffen.
Das Kapital der Opfer wird hemmungslos abgesaugt.
Für jede Erweiterung muss bezahlt werden, für den Speicherplatz, ein neues Programm, für die Clouds, die Apps, das Datenvolumen.
Spinnennetze sind auch Kommunikationsnetze, an deren Schwingungen die Spinne spürt wo die Beute hängt.
Anhand der IP erkennt die digitale Spinne wo das Opfer sitzt, an dem Verhalten erkennt sie, was die Bedürfnisse sind, mit denen man das Opfer anlocken kann.
Wir sitzen im Spinnennetz , nur ab und zu gelingt es uns mit der Tarnkappe in dem Dark Net unterwegs zu sein.
Ein echtes Spinnennetz kann Tiere am Durchgang hindern, das Internet hindert durch Filter, Foren mit Zugangscodes.
Das Netz der digitalen Welt, unserer vernetzten Gesellschaft, macht weder vor Menschen, Städten noch Ländern halt. Die Spinnen bestimmen die Regeln, nur wenige wissen wie sie dem Netz entweichen oder diese kontrollieren können.
Metapher sind die Schlüssel zum Betreten des Spinnennetzes.
Man hat mit dem Smartphone in der Hand nicht die Welt im Griff, man meint dies nur, sondern die digitale Welt hat einem selbst unter Kontrolle.
Ins Netz gegangen kann bedeuten süchtig zu werden, zu meinen ohne dies nicht auszukommen. Wer besitz unsere Daten: Die Spinnen im Zentrum der Macht.
Eigentlich gehört uns deswegen nichts mehr.
Wie können wir dies regulieren?
Ist der Strom abgeschaltet, sind wir auf einmal digitale Analphabeten.
Aber mit den Folgen der im Internet gefällten Entscheidungen müssen wir trotzdem leben.
Man kann die Welt mit den unterschiedlichsten Farben sehen,
je nach dem, welche Brille man aufsetzt.
Die Säugetiere und der Mensch sehen die drei Grundfarben , Rot, Grün und Blau. Die Reptilien sind Tetrachromaten, sie sehen auch UV.
Insekten sehen kein Rot, aber dafür UV,
Grün ist nicht “die ” Farbe der Natur; es ist nur eine von vielen.
Die Natur ist bunt, es gibt alle nur denkbaren Farbtöne.
Grün steht für Gelassenheit und Statik. Die Triebe von Pflanzen sind grün, die meisten Blätter und Algen.
Deswegen die Farbe des Wachstums und der Fruchtbarkeit.
Grün ist die Mitte zwischen Blau und Gelb.
Grün ist nur eine Facette des Lebens.
Wäre alles grün, wäre dies ein grausamer Anblick, langweilig, die Vielfalt vergessen lassend.
In übertragenem Sinn gilt dies für vieles, so die Farben in der Politik, ein Erkennungszeichen für eine Richtung oder Ideologie.
In den 1860er Jahren entstanden die ersten deutschlandweiten Parteien. In Deutschland stehen Farben für Parteien, in anderen Ländern, wie den USA wurde die Demokratische Partei 1828 von Andrew Jackson und Martin Van Buren gegründet, älter im englischen Parlament zwischen 1690-1695. Rot und Blau die Farben.
Farben machen sich gut in Wahlergebnisübersichten, weil klar die Trennung ersichtlich ist.
Parteien sind aber wesentlich ein Relikt des 19. Jahrhunderts. Im digitalen Zeitalter wären sachorientierte Entscheidungen wichtiger, zudem verwischen sich die Inhalte von Parteien.
Vergleicht man die Wahlslogans in den Jahrzehnten, und würde man diese in das ” Heute” übertragen , dann wäre was schwarz war, braun und was rot ist, schwarz. Die Farbskala käme durcheinander.
Manche hätten die Welt ideologisch nur grün und man assoziiert “Umweltbewusstsein, Klimawandel mit dieser Farbe”, was nicht zutrifft, erst recht nicht ausschließlich mit einer Partei, denn alle haben grüne Elemente
Farben Parteien zuzuordnen erscheint nicht mehr zeitgemäß.
Grün ist nicht grün sondern wird auch als wirtschaftliches Geschäftsmodell verstanden.
Rot ist nicht mehr die Farbe der Arbeiterbewegung, Blau nicht die einer rechtskonservativen Richtung und Schwarz ist eher die der Trauer.
Der Sockel einer Windkraftanlage benötigt eine riesige Menge an Stahl und Beton. Rechnet man die Produktion dessen, den Bau inklusive des Benzinverbrauchs aller Baufahrzeuge, Krans, Bagger, so rechnet sich die windradbezogene Energieeffizienz nicht.
Mit grün hat das nichts zu tun.
Mobiltelefone, E-Autos benötige in ihrer Herstellung derartig viele Rohstoffe, die mit Kinderarbeit und Umweltschäden verbunden sind, so dass auch dies mit grün nichts zu tun hat.
Parteien die Rot als Symbolfarbe haben, die Farbe der Arbeiterbewegung, haben mit denen nicht mehr viel zu tun.
Wir sollten uns bewusst sein, dass wir alles entweder mit einer rosa, blauen, grünen oder egal welch farbigen Brille sehen.
Aber wir Menschen neigen dazu alles zu simplifizieren.
Koalitionen werden anhand der Farben von Ampeln oder Länderflaggen erkennbar.
Lieber die Farben entideologisieren , nicht eine Farbe zu der Farbe einer Partei oder eines politischen Diktats werden lassen, sondern zur Farbe der Hoffnung, des Glücks, wie das Kleeblatt, des Schutzes der Natur, der Wiesen und Wälder machen.
Wir alle sollten uns für einen schönen Planeten einsetzen, der allen Menschen, Tieren und Pflanzen eine Heimat ist, und uns gemeinsam dafür einsetzen einen Klimawandel mit unserem Wissen und Können besser mindern zu können, verhindern können wir ihn nicht.
Oft hätte man sich das “Heute” früher nie vorstellen können.
Man kann nicht so einfach sagen: “Das Leben geht seinen Weg”, oder dass alles durch das Schicksal alleine bestimmt ist.
Wenn dies so wäre, wären wir ja nur Objekte des Seins und nie ein Subjekt.
Wir tragen unseren Teil dazu bei.
Jeder Weg durch das Leben hat zig Abzweigungen und wir haben keine Landkarte des Seins.
Wir wissen nur dass immer etwas Neues kommen wird, eine neue Aufgabe, Entscheidungen, Ereignisse, die alles ändern können.
Aber es muss nicht immer so sein.
Neue Lage, neue Beurteilung, neue Entscheidung.
Vieles kann man planen, alle Optionen erwägen, Szenarien hochrechnen, nur dann kommen auf einmal unbekannte, nicht berücksichtigte Situationen und Faktoren dazu.
Das Leben ist wie eine laufende Prüfung.
Verlassen kann man sich nur auf das was man im Herzen hat, seinen inneren Kompass, das, was einem durch alle Wege navigieren kann.
Man kennt das Ziel, ein gutes Karma, die Chance auf ein schönes Leben danach.
Versicherungen gibt es für alles Irdische, für danach nicht. Keine Reiseversicherung oder Reisrücktrittsversicherung würde einspringen.
Es gibt bei dem Weg kein zurück.
Würde man zurückgehen, hätte sich der Weg und alles darum herum verändert.
Ein Umdrehen kommt einem neuen Weg gleich.
Jeder Weg hat Abzweigungen, Gabelungen, manchmal ist es nur ein kleiner Pfad, dann wieder die Autobahn und die Versuchung auf der Überholspur zu fahren.
Es gibt aber immer die Chance einen Rastplatz zu finden, einen Ort, an dem man es länger aushalten kann, einen, an dem es einem zurückzieht oder lange hält.
Orte, an denen einem vieles vertraut erscheint, an denen man vielleicht noch nicht einmal war.
Nobody knows.
Schön ist, wenn man auf all den Wegen nicht alleine is,
und zu Zweit kann man sich alles auf dem Weg schön machen.
Wege dem Herzen folgend sind zumeist richtig, die des Verstandes können sich eher einmal täuschen.
Vieles was in der Vergangenheit geschah sieht man Jahrzehnte später oft verklärt.
Negatives wird einfach aus dem Gedächtnis verdrängt, Positives geschönt.
Altlasten muss man auch nicht immer mit sich herumtragen.
Manchmal kommen die Fetzen der Erinnerungen aus den Kammern des Unterbewusstseins.
An manches erinnert man sich nicht mehr, möchte das vielleicht auch nicht.
Was einem nicht gut tat, wird das auch bei einem Revival nicht gut tun, was geschehen ist, kann auch nicht mehr geändert werden.
Es gibt Erinnerungen an verpasste Chancen, an Weichenstellungen des Lebens.
Fragen kommen auf.
Was wäre gewesen wenn. Könnte ich heute noch meine Erinnerungen mit den damaligen Betroffenen verknüpfen? Was wäre anders gelaufen. Das ganze Leben hätte einen völlig unterschiedlichen Verlauf nehmen können.
Die Antworten liegen nur im Bereich ” Hätte ich” und bringen nichts. Es ist unwiderruflich Vergangenheit.
Glücklich, wer im Jetzt seine Erinnerungen mit anderen Menschen teilen kann.
Der andere Blickwinkel und die unterschiedliche Aufarbeitung während der Jahre setzen sich als Puzzle zusammen.
Geteiltes Leid ist manchmal halbes Leid.
Die Perspektive ändert sich. Was für den einen unbedeutend war, mag dem anderen wichtig sein.
Verbindet man die Erinnerungen, die es in die mentale Nachhaltigkeit geschafft haben,
kann man sich befreit fühlen.
Noch geht es nicht dass man die neuronalen Verbindungen miteinander kurz schließt,
aber wir Menschen realisieren oft, dass die schönsten Erinnerungen immer die sind, die man zu Zweit gesammelt hat.
Wir können Erinnerungen abrufen und mit Menschen die mit dabei waren, darüber sprechen.
Erinnerungen sind wichtig, denn meistens bleibt außer diesen nichts.
Man benötigt sie auch um nicht vergessen zu werden.
Was macht der oder die ist eine der Fragen nach alten gespeicherten Daten, oder das ” weißt Du noch”.
Wir zehren davon, denn ohne Erinnerungen wüssten wir nicht viel über unsere Vergangenheit.
Wie sagt man:
“Wenn die Sonne des Leben untergeht, dann leuchten die Sterne der Erinnerung”,
und betrachten wir den nächtlichen Sternenhimmel haben die Erinnerung die Chance den Weg in die Unendlichkeit zu finden.