Der Baum, zwischen Himmel und Erde

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Bäume haben etwas magisches an sich. Faszinierend.

Heute weiss man, daß auch Bäume miteinander kommunizieren.

Eine langlebige Kiefer ( Methusela) ist mit 5062 der älteste lebende nicht klonale  Baum der Welt. In einem Ried am Bodensee gibt es einen nicht toten Baum mit einer Länge von  mehreren hundert Metern, eine Weide , die sich zigfach durch umkippen und Ziehen neuer Triebe verlängert hat.

In den Muir Red Wood erreicht ein Küstenmammutbaum die Höhe von 115,55 Meter

Ein Baum ist wie eine biologische Fabrik, von der Aufnahme von Mineralien und Wasser durch die Wurzeln, dem Transport im Stamm bis in die Zweige und Blätter, der Produktion von Zucker aus CO2 ; er setzt Sauerstoff frei, atmet durch die Blätter und hat eine  Bodenatmung.

Im Song der Puhdys heisst es:

“Alt wie ein Baum möchte ich werden
Genau wie der Dichter es beschreibt
Alt wie ein Baum mit einer Krone die weit, weit, weit, weit
Die weit über Felder zeigt”

“Alle meine Träume, yeah, fang ich damit ein
Yeah, alle meine Träume, yeah yeah
Zwischen Himmel und Erde zu sein
Zwischen Himmel und Erde zu sein”

Der Dichter Jean de la Fontaine beschreibt  das Zwiegespräch zwischen einer Eiche und dem Schilf in einer Fabel:

Zwei Bäume streiten sich, welcher von ihnen der Stärkere sei. Die Eiche, die zwar dem normalen Wind trotzte, unterlag jedoch dem Schilfrohr, das sich vor demselben beugte. Denn als der Wind stärker wurde, brach die Eiche, wohingegen das Schilfrohr sich nach dem Sturm wieder aufrichten konnte.

Bäume sind zwischen Himmel und Erde.

Die Wurzeln im Reich der Toten, die Blätter reichen bis in den Himmel.

Sie spenden Schatten, schenken Medizin und Baumaterial, sie nähren und spenden uns Trost.

Mancher fand unter einem Baum Schatten, oder schrieb wie Viktor von Scheffel unter einer Linde den Roman Ekkehard.

Bäume sind verletzlich, sie können bluten.

Im Baum spiegelt sich eine  Polarität.

Würde man dies auf unseren Körper übertragen wären die  Wurzeln,  die tief in die Erde ragen, unsere Seele. Der Stamm, seine Mitte und Stabilität steht für unser Rückgrat und unseren Körper, und am anderen Ende seine Krone, die in den Himmel ragt und unseren Geist darstellt.

Nicht ohne Grund spielen Bäume in Märchen eine wichtige Rolle, wie in dem vom singenden und klingenden Bäumchen.

Wir wissen, dass wir eines Tages dieses Leben beendet haben und wir wieder in Erde, in Mineralien und andere Bestandteile  zerfallen werden.

Die Wurzeln der Bäume nehmen diese auf, transportieren sie in die Blätter und Früchte des Baumes, Vögel und Tiere werden diese fressen und alles kommt wieder in den unendlichen Kreislauf der Natur,

in den zwischen Himmel und Erde.

Der Baum, so wie es Peter Maffay in ” Der Baum des Lebens” besingt:

“Ich geb den Vögeln ihr Zuhaus
Die Bienen fliegen ein und aus
Wer zu mir kommt
Macht seine Reise nicht vergebens
Ich brauch die Erde, Luft und Licht
Und bis mein letzter Zweig zerbricht
Bin ich für alle der Baum des Lebens
Bin ich für alle der Baum des Lebens”

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One thought on “Der Baum, zwischen Himmel und Erde

  1. Great post but I was wanting to know if you could write a litte more on this topic?
    I’d be very grateful if you could elaborate a little bit more.

    Cheers!

    Like

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