zerknirscht

Ein Partizipialadjektiv.

Knirschen, ist wie Sand in den Zähnen.

Man möchte losheulen, aber das geht nicht.

Irgendwie hindert einem die eigene Sozialisation das zu tun, was der Seele gut täte, alles heraus zu lassen.

Man verschluckt es, stülpt einen mentalen Deckel darüber,

der aber nicht, wie bei einem Kochtopf, den der Dampf hochhebt, die Luft entweichen lässt,

sondern der Dampf verteilt sich innerlich.

Ab und zu kommt er als Träne heraus, die über die Backen rollt. Auch als Zähneknirschen, in sich hinein beißen.

Es nützt aber alles nicht.

Zerknirscht, gesenkten Hauptes, vielleicht schuldbewusst, reumütig, aber nicht unbedingt. Jedenfalls ärgerlich, am ehesten niedergeschlagen.

Frustrationen sollte man in sich so lassen, sie sind wenig hilfreich, überhaupt nicht konstruktiv.

Wie zerknittert, faltig, betreten, geknickt, zerknautscht.

Oft analysiert man dabei selbstkritisch sein eigenes Handeln, grübelt nach, grummelt.

Lieber Entknirschen, an Schönes denken und sich selber nicht noch mehr schaden.

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eigentlich

warum denn nicht.

Oder genau so,

ein Ausnahme, das naja, eigentlich sollte es so sein, aber jetzt ist es halt anders gelaufen.

Das “eigentlich” ist auch die Geschichte des ” dumm gelaufen”,

die des verpassten, versäumten, nicht gemachten und nicht gesehenen Chancen,

auch des ” Vergeigten“”.

An und für sich faktisch akzeptabel, man kann es hinnehmen, aber im Grunde genommen mag man es nicht.

Im Prinzip, aber was ist, wenn es letztlich prinziplos ist.

Man verwendet das Wort oft unreflektiert.

So, wie:

Eigentlich müsste das oder dies dort liegen, aber irgendwie muss ich das verlegt haben”

Man fragt sich da etwas.

Ist es beunruhigend.

Eigentlich wollte man es nicht, aber dann ist es geschehen,einfach so.

Eigen, bedeutet an für sich, so, wie es ist.

Oft ist es nur eine Ausrede, um die wirklichen Gründe zu verschleiern.

Es ist einfacher etwas zu verwässern, als ” Ross und Reiter” zu nennen. Sagen, was lo ist, und,

auch das warum, wieso, das ” warum eigentlich”.

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eigentlich

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Denkweite

Unser aller Morgen hängt davon ab, was und wie wir heute denken.

Viele Menschen haben ein Pflasterpolitik im Denken.

Da ist eine Wunde und da tut man nur ein Pflaster darauf, das heilt dann schon irgendwie. Aber das Irgendwie ist das ein Abwälzen auf die Zukunft, ein nicht Erkennen der Ursachen, und zumeist aus Bequemlichkeit.

Das fängt schon in der Schule und mit dem Schulsystem an, mit den eigenen Eltern und Großeltern. Denken die nur von heute auf morgen und nicht übermorgen, projiziert sich das unter Umständen als Sozialisation auf die nächste Generation.

“Denke weiter” bedeutet weiter denken, zeitlich und räumlich, über den normalen kognitiven Horizont hinaus. Vernetzt, digital, abstrakt und doch dann ganz konkret.

” Denke ” alleine ist ein Imperativ. Die Denkweise ist nur die Art des Denkens, wie man etwas analysiert und was man daraus folgert, dieses verarbeitet.

Die Denkweite um fasst mehr, sie ist auf der eigenen mentalen Landkarte,

bedeutet seine Ausgangsposition finden und wissen, wo man hin möchte.

Alles beginnt mit dem Setzen seiner Schwerpunkte, Familie, Freunde, Gesundheit, Beruf. Wie geht man damit um. Pflegt man die Gedanken, gibt dem, was einem am wichtigsten ist, die Aufmerksamkeit, die man beabsichtigt. Was tut man dafür, wie kann man all das besser umsetzen.

Ein großartiges Leben, voll von Erlebnissen und Erfolg, solchen die einem das Gefühl geben, dass man lebt. Aber ist es das?

Welche Veränderungsprozesse finden in jeder Generation statt, was ist Klarheit im Erkennen der akuten Probleme, welche Strukturen werden für die Zukunft benötigt,

oder reichen die alten Strukturen?

Dazu muss man sein potential ausschöpfen und sich nicht in Konflikten und Kriegen, Machtkämpfen und Interessensdurchsetzungen verlaufen.

Noch nie haben Menschen so viele Entscheidungen in kürzester zeit treffen müssen. Ja oder nein, go oder nogo, mag ich oder nicht.

Aber trotzdem gibt es eine Unmenge, über die man noch nie nachgedacht hatte.

Vieles tut man nicht, weil man genau nie daran dachte, und die Chance im Leben geht vorbei.

Das menschliche Gehirn hat keine Schmerzrezeptoren. Es hat nur eine Leistung von ca 20 Watt, der schnellste Supercomputer 18 Millionen Watt.

Aber mit diesen 18 Watt Dauerleistung kann enormes geschaffen werden.

100 Milliarden Nervenzellen, ca 5,8 Millionen Kilometer Nervenbahnen mit einem Gewicht von ca 1375 Gramm erbringen eine enorme Leistungsfähigkeit, die jedoch ” im Winde verpufft”, da nicht effektiv genutzt.

Wir müssten über Nachhaltigkeit, gesunde Ernährung für alle nachdenken, und,

wissend dass das Zentrum für Hass und Liebe beieinander liegt uns auf die positive Variante besinnen.

Nachdenken, Umdenken, Vordenken sind immer Chancen auf dem Weg die Wahrheit und den richtigen Weg zu finden.

Packen wir es an. Erhöhen wir unser Spektrum des Denkens konstruktiv zum Wohle aller Lebewesen und unseres Planeten, statt uns Gedanken über die destruktive Seite des Seins zu machen.

Vergrößern wir die Denkweite

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Denkweite

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Signale

Signale, optisch, akustisch.

Manche sind leuchtend, wie Ampeln oder wie Verkehrszeichen, andere laut, unüberhörbar, wie das Martinshorn, Krankenautos, Polizei, Alarmsirenen.

All das sind Signale, die ein bestimmtes Verhalten nach sich ziehen.

Hält man manche nicht ein, können die Folgen fatal sein, wie eine rote Ampel zu überfahren, ein Zugsignal.

Es gibt aber viele andere Signale.

Lichtsignale, wie an einem Leuchtturm

Stromstöße, Magnetische Strömungen, Strahlen, Wellen.

Viele Signale nehmen wir zumeist nicht war,

wie die des eigenen Körpers. Warnsignale als Vorankündigung von Gesundheitsschäden.

Körpersignale können anlocken oder abstoßen; ein Platz für viele Missinterpretationen sein.

Einige werden gezielt eingesetzt.

Andere scheinen aus anderen Welten zu kommen.

Man stelle sich vor, man würde nach seinem Tod in einer Parallelwelt leben.

Zwischen den Welten gäbe es keine verbale oder visuelle Verständigung.

Wie möchte man etwas, was man in seinem Leben vergessen hat zu tun, jemanden zu sagen, mitteilen.

Das Leben und das Schicksal lässt einem die verschiedensten Erfahrungen machen.

Vielleicht , wenn man sich nicht verständigen kann, wäre das Legen von Symbolen als Signale ein Weg.

Überlegen, auf was derjenige, dem man etwas mitteilen möchte, reagiert.

Zum Beispiel eine bunte kleine Maus aus Stoff, die jemand weggeworfen hat, wenn man weiß, dass der Adressat auf Farben und kleine Tiere reagiert,

oder eine Münze, irgendetwas was mit einem und zu einem eine Bedeutung haben könnte.

Signale, die nicht erkannt werden.

Auch Impulse, Mentales.

Signale sind auch Gestik, Mimik, Botschaften die man aussendet.

Signale haben immer einen Sender und zielen auf einen Empfänger.

Sie sollen ein bestimmtes Verhalten auslösen.

Sie sind digital, analog, vielfältig, und werden zu oft übersehen, auch missverstanden, wenn eine Diskrepanz zwischen Sender und Empfänger besteht.

Einige Signale, besonders die aus dem Weltall, sind mysteriös, vielleicht Signale anderer Lebewesen. Radiosignale aus einer Milchstraße oder anderen Galaxie.

Signale sollte man ernst nehmen, sie können einem vor Schaden bewahren, warnen, zu Vorsicht mahnen.

Es liegt an uns darin sensibel zu sein und Signale wahrzunehmen.

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Signale

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Gezeitenwechsel

Täglich gibt es zwei mal Ebbe und Flut.

Die Zeiten ändern sich, sie schreiten immer weiter fort, lassen sich nicht zurück drehen. Durch Vollmond und Halbmond bedingt haben wir verschiedenstarke Gezeiten.

Wir sind in einer Wendenzeit, wie in einem Schmelztiegel, bei dem man nicht weiß was für ein Produkt Gestalt an nimmt.

Flug zum Mond, Mars und Venus in absehbarer Zeit.

Es schwappt über uns wie die Gezeiten. Mal schwächer, mal stärker.

Die Erde ist in Bewegung.

Einerseits denkt man an globales Handeln, aber nur hinsichtlich Klima.

Kriege und Konflikte sind die Störfaktoren, die das zukunftsorientierte Verhalten nachhaltig stören. Immer, immer wieder neue Konflikte, und Menschen sterben für Nichts.

Intelligent, innovativ und nachhaltig wären die Lösungen für eine Flut des Fortschritts,

wir bevorzugen eher die Ebbe.

Hunger, Katastrophen, Energieprobleme.

Dabei haben wir alle Möglichkeiten auf jedwede Flut oder Ebbe zu reagieren.

Gezeiten kommen und gehen, entscheidend ist , wie man ihnen begegnet.

Ein Wechsel ist angesagt.

Nachdenken, Umdenken, Vordenken sind die Motoren der Gezeitenwende, des Wechsels der Paradigmen der Zukunft.

Gezeitenwechsel

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Abheben können

Wenn einem das Gefühl überkommt fast alles zu vergessen,

alle Probleme, Schwierigkeiten, Fußangeln, Ärgernisse dieser Welt zu vergessen.

Nur ist das selten, weil man von seinen Gedanken nicht los lassen kann, zumindest ist es nicht leicht.

Vielleicht muss man den Mut haben auch einmal flippig sein zu können.

Über seinen Sozialisationsschatten zu springen.

Einfach hüpfen, springen, tanzen lachen, weinen vor Freude, so,

dass die ganze Erde kracht.

Das Alltagsleben macht dieses schwer.

Gerne möchte man unbefangen, unbeschwert sein.

Bei manchen vielleicht wie in der Kindheit, nicht naiv, aber einfach ohne den ganzen politischen und wirtschaftlichen Ballast.

Vielleicht muss man wieder erlernen, dass seine Familie das zentrale im Leben ist,

weniger die Selbstverwirklichung und Durchsetzung im Kampf des Lebens,

der keiner sein müsste.

Erst die Politik und das Gerangel um Macht verkompliziert alles.

Aristoteles würde heute wahrscheinlich neben dem Zoon politicon und dem Zoon idiotes den Zoon apoliticum schaffen.

Einfach Mensch sein und nicht in nur politischen und ökonomischen Kategorien denken.

Dass man die wählt, die alles dann machen dürfen kann man nicht als Demokratie bezeichnen, das ist nur “eine” Form.

Abstimmungen, Dezentralisierung , Dislozierung, Verteilung von Macht wäre ein anderer Weg.

Es muss nicht alles zentral gelöst werden, das wären die alles umfassenden Dinge, aber nicht das tägliche Leben.

Politiker müssten , so, wie klassische Monarchen, die ersten Diener ihres Staates sein und nicht die ihres Geldbeutels.

Sie müssten dem Menschen den Ballast abnehmen,so,

daß man einfach glücklich sein kann, sorgenfrei, keine Überlebenskämpfe, kein Missbrauch,

einfach gerne arbeiten können, aber auch viel Zeit für seine Lieben haben.

Aber Träume sind noch kostenlos, unversteuert, und in seinen Träumen gibt es viele Brücken, und eine grenzenlose Freiheit das zu sein, was man gerne wäre oder tun möchte.

Auch das Tanzen, Singen, Lachen.

Von der Erde abheben.

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Frei wie ein Fisch

Auch einmal gegen den Strom schwimmen,

weder Jäger noch Gejagter sein, einfach die Weite des Meeres genießen.

Die Fische haben die Weite und Tiefe,

wären da nicht größere Fische, die nicht nur Plankton fressen. Die Größeren, die immer die Kleineren als Nahrung sehen.

Auch die Spezies Mensch.

Nicht alle Menschen bewundern Fische.

Nicht alle Fische sind frei.

Es gibt Fische die in Aquarien eingesetzt werden, weil sie sehr empfindlich auf Verunreinigungen von Wasser reagieren und man an ihren Stromimpulsen dieses ablesen kann.

In Aquarien in Shopping Centers , wo die Käufer sich einen Fisch aussuchen können, sieht man ihnen ihre Angst an, die Augen sehen einem Hilfe suchend an.

Fische in Netzen, an der Angel, man schaut zu, wie sie gequält werden.

Manche Fische stranden, und wir versuchen ihnen zu helfen.

Andere ersticken an Plastikmüll.

Zig Gefahren für die Freiheit.

Wir sehen zu oft den Fisch als eine Sache, ein Ding an, weniger als Lebewesen mit Gefühl und Verstand.

Fische in Freiheit zu sehen ist ein Erlebnis. Oft haben sie keine Angst vor uns Menschen, wie die meisten Delphine.

Wir verwenden den Namen “Fische” für vieles.

Kleine Fische , große Fische, wenn es um Kriminelle geht.

Aber es gibt auch Kinderlieder, wie ” 5 kleine Fische”

“Fünf kleine Fische, die schwammen im Meer
Da sprach die Mutter: Ich warne Euch sehr
Ich wär viel lieber in ‘nem kleinen Teich
Denn im Meer gibt es Haie und die fressen Euch gleich”

In übertragenem Sinne geht es uns genau so wie den Fischen, wenn wir nicht aufpassen.

Freiheit ist nicht grenzenlos, sie ist nur Freiheit in sicheren Nischen.

Man muss wieder erlernen vorsichtig zu sein, zu analysieren um Gefahren zu erkennen, und nicht blind allen schön aussehenden Dingen, die auch noch so verlockend aussehen mögen, hinter her zu laufen, sonst landen wir am Angelhaken des Schicksals.

Wirkliche grenzenlose Freiheit können wir nur in unseren Köpfen haben, aber dazu muss man auch bereit sein, dieses zuzulassen,

und wertvolle Zeit nicht für Überflüssiges verschwenden.

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Frei wie ein Fisch

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One way ticket to the Moon

Nicht berücksichtigend wann und ob man zurückkehrt oder dieses möchte.

Manchmal sieht der Mond so nah aus,

und, in wenigen Jahren wird er touristisch exploriert.

Ein one way ticket zum Mond

So ab und zu wünscht man manche Menschen dorthin .

Der Mond hat Gesteinsfarbe, er kann in der Zukunft noch begrünt werden.

Ein Ticket wäre eines die Chance zu nutzen alles auf der Erde hinter sich zu lassen.

Den blauen Planeten, der oft ein Horrorplanet ist, einfach verlassen.

Seinen eigenen Moonwalk machen.

Sein Ticket lösen, wie einen Leihwagen, den man an einem anderen Ort abgibt, und dann irgendwann von dort sein Reise in die Ewigkeit fortsetzt.

Oft hat man das Gefühl, dass die eigenen Gedanken zum Mond fliegen,

um die Probleme der Erde aus Distanz zu sehen.

Wie im Text von Electric light Orchestra:

” ich habe ein Ticket zum Mond. Bald werde ich über der Erde gehoben werden. Und die Tränen können sich in Regen verwandeln…Flieg durch durch den aufgewühlten Himmel”

Wegfliegen von allem Gestern um die Zukunft zu sehen.

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burden sharing

Viele Köche verderben den Brei, sagt man.

Gibt es Probleme mit Konsequenzen versucht jeder das zumeist auf andere abzuwälzen. Und in der Politik hat jeder eine andere Meinung.

Aber ganz so einfach ist das nicht.

Das geht nur, wenn die Betroffenen alles hinnehmen und sich nicht wehren.

Zum Erreichen von Klimazielen macht man Lastenteilung und definiert einen Emissionshandel.

Lastenteilung sollte gerecht sein und nicht nur auf Klima bezogen.

Lastenteilung bewegt sich zwischen Bedürftigkeit und Solidarität.

Es darf keine Gewinner aus der Not anderer Menschen geben,

dieses wäre unsozial.

Burden sharing ist überall gefragt, wo Lasten auf die Gemeinschaft zukommen.

Die Aufgabe der Politik ist diese erstmal abwehren und vermeiden, und wenn unvermeidbar,

dann gerecht und gleichmässig verteilen.

Es spielt sich aber in allen Lebensbereichen ab.

Man kann auch sein Leid teilen, Mitgefühl haben.

” Geteiltes Leid ist halbes Leid”

Nur, wenn Menschen auf Macht und Gewinn fixiert sind, verlieren sie das Augenmaß dafür.

Wir sind alle Kinder dieses Planeten, und der gemeinsame Vorteil ist, daß wir diesen gestalten können, und zwar so,

daß wir alle etwas davon haben.

Es geht nicht um irgendeine Verteilung eines Kuchens, sondern um die gerechte Optimierung dessen, was wir haben und uns schaffen,

eine Rechnung, bei der der persönliche Einsatz ebenso wie die Chancen eine Rolle spielen.

Wir kommen mit nichts außer dem in der DNA vererbten auf die Welt,

und verlassen diese ohne Irdisches mit nehmen zu können.

Das Dazwischen prägt das Einzige , was wir mitnehmen können, unser Karma,

aber das vergessen wir zu oft.

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verschachtelt

Es gibt in der Welt nicht vieles, was nicht geregelt ist, nur wenige Plätze, die nicht irgendwie durchorganisiert sind.

Alles wird immer komplizierter, statt einfacher, zumindest , so der Eindruck.

In vielem ist man durch zig Regeln, Vorschriften, Anweisungen gebunden, die Freiräume werden immer weniger.

Das Netz der Gesetze engt immer mehr ein.

Die einzigen Nischen völliger Freiheit sind vermutlich in der eigenen Wohnung.

Wenn da nicht Alexas, Siris, Überwachungsgeräte, Alarmanlagen, Mobiltelefone wären,

die auch diesen Raum kontrolliert und überschaubar, hinein schaubar machen.

Ineinander gefügt, ineinander geschoben, unübersichtlich, verwirrend und doch geordnet wirkend, ineinander gesteckt, umhüllt.

Viele Wege sind verschachtelt, verworren, Bauwerke, dicht an dicht.

In manchen Städten kann man sich verlaufen.

Aber entscheidend ist, dass man sich nicht eingeschlossen sieht und fühlt sondern die Verschachtelung als Chance betrachtet, als Schutz.

Mental ist dies das gleiche.

Nicht die Verworrenheit, das einem Festzurren und Fesseln von Gedanken sehen, sondern dies als Herausforderung ein Puzzle zu lösen sehen.

Erst unzählige Impressionen , so verkastelt und verschachtelt sie sein mögen, ergeben ein Ganzes.

Betrachtet man alles aus größerer Distanz nimmt man dieses wahr,

erst die Nähe macht alles kompliziert, wenn man all die Details erkennt.

Vielleicht sollte man öfters den Weg der Distanz gehen um sich selbst zu schützen.

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verschachtelt

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