Herbsträtsel

Viele Tiere wechseln ihr Fell, vom Sommer- zum Winterfell.

Gut, dass wir Menschen das nicht machen müssen, aber trotzdem verlieren wir da mehr Haare als im Rest des Jahres.

Herbst kommt von dem französischem Wort ” herbe”, Gras.

Die Blätter bekommen im Herbst ihre Farbenpracht, jedes eine andere Farbe, eine jeweils neue Überraschung. Kein Blatt gleicht dem anderen. Die Natur breitet die gesamte Farbpalette aus, so, wie es kein Maler hinbekommen könnte.

Die Spinnen erneuern ihre Netze.

Die Meister der Netzarchitektur müssen sich auf den Winter vorbereiten. Andere Tiere , wie Igel fressen sich ein Fettpolster an, um im Winter überleben zu können. Die Winterquartiere werden von allen vorbereitet.

Bunt sind schon die Wälder, so heisst es in dem Kinderlied. Sie sind noch bunter als ” bunt”

Das Obst ist reif, die Trauben werden geerntet.

Unbekannte Düfte geben Rätsel auf. Die Blüten und Früchte geben das ihrige dazu.

Geröstete Maronen, der Geruch der Herbstmärkte , Bratwürste vermittelt Heimeliges.

Frischer Wein und Zwiebelkuchen laden ein.

Herbst, die Zeit Marmeladen und Konfiture zu machen. Zeit der Ernten.

Zeit der Spiele. Mit den vielen Blättern kann man Erkennungsspiele machen. Eicheln und Kastanien können zu sagenumwobenen Gestalten gebastelt werden.

Uns Menschen geht es ähnlich.

Der Herbst des Lebens lässt einem die Früchte des Lebens ernten und genießen. Neider und Missgünstige gibt es immer und in allen lebenslagen-und Phasen.

Die eigenen Konturen haben ihre Form gefunden, Falten beginnen ihren Stempel aufzudrücken, mache Teile sind erneuerungsbedürftig.

Gesellschaften ändern sich. Generationenverträge wurden aufgekündigt.

Im Herbst des Lebens stehen bedeutet auch zu lernen mit sich selbst klar zu kommen, autarker zu werden, um nicht in Abhängigkeiten zu gelangen.

Fitnesstraining ist angesagt, mental und physisch.

Die Anzahl der Fehlfunktionen nimmt zu, und man muss erlernen, seine Reaktionen darauf abzustimmen.

Der Herbst des Lebens kann so bunt wie das Laub der Bäume sein.

Wie heißt es in dem Lied von den Puhdys: ” Alt wie ein Baum möchte ich werden, genau wie der Dichter es beschreibt. Alt wie ein Baum mit einer Krone die weit, weit, weit, weit, die weit über Felder zeigt”

Der Herbst geht in den Winter über, und im Frühling beginnt alles zu sprießen und lüftet die Geheimnisse der gehorteten und versteckten Samen.

Die Natur lebt immer weiter und die Jahreszeiten nehmen ihre Geheimnisse mit, lüften diese dann wieder um sie wieder zu verschliessen.

Der Zyklus des Lebens mit seinen vielen unergründlichen Geheimnissen und Rätsel überrascht immer wieder neu.

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Herbsträtsel

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Gedanken an die Zukunft

Wir schätzen viel zu wenig was wir haben, denken zu wenig an das “Jetzt”,

und die Zukunft versteckt sich hinter dunklen Wolken, durch die ab und zu ein Sonnenstrahl durchdringt.

Dies ist jedoch für viele kein Grund sich darüber Gedanken zu machen.

Das müsste dann aber erst recht der Fall sein..

Was macht man, wenn man den Eindruck hat, dass die Menschheit nichts aus der Geschichte lernt und gelernt hat?

Die Menschen werden dünnhäutiger, empfindlicher,

aber nicht hinsichtlich der anderen, so, wie mitfühlend, einfühlsam,

sondern auf sich bezogen, ihr Ego ist bei der geringsten Kritik angekratzt..

Eine andere Meinung wird sofort als Angriff auf die Persönlichkeit gewertet.

Die Folge: Aggressionen.

Das gleiche passiert zwischen den Staaten. Die Politiker sind genau so Menschen und handeln entsprechend.

Schade, wenn Hass, macht, Geld und Neid regieren und persönliche Gefühle Situationen hervorrufen, die mit einem einfachen Gespräch geändert werden könnten.

Das Problem ist dann, dass Unschuldige und Unbeteiligte mit hinein gezogen werden.

Nicht Frieden und das gemeinsame Lösen der anstehenden Probleme ist das Wichtige, sondern das Aufbauen von Bedrohungen gegenüber den anderen.

Andreas von Bülow schriebe während des Kalten Krieges ein Essay.” Bedrohungsängste Ost gegen Bedrohungsängste West”

Es sind doch alles Menschen, die da oder dort leben, mit Gefühlen, Menschen, die lieben, eine Heimat haben, alles ist im Prinzip austauschbar.

Aber dies interessiert die Macht habenden nicht.

Eigentlich müsste es doch egal sein, wo auf dieser Welt wir leben.

Sind wir nicht alle Erdenbürger, und nur dank des Zufalls der Geburt zu dieser oder jener Nation, Ethnie oder Kultur gehörig.

Geht man in der Geschichte zurück, offenbaren sich mehr Gemeinsamkeiten als Trennendes.

Heimat ist doch da, wo man Freunde hat, wo die eigenen Lieben wohnen.

Was kann man tun , um die Menschen zum Aufwachen zu bringen.

Wir schaden uns und der Umwelt, letztlich verhalten wir uns so, dass wir den Ast auf dem wir sitzen absägen.

Shows werden immer brutaler, Sitten lösen sich auf, man amüsiert sich über das Leiden und die Missgeschicke anderer, labt sich an Szenen im TV, bei denen Menschenleben keine Rolle spielen, schlimmer, wir genießen dieses mit Gebäck, Essen und Getränk.

Hatten wir das nicht schon öfters in der Geschichte.

Tausende amüsierten sich bei Gladiatorenkämpfen, Orgien übten den Sittenzerfall, Kriege kamen nach Lust der Herrschenden und dann zerfiel alles.

Die Dummen waren die einfachen Menschen.

Um das Lebensniveau des Römischen Reiches wieder zu erlangen , benötigte man mehr als 1000 Jahre.

Im Sturm über Albanien zerstörten die Menschen aus Wut über einen Pyramidenskandal die Fabriken , die Ihnen Lohn und Brot gaben.

In der Ukraine werden Häuser, Städte, Brücken sinnlos zerstört, können ja wieder aufgebaut werden, die anderen bezahlen das dann ja als Hilfe.

Das alles, weil man sich nicht ernsthaft um Frieden bemüht.

Was hätte man mit dem Geld, was all die Waffen und Waffensysteme kosten und gekosten haben, die da zum Einsatz kommen, an Maßnahmen zur Minderung des Klimawandels tun können, zur Hilfe zur Selbsthilfe für Länder in denen Katastrophen sind oder Hungersnöte herrschen ?

Die besten Gedanken für die Zukunft sind diejenigen, die sich um ein stabiles und allen Wohlstand und Gesundheit verheißendes Leben bemühen, ein Leben ohne Krieg, Abwesenheit von Gewalt, bei dem die Friedenstauben wieder willkommen sind.

Die Erde ist zu schön.

Sie zu zerstören ist selbstmörderische und verantwortungslose Dummheit.

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Gedanken an die Zukunft

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hoffnungsvoll

Vieles , was sich so ereignet ist schlimm genug,

jedenfalls sollte man sich mit nichts und von niemanden mental herunter ziehen lassen.

Wenn man versucht die Dinge insgesamt positiv zu sehen,

Probleme als Herausforderung, die Rätsel des täglichen Lebens als Daueraufgabe zu lösen versuchen, kann alles nur besser werden.

Nach jedem Abend kommt ein Morgen,

und alles kann wieder von vorn beginnen.

Vielleicht aussichtsreich, Erfolg versprechend, mit Überraschungen.

Wer weiß das schon.

Optimistisch, vielleicht wird alles rosig, man macht sich Sorgen und dann kommt alles anders, besser.

Warum folglich pessimistisch sein.

Hoffnung kann man immer haben, aber hoffnungsvoll bedeutet als Dauerzustand lebensbejahend zu sein.

Jeder hat eine andere Perzeption seines Lebens,

mit vielen Gründen zuversichtlich zu sein.

Manches was im Moment schlecht erscheint wirkt oft in der Retroperspektive auf einmal positiv.

Es lohnt sich hoffnungsvoll zu sein.

Es muss ja nicht gleich euphorisch sein, lieber die Erwartungen nicht zu hoch schrauben, einfach offen lassen, dann wird man auch nicht enttäuscht.

Jeder neue Tag ist einzigartig. Keiner gleicht dem anderen.

Es ist wie mit den Wundertüten. Man weiß nie was darin ist, welche Überraschung sich zeigen wird.

Sich immer die Zeit für die Dinge zu nehmen, die einem erinnern wie schön das Leben ist, statt alles zu bejammern.

Wir neigen dazu eher klagen, miesepampelig zu sein.

Wie heißt es doch:

” Eine Hütte, in der man lacht, ist besser als ein Palast , in dem man weint”

Jeden Tag geht man einen anderen Weg, sieht andere Leute , nichts ist wie am Tag davor.

Wege entstehen erst dadurch, dass man sie geht.

Die Erde ist rund. Würde man immer weiter gehen, käme man wieder am Ausgangspunkt zurück. Neue Tage, neue Chancen.

Man muss es nur anpacken und auch die Dinge sehen lernen, die am Wegesrand stehen.

Hoffnungsvoll ist die Freude auf immer wieder etwas Neues zu haben.

So, wie die Wellen des Meers immer wieder alle Sandkörner neu mischen und drehen, mischt sich alles neu, werden die Karten des Lebens neu gemischt.

Hoffnung ist die Kraft, die antreibt, Mut macht.

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hoffnungsvoll

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kurios

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Was ist los, was wird da gespielt, wer macht die Musik?

Irgendetwas passiert, aber keiner weiß etwas Genaues.

Manchmal geschehen merkwürdige Dinge.

Man ist neugierig, möchte wissen was los ist.

Eigentümlich, vielleicht kautzig, jedenfalls sonderbar.

Einfach aus dem Rahmen fallend.

Kurios, aus dem Lateinischen abgeleitet, von ” curiosus”, neugierig.

Bedeutungen wandeln sich ja. Und, so ist etwas seltsam anmutendes, bizarres oder außergewöhnlich wirkendes neugierig machend.

Das, was auffällt weckt Neugierde, das anderer ist usus, eher langweilig.

Aber mit was lockt man im digitalen Zeitalter noch jemand aus seiner Wohlfühlecke?

Schrulliges, Verrücktes weckt die Aufmerksamkeit.

Wie will und kann man auffallen, das Augenmerk und die Blicke anderer auf sich ziehen.

Es gibt fast nichts Neues, alles war schon einmal da.

Gut ist da, dass Menschen altes gerne vergessen. Die Zeit geht weiter, und,

so kommt irgend etwas Altes als Pop Up wieder in Mode.

Besonders dann, wenn die Adressaten Gruppe das…

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schrill

Schrill bezeichnet eigentlich die unangenehme Seite, grell, hell, scharf, durchdringend,

manchmal optisch unbequem, ungewohnt ,exzentrisch, nicht ins Bild passend,

aus dem Rahmen fallend,

manchmal extravagant und exaltiert, je nach dem.

Aus dem Rahmen kann nur etwas fallen, was in den vorgegebenen Rahmen nicht passt.

Aber den Rahmen geben auch nur Menschen vor, solche,

die etwas damit bezwecken, nämlich Maßnahmen , die einem Ordnungssinn und speziellem ästhetischem Empfinden entsprechen, das wohl allgemeingültig sein soll

Schrill angezogene Menschen bezeichnet man oft als schräg, bunte Vögel, die angenehmeren als Paradiesvögel.

Was wäre die Welt wenn es nicht viele Farbklekse geben würde.

Toleranz zeigt sich im Akzeptieren individueller Lebensbilder und Perzeptionen.

Die Grenze besteht in der umgekehrten Toleranz.

Postuliert der Individualist seine Perzeption als die allgemein gültige, gibt ihr auch noch legalen Hintergrund, weil der Teil der Legislative, aus der diese Ideen favorisiert werden, und dank Wahlen die Macht und Mehrheit dazu hat dies zu tun, werden Minderheiten zur Majorität stilisiert.

Gegenüber Menschen mit anderen Ansichten wird sich dann intolerant verhalten und

alles was früher war, als verwerflich abgetan.

Toleranz bedeutet nicht alles zu akzeptieren, besonders nicht Intoleranz, auch nicht den Zerfall aller Moral und Sitte,

denn dies hat nichts mit schrill zu tun, sondern dient dem Ausleben einer Egozentrik.

Respekt und Achtung vor anderen Meinungen zu haben, und wenn sie schrill, exotisch, überirdisch oder unterirdisch sind, darin zeigt sich wahre Toleranz.

Schön das die Welt bunt und nicht einfarbig ist. Und so soll sie auch bleiben.

Und wenn manche Menschen meinen Geschichte verfälschen zu müssen,

oder den unterschiedlichen Gebrauch von Worten in verschiedenen Kulturbereichen mixen zu müssen,

liegen sie sicherlich falsch und die künftige Geschichte wird all das lückenlos aufdecken.

Lieber auch mal flippig sein und sich über Exoten und völlig anders aussehende Menschen nicht auslassen,

sondern reflektieren, dass jeder das gleiche Recht auf seine Individualität und Lebensperzeption hat.

schrill

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mal sehen

Was heißt das schon. Gar nichts. Vielleicht oder vielleicht auch nicht.

Nur eine Redewendung?

Wenn man etwas will, sagt man das eigentlich gleich.

Ein ” mal sehen” bedeutet das auf irgendwann und doch nie verschieben, auf den St. Nimmerleinstag.

Viele Menschen beziehen keine klare Stellung. Muss mal sehen, denke darüber nach, brauche Zeit.

Alles sind nur Floskeln , weil man sich nicht zu einem ” nein” oder “doch” getraut, will oder auch nicht.

Das ganze Verhalten wirkt gummiartig, wie amorph, unverbindlich

Man könnte ja auch sagen, ich muss erst noch prüfen, habe andere Optionen.

Vielleicht passt es , oder auch nicht. Wie bei den Flirt- oder Meeting Foren, wo sich manche und mancher auf ein Abenteuer “ungewiss” einlässt.

Es gibt Menschen, für die ist das ganze Leben ein ” mal sehen”.

Ein einfach in den Tag leben, mal sehen was passiert.

Irgendwie gibt es für fast alles immer eine Lösung, eine Option, und wenn nicht,

kann man immer noch jammern, vielleicht hat dann jemand Mitleid.

Es kann auch bedeuten, etwas mal anzusehen, eine tropfende Leitung, ein fehlerhafter PC, die bitte um fachmännischen Rat.

Mal sehen, der Aufschub, das Verzögern, indirekte Ablehnen, das falsche Hoffnung machen.

Nicht dass man etwa denken würde , es könnte ja positiv entschieden werden.

Eine versteckte Forderung, so, wie:

” wenn du alle Bedingungen erfüllst, oder diese oder jene Prüfung schaffst, kann man weiter sehen”, eine neue Bewertung vornehmen.

Also lieber gleich sagen ” ich weiss nicht, oder bin mir unsicher”.

Menschen kaschieren lieber die eigene Unsicherheit und legen diese Gedanken nicht offen,

obwohl das am einfachsten und unkompliziertesten wäre.

Mal sehen bedeutet auch, ich hab keine Lust darauf jetzt nachzudenken.

Die Bedeutung mal schauen ist die gleiche, obwohl schauen aktiver ist, sehen kann passiv sein. Zumeist ist beides eben ein ” Nein”

Wer weiß den schon wie die Zukunft aussehen mag.

Berechnen können wir dies nicht, höchstens Szenarios zurecht bauen und konstruieren,

versuchen alles was wir wissen hoch zu rechnen, zu berücksichtigen,

und da hinein zu projizieren.

Sonst bleibt uns nur abzuwarten und dann jeweils zu reagieren,

aber auch das jetzige Handeln so zu gestalten, dass die eigene Daseinsvorsorge uns optimal vorbereitet.

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Die Menschen wissen den Preis von etwas aber nicht den Wert

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Eine Wertermittlung verläuft anders als eine Preisermittlung.

Was ist man bereit für etwas zu bezahlen.

Es gibt viele Werte. Die Tugend oder der Reichtum?

Moralische, ethische, wirtschaftliche, rein monetäre, ideelle, symbolische, rein numerische, scheinbare und unscheinbare Werte.

Die entscheidende Frage ist die, welchen Preis man dafür zu bezahlen bereit ist.

Oft erkennt man erst den Wert von etwas, wenn man es nicht mehr hat, wie die Freiheit. Welchen Preis bezahlt man, wenn man sie erreichen möchte?

Was rechtfertigt beispielsweise eine Revolution , so wie es Herbert Marcuse in Ethik und Revolution beschreibt. Wenn der Staat nicht mehr das Glück und Wohlbefinden seiner Bürger im Sinn hat, ein Leben ohne Angst und Elend, eines in Frieden, mit größtmöglicher Freiheit. Sind dann Menschenleben der Preis, den man bereit ist zu bezahlen? Leichtfertig gesehen sind es ja die Leben der anderen. Eine Teufel sollte man nicht mit Belzebub austreiben wollen.

Ein Philosophie, wie…

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sich befreien

Manchmal muss man selbst initiativ werden.

Allen täglichen Ballast abwerfen.

Wie sagte eine alte Freundin: ” Soll mir alles doch den Buckel runter rutschen, was mich ärgert”

Es sind mehr Menschen in dieser Welt unterdrückt, als man denkt.

Auch scheinbare Freiheit kann unterdrücken, erdrücken.

Denn die Ausweitung der Freiheit des Einzelnen überschreitet gerne die roten Linien und Grenzen, nämlich die der des anderen, des Nachbarn, Bekannten oder auch einfach nur der Mitmenschen.

Man nimmt sich etwas heraus, meint damit frei zu sein.

Aber das ist nicht die Freiheit, erst recht nicht die herbei gesungene totale Freiheit. Man verschiebt nur die Maßstäbe, und zwar so, wie man es braucht, und oft ohne es zu reflektieren, einfach so.

Daraufhin konkret angesprochen kommt dann ein ” oh, das hab ich nicht gewollt” oder ” das ist doch dem sein Problem”.

Mir steht das zu, und beruft sich auf eine selbst erteilte Genehmigung dazu,

Wir schieben es gerne auf Institutionen, Organisationen, Staaten, auf Politiker, aber letztlich sind wir es selbst. Institutionen haben sich nicht selbst bestimmt, es sind “wir”, die dies tun.

Alles verändert sich, passt sich an, versucht alles zu verbessern, aber oft verkennen, dass das “besser” vielleicht nur das von Wenigen ist.

Frei sein beginnt im eigenen Denken, im eigenen Kopf.

Auch die Vögel und die Fische sind rein physisch nicht frei, sie haben ihre dimensionalen Beschränktheiten, so auch wir.

Die Schwerkraft kann nicht einfach aufgelöst und aufgehoben werden.

Ein Fisch kann höchstens vom Fliegen träumen und der Vogel vom Schwimmen, und, Insekten in der Nacht können nicht zum Mond, dessen Licht sie anlockt fliegen oder zur Straßenbeleuchtung, die morgens wieder aus ist, und weg ist das Licht.

Die eigenen Gedanken können frei sein, unbeeinflusst, das sein, was wir selbst denken und erdenken wollen, so, wie sich die eigene Meinung heran bilden kann.

Nicht handeln und denken, weil die anderen es wollen, sonst weil man es selbst will.

Man kann in einem physischen Raum sein, ohne etwas , nur auf einem Stuhl sitzend, das kann in der Natur sein, in einer Höhle, ganz egal wo und wie, meditieren und frei sein.

Alles andere nach Außen ist ein gesellschaftlicher Konsens, der alle mögliche Formen annehmen kann.

Deshalb wird das Denken ja nicht “unfrei”.

Man muss es nur lernen.

Die wahre Weisheit ist dann die, daß man wenn jemand Gewalt ausübt, die roten Linien überschreitet, nicht mit Gegengewalt reagiert, sondern mit einem Lächeln,

dem der eigenen inneren Freiheit und dem Wissen, dass der andere davon noch weit weit entfernt ist, und auch sein Handeln seine zeitliche Begrenzung hat, über die er nicht hinweg kommen kann.

So, wie ein Maikäfer nicht die Unergründlichkeit und tiefe des Weltalls, aber auch des Mikrokosmos und den vielen Parallelwelten erkennen kann.

Er weiß nichts von den Viren und Bakterien, von Sozialstrukturen der Ameisenvölker, von dem philosophisch etwas zu durchdenken, er folgt den ihm auferlegten Grenzen.

Wir haben unsere noch nicht gefunden, und versuchen sie immer wieder auszutasten.

Wie weit kann man gehen, ohne dass Freiheit zu Unfreiheit wird.

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schmerzhaft

Es gibt zig Arten von Schmerzen. Eigentlich an fast allem, was man hat.

An allen Teilen seines Körpers, der Seele, des Geistes,

aber nicht gegen alles gibt es Mittel.

Gelenk, Hals, Kopf, Zahnschmerzen. Mindern kann man alles, auch total verdrängen.

Die Palette der Mittel ist groß, sie reicht von Pülverchen, Tabletten, Dragees, Säfte, Kräutern, von Opiaten bis zu betäubenden Medikamenten oder auch Placebos.

Nur gegen Herzschmerz und Weltschmerz sind wenige Kräuter gewachsen.

Menschen, die unsensibel sind, bezeichnet man oft als „schmerzfrei“, denn nichts berührt sie.

Schmerzhaft ist das Gegenteil, man leidet, spürt und fühlt.

Manchmal muss von etwas Abschied nehmen; fast jeder Abschied schmerzt.

Aber jeder Abschied ist ein Neubeginn.

Schmerzen sind zumeist nie von Dauer. Es gibt immer ein danach.

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gewappnet sein

Bereit für jedwede Situation, vorbereitet sein.

Kann man das überhaupt sein?

Wenn das Wetter schlecht wird, muss man die Bekleidung dem anpassen. Regensicheres, oder Kälteresistentes anziehen.

Wenn es früh dunkel wird, sollte man alles was man im Hellen tun kann, auch da erledigen.

Was ist, wenn all das, was man für den Komfort, den lieb gewordenen kleinen Luxus der Bequemlichkeit verlieren würde.

Keine richtige Heizung, wenig Energie für Licht, zum Kochen, kein Gas,

wenn die Teile , die man für Reparaturen benötigt knapp werden, lange Lieferzeiten haben und drastische Preissteigerungen kommen?

Irgendwie muss man reagieren.

Betrifft es viele Menschen kann man die neuen Erfahrungen austauschen.

Reicht das eigene Geld nicht mehr aus um den normalen Lebensunterhalt zu leisten wird es schwieriger.

Man spart, macht Abstriche, verzichtet oder muss auf vieles verzichten.

Es wird aber immer wieder Menschen geben, die den anderen Sparen predigen, aber selbst genügend haben und genau dieses selbst nicht tun und tun müssen.

Und dies führt zu Unglaubwürdigkeit, Misstrauen, und Neid.

Wenn man totalen Stromausfall hat, black friday im Winter, hat man keine Wahl. Beleuchtungen gehen nicht, im Supermarkt funktionieren die Kassen nicht, Türen bleiben verschlossen, Aufzüge gehen nicht.

Alle vertraut und selbstverständlich gewordenen Komfortzonen bleiben verschlossen, was ist dann?

Abends würde alles sehr gespenstisch aussehen.

Es gibt viele Länder in Asien und Afrika, wo all dies Normalzustand ist, auch in Kriegsgebieten, und es ist erstaunlich, wie sich Menschen mit der unkomfortablen Situation zurecht finden können, und viele kennen es nicht anders.

Nur, wenn es einem in seiner Komfortzone trifft, und plötzlich, unerwartet, sollte man mental, physisch und psychisch auch darauf vorbereitet sein.

Aber genau das ist meistens nicht der Fall.

Es gibt Menschen, die aus ökonomischen aber auch psychologischen Gründen gerne mit der Angst ihrer Mitmenschen spielen.

Das Mittel ” Angst” wird auch in der Politik eingesetzt, auch, um Partikularinteressen besser durchsetzen zu können.

Angst verunsichert, Menschen sind leichter zu beeinflussen, wenn Ihnen ein teil des Bodens unter ihren Füssen aufgeweicht, oder gar weggenommen wird.

Dabei wird vergessen, dass, wenn es um das Überleben geht, man kämpfen kann,

und , die eigenen Kräfte das, was man meint, längst übertreffen können.

Man unterschätzt sich, anstatt getrost in die Zukunft zu schauen.

Bei einem Black out würden alle überrascht sein, unruhig werden, Urängste kämen aus den tiefsten Winkeln des Unterbewusstseins herausgekrochen.

Einige würden wie aufgescheuchte Hühner hilfesuchend herumlaufen, andere geschockt, bewegungsunfähig, gelähmt sein.

Spielt man das alles einmal mental durch, kommt im Falle des Eintretens eines Problems, die Erinnerung daran,

man ist besser gewappnet.

Eine gute Vorsorge bedeutet nicht nur in den Tag, die Monate und Jahre hinein zu leben, sondern sich einmal Gedanken zu machen, was ist und wäre wenn………..

Die Lösung ist zumeist einfach Vertrauen in sich selbst zu haben, etwas wagen, sich nicht verunsichern lassen,

seinen eigenen roten Faden des Lebens, Liebe, Glaube, Hoffnung , Erfahrung, nicht zu verlassen, sich nie vom Subjekt zum Objekt machen zu lassen.

gewappnet sein

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