Larifari

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In der Provinz Pisa gibt es eine Casciara Lari Terme, Lari ist auch Georgiens Währung.

Fari im Lateinischen : sprechen, kund tun.

Larifari  bedeutet landläufig oberflächlich, nachlässig.
Larifari machen heißt Unsinn, Quatsch, Fez, Kokolores, dummes Zeug, Schmus und Blech.

Alles Bezeichnungen für etwas nicht Trauriges, sondern Erheiterndes.

Manchmal tut die Mischung von all dem gut,

einfach aus dem Alltagsgeschehen, der Mühle des Hamsters, heraus zu kommen,

nicht nur Kluges äußern, sondern ohne mentalen Tiefgang, oberflächlich, unbelastend.

Leben ist nicht nur Arbeit, leben tut man,

vor sich hin leben, bewusst leben.

Manchmal lebt man mit dem Gefühl ” es lebt” ohne wirklich Leben zu merken, genießen zu können, weil alles irgendwie automatisch abläuft.

Leben ist vielschichtig und da spielt Larifari emotional eine nicht unwichtige Rolle, im Ausgleich zu dem nur kognitiv geprägtem Alltag

Sich nicht ärgern muss man oft erlernen, man muss nicht auf alles reagieren, insbesondere wenn es sich um…

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Wetterleuchten

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Wetter kann ja alle Variationen aufweisen,

von schön bis verregnet, stürmisch, glutheiss , extrem kalt und mit katastrophalen Folgen.

Wetterleuchten ist etwas Besonderes,  der Widerschein und die Reflektion  von fernen Gewittern. Ohne Donner und Regen. Elektrische Teilchen in den Wolken beginnen zu leuchten.

Polarlichter sind eine andere Form des Naturschauspiels, , wenn elektrisch geladene Teilchen des Sonnenwinds aus der Magnetosphäre (hauptsächlich Elektronen, aber auch Protonen) auf Sauerstoff- und Stickstoffatome in den oberen Schichten der Erdatmosphäre treffen und diese ionisieren.

Ein beeindruckendes Schauspiel in der Kälte der Polarregionen,

eine Gegend, in der nicht so viele Menschen leben, da, wo es Ruhe, Einsamkeit, Weite und Urwüchsigkeit der Landschaft gibt.

Ein Traum der Menschen, ein haus am Fjord, das Leben auf  einer einsamen Insel, keine Hektik, kein Stress,

in der Natur, diese pur. Die Sehnsucht nach einem, wenn auch noch so kleinen Paradies ist wohl allen Menschen gemeinsam.

Mittlerweile gibt es fast keine solcher Idyllen, kein Mensch kann irgendwo hin, ohne, daß man ihn finden kann.

Soziale Medien erreichen ihn fast überall, ob in arktischen oder tropischen Gebieten.

Das Aufleuchten des Wetters erinnert uns daran,

daß wir zum Glück nicht alles steuern können,

wir können weder das Klima beherrschen noch es regnen lassen wann wir wollen, noch Wetterleuchten da produzieren, wo man es gebrauchen kann.

Die Energie von Blitzen können wir auch nicht speichern.

Es mutet erholsam an, daß es Bereiche in der Natur gibt, wo Bürokratismus, alles mit Verboten regeln zu wollen, das tot Regeln, Lähmen wegen partiellen subjektiven Interessen einer Nomenklatura, nicht wirkt.

Sonst kämen die Menschen noch auf die Idee, Wetter, insbesondere Blitze  und Wetterleuchten als Waffe einzusetzen.

Der Gedanke an Idylle, Verzicht auf Handy, Termine, Zwänge könnte einem euphorisch machen, leider ist das Wissen über diese beinahe Unmöglichkeit zu groß, und,

bremst die Freiheit der Gedanken.

Was bleibt das tägliche Lärmgewitter, dunkler Niederschlag, graue Wolken und die Hoffnung auf die Kraft des Lichtes und der Sonne.

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Megacity

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Man sieht den Wald nicht vor lauter Häusern.

Wasser, Sand, Beton, Dächer, Ziegel,

Man sieht die Lichter, die Menschen

Auf dem Weg, wie  zu einem Ameisenstaat.

Anonym, doch für alle Machthabenden sind alle Spuren sichtbar,

in der Masse, ohne Klasse, getrieben, zerrieben, ohne Individualität.

Egal, was Du machst, ist doch egal, wenn Du nicht mehr bist, ist alles schnell verschwunden. Ob Du also Lust hast oder nicht, egal?

Für was Eigentum, wenn man es eh einmal nicht mitnehmen kann.

Irgendwann wird auch jedes noch so große und feudale haus abgerissen.

Die Erde gehört uns eh allen.

Wer hat , der hat, wer nichts hat, hat das der anderen, nämlich der Staat der das den anderen wegnimmt.

Der Kreislauf dreht sich manchmal rückwärts statt vorwärts. Was wäre, wenn sich die Erde auf einmal auch rückwärts drehen würde?

Würde man alle Aktivitäten einer Megacity erfassen und malen, es wäre ein völlig buntes…

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Widget

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“kleines Computerprogramm, das in ein anderes Programm integriert wird, besonders als Teil einer grafischen Benutzeroberfläche, in der über den Mauszeiger Befehle eingegeben werden können”, so die einfache Definition.

Eine Komponente eines grafischen Fenstersystems, gedacht für Interaktionen mit einem Anwender.

Widget kommt von Windows und Gadget, zusammengesetzt.

Wer kennt nicht das Gefühl selbst ein ” widget” zu sein, nicht ein Wicht oder Wichtel, da stimmt nur das ” wi, mit oder ohne e”

Das Programm wird gemacht, widgets hinein gestellt.

Nur das Widget für andere zu sein, Interaktionsmasse, kann nicht der Sinn aller Dinge sein.

Betrachtet man die Menschen in der Strassenbahn, im Bus, oder im Restaurant, egal wo, fast jeder hat ein Mobiltelefon und schaut wie gebannt darauf.

Hätte man dieses Bild jemanden vor 50 Jahren gezeigt, die Menschen wäre ihnen  wie Bilder aus einem Science Fiction vorgekommen, bei dem die Menschen nicht mehr miteinander reden,

sondern wie Automaten, Roboter , von denen jeder für sich vor sich hin arbeitet und in ein unbekanntes Gerät mit seinen Händen tippt, dieses  streichelt, drückt,

manche massieren fast ihr Handy, zumindest sieht das so aus.

Stille Kommunikation?

Fragen übere Fragen.

Sollte man nicht sein eigenes Programm machen, und andere nur nutzen um gesammeltes Wissen in minimalster Zeit abrufen zu können, und nicht nur ein Unterprogramm , ein Teil in einem anderen Programm sein.

Das Window im Window

Lieber wieder auf Fundamentales besinnen, auch auf die eigene Individualität auf die eigenen Grundfunktionen:

Denken, Nachdenken, Tun, sich bewegen, Freiheit.

Kein Widget sein

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Ohnmacht

Scan_20191219 Nicht das Bewusstsein verlieren, das geht schnell, man fällt um, hin, davor kreist alles sehr schnell um einem herum und man ist in der Welt der Dunkelheit, des sich an nichts erinnern. Die andere Ohnmacht ist das Bewusstsein,  nichts ändern zu können, was man geändert haben möchte, weswegen man vielleicht leidet, Sorgen und Nöte hat. Das ist, wenn man weiss, wie wichtig Licht und Wärme ist, und registriert, wie Kälte Einzug hält. Die Menschen, zugeschüttet mit den Lawinen der Belanglosigkeiten, des Überflüssigen, nicht Benötigten und wie gelähmt ausgeliefert sein, und gleichzeitig vermittelt zu bekommen: “Ihr habt doch alles” Das Gefühl des Unbehagens, völlig kontrolliert zu werden, weil irgend jemand dieses möchte, daß man ja nicht auf andere Gedanken kommen mag, Sich recken und strecken aber nicht dahin kommend , wo man hin möchte. Ohnmacht ist Hilflosigkeit, verstärkt, wenn man erkennt, dass die Stimme versagt um Hilfe zu rufen, wie wenn man einem zuschnürt, und nicht einmal ein Krächzen herauskommt, gar nichts, einfach “nichts”, oder die Töne ins Irgendwo verschwinden, weg, einfach weg. Aber was muss man tun? Vielleicht wie im TV, Programmwechsel. Aber mental funktioniert das nicht, besonders weil man nur einen Sender und Empfänger hat. Ausschalten ist unbefriedigend. Aber vielleicht ein Restart, ein Neu-Tunen, die Energie die man für die Gedanken über seine Hilflosigkeit verwendet in kreative Ideen zur Veränderung umwandeln. Konkret: Nicht über Trockenheit und Dürre klagen, sondern Bäume und Sträucher pflanzen Statt über den Staat und Politik zu klagen, selbst Politik machen. In die Kälte Wärme bringen, diese hat noch jedes Eis zum schmelzen gebracht, nicht mit dem Finger auf andere zeigen, sondern mit beiden Händen selbst zupacken, und die Ohnmacht wird wieder weichen, alles gut durchblutet und mit Leben gefüllt werden.

bunt

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Manchmal liegt der Unterschied nur in einem kleinen Buchstaben, so wie im ” b “oder “p”

Bunt steht für Vielfalt, Farbenfülle,

bei Punt, nicht die American Football Technik,

sondern der geheimnisvolle Name des Landes Punt,

das in den Überlieferungen aus Ägypten bekannte Goldland, das irgendwo  östlich von Ägypten lag. Vermutlich am Horn von Afrika.

Im Totentempel der Pharaonin Hatschepsut ist eine Beschreibung ihrer Expedition in das mystische, wundervolle Land.

Bei bunt schwingt die Vielfalt mit. Knallbunt, grellbunt, schrill

Jeder kennt die Villa Kunterbunt.

Schön wenn abends die Lichter bunt leuchten, nicht nur Herzen erwärmen.

Die Städte könnten bunt sein.

Früher waren Weihnachtsbäume in einem warmen Gelbton beleuchtet, heute sind die Lichter von kaltem Licht geprägt, was dem Umgang in der Gesellschaft entspricht.

Die Kälte der zwischenmenschlichen Beziehungen,

im Umgang der Menschen miteinander, das menschliche Klima, aber auch die Erwartungshaltung, daß man selbst der Mittelpunkt Erde sei, Egozentrik, erzeugen Kälte und wenn das künstliche Licht aus Spargründen auch noch kälter wird, bleibt uns nur die Wärme der Sonne und des Mondes, der in der eisigsten Nacht noch warm leuchten kann.

Wir können nicht wegen des Umweltklimas, auf das wir eh nur sehr begrenzten Einfluss haben das Klima miteinander mit Frost belegen, einfrieren, vereisen. Beides hängt miteinander zusammen.

Auch wenn wir selbst diese oder jene Disharmonie in uns, mit unserem Körper haben, ist dies kein Grund nicht eine Aura von Wärme, Freude und Buntheit zu erzeugen.

Lieber innerlich vielfarbig und chaotisch, leuchtend, Licht und Freude ausstrahlend als schwarz-weiss, linear eingegrenzt und Dunkelheit bringend.

Man muss ja nicht gleich die Erde mit Sonnenreflektoren aus dem All bestrahlen, um dass diese nachts hell ist,

sondern sich auf  die gegebenen Zeiten des Lichts und der Ruhe der Nacht besinnen.

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Zuversicht

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Drei Silben, zu, ver, Sicht

Egal, wo man steht , hinter, vor, oder darüber, darunter, wenn man will kann man sehen.

Auch im Dunkeln kann man schemenhaft erkennen, der geringste Lichtstrahl  ist erkennbar.

“Zu” ist eine Richtungsangabe, zu, hin, dahin

Ver, ein Prefix so, wie bei verbogen, verdreht, verspielt, aber auch vorbei, vorwärts

Im Ungarischen ist ” vér” Blut

“Sicht” , von sehen abgeleitet.

Zuversicht lateinisch “fiduciam”,

in fast allen Sprachen gibt es ein Wort dafür.

الثقة, 信心, pagtitiwala, уверенность, ਭਰੋਸਾ,اعتماد, whakawhirinaki

Zuversicht bedeutet festes Vertrauen in etwas, Optimismus,

einen Lebensmut, Glaube, Hoffnung implizierend.

Man kann durch das grösste Dickicht sehen,

und,

in übertragenem Sinn, mental, verhält sich dieses genauso.

Jede Hecke lässt sich entfernen, aber jede Hecke kann auch schützen.

Es kommt immer auf den Blick an, mit dem man etwas anschaut.

Also, egal was kommt, es wird keinen Grund für Pessimismus geben.

Die Zeit , so sagt man, heilt alle Wunden, und,

was vielleicht aus der einen Perspektive schlecht aussieht, kann sich als doch positiv entwickeln.

 

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Konzentration

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Sich sammeln, seine Gedanken fokusieren,

auf der Suche nach dem was wichtig ist,

sich nicht im Unwesentlichen verlaufen.

Sein Denken, Überlegungen, sein Tun auf etwas ausrichten, hinlenken,

sich mit Ausschließlichkeit befassen.

Es ist nicht immer leicht nicht abgelenkt zu werden,,

zu vieles ereignet sich, passiert, hat Einfluß, die Eindrücke strömen manchmal wie ein Stakkato auf einem ein.

Ohne persönliche Ziele, ohne seine mentale “to do ” Liste, sein Wohlbefinden,

seine gesetzten Schwerpunkte  realisieren,

eines nach dem anderen, nicht alles gleichzeitig machen zu wollen,

ab und zu Pausen zur Regeneration einlegend,

einen Gegenpol zu dem täglichen Arbeiten errichtend.

Ohne die richtige  Atmosphäre zu  haben,

schlingert man durch das Leben,

und dies ohne Struktur und System.

Sich konzentrieren bedeutet sich zusammen zu  nehmen, vom Lateinischen Centrum, die Mitte, kommend.

Sich selbst die Chance geben, wieder neu reagieren zu können,

um letztlich ausgeglichen auf  alles auf einem Zukommende approbat reagieren zu können.

Das Richtige zu tun, wer weiß das schon immer?

Dies zeigt erst die Retroperspektive aus der Zukunft.

 

Der Baum, zwischen Himmel und Erde

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Bäume haben etwas magisches an sich. Faszinierend.

Heute weiss man, daß auch Bäume miteinander kommunizieren.

Eine langlebige Kiefer ( Methusela) ist mit 5062 der älteste lebende nicht klonale  Baum der Welt. In einem Ried am Bodensee gibt es einen nicht toten Baum mit einer Länge von  mehreren hundert Metern, eine Weide , die sich zigfach durch umkippen und Ziehen neuer Triebe verlängert hat.

In den Muir Red Wood erreicht ein Küstenmammutbaum die Höhe von 115,55 Meter

Ein Baum ist wie eine biologische Fabrik, von der Aufnahme von Mineralien und Wasser durch die Wurzeln, dem Transport im Stamm bis in die Zweige und Blätter, der Produktion von Zucker aus CO2 ; er setzt Sauerstoff frei, atmet durch die Blätter und hat eine  Bodenatmung.

Im Song der Puhdys heisst es:

“Alt wie ein Baum möchte ich werden
Genau wie der Dichter es beschreibt
Alt wie ein Baum mit einer Krone die weit, weit, weit, weit
Die weit über Felder zeigt”

“Alle meine Träume, yeah, fang ich damit ein
Yeah, alle meine Träume, yeah yeah
Zwischen Himmel und Erde zu sein
Zwischen Himmel und Erde zu sein”

Der Dichter Jean de la Fontaine beschreibt  das Zwiegespräch zwischen einer Eiche und dem Schilf in einer Fabel:

Zwei Bäume streiten sich, welcher von ihnen der Stärkere sei. Die Eiche, die zwar dem normalen Wind trotzte, unterlag jedoch dem Schilfrohr, das sich vor demselben beugte. Denn als der Wind stärker wurde, brach die Eiche, wohingegen das Schilfrohr sich nach dem Sturm wieder aufrichten konnte.

Bäume sind zwischen Himmel und Erde.

Die Wurzeln im Reich der Toten, die Blätter reichen bis in den Himmel.

Sie spenden Schatten, schenken Medizin und Baumaterial, sie nähren und spenden uns Trost.

Mancher fand unter einem Baum Schatten, oder schrieb wie Viktor von Scheffel unter einer Linde den Roman Ekkehard.

Bäume sind verletzlich, sie können bluten.

Im Baum spiegelt sich eine  Polarität.

Würde man dies auf unseren Körper übertragen wären die  Wurzeln,  die tief in die Erde ragen, unsere Seele. Der Stamm, seine Mitte und Stabilität steht für unser Rückgrat und unseren Körper, und am anderen Ende seine Krone, die in den Himmel ragt und unseren Geist darstellt.

Nicht ohne Grund spielen Bäume in Märchen eine wichtige Rolle, wie in dem vom singenden und klingenden Bäumchen.

Wir wissen, dass wir eines Tages dieses Leben beendet haben und wir wieder in Erde, in Mineralien und andere Bestandteile  zerfallen werden.

Die Wurzeln der Bäume nehmen diese auf, transportieren sie in die Blätter und Früchte des Baumes, Vögel und Tiere werden diese fressen und alles kommt wieder in den unendlichen Kreislauf der Natur,

in den zwischen Himmel und Erde.

Der Baum, so wie es Peter Maffay in ” Der Baum des Lebens” besingt:

“Ich geb den Vögeln ihr Zuhaus
Die Bienen fliegen ein und aus
Wer zu mir kommt
Macht seine Reise nicht vergebens
Ich brauch die Erde, Luft und Licht
Und bis mein letzter Zweig zerbricht
Bin ich für alle der Baum des Lebens
Bin ich für alle der Baum des Lebens”

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skurril

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Eigenwillig, bizarr, besonders, seltsam, unkonventionell, schräg, verschroben, schrullig

Steigerungsfähig: Skurril, skurriler, am skurrilsten.

Lateinisch: scurrilis, possenhaft, scurra, der Witzbold.

Franzäsisch: bizarre, cocasse

Englisch: whimsical, odd

Eigenartig, das Gegenteil wäre normal.

Skurril, ein Charakteristikum unserer Zeit?

Verfolgt man Entwicklungen unserer Gesellschaften und die tag täglichen Politiker mit ihren vielfältigen Aktionen, die  Akteure, mutet vieles nicht nur possenhaft an,

sondern entspricht eher der höchsten Steigerungsform.

Fakes, Fakenews, Intrigen, Etikettierungen, Polarisierungen, Hetze, gehetzt werden ist in,

das dramatische Wachstum von Verboten und Einschränkungen des Lebens nimmt zu, die Demokratie zieht sich in ein virtuelles Schneckenhaus zurück, weil man sich nicht mehr getraut demokratisch zu agieren, selbst der begriff wird pervertiert,

reduziert auf einfach: wir wählen sie ja, das ist unser Teil.

Aber genau das ist nicht das was gemeint ist.

Jeder versteht unter zuvor festen Begriffen, das, was er will, und viele,  die das Sagen haben, besitzen nur eine gute Redefähigkeit , die,  das  nichts Wissen zu Wissen umzuwandeln, das dann jeder auch noch glaubt-

Früher war der Narr derjenige der die Wahrheit sagen durfte, heute werden Menschen zu Narren gehalten,

indem man sie mit allem Möglichen verbal, mental, physisch und psychisch so zuschüttet, daß keine Reflektionszeit bleibt.

Wäre man früher mit einer zerrissenen Hose herum gelaufen, hätte man Mitleid geerntet heute ist es ein Zeichen, daß man sich ein ausgewähltes Mode Label leisten kann.

So stellt sich die Welt auf den Kopf,

und,

auf einmal soll das Normale das nicht Normale sein und umgekehrt?

Zum Glück ist auch diese Mode in der Geschichte  nur eine kurze Zeiterscheinung,

und wie heisst es: Die letzten werden die ersten sein, die ersten die letzten, aber in einem Kreis wiederholt sich das immer und wechselt und dreht sich.

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