Schminken

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Fastnachtszeit ist auch die Zeit des Schminkens,

grün, gelb , rot, blau, ..in allen Farben

Schminken ist die abwaschbare Gestaltung von Haut, Gesicht, Lippen und Haaren,

aber nicht alle Farben gehen gleich weg.

Stark, aufdringlich oder nur leicht kaschierend, entstellend und verschönernd,

als Kriegsbemalung für welchen Konflikt auch immer,

jedenfalls um einen Eindruck zu vermitteln, den man sonst ohne Schminken nicht abgeben würde.

Knallrote Lippen, weisse oder lila, gelbe  oder schwarze, weisse Streifen im Gesicht, wie die Aboriginals oder Native American auf dem Kriegspfad.

all das macht schon einen Unterschied, oder wie ein Clown.

Das Chamäleon hat es leichter, das verändert selbst die Farbe je nach Umgebung,

das geht schneller und wirksamer, man benötigt keine Utensilien und keinen Spiegel.

Das Schminken ist neutral, obwohl sich mehr Männer als Frauen schminken.

Das Schminken des eigenen Körpers ist vermutlich so alt wie die Menschheit.

Schon die Neandertaler verwendeten Goethit (gelb), Hämatit (rot) und Pyrith ( schwarz). Auf Höhlenmalereien kann man dies gut erkennen,

Die Ägypter, die Römer, die Kelten verwendeten Farben, auch für Rituale.

Und wir verwenden Schminken als wesentlichen Bestandteil im Karneval,

um einen Bart, die Haare eines Kätzchens, Grimmigkeit oder Lustiges vorzutäuschen.

Soldaten schminken sich zum Tarnen.

Aber Schminken betrifft nicht nur unseren Körper, noch wesentlich intensiver den Geist.

Wenn ich etwas verschönern möchte, einen Zeitungsartikel oder Bericht über jemanden, vermag man dies zu tun; man nennt dies Schminken.

Zig Bildbearbeitungsprogramme helfen die gemachten Fotos zu verschönern und verändern, so dass sie nicht ungeschminkt zum Betrachter kommen.

Apps helfen dies postum zu tun, jedwedes Teil des Körpers lässt sich schminken.

Lebensläufe werden geschminkt, so dass alternative Wahrheiten als realer Eindruck tranferiert, Fakten geschönt, gefärbt, getürkt, zum Fake mutiert werden.

Trotzdem ist die  durch Schminken hervorgerufene Realität oft sehr schön.

 

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Lustig, lustig, trallalalala

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Aufregung

Lautmalend, von den Vögeln abgehört, abgucken kann man ja , aber nicht die Töne.

Ausdruck des sich Wohlfühlens, des einfach Singens ohne Text.

Tralla ist ja eine Interjektion, oft am Anfang oder Ende eines Liedes stehend.

Belanglos, nicht so wichtig, ohne einen geistigen Anspruch,

dafür aber einen emotionalen, des einfach lustig sein, so,

wie tirili tirila.

Wäre die Welt mehr von trallala und tirili gelenkt, wäre alles viel angenehmer,

die Menschen wären gut drauf

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5.Jahreszeit Geister

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5.Jahreszeit

Einmal im Jahr…..

aus dem Rhytmus kommend,

Bei denen einen ist es Karneval, Fasnacht oder Fastnacht, dauert von 11.11.11:11 bis Aschermittwoch,

bei den anderen ist es das Starkbier- oder Oktoberfest.

Das normale Leben setzt aus. Oft für Akteure stressig, wegen den vielen Gruppenzwängen der Termine, Vorbereitung und Arbeiten für das Auftreten der Karnevalvereinigungen und Narrenvereine; man wird gesteuert. Es bleibt vielen oft nichts anderes als mitzufeiern.

Die ersten Karnevalvereine wurden Anfang des 19.Jahrhundert im Rheinland gegründet.

Wenn alles um einem herum lustig ist, bleibt nur mitzulachen oder sich in sein Schneckenhaus zurück zu ziehen.

Die Strassen sind an den Wochenenden mit Umzügen voll, die Kneipen überfüllt,

so wie im Song:” Die Karawane zieht weiter, der Sultan der hat Durst”

Was so harmonisch aussieht,  bedarf vielen Übens, Ideen, Phantasie

Bei den Umzügen sind alle lustig, gut drauf. Wenn Bonbons, Karamellen oder Stofftierchen geworfen werden, freuen sich die Kinder.

Man verkleidet sich, trägt Masken, schöne Kostüme, feiert Parties öffentlich und privat,

aber es gibt auch Menschen, die das nicht mögen, und,

diese  sind deswegen nicht humorlos, sondern vielleicht ernster, können nicht so gut verdrängen, beneiden vielleicht sogar die anderen.

“Eenmol in de Joor “, ist alles anders;

für manche aus anderen Kulturkreisen iverhält sich das Volk, das nach den Klischees ernst und diszipliniert ist, gegenteilig:

Man schmeisst Papierschnipsel, macht Lärm, schreit, auch mit vielen markanten Intonationen,

Ho Narro, Alaaf , Hei Jo, Helau, Ahoi, die Vielfalt regiert.

Nach einem Umzug sehen Strassen verdreckt, verwüstet aus. nach ein paar Stunden Strassenreinigung ist alles wieder sauber, für Aussenstehende beinahe unfassbar, wie schnell dies gehen kann.

Man schert sich nicht um das ” wie man aussieht”, jeder läuft herum, wie er will, geniesst die Ausnahme,

das Ausbrechen aus den vielen aufgesetzten Normen, Regeln und Bürokratien.

Ausser Rand und Band, aus den Fugen geraten.

Die Wurzeln liegen tief.

Die Germanen vertrieben die Wintergeister, bei den Römern setzten sich bei den Saturnalien Herren und Sklaven an einen Tisch und liessen es sich gut gehen,

im Christentum wollte man noch vor der Fastenzeit so richtig loslegen,

politisch ein sich Auflehnen gegen Autoritäten, und,

ein Anlaß das Leben zu feiern in vollen Zügen zu geniessen.

Im Süden übernehmen die Narren die Regierungsgewalt, die Bürgermeister geben die ” Schlüssel” ab, aber nur symbolisch.

Aus dem Leben ausbrechen, als Hexe, Indianer, Araber oder Geist, als Teufel, Engel, Henker oder Tierfigur herumlaufen, als die Wunschfigur seines Unterbewusstseins,

“einmal im Jahr” jemand anders zu sein, aus den Normen auszubrechen.

Am Aschermittwoch ist dann alles vorbei, die Fastenzeit beginnt, das Leben geht weiter und viele verlernen das Lachen wieder

 

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Abrakadabra simsalabim

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A bra ca dabra  spielt mit den ersten 4 Buchstaben

Das Alphabet hat magische Kraft, weil sich mit ihm alles darstellen lässt,

Im Schwindeschema verschinden die Worte

abreq ad habra ist auch der arabischen Zauber des Donners der tötet,

im Hebräischen  a-bracha dab’ra“  : Sprich die Segnung

Zaubern ist mystisch,

Simsalabim, similia similibus, lateinisch Gleiches durch Gleiches,

einer mit dem Ziel der  Täuschung durchgeführten Handlung,

könnte man in der Welt nur das Böse und Unsinnige durch die

Zauberformel umwandeln

böse zu gut, dumm zu gescheit, arm zu reich, böse zu lieb, aggressiv zu liebenswürdig

so wäre die Welt soviel besser

Deswegen haben viele Märchen einmal einen bösen und einen guten Zauberer,

aber dann ein Happyend

Im Leben funktioniert das nur mit einem Lächeln,

das Verzaubern durch Liebe, das von den Lasten des Alltags entzaubert

ein moderner Gnostizismus

BILDER KÖNNEN ERWORBEN WERDEN hecknerpeter@aol.com

Copyright Hans-Peter Heckner

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Maskerade

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Maskerade, maske, mascara

Mummenschanz, Verkleidung, Tartufferie, Gaukelei

viele Synonyme für die Verstellung und Verschleierung des wahren Seins

Viele zeigen nicht das wahre Gesicht,

aber das macht alles schwer,

wie soll man erkennen was wirklich, wahr und echt ist?

Wenn Freundlichkeit nur Maskerade ist?

Heuchelei, Verstellungskunst?

Die Mimik kann aufgesetzt sein, die Farben sich ändernd, die Formen wechselnd.

Nur ein Faktor geht nicht zu verändern, der Blick in die Seele, die Augen

Wenn der Blick ausweicht, auf den Boden sich senkend ist, wegschweifend,

wird das Ausweichen und Verbergen offensichtlich,

wenn er direkt ist, öffnet er das Tor zum Inneren und die beste Maskerade hat nichts genutzt

Deswegen heisst es:

Man kann alle belügen, auch sich selbst, nur wenn man in den Spiegel schaut und seinem eigenen Blick ausweicht kommt die Wahrheit ans Licht

Spieglein , Spieglein an der Wand, wer hält denn dann dem Blicke stand?

Copyright Hans-Peter Heckner Für gewerbliche…

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Von Blätzle, Häs und Hänsele

 

li. Originalzeichnung vom Narrenvater Überlinger Hänsele in den 20er                          Jahren, Adolf Widerkehr

 

Das Kostüm der Narren kennt keine Grenzen,

manche Narren brauchen sich gar nicht zu verkleiden.

Wenn einer trübseliger schaut als der andere oder furchterregend und so herumläuft,  muss die 5.Jahreszeit angebrochen sein.

Jede Zunft hat ein eigenes Kostüm, eigene Abzeichen und Narrenorden,  und muss sich von den anderen unterscheiden,

allen aber bietet es doch die Chance zu einem Gemeinschaftserlebnis.

Nur Schulkleidung oder Uniformen bieten sonst diese Solidaritätschance.

Maske, Häs oder Kleidle, Blätz oder Blätzle, manchmal Hansele, je nach Region.

Allen gemeinsam: man erkennt einem nicht, nur an der Nummer , die von den Narrengesellschaften an die ”  Hästräger” ausgegeben werden.

Das Häs darf nur in der Fasnachtszeit getragen werden

Häs hat nicht mit Hasen zu tun, die Narrenhäs bestehen aus Gesichtsmaske und handgefertigtem Narrenkleid. Althochdeutsch war “Haeze” das Kleid

Früher hiess es: Narren und Kinder sagen die Wahrheit,

heute getraut man sich nicht, nur im Rheinischen Karnevals, im Süddeutschen weniger, da nur bei den Hemdglonkern, die in weißen Nachthemden und Zipfelmützen herum laufen.

Bei Hänsele klingt immer hänseln mit, jemanden ärgern, nicht für voll nehmen,

auch der Hanswurst schwingt mit.

Hans war im Mittelalter verbreitet: Hans im Glück, Hänsel und Gretel, Hans Dampf in allen Gassen, der  Hans guck in die Luft.

So hat das fasnachtliche Treiben in seiner Vielzahl den Vorteil zu erlauben, einmal im Jahr jemand anderes sein zu dürfen,

die Alltagsproblem ein paar Wochen auf die Seite zu legen und unbeschwert, lustig und abgelenkt sein zu können

Aber leider ist das alles nur kurzzeitig und oberflächlich, danach wird man vom Alltagsleben schnell eingeholt und muss das Verdrängte ungedeckelt mit verarbeiten.

So bleiben uns die vielen Smileys, allen voran die eigenen, man muss nur lächeln.

 

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Türen zur Zukunft

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Die Welt kracht in ihren Fugen, das Gefüge verliert sich, man fragt sich: ” wo sind die Notausstiege, aber wir müssen immer wieder neue erfinden.

Türen können sich verschließen, aber auch öffnen.

Man kann sie für beide Optionen verbinden.

Zukunft ist einfach zu definieren. Im Augenblick, wo sie erlebbar ist, mutiert sie zu Geschichte.

Denkt man über die Zukunft nach plant man zumeist, manche Menschen haben Visionen.

andere Träume , vom Erfüllen von Wünschen.

Zukunft kann aber auch Angst bedeuten, wenn all das sich in der gegenwart ereignende eher zu Pessimismus als Optimismus animiert.

Vielleicht denkt jede Generation über die Jüngere, daß alles viel schlimmer wird,

und dass alles früher besser war, was objektiv nicht stimmte.

Dabei vergessen wir, dass die jetzigen Kinder nicht die Vergangenheit erleben,

sondern die Gegenwart als Ausgangspunkt ihrer Zukunft sehen.

Sind nicht die Träume das Tor zur Zukunft.

Schön, wenn man die Chance des Vertrauens…

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Der da, die da

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nicht etwa wie der Kinderreim ” der die das”,

gemeint ist das mit dem Finger auf andere zeigen,

so mit einem Unterton der Abfälligkeit, als wie wen “der” oder ” die” keinen Namen hätte.

der erste Eindruck, der 2., der 3.,

Vorurteile, Labeling, alle schauen, keiner lacht.

verschwommen, beklommen,

wie leicht urteilt man über jemanden, den man gar nicht kennt,

besonders im Internet,

das geht so schnell, ein Spruch, ein dummer Kommentar, gar nicht so gemeint,

nicht überlegt, durchdacht aber ausgeführt

Danach das Drama :” das wollte ich nicht”

Zerbrochen, gekrümmt, beleidigt, verkannt, nicht erkannt

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resilient

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Spannkraft, Widerstandsfähigkeit, seine eigenen Ressourcen nützend um die Alltagsprobleme zu meistern.

Lateinisch ” resilire” . zurückspringen.

In der Technik bedeutet dies bei einem Ausfall nicht total aus zu fallen,

so auch beim Menschen

Nach intensiver psychischer und physischer Belastung sich wieder schnell erholen.

Für die Zahnärzte ist es das Nachgeben der Mundschleimhaut bei Belastung,

aber das versucht der menschliche Körper überall.

Ausgefallene Funktionen werden versucht zu kompensieren.

Im Rechtssystem ist Resilience die Anpassung an soziale Veränderung.

Im Katastrophenmanagement bedeutet dies auch bei schweren Katastrophen zentrale Funktionen aufrecht zu erhalten.,

sich wenn nötig zum ökologisch und ökonomischen Ausgangspunkt zurückzuziehen.

Manchmal, wenn man Knetmassen, auch bestimmte Kunststoffe , hat, ziehen sich diese wieder , wenn man sie nicht mehr drückt, in die alte Form zurück.

Vielleicht sollten wir manchmal, da, wo wir auf einem falschen Weg sind, uns wieder zum Ausgangspunkt bewegen und neu starten.

Wenn ein PC abstürzt, oder die Programme…

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Roboter

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Dem Menschen nachgemachte Maschinen und Apparaturen, die bestimmte Funktionen ausüben können. Was aber sind sie?

Roboter sind Maskulin, das heißt nicht, dass es keine weiblichen Roboter gibt oder geben wird.

Mit Sensoren ausgestattet, manchmal ferngesteuert, einprogrammiert, bestimmte Befehle auszuführend

Sie fahren, schwimmen, laufen, gehen, fliegen, haben Beine oder auch keine, manchmal Räder oder einfach nur Greifarme,

haben künstliche Intelligenz, haben Sprachprogramme,

aber können bis jetzt nur das, was ihnen einprogrammiert wird.

In der Literatur kommen sie schon lange vor, so der Golem oder der Homunculi.

Eine roboterähnliche Gliederpuppe als Tochter des Kaisers Maurikios im Epos des Dichters Ferdowsi

Humanoide Roboter in Science Fiction des 20.Jahrhundert, zum Beispiel in Isaac Asimovs ” Runarround”

R2D2 und C3PO in Star Wars und viele andere.

Aber bewegen wir Menschen uns nicht manchmal wie Roboter. Stereotype Urteile und Abläufe, handeln , als wie programmiert, ohne eigenen Willen,

das durchführend, was andere wollen. Wie oft wird…

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