Der Zwang zum Update

In der Informationstechnologie, eine Erneuerung der Software.

Je mehr man hat, desto mehr Updates.

Ob PC, Mobiltelefon, Haushaltsgeräte, Waschmaschinen, Autosteuerung,

alles benötigt ein update.

Es ist ein Geschäft; die meisten kosten Geld.

Irgendwann schaltet sich ein update im PC ein, und erst einmal funktioniert nichts.

Ehe man sich versieht ist sonst alles unbrauchbar, veraltet, nicht funktionsbereit

Virenscanner bedürfen beinahe täglich eine update.

Früher hatte man ein Auto, bei dem es nicht mehre Steuerungseinheiten gab, sondern man konnte fast alles selbst reparieren. 10 Sicherungen, das war alles. Sprang der Motor nicht an, genügte ein Hammer schlag und ein Relay arbeitet wieder.

Der Fluch der Elektronik und der Digitalisierung ist das alles komplexer und komplizierter wird ud ein Zwang entsteht immer auf dem neuesten Stand zu sein.

Wie ist das mit den Menschen.

Das indirekte Update findet mit den Medikamenten statt.

Für jedwedes Leiden ein flüssiges oder pulverisiert gestampftes oder dragiertes Update.

Immer neue Beimischungen, Rezepturen, neue Zusammensetzungen, keine ganz einfache Lösung.

Alles muss dauernd geändert werden, nichts soll von Dauer sein. Nur mit Updates kann man auch verdienen.

Beim Essen, die Liste der Inhaltsstoffe, die immer wieder neu dazu kommen, kulinarische updates.

Noch kann man dem Gehirn kein technisches Update verpassen, auch die Ersatzteilversorgung des menschlichen Körpers steckt noch in den Anfängen.

Den IQ verbessern, die Nervenbahnen tunen.

Geräte sind schon alt und updategefährdet, wenn sie älter als 2-3 Jahre sind.

Zu Windows 95,98 , XP gibt es schon keine Updates mehr, die Geräte sind dann unbrauchbar, veraltet, entsorgungsbereit.

Unser Körper kann keines bekommen. Knochen, Adern, Nerven verschleißen .

Ersatzteile gibt es, aus Kunststoff oder Metall.

Wir kommen mit einer genetisch vorprogrammierten äußeren Form und Anlagen auf die Welt und entwickeln uns, ohne dass erstmal ein Update notwendig ist.

Vielleicht eine neue Creme, ein bestimmtes Gel, Tabletten und Medikamente zur Instandhaltung, aber all das ist keine Erneuerung, keines kann den Körper auf den neuesten Stand der Technik bringen, höchstens heilen, tunen, trainieren, fit halten.

Er ist es sein ganzes Leben lang der eigene Körper, mit hoher Laufzeit, ohne Garantie.

Updates in dem was wir uns erschaffen sind manchmal notwendig, aber oft nervig.

Dann klappt das Update auf dem Mobiltelefon nicht, weil es nicht an den Strom angebunden ist, oder zu wenig Kapazität zur Aufnahme und Änderung vorhanden ist.

Updates müssen installiert werden.

Fit für die Zukunft wäre ein mentales Update für uns Menschen.

Einem auf den neuesten Stand bringen. Weiterbildung, neue Ideen , Kreativitätstraining, Coaching.

Mindset change, Mindfulness, Achtsamkeit, vorsichtig sein sein, ein Brainpackage.

Viele Möglichkeiten seine Widerstandskraft, Überlebens-und Durchsetzungsfähigkeit zu steigern um das Leben zu meistern.

Aber das sind alles Updates , die nichts wesentlich Neues machen, sondern einfach hilfreich sind, die Hürden des Alltags zu nehmen.

Manchmal kann ein mentales Update auch eine Transformation seines Denkens sein.

Ein Aussteigen, Umsteigen, in etwas Neues einzusteigen.

Bevor man in einen Burn out fällt, sollte man den Mut haben genau diese Schritte zur Veränderung zu wagen.

Und dazu ist es nie zu spät, es kommt nur darauf an, wie man es macht.

In allem sich mit der Natur in eins bringen ist das nachhaltigste Update.

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Update

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Fluss der Gedanken

Wie sagt man: Es geht einem vieles durch den Kopf.

Aber nicht allen. Man kann nicht alles, was man sieht, hört, erlebt aufnehmen und verarbeiten, ohne es zu selektieren.

Jeder muss seinen eigenen Weg gehen, mit seiner Art zu denken leben.

Seine mentale Triage zu errichten. Kategorisieren, in Schwerpinkte zerlegen, hierarchisieren.

Manche denken zu viel, und einige meinen für andere auch denken zu müssen, zumindest wissen oder meinen dies, was sie denken, fühlen und wollen.

Ein manchmal tragischer Trugschluss eigener Selbstüberschätzung und Bevormundung der anderen.

Andere leben gedankenlos in den Tag, getrieben, im Strom des Lebens, nicht reflektierend wohin die Reise geht, auch vergessend woher diese kam.

Wir alle sind Reisende auf dem Raumschiff Erde, tun aber vieles um allen Mitreisenden diese Reise des Lebens zu erschweren, oder nur eigene Vorteile heraus zu schinden.

Dabei ist am Ende der Reise der Zielpunkt für jeden unklar.

Die einen sprechen von Himmel, Fegfeuer oder Hölle, andere vom Hades, der Unterwelt, oder Parallelwelt, noch andere meinen dass wir alle nur in einer synthetischen virtuellen Welt leben und alles nur entsprechend durchleben.

Jede Religion hat andere Lösungsansätze.

Alle ist aber gemeinsam, dass man nur mit seinem physischen und mentalen Gepäck ankommt. Das physische Gepäck zerfällt in Staub oder Asche, das andere ist spirituell, das Karma, das was an Last, Schuld oder Positivem mit gebracht wurde.

Vorsorge bedeutet sich in den Gedanken nicht im Fluss derer Anderer mitreißen zu lassen, sondern sich ein mentales Boot, wenn es sein muss Rettungsboot zuzulegen, einen Anker für Zwischenhalte, ein Steuerruder und einen Kompass um den richtigen Weg zu finden, wissen wo sich der Fluss abzweigt, wo er hin fliesst, wo mentale Wasserscheiden sein werden.

Alles fließt, alles bewegt sich.

Heraklits “Panta Rhei” ist immer gültig. ” Niemand kann zweimal in den selben Fluss steigen, denn alles fliesst und nichts bleibt”

So liegt es immer an uns selbst, wann wir aus dem Fluss aussteigen und wie wir in den veränderten Fluss wieder einsteigen, und was wir auf dem Fluss machen.

Dem Fluss des Lebens, des Weltalls, dem, dem alle Sterne und Planeten folgen müssen.

Am Ende hat dieser Phase ein ” Game Over”, und man bekommt sein Rating.

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Fluss der Gedanken

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Cabaret

Kommen sie , kommen sie, schreit der Marktschreier, hier werden sie genau so betrogen wie nebenan.

The Show must go on, heißt es nicht so?

Die Bühne des Lebens, alles “life”. Wenn Schauspieler zu Staatsmännern und Staatsmänner zu Schauspieler werden.

Hier geht alles, hier dreht sich das Karussell des Lebens,

Im Cabaret der Geschichte und Geschichten.

Ob Cabaret, Politshow, Wirtschaftmärchen, von den Sieben Zwergen, die ein Start up gründen, von Fakes und Schattenfiguren, alles ist möglich auf dem Jahrmarkt der Alltäglichkeiten.

Alles geht en revue vorbei.

Das ” Cabaret” kommt vom französischen Wort Schänke.

In fast allen TV Sendern gesendeten Promikochen oder Promi-Dancing wird dies ja auch umgesetzt.

Es wäre alles Entertainment, wenn es im Cabaret des Lebens nicht um Steuergelder ginge, und,

um Menschenleben, Existenzen.

Die einen Schaffen und bezahlen diese, andere lassen sich lieber welches geben und noch andere geben vieles, was ihnen nicht gehört, aus.

Wie singt Katja Epstein: Sie setzen jeden Abend eine Maske auf und sie spielen wie es die Rolle verlangt. An das Theater haben sie ihr Herz verkauft.

Worte, auch solche wie Verantwortung, Gleichheit, Rechte und Recht, werden interpretiert, verdreht, verzwirbelt bis zur Sinnentstellung, Hauptsache , es kommt irgendetwas im eigenen Sinne heraus.

Mental wird auch alles gekrümmt.

Wer gestern noch gegen Krieg war und Friedenstauben fliegen ließ um Frieden zu verkünden,

verscheucht, vertreibt und verjagt diese heute, vielleicht werden sie auch eingesperrt, und,

was interessiert der Mist von Gestern, heute ist Heute und da ist alles ganz anders.

Sie sind König, Bettler, Clown, im Rampenlicht. Der Vorhang geht auf, und die Bühne wird zur Welt.

Und, die Welt ist eine Bühne.

Das Cabinet und Cabaret der Unstimmigkeiten, Zweifel und Zerwürfnisse, des Glücks und Unglück, Erfolg und Misserfolg, des Hasses, der Liebe , des Neids und der Scheinheiligkeit.

Aber es ist wie mit allen Vorführungen. Irgendwann fällt der Vorhang, das Stück ist vorbei.

Irgendwann geht der Vorhang wieder auf, mit einer neuen Besetzung, einem neuen Stück, neuen Intendanten und Szenarien.

Aber letztlich ist es unsere Entscheidung in welches wir gehen, und manche Cabarets sind interaktiv, die Schauspieler auch Laienschauspieler.

Allen gemeinsam ist; sie kommen und gehen. Keine Rolle ist für die Ewigkeit. Aber das verkennen die meisten.

Die Vorstellung kann neu beginnen. Der Regisseur das Schicksal, Dramaturg unbekannt, Szenario alle Beteiligten, Eintritt das eigene Karma.

Cabaret

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abwarten

Wer weiß denn schon was kommen wird?

Wie es kommt, so kommt es, eine Einstellung, die aber außer Acht lässt, dass man auf alles reagiert, und dies unterschiedlich.

Manchmal kommt ein Ereignis, mit dem man nie gerechnet hatte. Nicht unbedingt der Lottogewinn, überraschend, eine Wende in allem, etwas Unangenehmes, man weiß das nie im voraus.

Nimmt man alles , so, wie es ist und kommt, muss man nicht in einem “Abwarten Modus sein”

Wissend was man kann und zu was man fähig ist, hat man ein Reaktionsspektrum.

Also was soll es, Zeit unnütz mit abwarten zu verbringen.

Ändern kann man das kommende hinsichtlich Zeitpunkt eh nicht, nur mit den Folgen,

die kann man nachsteuern, Schadensbegrenzung machen oder die Früchte einer guten Überraschung kosten und genießen.

Man sagt zwar ” Abwarten, Tee trinken” und betont die Gelassenheit,

oder wie einmal in einer Zigarettenreklame : “Greife lieber zur HB und alles geht wie von selbst”.

Das mag ein Trost sein, die Realität ist oft verschieden dazu, aber es strahlt die Zuversicht aus, dass es zu fast allem einen Rettungsanker geben kann.

Statt “abwarten” kann man seine Zeit sinnvoller nutzen.

Wie sagt man doch:” Die meiste Zeit des Lebens, wartet der Mensch vergebens”.

Man wartet auf das Scheinbare, nur vermutete, im Grunde eine Zeit und Energieverschwendung.

So sollte man jede Minute des Lebens bewusster leben,

das, was da geschieht annehmen und erleben.

So hat man das Gefühl, dass man nie etwas verpasst hat, erst recht nicht durch abwarten.

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abwarten

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Formen

Bei all dem, was so täglich auf einem einströmt sucht man oft nach einer

Möglichkeit seine Gedanken zu fokussieren.

Der Versuch sich selbst und seine Gedanken zu ordnen hat viele Wege und Optionen.

Das laufend Geschehene kann man nicht einfach deleten.

Uns fehlt der “delete button”, aber vielleicht ist es gut, dass wir das nicht können, weil sonst müsste man auch ein recovery Programm haben, um versehentlich Gelöschtes wieder zu reaktivieren.

Sich auf Formen konzentrieren, mit seinen Gedanken an diesen entlang fahren, vielleicht das kleine Einmal Eins , oder das große aufsagen, ein Gebet.

Hauptsache man kann sich meditativ konzentrieren.

Maharishi Mahesch Yogi, ein spiritueller Coach der Beatles, konnte sich auf einer Verkehrsinsel inmitten des TokyoerVerkehrs konzentrieren und meditieren, um zu zeigen, dass der Ort egal ist, nur der Wille des eigenen Geistes das Steuernde.

Es ist schwierig sich inmitten einer belebten Stadt grüne Wiesen vorzustellen und daran Ruhe zu finden.

Formen ermöglichen dies eher.

Formen sind auch die Hilfsbrücken des täglichen Miteinanders, die das Zusammenleben erleichtern.

Nicht als leere Rituale, sondern als einfache Regeln.

Begegnet man sich, kann ein Lächeln den ganzen Tag verändern, die gute Laune kann kommen, ein Gruß, ein Nicken. Einfache Formen des Umgangs.

Muffig schauend, missmutig andere negieren, erzeugt das Gegenteil.

Formen geben Sicherheit. Unbekanntes kann mit Leben gefüllt werden. Man das versucht das wie” und ” warum” zu ergründen.

Sich zu konzentrieren bedeutet sich nicht in Nebensächlichkeiten zu verlaufen.

Es erlaubt ein “Weiterlaufen” und gleichzeitig weiter zu denken.

Man muss es nur versuchen.

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Formen

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Krise

Im Allgemeinen ist eine Krise der Höhepunkt , auch der Wendepunkt einer gefährlichen Entwicklung, egal ob in einem politischen, sozialen oder natürlichem System. Funktionsstörungen, Konflikte, dann, wenn es irgendwo klemmt, knistert oder kracht, instabil wird, lateinisch ” crisis”, aber die haben das von den Griechen “krisis”, Meinung, Beurteilung, Entscheidung. Dann, wenn sich etas zuspitzt.

Immer, wenn das Gleichgewicht gestört ist, man mit Ereignissen, Lebensumstände konfrontiert wird.

Eine Finanzkrise, nämlich eine Pleite, ein Konkurs, Bankrott, ein Skandal mit Folgen.

Viele alternative Begriffe für das unter Umständen bedrohlich werden könnende Abweichen vom Normalzustand

Misere, Missstand, angespannt, übel, katastrophal.

Dann, wenn ein kritischer Punkt erreicht würde

Ein kritischer Punkt, wie bei einem Atomreaktor, aber auch ein mentaler kritischer Punkt, einer zwischen Tobsucht oder friedlich lächelnd.

Manche Menschen verwenden es als Floskel, wie: ” Ich krieg die Krise”, wenn sie sich über etwas ärgern.

Wenn die Wände schon wackeln, das Wasser schon an der Hauswand steht,

und die Entscheidenden so tun, als ob alles klar wäre, so, wie in Udo Lindenbergs sinkendem Schiff Andrea Doria”……und überhaupt ist alles längst zu spät, und der Nervenarzt weiß auch nicht mehr wie`s weitergeht Aber sonst ist alles klar, auf der Andrea Doria”

Psychologen verstehen darunter den Verlust des seelischen Gleichgewichts.

Im politischen Bereich wird die Bezeichnung ” Krise” gerne verwendet, um damit etwas durchsetzen zu können. Es entsteht psychischer Druck auf die Menschen, wie Wirtschaftskrise, Coronakrise, Getreidekrise.

Vor fast alles kann man das Wort “Krise” stellen.

Im Zwischenmenschlichen Krisen, wie die Midlife crisis, wenn man meint sein Leben ändern zu müssen, weil man etwas verpasst hätte, oder falsch gemacht hätte.

Die Ehekrise.

Die gefährlichsten sind die der Konflikte zwischen Staaten, die , wenn nicht richtig und friedlich verhandelt, Menschenleben kosten könnten.

Krisen sind aber zum lösen da. Es muss nur der Wille dazu da sein.
Krisenvorsorge, Krisenmanagement ist notwendig, sich vorbereiten um krisensicher zu sein.

Krisen sind jedoch immer eine Chance etwas zu verändern und einen Neubeginn zu starten

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Krise

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ausgelassen

Rausgelassen, wie wenn man eingesperrt gewesen wäre.

Wieder unbefangen sein, einfach sich befreien können.

All den täglichen belastenden Kram hinter sich lassen,

manches liegen lassen,

trennen, was wirklich wichtig ist.

Sein wie ein Kind, nur mit dem Wissen was man heute hat.

Das Schöne ist, daß man in seinen Gedanken und Träumen fast alles kann.

Total frei sein,

und,

noch können die Träume nicht kontrolliert werden.

Unser Gehirn hat noch keine IP Adresse,

es gibt noch keine Vorrats-Datenspeicherung.

Der Zugangscode muss nirgends gespeichert werden.

Man hat ihn in seinem mentalen Fußabdruck.

Man muss nur die Augen schließen und los kann es gehen.

Das Programm kann man selbst gestalten.

Tut man dies nie, beginnt das Programm da, wo man es nicht unbedingt möchte.

Unkontrolliert wandern dann die unbewussten Gedanken durch die Katakomben seines Denkens.

Manches taucht verklärt, symbolhaft auf, macht sich bemerkbar,

im schlimmsten Fall als Albtraum, im besten Fall als friedliches in sich abgeklärtes schlafen können.

Man wacht auf, fühlt sich einfach wohl.

Der Tag kann unbelasted beginnen,

mit einem Lächeln starten.

Wie heißt es in Ozzy Osbourne`s Song :

” i`m just a dreamer, I dream my life away,

I`m a dreamer who dreams of better days”

Weise werden.

Sich von allen Ismen befreien können, diese laufen lassen.

Kein Hass, Gier, sondern die Freude tanzen lassen.

Sich selbst sein können, mit sich stimmig sein.

Ein tiefes Verständnis für alles Sein haben,

alles mit einem Lächeln sehen,

Unwillen, Unbillen, Unangenehmes neutralisieren, an das Gute glauben.

Ausgelassen, raus gelassen, sich dabei befreien.

Man muss es nur zulassen, und,

der Schlüssel dazu liegt in uns.

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ausgelassen

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Fluch oder Segen

Früher hatte es einem immer geärgert, wenn die älteren Leute gesagt hatten:

” Früher war alles besser”

Dier Arbeit war ohne Hektik und Schnelligkeit, Pausen kamen nicht zu kurz, nur die Anforderungen an das Leben waren bescheidener. Man hatte einfach Zeit. Briefe dauerten Tage, und entsprechend auch die Antworten.

Beim genauen Hinsehen hatten die Menschen aber eine Lebensqualität und einen Lebensstandart, der uns heute eher als primitiv vorkommt.

Wir haben Zugang zu soviel Wissen, wie man es sich früher nie hätte vorstellen können.

Die Entwicklung des Wissens ist beinahe explodierend, rasant, immer innovativer.

Wir müssen uns auf immer wieder Neues einstellen, und können bei vielen Entwicklungen nicht einmal die Folgen absehen , nur versuchen abzuschätzen.

Zeit wird auf einmal kostbar, teuer.

Nicht nur ” Time is money”, sondern die Menge an verfügbarer Zeit wird bestimmt, aber nicht von einem selbst, man hat wenig Möglichkeiten nicht fremdbestimmt zu sein.

Der Fluch des Fortschritts sind die Nebenwirkungen. Stress, keine Zeit, wenig direkte Kommunikation, Hektik, Eile, und, die ganzen daraus resultierenden Krankheiten.

Alles was geschieht ist in kürzester Zeit überall auf der Erde verbreitet.

Wir sind uns räumlich näher, aber mental haben wir uns zu oft von einander entfernt. Die Auseinandersetzungen werden brutaler, rücksichtsloser.

Wir schaffen es nur mühsam uns mit unserem eigenen Planeten zu identifizieren.

Der Segen des Fortschritt ist die optionelle Lebensqualität, Wissen, Heilen von Krankheiten, Reisemöglichkeiten, Wohnkomfort, Lebensmittelauswahl und Verfügbarkeit, Hygiene.

Wir können fast auf jedwede Situation reagieren,

haben alle technischen Chancen,

nutzen sie oft nicht, weil wir uns in Nebensächlichkeiten verlieren, die zu dem Allerwichtigsten hochstilisiert werden.

Konzentrieren wir uns auf das Wesentliche, lernen wieder zu entspannen,

und die Tage zu genießen,

lernen wieder in der Zeit zu leben,

ohne von ihr getrieben und bestimmt zu werden,

nie ohne ein Lächeln beginnen.

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Fluch oder Segen

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zerknirscht

Ein Partizipialadjektiv.

Knirschen, ist wie Sand in den Zähnen.

Man möchte losheulen, aber das geht nicht.

Irgendwie hindert einem die eigene Sozialisation das zu tun, was der Seele gut täte, alles heraus zu lassen.

Man verschluckt es, stülpt einen mentalen Deckel darüber,

der aber nicht, wie bei einem Kochtopf, den der Dampf hochhebt, die Luft entweichen lässt,

sondern der Dampf verteilt sich innerlich.

Ab und zu kommt er als Träne heraus, die über die Backen rollt. Auch als Zähneknirschen, in sich hinein beißen.

Es nützt aber alles nicht.

Zerknirscht, gesenkten Hauptes, vielleicht schuldbewusst, reumütig, aber nicht unbedingt. Jedenfalls ärgerlich, am ehesten niedergeschlagen.

Frustrationen sollte man in sich so lassen, sie sind wenig hilfreich, überhaupt nicht konstruktiv.

Wie zerknittert, faltig, betreten, geknickt, zerknautscht.

Oft analysiert man dabei selbstkritisch sein eigenes Handeln, grübelt nach, grummelt.

Lieber Entknirschen, an Schönes denken und sich selber nicht noch mehr schaden.

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eigentlich

warum denn nicht.

Oder genau so,

ein Ausnahme, das naja, eigentlich sollte es so sein, aber jetzt ist es halt anders gelaufen.

Das “eigentlich” ist auch die Geschichte des ” dumm gelaufen”,

die des verpassten, versäumten, nicht gemachten und nicht gesehenen Chancen,

auch des ” Vergeigten“”.

An und für sich faktisch akzeptabel, man kann es hinnehmen, aber im Grunde genommen mag man es nicht.

Im Prinzip, aber was ist, wenn es letztlich prinziplos ist.

Man verwendet das Wort oft unreflektiert.

So, wie:

Eigentlich müsste das oder dies dort liegen, aber irgendwie muss ich das verlegt haben”

Man fragt sich da etwas.

Ist es beunruhigend.

Eigentlich wollte man es nicht, aber dann ist es geschehen,einfach so.

Eigen, bedeutet an für sich, so, wie es ist.

Oft ist es nur eine Ausrede, um die wirklichen Gründe zu verschleiern.

Es ist einfacher etwas zu verwässern, als ” Ross und Reiter” zu nennen. Sagen, was lo ist, und,

auch das warum, wieso, das ” warum eigentlich”.

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eigentlich

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