Eine Frage, die sich jeder selber stellen muss, was er mit dem Wort assoziiert.
Ein Geldgeschäft, eine Transaktion, , überhaupt einen Deal zu vermitteln, das ist nur eine Seite der Medaille.
Verschiedene gegenteilige Interessen versuchen auszugleichen, Kompromisse zu finden ist die andere.
Ombudsman, Schlichtungsstelle, Gewährsmann/frau, Mittelsmann, Schiedsmann-/frau, Mediation sind Aspekte der Versuche Interessensausgleiche zu finden.
Streitfälle zu lösen oder berufsmäßig Geschäfte zu machen.
Das Leben hat immer viele Varianten.
Bindeglied oder Agent.
Die Geschichte hat viele andere Namen.
Handelsagent, Berufsvermittler.
Dann sind da noch die Untervermittler, gerade bei Schlichtungen zwischen Staaten, der Nuntius oder der Legat, schließlich die Moderatoren.
Vermitteln bedeutet auch jemanden Zusammenhänge, Sachverhalte zu erklären, lehren, zeigen , wie man etwas macht.
Will man die Wahrheit über etwas herausfinden, muss man es wie mit ” vermitteln” machen. Alles von allen Seiten betrachten, gegen einander abwägen und dann die richtige Entscheidung zu treffen,
die, hinter der man stehen kann und die man mittragen kann.
vermitteln
Original HPH, signiert,
Acryl
Erlös für Menschen in Not
Es gibt ein Gefühl, bei dem man das Sonnenlicht meiden möchte und sich die Nacht herbei sehnt, obwohl ja man sagt Sonnenstrahlen sorgen für gute Laune und Wohlgefühl.
Nächtliches Licht wirkt anders.
Man muss keine Sonnenbrille tragen, nichts erscheint grell.
Ein permanente Lichtflut Tag und Nacht, eine Lichtverschmutzung kann den Hormonhaushalt durcheinander bringen, sagen manche,
aber ein Licht in der Nacht vermittelt Ruhe, erlaubt einfach zu sehen, ohne gesehen zu werden.
Eine Art Rückzug in den Schutz der Nacht.
Der Volksmund sagt: ” In der Nacht sind alle Katzen grau”, was aber offensichtlich ein Relikt aus der Zeit ist, wo es noch nicht die modernen Beleuchtungssysteme mit kaltem und warmen Licht gab, noch keine Restlichtverstärkung.
Manche reden von Lichtverschmutzung, weil es keinen Platz ohne Licht gibt, was nur in den Städten zutrifft.
Aber, in seiner Wohnung muss man nur den Rollladen am Fenster herunter lassen und es wird völlig dunkel…
Wenn alles einfach nicht passt. Aus dem Rahmen des Lebens gefallen.
Einfach falsch platziert, alles geht schief, läuft nicht.
Unpassend, inadäquat.
Wenn in einer aufgeklärten Zeit, nach zwei Weltkriegen und Klimaveränderungen, die uns alle betreffen, jemand oder mehrere einen Krieg beginnen, der Menschenleben kostet, gehört er nicht in diese Welt.
Er entspricht der Zeit der Barbarei, der Mottenkiste der Geschichte, kontraindiziert und archaisch.
Und diejenigen, die da mitmachen zeigen antiquierte Verhaltensweisen, die nicht in das digitale Zeitalter passen.
Wir haben ein humanitäres Völkerrecht, auch das in bewaffneten Konflikten, aber es gibt Menschen die lassen dieses nur als Text stehen, den sie nicht gemacht haben, und nicht als Imperativ.
Man hat das Gefühl das manche Menschen, die auch das ” Sagen” haben, die Geschichte nicht verstanden haben.
Die Zeit scheint in der dunklen Zeit eingefroren zu sein, nur die Waffen sind anders.
Aus der Zeit gefallen zu sein , kann sehr schnell bedeuten, dass die Würfel gefallen sind.
Wissend, dass alles seine Zeit braucht, bedeutet aber auch zu erkennen, daß man Schwerpunkte setzen muss.
Zeit ist kostbar, schnell vergeudet und kommt nicht wieder. Nur die Szenen und Ereignisse können sich ähneln.
Frieden kann man im Großen nur erreichen wenn wir den zuerst im Kleinen schaffen und da haben wir schon Probleme.
Aus der Zeit kann man fallen, aber das Netz dessen , was alles zusammen hält, fängt einem immer wieder auf, der Glaube an den tieferen Sinn
Dünne, dicke, solche, die nie brechen sollten, aber es doch tun.
Gemauerte, und nur aus Papierbestehende, um einen Sichtschutz zu bilden. Paravents.
Eine Klagemauer erlaubt sein Leid zu klagen, seine Probleme und Schwierigkeiten zu äußern,
in einen invisiblen Dialog zu treten, nicht alleine mit seinen existentiellen Nöten zu sein.
Man hat nicht nur Sorgen und Nöte, sondern jeder Mensch hat Wünsche, Sehnsüchte, eben das,
was man vor allem anderen gerne erfüllt sehen würde.
All das kann man für sich insgeheim behalten, wissend , dass die meisten Wünsche nicht erfüllt werden, aber die Hoffnung wird immer bleiben.
Wie eine “to do ” Liste kann man seine Wunschliste aufschreiben, priorisieren.
Gewissermaßen seine Wunschhitliste erstellen. Was ist am intensivsten?
Sehnsucht hat einen Beigeschmack, die bittere Sehnsucht der unerfüllbaren Wünsche, ein Schmerzvolles verlangen.
Joseph von Eichendorf: ” Ich suche die blaue Blume, ich suche sie und finde sie nie, mir träumt, dass in der Blume mein gute Glück mir blüht.”
Das Ziehen in der Brust, die unerreichbaren individuellen Utopien eines perfekten Lebens, einer Harmonie, die nie kommen kann.
Nichts in der Welt ist “fertig, perfekt”.
Sehnsüchte erlauben mit mit dem eigenen unfertigen Leben, Verlusten umzugehen,
sie zeigen einem eine Richtung, Ziele in der Lebensgestaltung.
Alle Menschen haben unterschiedliche Sehnsüchte und es ist nicht immer leicht damit umzugehen.
Plakatwände, groß, noch größer erinnern einem oft an das, die Werbung, die alles perfekt zeigt.
Ein Versprechen, einzulösen, wenn man dafür bezahlt.
Im Grunde genommen ist schon das eigene Fernsehgerät eine Wand der Sehnsüchte, eine, die einem das Schöne, die Ferne, das Glück oder den Ort der Freude, Vollkommenheit suggeriert.
Die rein ökonomischen Interessen werden dabei übersehen, man spürt sie, wenn die Wünsche unerfüllt bleiben müssen.
Plakate an den Litfaßsäulen, Hauswänden und Stellflächen.
Werbung für die ideale Partnerschaft, das perfekte Konfekt, das ultimative T-Shirt, der Schuh, der einem das Laufen erspart, der einem trägt.
Die einem animierenden Sehnsuchtswände sind überall und beeinflussen die eigene Lebensgestaltung.
Viele Sehnsüchte kann man sich erfüllen, wie die Traumreise, die Sehnsucht nach mehr und Meer.
die Trauminsel, das Traumschiff.
Alles an den Gesang der Sirenen und Odysseus erinnernd.
Sehnsuchtswände, geweckte Bedürfnisse.
Aber man muss etwas dafür tun. Sehnsüchte werden nicht automatisch erfüllt, im Gegenteil.
Die Erkenntnis , dass nie etwas perfekt sein kann, nur die Schöpfung insgesamt, nicht aber das,
was wir Menschen tun, ist oft schmerzlich.
Der Garten Eden, das Paradies, die blaue Blume befindet sich nicht unbedingt in dieser Welt. Damit muss man sich abfinden.
Aber Sehnsüchte sind auch schön. Mental kann man das unerfüllte ausleben, sich einen ” taste of happiness” gönnen.
Hat man Glück und die Bereitschaft sein Herz und Augen für die schönen Dinge zu öffnen, hat man das Bild der Natur,
in ihrer Pracht und Vielfalt als Wand der erfüllten Sehnsüchte.
Eine Hauptsehnsucht sollte die nach Frieden sein, aber dazu müssten die den Unfrieden stiftenden ihre Wand der Sehnsüchte , der ganz intimen Wünsche und Vorstellungen überhaupt wahrnehmen.
Der Grund der Disharmonie liegt irgendwo im eigenen Sein
Sehnsuchtswände
Original HPH, signiert
Erlös für humanitäre Projekte