Räume

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Räume,

Althochdeutsch ” rümi”, weit, geräumig.

Ein geschlossener Raum, ein Volumen, ein geografischer Raum, eine sich in drei Dimensionen erstreckende geometrische Größe.

Zwischenräume, Lagerräume, Freiräume, Weltraum, Klangraum.

Jeder Raum kann einen individuellen Namen haben , im physischen, wie im mentalen Raum

Raum hängt mit Freiheit zusammen. Räume können weit sein, aber auch klein, eng,

Wenn man keinen Raum mehr zum atmen hat, die Luft wegbleibt, weil der notwendige Raum eingeengt wird, merkt man erst was ein Raum bedeutet.

Räume können trennen, wenn Menschen dies wollen, aber man kann Räume überwinden.

Englisch ” Space”,

Ein Raum ist der Platz für freie Entscheidungen, ein Raum zum Denken, Nachdenken,

zum Verarbeiten dessen, was auf uns einströmt.

Räumen ist von Raum abgeleitet, bedeutet eine Ordnung in den Raum bringen, aufräumen, wegräumen, abräumen, zusammenräumen

Eine Unbekannte unseres Lebens ist, dass wir unseren Raum nicht kennen, wir wissen zu wenig.

Wir wissen nur sehr eingegrenzt woher wir kommen, geschweige wo wir genau sind, also was alles um uns herum passiert, noch das was kommen wird.

Der uns umgebende  Raum ist nur sehr eingeschränkt wahrgenommen.

Der gesamte Raum ist zu groß um ihn zu erfassen, wir müssen glauben , was andere uns darüber erzählen.

So, wie ein Marienkäfer die Weite des Alls nicht erfassen kann, auch nicht die Räume des Mikrokosmos, so geht es uns in unseren Ebenen.

Wir können zumeist nur vermuten, erahnen, Thesen dazu aufstellen, aber Gewissheit haben wir nur über das, was wir direkt mit unseren Augen sehen und erleben.

Vieles steht im Raum, eine These, ein Satz, eine Frage, Mobiliar.

Der Glaube an etwas kann aber Räume überwinden,

und,

die Gedanken haben die Unendlichkeit des Alls als Raum,

können überall hin schweifen und niemand kann sie aufhalten.

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wenn alles durcheinander ist

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Wenn  das Haus auf dem Kopf steht,

Gedanken einfach still stehen, dann wieder rasen,

der Blick nur auf etwas fokusiert ist, weil einem  dieses nicht aus dem sprichwörtlichen Kopf geht,

wenn man nicht weiß ob einem etwas erdrückt, zerquetscht oder nur streift,

dann ist spätestens da die Zeit gekommen, abzuschalten, zu relaxen.

Zeit, heute ist sie schnelllebig, vermittelt das Gefühl man würde sich manchmal selbst überholen und den Weg nicht mehr wissen.

Zerpflückt man das Wort ” durcheinander” in Silben, erscheint ” durch” man muß durch Situationen durch,

“ein” ist aktiv, so wie der ” on” Schalter nicht auf ” off” gestellt, der Motor ist an,

aber läßt sich oft nicht ausschalten, läuft einfach weiter.

” ander” hat mehreres, ” anders”, eben nicht gleich, jede Situation wechselt,

früher hat alles länger gedauert, heute haben wir ein Stakkato von Eindrücken, das unsere Vorfahren so nicht kannten.

Es steckt im Wort aber…

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wie im Tran

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wenn man einen sogenannten toten Punkt hat, müde, , einfach kaputt, schlapp ist,

alles weiter geht, irgendwie automatisch, so wie:

Die Maschine läuft, wie in Trance,

man muss nichts dazu tun, einfach so,

Im Lateinischen ” transire”, hinübergehen, überschreiten, vom Bewusstsein ins Unterbewusstsein.

Reflexartig, von anderen vielleicht als dusslig, benommen   bezeichnet.

Irgendwie zwischen nirgendwo und irgendwo,

wie betrunken, beduddelt

Manchmal wird man getrieben,

kommt sich vor wie ein Hamster in einer Tretmühle, aus der man nicht heraus kann.

Man funktioniert, weil alle wollen, daß man funktioniert.

Die Frage , die sich aber stellt ist die , ob man wirklich funktionieren muss.

Jeder und jedes kann ersetzt werden,

das unendliche Getriebe geht auch weiter,

Zeit wird immer voran-und weitergehen,

und statt auf der Überholspur im Tran lieber auf einen mentalen  Parkplatz fahren,

um sich mental zu erholen

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Suche

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Manchmal sucht man etwas, sucht und sucht, und findet es einfach nirgends.

Verlegt, verschollen, verschlampt, verloren, vergessen.

Es ist, als ob es im eigenen Haus irgendwelche noch unentdeckten schwarzen Löcher gäbe.

So wichtig kann es ja gar nicht gewesen sein, oder vielleicht doch.

Das Los aller die genetisch bedingt irgendwelche Gene noch aus der Zeit der Jäger und Sammler haben.

Das gefällt einem, dieses, und das dort.

Wegwerfen will man es auch nicht, und so füllt man die Leere des Hauses und verwandelt dieses in eine  museale Datenbank.

Aber das eigene Bermudadreieck seiner Geschichte verschlingt immer wieder Neues und verbirgt es irgendwo, so,

daß man das oder dies einfach nicht mehr findet.

Dann , man möchte aufräumen, will sich auch nicht von dem einen oder anderen trennen, dann die Überraschung.

Mensch, das habe ich doch die ganze Zeit gesucht, und da ist es.

Schlaue Sprüche gehen einem durch den Kopf.

” Nur Genies beherrschen ein Chaos” oder

” Ordnung ist das halbe Leben”.

All das hilft nicht, denn die andere Hälfte ist ja schließlich die Unordnung,

und die genialen Fähigkeiten liegen vermutlich nicht in der Fähigkeit sich zu merken , wo alles ist  oder man es finden könnte.

Finden, ein Schlüsselwort, ein zentrales Wort.

Herausfinden,

abfinden mit etwas oder jemanden abfinden

Endlich habe ich Sie oder ihn gefunden,

auch eine  Meinung, Ansicht, Erkenntnis

finde etwas heraus, eine Lösung,

auch einen Zustand ,

Finden ist eine Philosophie,

wir sind das ganze Leben auf der Suche , bis wir auf körperlich oder mental auf etwas treten, es heißt ja auch: ” Wer sucht der findet”

Im Mittelhochdeutschen war die  Bedeutung von “vinden”, auf etwas zu treten.

So gehen wir ein Leben lang  immer irgendwie vorwärts und hoffen auf den Stein der Weisen, auf eine Erkenntnis, auf etwas, was wir vermissen oder was uns glücklich macht zu stoßen.

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Wenn alles fliesst

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Vieles, bei dem wir denken, se sei für die Ewigkeit geschaffen, ist nur kurzlebig.

Beton, man hat den Eindruck er sei für Jahrhunderte gebaut, bekommt auf einmal Sprünge, hingegen 2000 Jahre alte Wasserleitungen, die  noch heute stehen, oder Pyramiden halten noch eine weitere lange Zeit.

Alles ist abhängig von den jeweiligen Mischungen bei der Zubereitung.

Pfuscht man, weil man noch mehr Gewinn ausschöpfen möchte, müssen andere später die Folgen tragen. Ist man auf die beste Qualität und Festigkeit hin orientiert, kommt etwas heraus, was vielem Stand halten kann und wenig erodiert.

Was immer gleich bleibt, ist,  das Wasser flüssig ist, und sich immer seinen Weg sucht. Alle anderen Stoffe gehen Verbindungen ein und wir wissen trotz aller Forschung nicht was jeweils bei Mischungen heraus kommen kann.

Um Neues zu entdecken testet man alle möglichen Verbindungen.

Fließen mit ” ß” ist ein sogenanntes starkes Verb.

Fließen ist ein Bewegungszustand mit zig Varianten. Wegfließen, abfließen, zufließen, fort fließen, herabfließen, herbei und hinfließen.

Allem gemeinsam: Niemand weiß den Weg den der Fluß nimmt.

Manche Hochkulturen verschwanden, weil auf einmal kein Wasser mehr da war, der Fluß seine Richtung änderte, wie der Amur und die Burg der Winde.

Fließen kann aber auch zusammen fließen bedeuten, stärker und größer werden, so, wie man bei der Donau sagt: Brigach und Breg, bringen die Donau zuweg”.

Alles fließt und auch das mentale. Wir bekommen jeden Tag so viele Eindrücke , die man gar nicht verarbeiten kann.

Man stelle sich vor, man wäre in einem Einkaufszentrum, und jeder Blick, jeder Gedanke, hätte einen Leit-oder Zielstrahl und dieser wäre farbig.

Das Ganze wäre ein farbiges Durcheinander, und man könnte jeweils gleiches zuordnen und den Fluß der Gedanken visualisieren.

Durch Überwachungskameras, die gezielt eingesetzt werden , um Verhalten , Einkaufsverhalten und Vorlieben zu erfassen, und, die biometrische Daten mit berücksichtigt , wird das alles schon praktiziert, nur wir selbst merken es noch nicht.

Es gibt Kulturen, in denen man seine Gedanken versteckte, in dem die Mimik und Gestik einfach maskenhaft war. Der Fluß des Denkens war nicht erkennbar, weder Freude noch Leid, die Frage war nur die:

Waren die Menschen glücklicher sich nichts anmerken zu lassen, statt die Gefühle und Gedanken preißzugeben.

Augen kann man nur begrenzt verbergen, Zucken und Fältchen des Lachens oder Leidens sind nicht immer zu verbergen.

Einige  Tiere zeigen in ihrem  Verhalten nie wenn sie leiden, weil dann die Schwäche im Überlebenskampf ausgenutzt werden könnte.

Unsere Gesellschaft ist das grösste Dauerexperiment, bei dem es aber wichtig ist, daß man sich der entscheidenden Säulen der Existenz bewußt ist:

Liebe, Glauben an Werte, an Gutes, an einen Weg, wie auch immer, nur nicht den:

” ich weiss zwar nicht wo ich bin, aber da wo ich bin, ist vorne”

Da kann es leicht passieren, daß man auf einmal in einer Wüste des Denkens oder einem Sumpf und Moor der Gefühle stecken bleibt, und der Weg zu Ende ist.

An Tagen wie diesen…..

Digital Camera

Manchmal gibt es Tage, an denen man sich wünscht, daß die gar nicht da gewesen wären,

aber dann auch welche, wo man die Zeit strecken möchte, alles anhalten, daß es ja noch länger dauert und wenn möglich bleibt.

Diese Zeiten könnten Wochen, Monate dauernd.

Die Welt ein Puzzle, Freude, und nur wenn alles richtig zusammen gepuzzelt ist, passt es.

Und unser Problem ist  immer die richtigen Puzzleteile zu finden.

Im Leben nehmen wir uns nicht die Zeit, Muse und Mühe ,

wie beim  Puzzlen, nämlich die richtigen Teile zu finden,

sondern wir zwängen zu oft Teile in das Puzzle rein, weil mir meinen die  würden schon  passen,

aber genau das tun sie nicht.

Aber wenn es das genau in die Schablone passende Teilchen gefunden ist,

kann  gejubelt werden,

ein Stück des Weges auf dem zur Perfektion ist dann geschafft.

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Berauscht

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Silben mit einem “sch” am Schluss verweisen auf eher Doppelmoralisches

und irgendwelche unangenehmen Folgen.

Rausch, Zischen , wie eine Schlange, Aufbauschen= übertreiben,

Wischen-etwas unangenehmes weg wischen,

waschen.

Nur bei einem Rausch, ob Alkohol oder Drogen, gibt man seinen gesunden Menschenverstand auf und lässt sich in unkontrollierte Handlungen und Verwirrzustände treiben.

Wer bestraft sich von vornherein selbst , bevor er sich berauscht, mit den Folgen, die ja jedem bewusst sind. Kopfschmerzen, Kater, irreparable Schäden, Peinlichkeiten,

die Liste der Folgen ist lang und vielfältig.

Der Zustand momentaner Ekstase verliert sich schnell in die Folgeleiden.

Das Wort Rausch kommt aus dem Mittelhochdeutschen ” riuschen”und bedeutet

ursprünglich ” ungestüme Bewegungen”, die man bei Betrunkenen ja durchaus feststellen kann.

Seit es Menschen gibt es berauschende Speisen und Getränke.

Manche verwendeten es zur Heilung, die dann doch nicht stattfand, oder aus kultischen Gründen legitimiert, die Erfindungsgabe zu Begründungen ist schier unermesslich.

Das sich auch Tiere absichtlich berauschen, mag kein Trost für die eigene Schwäche sein-

Jedenfalls bedeutet” berauscht sein” nicht den berauschenden Glückszustand, der nur wie eine kurzfristige Fata Morgana ist,

oder wie beim Kaufrausch den Geldbeutel leert und einem auf etwas sitzen lässt, von dem man  nachher nicht weiss, warum man das überhaupt gekauft hatte.

Sich einfach über etwas Kleines freuen, glücklich sein, hat im Gegensatz zu berauschend die nachhaltige Folge, rauschendes Glück überwältigt einem nur,

und dieses ist ein Geschenk,

man fühlt sich wohl und hat keine Schäden.

Schokolade ?

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Wie ist das, wenn man einfach nicht widerstehen kann. Schon des nachts von Schokolade träumt.

Schoko, Mehrzahl Schokos, die Kurzform der suessen Speise, in der Schweiz Schoki.

 

Viele Worte mit Schoko , wie Schoko-creme, -geschmack, -traum, -hase, -kuss, -riegel, -streusel und viele Varianten.

English – Choc,  bei den Azteken war es das xocoatl oder xocolatl, ein  Getränk aus Kakao, Cayennepfeffer, Vanille und Wasser.Daraus leitet sich Schoko ab.

Schon 1500 v Chr nutzten die Olmeken den Cacaobaum, später die Mayas.

Ob um Eis herum, als Pralinen, als Tafel, Ostereier, Osterhasen, Weihnachtsmänner,

das süße schmeckt, ob zart bitter, bitter oder süß, mit und ohne Mandeln, Nuss oder sonst was, mit Coco, Orangen oder gar Petersiliengeschmack

So wie Schokolade wegschmilzt, wenn sie warm wird,

so schmilzt der eigene Gaumen der Versuchung dahin.

Man sieht schon in den Bergen die Schokolade, obwohl ja nur die Milch von dort kommt, zumindest bei den bekannten guten Sorten.

Und, man hat immer die Argumentation ,

es handelt sich natürlich nur um Glückshormone,

und die, die sind ja besonders wichtig, gerade in einer Zeit der Tristesse

 

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Die Menge

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Ein Quantum, eine Vielzahl, ein Auflauf, Demo, Zuschauer, Menschenmenge, Zahlenmenge, Potenzmenge, Flüssigkeitsmenge, Cluster

ein weibliches Substantiv.

Mengen bedeutet verschiedenes zusammen zu bringen.

Beimengen, anmengen, untermengen, Gemengel.

In der Menge verlieren manche ihre Identität, sich selbst, sie laufen einfach mit,

manchmal ohne zu wissen warum.

Eine Menge bringt Menschen dazu, wie Tiere zu werden.

In der Menge werden sie getrieben, wie bei Panik, auf der Flucht vor etwas, bei Ängsten, würden auf dem Boden liegende einfach niedertrampeln.

Menge kann Schutz geben, wenn man nicht erkannt werden möchte. Die Menge der Anonymität.

Wenn einer ruft, kann das leise sein, schreit die Menge ist das massiv und laut, wie bei einem Fussballspiel oder wie  die Fans bei einem Konzert.

Trotzdem besteht die Menge aus einer Vielzahl von Menschen ,

nicht nur mathematisch eine Vielzahl von Unbekannten.

Eine Menge kann mitreißen, sollte aber nicht das Individuelle auflösen.

Manche menschen meiden Mengen, Ansammlungen von menschen,

wollen lieber Ruhe, Abstand, statt ungewollte Nähe.

Andere , besonders , wenn sie Erfolg haben, genießen ” das Bad” in der Menge.

So muss jeder seinen individuellen Weg finden.

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Zeitreise

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Die Dimensionen von Zeit sind uns manchmal nicht bewusst.

Oft haben wir keine oder wenig Zeit. Termine drängen uns, man schaut auf die Uhr, hat oft eine innere Uhr,

Hat die Zeit irgendwann einmal angefangen oder dreht sie sich unendlich lange, wie im Kreis,

Wird die Zeit nie enden.

Wenn wir den Zeitrahmen eines Lebens nehmen, so erleben wir als Babies unsere Eltern, Grosseltern, eventuell die Urgrosseltern . später im hohen Alter das Gleiche nur aus der anderen Perspektive.

Als Kind des 20.Jahrhunderts, die Grosseltern im 19.Jahrhundert geboren, selbst dann im 20.en aufgewachsen, im 21. älter und alt geworden, reicht der Bogen zu den eigenen Enkeln, die das 22.Jahrhundert erleben können.

Blättern wir in alten Fotoalben oder genealogischen Daten, können wir die Lebensbedingungen unserer Vorfahren nachvollziehen,

noch nie gab es so viel verfügbares Wissen , wie in der heutigen Zeit, um dieses zu tun.

Wir können uns in jede Zeit versetzen…

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