Neue Wege

Zumeist bewegt man sich in alten, eingefahrenen Bahnen. Neues bietet sich nicht so oft an.

Man hat nicht immer de Chance ein Flug zum Mond, Mars oder Venus zu sehen und zu fliegen.

Fast alles in dieser Welt, zumindest das an der Oberfläche ist entdeckt. Es wird keinen neuen Kolumbus geben oder einen Magellan.

Das erste Mal ist nicht so oft.

Es ist schwer sich von der Schwerkraft seiner Gedanken zu lösen und etwas völlig Neues zu zaubern oder kreieren.

Neues entsteht oft durch Zufall, durch Neugier, Ausprobieren.

Es wäre traurig wenn alles immer beim „ alten“ bleiben würde.

Vielleicht liegt das Geheimnis darin, dass man für Neues offen sein muss, zugänglich, nicht verschlossen.

Neue Situationen, Herausforderungen, nicht Geregeltes.

Wir leben in einer Welt in der fast alles geregelt ist oder man meint es regeln zu müssen.

Alles entwickelt sich so,

Das Rechtssystem, das ganze Leben,

Trotzdem sucht man Neues.

Aber Neues bedeutet nicht neue Wege.

Dies wären Scheidewege, Richtungs- oder Paradigmenwechsel.

Wege in der Gefahr, aus dieser heraus.

Wege in eine immer besser werdende Zukunft.

Wege, die sich kreuzen, die ins Helle oder Dunkle gehen.

Zum einen erkennen wir dies oft nicht, zum Anderen fehlt uns oft der Mut einen neuen Weg zu wagen.

Irrwege sind keine neuen Wege. Man muss wissen wo es nicht weiter geht und die Schlüsse daraus ziehen, aber da liegen unsere Schwierigkeiten.

In dem Wort „ Weg“ liegt das „weg“

Stadt der Träume

So manchmal zwischen abends und morgens schläft eine Stadt.

Da oder dort brennt ein Licht.

Irgend jemand trinkt etwas, kann vielleicht doch nicht schlafen.

Lichter brennen, man schaut aus dem Fenster.

Das wird sich nie ändern, auch in der Zukunft nicht.

Die Traumstadt muss nicht die traumhafte sein, den jeder hat andere Vorstellungen von ihr,

eher die, in der Träume erfüllt werden,

oder wo man seine Träume ausleben kann, einfach im Realen weiter träumen, so quasi die Fortsetzung des rein mentalen Traumes.

Träume sind Orte , wo man etwas frei von aller Erdanziehungskraft, sich frei bewegen kann, alles mit Leichtigkeit umgestalten ,kreieren kann.

Träume sind ein Tor zur Welt, zu seiner Welt.

Man begegnet in den Träumen den Dingen, die einem unterbewusst beschäftigen.

Gut, daß man nicht in die Träume anderer einsteigen kann, es gäbe keinen Fluchtweg seiner Gedanken mehr.

Viele Gedanken würden sich nicht aus den Katakomben seines Denkens getrauen.

Träume in einer Stadt sind anders als die auf dem Land. Da , die Natur, das Wasser, die Felder und Bäume,

dort die vielen Häuser und Wohnungen, in den jeder seinen mentalen Traum lebt, gerade , wenn man sich die Realisierung seiner Wünsche und Träume nicht leisten kann.

Träume sind nicht Schäume, sie sind die Ergänzung, die andere Seite.

Hinter jedem Fenster dass man sieht, ein anderes Schicksal.

“Out of the window”, Tausende Träume in der Stadt, keine , die sich treffen, keine die realisiert werden.

Man stelle sich das Durcheinander der Illusionen vor.

Träume in der Stadt, von einer friedlicheren Welt, von Menschen,

die nicht nur mit sich und dem alltäglichen Überleben beschäftigt sind,

sondern vielleicht einfach nur lächelnd da liegen oder sitzen, vertieft in eine Traumwelt,

in der all das Unangenehme einfach deleted ist.

Bei Träumen in der Stadt ist man nie alleine. Hinter jeder Fassade sind andere Menschen, mit anderen Träumen.

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Stadt der Träume

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Perspektiven und Perspektivwandel

Zumeist betrachten wir alles was geschieht immer nur aus unserer eigenen Perspektive,

oder einer, die man einem suggeriert,

durch Medien, Politiker, andere Menschen, die einem etwas einreden, oder ausreden.

Von oben, unten, von der Seite, immer ein anderes Bild.

Perspektiven sind nicht auf optische Dinge beschränkt,

sondern sozial, kulturell, beziehen sich auch auf die individuelle Weltanschauung.

Paradigmenwechsel, Perspektivenwechsel, sie unterliegen einem steten Wandel.

Die Fähigkeit hat leider nicht jeder, sich auf andere Meinungen einzustellen und sich hinein zu versetzen.

Dieses ist die Kompetenz zu sozialem und kulturellen Verständnis und der Akzeptanz anderer Betrachtungen.

Gerade die Betrachtungsweisen , die aus Benachteiligungen heraus entstanden sind, entwickeln eine Intoleranz gegen andere Betrachtungen..

Eine Gendersprache beispielsweise duldet nur die eigene Sichtweise.

Oder Antirassismus demontiert beim Mohr das “M”, und das lateinische Wort für schwarz wird zum “verbum non grata”, man unterscheidet nicht zwischen unterschiedlich entwickelten Bezeichnungen, die in Amerika eine berechtigte Ablehnung haben, aber in Europa völlig unterschiedlich, nicht negativ, verwendet werden.

Auch ” weiß” und ” blanche” ist in Afrika rassistisch verwendet.

Der Mohr bei einer Schokoladenmarke wird weiss, ebenso wie der bei einer österreichischen Kaffeemarke.

Faste alle Formen mit einem ” ismus” am Ende verhalten intolerant.

Historisches wird verbannt, anstatt es in seinem Zeitzusammenhang zu sehen und auch so zu erklären.

Statt in der Schule zu lernen , sich Gedanken über die eigene Gesamtlebensperspektive zu machen, soll ein Kind entscheiden welches Geschlecht es hat.

Die Lehrplangestalter wollen nur ihre Perspektive durchsetzen, negieren aber das eigentlich wichtige, nämlich zu erlernen wie man mit dem Leben überhaupt umgehen soll und kann, und,

wie alle Menschen, als Erdenbürger ihr Zusammenleben mit sich und der Natur zum Wohle aller gestalten können,

auch,

wie man den klimatischen Veränderungen begegnen kann, und nicht das CO2, von dem die Pflanzen und Bäume überhaupt leben, zu verdammen.

Einseitigkeit ist nur eine Perspektive zu haben.

Perspektivenwechsel bedeutet sich in den anderen hinein zu versetzen.

Würde dies jeder tun, entspräche dieses dem Kantschen Imperativ.

Verhalte Dich immer so gegenüber anderen, wie du es auch gerne dir gegenüber hättest.

Wie sagt man:

” der eine sieht nur Bäume, der andere nur die Zwischenräume”.

Manchmal ist es notwendig die Perspektive zu verändern, um den Himmel zu sehen.

Das Glück ist oft so nah und deswegen sieht man es nicht.

Auch kann man Probleme nicht mit der Denkweise lösen, mit der sie entstanden sind.

Die Lösung kommt mit der Veränderung der Perspektive, aber da muss man die verschiedenen erst kennen lernen.

Perspektiven

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In der Tiefe des Raums

Was ist schon ein Raum.

Nicht die Tiefe im Fußballfeld, wo jemand aus der Tiefe des Raums in das Tor trifft.

Es ist die Tiefe des Meeres, die Weite des Alls,

aber auch die Tiefe und Weite unseres Denkens.

Der Raum des Lebens kommt aus der Unendlichkei und geht in diese.

Dazwischen sind irgendwo wie wir, alles Leben auf der Erde.

Es ist nicht nur die räumliche Betrachtung einer Fläche,

es geht um Illusionen.

Wirkliche Tiefe kann man nur erfahren, wenn man den Raum durchlebt, tiefeintaucht, ertastet.

Das Leben besteht aus vielen Illusionen.

Man misst etwas eine Bedeutung , eine Tiefe bei, ohne sie bewiesen zu haben.

Räume können leer oder mit etwas gefüllt sein, und alles kann in irgend einem Bezug zu einander sein.

Die Parameter Schärfe und Unschärfe umgrenzen etwas. Unser Gehirn analysiert, bereitet das Bild auf, setzt es zusammen.

Das Ergebnis ist das, was wir zu sehen meinen.

Jedes Lebewesen hat andere Sicht-und Betrachtungsweisen, nimmt Raum und Zeit anders wahr. Ein Fliege anders wie ein Hase oder eine Schlange.

Unsichtbare Teilchen, Wassertropfen, Stickoxide, Kohlenstoff verändern die Sichtschärfe, manches wirkt wie kleine Linsen.

Unterschiedliche Farben ergeben eine jeweils andere Tiefe, Nebel lässt etwas zweidiminsional erscheinen. Ein Gegenstand wird von dieser Tiefe verschluckt.

Wirkliche Tiefe des Raums ist horizontal und vertikal, in allen Richtungen.

Die Perspektive und Tiefe des Raums ist die Freiheit.

Es ist mehr als ein ” wie weit das Auge reicht”.

Der mexikanische Schriftsteller Raul Rojas schrieb ” Gott ist rund”, bezieht dies auf die Unendlichkeit des Raumes einer Kugel oder eines Kreises. Aber er irrt.

Tatsächlich müsste der Kreis glatt sein. Vergrößert man ihn zig fach, wird das Runde auf einmal eckig, kantig, zerklüftet. Nur verkleinert wirkt er Vollkommen

Es gibt keinen Vollkommenen Kreis oder Kugel. Aber Gott ist vollkommen, allmächtig, allgegenwärtig.

Nur die Illusion macht den Kreis, die Kugel zu etwas Vollkommenem, und so ist unser Leben mit vielen Illusionen gefüllt.

Nur das echt Erlebte, Gefühlte, direkt Gehörte und Gesehene ist der Wahrheit am nächsten.

Wir vergessen jedoch oft, dass lächeln ein Lächeln, ein weinen ein Weinen ist, keine Illusion. Man kann nicht alle Gefühle kaschieren, und wenn wir es versuchen, verraten wir uns zu oft dabei.

Unsere dimensionale Beschränktheit wird durch unsere Analyse mental verdrängt und übertüncht.

Die Tiefe haben wir nur im Raum unserer Gedanken, und nur , wenn wir diesen auch den Raum dazu öffnen.

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In der Tiefe des Raums

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Schrecksekunden

Ahnungslos, nicht teilnahmslos, einfach nur unvorbereitet.

So ist die Schrecksekunde, wie ein Blitz aus heiterem Himmel,

mit oder ohne Lärm, einfach so, eben unerwartet.

Manchmal kann einem so ein Bruchteil einer Sekunde lähmen.

Keine Reaktion außer Schrecken, weit aufgerissene Augen, lahm gelegt, überrascht, überrollt, unfähig gleich zu denken.

Die Zeit zwischen Reiz und Handeln.

Die individuelle Reaktionszeit.

Die Frage ist, was ist, wenn man nicht, sehr verzögert, rechtzeitig oder falsch reagiert.

Eigentlich müsste man immer sein Risiko dafür minimieren,

oder,

in der Schrecksekunde mit all seinen Erfahrungen reagieren.

Berechnen kann man Schrecksekunden nicht.

Auch muss nicht jede Schrecksekunde negativ sein, wie bei einem Unfall, einer drohenden Gefahr, Bestürzung, Furcht und Schrecken.

Nicht jeder Albtraum muss Wirklichkeit werden.

Es kann ja auch nur ein Überraschungsmoment sein.

Gedanken, wie: Mensch, das habe ich vergessen.

Einfach Überlegungen, die Taten provozieren.

Ein unerwartetes Fußballtor, ein Fehler, den man gemacht hat, aber korrigieren kann.

Ab und zu ist die Schrecksekunde auch nur ein Scherz.

Vielleicht ist sie auch nur die Chance mit all seiner Energie reagieren zu können,

und da sollte man auf sich vertrauen.

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Schrecksekunden

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Die kleine Schlange

Papa, fragt die kleine Schlange ihren Papa, warum mögen die Menschen uns Schlangen nicht und schreien, wenn sie uns sehen ” igittigitt” und schauen alle verängstigt und böse.

Ich möchte doch auch so spielen wie alle Tierkinder.

Die Menschen geben uns kein gutes Image, so der Papa, obwohl wir ihnen nur etwas tun, wenn sie auf uns treten und uns weh tun.

Sie meinen wir wären kaltblütig, falsch, hinterhältig, aber das sind sie doch selber zueinander.

Eigentlich sind die Menschen von uns fasziniert, aber dann kommt eine Angst.

Aber Papa, ich kann mich nur schlängelnd bewegen, auch nicht davon rennen, da muss man doch keine Angst haben, und nur weil wir in unseren Höhlen, oder Heuhaufen leben, sind wir doch nicht hinterhältig.

Wir brauchen doch auch Freunde, ich möchte doch auch Spass mit den anderen haben, so, wie sie mit Hundchen spielen, oder Katzen.

Der Vater: “Ja einige von uns sind sehr giftig und bei einem Biss können Menschen sterben oder Schmerzen bekommen, aber die Bisse der Menschen können andere auch töten, sie beißen nur mit Messern, mit ihren Autos, mit Bomben und Raketen.”.

In manchen Ländern dürfen wir unsere Höhlen unter den Häusern der Menschen haben, sie würden uns nie etwas tun, wie in Uzbekistan, wir beschützen sie auch und halten von ihnen gefährliche Insekten und Ratten fern.

Andere haben auch Schlangen als Haustiere, wir können die Menschen ja riechen, sie aber uns nicht. Sie geben uns sogar Futter zum Essen.

Weißt du, so der Vater der kleinen Schlange , das ist ein langer Weg Vertrauen zueinander zu finden. Das ist mit allem so.

Vorsicht hilft vor Enttäuschungen, und wir müssen halt alle voneinander lernen, und,

die Menschen erst einmal damit anfangen und und mit sich Frieden finden.

Also sei nicht traurig, versuche auch keine Angst vor den Menschen zu haben, denn oft wissen sie nicht was sie tun, und müssen das auch erst noch lernen.

Bis sie soweit sind, müssen wir halt geduldig sein.

Die kleine Schlange

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manchmal könnte man davon laufen

Nur wird da nichts besser,

man schaut nur weg, rennt davon, denkt, was soll`s.

Oft gibt es Dinge, Ereignisse, die einem beinahe maßlos ärgern, gar weh tun, verletzen,

oder unerträglich sind, oder Zustände, mit denen man so nicht leben möchte.

Läuft man weg, kann einem das, wovor man wegläuft, leicht einholen, besonders dann, wenn es in einem drinnen ist.

Eine andere Frage ist die nach dem Ziel. Wo will man hinlaufen, ankommen?

Unter Umständen wird nur die Entfernung zur Problemlösung vergrößert.

Liegen die Probleme in einem selbst, oder an einem, muss man sich eingestehen, dass es unmöglich ist vor sich selbst davon zu laufen.

Man sollte sich allem stellen.

Beim Weglaufen stellt man auch fest, wer einem folgt, oder wem man soviel wert ist, daß er einem hinter her geht.

Trotzdem, an manchen Tagen, nicht an denen wie diese, wie bei der Kultband ” Tote Hosen”,

an Freudentagen, eher an den schief gelaufenen, miesen Tagen, die einem herab ziehen, da möchte man weg laufen.

Fluchtverhalten? verdrängen?

Man kann nicht vor seinen eigenen Gefühlen davon laufen, man weiß dann nie, wo man ankommen wird.

Es ist wie wenn es regnet.

Man kann diesen nicht verhindern,

aber einen Regenschirm, Schutzbekleidung haben oder einen sicheren Unterstand suchen.

Jeder Regen geht vorbei und irgendwann kommt die Sonne wieder hervor.

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manchmal könnte man davon laufen

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Zwischen den Zeiten

Zeit,

manche versuchen die Zeit zurück zu drehen.

Aber die Zeiten ändern sich, gleichen sich vielleicht ein bisschen, aber mehr nicht..

Nostalgie, Erinnerungen versetzen einem mental in andere Zeuten.

Andere leben zeitlos, lassen Zeit verstreichen, nutzen die zugeteilte Zeit des Lebens nur bedingt.

Unsere Zeit auf dieser Erde ist begrenzt, von anderen Zeiten können wir nur etwas erahnen, vermuten, wissen aber nichts genaues.

Zwischen den Zeiten kann eine Pause sein,

Wie heißt es in de Song von Madsen:

“Ich bin endlich angekommen,
bin vom Glück noch ganz benommen.
Solang es geht, bleib ich hier stehen.”

Manchmal möchte man die Zeit anhalten, aber sie bleibt nicht stehen.

Zeit kommt, geht, ist einfach da.

Nur messen wir ihr eine Bedeutung bei.

Gäbe es keine Zeitmessung, keine Uhren, würde es trotzdem die Zeit geben, das einfache Vergehen, das Geschehen in dem Spannungsfeld Vergangenheit-Gegenwart-Zukunft.

Manche stellen die Chromographen jedes Jahr zweimal um. Sommerzeit, Winterzeit.

Die Zeit bleibt trotzdem die gleiche, auch wenn wir verschiedene Zeitzonen haben.

Zeit ist nicht nur Geld, auch wenn wir zu oft diese Zuordnung machen.

Zeit hat man, nimmt sie sich, vergeudet oder nutzt sie.

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Zwischen den Zeiten

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