Schrecksekunden

Ahnungslos, nicht teilnahmslos, einfach nur unvorbereitet.

So ist die Schrecksekunde, wie ein Blitz aus heiterem Himmel,

mit oder ohne Lärm, einfach so, eben unerwartet.

Manchmal kann einem so ein Bruchteil einer Sekunde lähmen.

Keine Reaktion außer Schrecken, weit aufgerissene Augen, lahm gelegt, überrascht, überrollt, unfähig gleich zu denken.

Die Zeit zwischen Reiz und Handeln.

Die individuelle Reaktionszeit.

Die Frage ist, was ist, wenn man nicht, sehr verzögert, rechtzeitig oder falsch reagiert.

Eigentlich müsste man immer sein Risiko dafür minimieren,

oder,

in der Schrecksekunde mit all seinen Erfahrungen reagieren.

Berechnen kann man Schrecksekunden nicht.

Auch muss nicht jede Schrecksekunde negativ sein, wie bei einem Unfall, einer drohenden Gefahr, Bestürzung, Furcht und Schrecken.

Nicht jeder Albtraum muss Wirklichkeit werden.

Es kann ja auch nur ein Überraschungsmoment sein.

Gedanken, wie: Mensch, das habe ich vergessen.

Einfach Überlegungen, die Taten provozieren.

Ein unerwartetes Fußballtor, ein Fehler, den man gemacht hat, aber korrigieren kann.

Ab und zu ist die Schrecksekunde auch nur ein Scherz.

Vielleicht ist sie auch nur die Chance mit all seiner Energie reagieren zu können,

und da sollte man auf sich vertrauen.

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Schrecksekunden

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Die kleine Schlange

Papa, fragt die kleine Schlange ihren Papa, warum mögen die Menschen uns Schlangen nicht und schreien, wenn sie uns sehen ” igittigitt” und schauen alle verängstigt und böse.

Ich möchte doch auch so spielen wie alle Tierkinder.

Die Menschen geben uns kein gutes Image, so der Papa, obwohl wir ihnen nur etwas tun, wenn sie auf uns treten und uns weh tun.

Sie meinen wir wären kaltblütig, falsch, hinterhältig, aber das sind sie doch selber zueinander.

Eigentlich sind die Menschen von uns fasziniert, aber dann kommt eine Angst.

Aber Papa, ich kann mich nur schlängelnd bewegen, auch nicht davon rennen, da muss man doch keine Angst haben, und nur weil wir in unseren Höhlen, oder Heuhaufen leben, sind wir doch nicht hinterhältig.

Wir brauchen doch auch Freunde, ich möchte doch auch Spass mit den anderen haben, so, wie sie mit Hundchen spielen, oder Katzen.

Der Vater: “Ja einige von uns sind sehr giftig und bei einem Biss können Menschen sterben oder Schmerzen bekommen, aber die Bisse der Menschen können andere auch töten, sie beißen nur mit Messern, mit ihren Autos, mit Bomben und Raketen.”.

In manchen Ländern dürfen wir unsere Höhlen unter den Häusern der Menschen haben, sie würden uns nie etwas tun, wie in Uzbekistan, wir beschützen sie auch und halten von ihnen gefährliche Insekten und Ratten fern.

Andere haben auch Schlangen als Haustiere, wir können die Menschen ja riechen, sie aber uns nicht. Sie geben uns sogar Futter zum Essen.

Weißt du, so der Vater der kleinen Schlange , das ist ein langer Weg Vertrauen zueinander zu finden. Das ist mit allem so.

Vorsicht hilft vor Enttäuschungen, und wir müssen halt alle voneinander lernen, und,

die Menschen erst einmal damit anfangen und und mit sich Frieden finden.

Also sei nicht traurig, versuche auch keine Angst vor den Menschen zu haben, denn oft wissen sie nicht was sie tun, und müssen das auch erst noch lernen.

Bis sie soweit sind, müssen wir halt geduldig sein.

Die kleine Schlange

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manchmal könnte man davon laufen

Nur wird da nichts besser,

man schaut nur weg, rennt davon, denkt, was soll`s.

Oft gibt es Dinge, Ereignisse, die einem beinahe maßlos ärgern, gar weh tun, verletzen,

oder unerträglich sind, oder Zustände, mit denen man so nicht leben möchte.

Läuft man weg, kann einem das, wovor man wegläuft, leicht einholen, besonders dann, wenn es in einem drinnen ist.

Eine andere Frage ist die nach dem Ziel. Wo will man hinlaufen, ankommen?

Unter Umständen wird nur die Entfernung zur Problemlösung vergrößert.

Liegen die Probleme in einem selbst, oder an einem, muss man sich eingestehen, dass es unmöglich ist vor sich selbst davon zu laufen.

Man sollte sich allem stellen.

Beim Weglaufen stellt man auch fest, wer einem folgt, oder wem man soviel wert ist, daß er einem hinter her geht.

Trotzdem, an manchen Tagen, nicht an denen wie diese, wie bei der Kultband ” Tote Hosen”,

an Freudentagen, eher an den schief gelaufenen, miesen Tagen, die einem herab ziehen, da möchte man weg laufen.

Fluchtverhalten? verdrängen?

Man kann nicht vor seinen eigenen Gefühlen davon laufen, man weiß dann nie, wo man ankommen wird.

Es ist wie wenn es regnet.

Man kann diesen nicht verhindern,

aber einen Regenschirm, Schutzbekleidung haben oder einen sicheren Unterstand suchen.

Jeder Regen geht vorbei und irgendwann kommt die Sonne wieder hervor.

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manchmal könnte man davon laufen

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Zwischen den Zeiten

Zeit,

manche versuchen die Zeit zurück zu drehen.

Aber die Zeiten ändern sich, gleichen sich vielleicht ein bisschen, aber mehr nicht..

Nostalgie, Erinnerungen versetzen einem mental in andere Zeuten.

Andere leben zeitlos, lassen Zeit verstreichen, nutzen die zugeteilte Zeit des Lebens nur bedingt.

Unsere Zeit auf dieser Erde ist begrenzt, von anderen Zeiten können wir nur etwas erahnen, vermuten, wissen aber nichts genaues.

Zwischen den Zeiten kann eine Pause sein,

Wie heißt es in de Song von Madsen:

“Ich bin endlich angekommen,
bin vom Glück noch ganz benommen.
Solang es geht, bleib ich hier stehen.”

Manchmal möchte man die Zeit anhalten, aber sie bleibt nicht stehen.

Zeit kommt, geht, ist einfach da.

Nur messen wir ihr eine Bedeutung bei.

Gäbe es keine Zeitmessung, keine Uhren, würde es trotzdem die Zeit geben, das einfache Vergehen, das Geschehen in dem Spannungsfeld Vergangenheit-Gegenwart-Zukunft.

Manche stellen die Chromographen jedes Jahr zweimal um. Sommerzeit, Winterzeit.

Die Zeit bleibt trotzdem die gleiche, auch wenn wir verschiedene Zeitzonen haben.

Zeit ist nicht nur Geld, auch wenn wir zu oft diese Zuordnung machen.

Zeit hat man, nimmt sie sich, vergeudet oder nutzt sie.

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Zwischen den Zeiten

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Im Vorraum

Wer weiß denn schon in was für einem Vorraum dieser Welt wir uns befinden.

Mancher ist eine Hölle, andere kommen einem eher als ein Warteraum vor.

Es gibt sie als Foyer, als Lobbyraum, Wartesaal, Meeting Point,

im Theater des Lebens, im Parlament.

Die Rezeption zur Weiterleitung in ein irgendwo,

nur ein Flur oder schon der Empfangsraum.

Das Leben geht seinen Weg, im Vestibül des Schicksals,

durch die Lounge seines irdischen Seins, aber es ist nicht immer die Lounge,

manches ist der Vorhof zur Hölle, ein Teil dieser selbst.

Wir wissen nur wann wir geboren wurden, alles andere der Vergangenheit ist im Dunkeln.

Ab und zu gelingt es uns einen Lichtstrahl zu sehen, eine Herkunft, eine DNA, Geschichten, Fotos der Vorfahren.

Aber alles ist im Nebel des Geschehenen.

Im ” Jetzt” haben wir die Chance den Vorraum, in den wir gestellt sind zu gestalten,

und dies hat Einfluss wohin wir danach gehen, welche Türe wir öffnen können.

Nicht so wie bei Franz Kafka ” Vor dem Gesetz”.

Um nicht in einem Warteraum zu landen, bedarf es aktiv zu sein, kreativ und wissen was man überhaupt will.,

oder ob man sich ,

wie der Sand am Strand des Meeres, von den Wellen immer wieder neu sortieren lässt.

Leben und leben lassen reicht nicht aus, insbesondere nicht, wenn man nicht weiß wie dieses aussehen soll und kann.

Ob nur Diele oder Wandelhalle, wer weiß das schon.

Das Leben geht für viele nur so vor sich hin, plätschert im Fluss zur Ewigkeit.

Nur wer weiß, wann er diesen verlässt, wo ein Hafen ist, eine Möglichkeit an das Land zugehen, in das seiner Träume, seiner Bestimmung , kann neue Wege finden, überhaupt einen Pfad durch das Dickicht , den Irrgarten und das Labyrinth seines Schicksals.

Der Kompass seinens Herzens, das GPS seines Denkens,

Glaube, Hoffnung ,Liebe, Vertrauen in das Schicksal können den Weg weisen,

nur müssen wir dies selbst in die Wege leiten.

Das warten auf andere kann zu leicht ein Warten auf Nichts sein.

Vielleicht ist der Vorraum nur ein Flur.

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Im Vorraum

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Geister, die man ruft

Oft handeln Menschen ohne die Folgen des eigenen Tuns oder der Auswirkungen auf andere abschätzen zu können.

Mentale Kurzsichtigkeit.

Die Schwerpunkte werden gesetzt, so, wie es gerade passt.

Später ist ja eine neue Situation, und da ist eine neue Lage und dann kann man das Denken von heute als den Schnee von gestern bezeichnen.

Die Geister, die man ruft sind nicht immer die schlimmsten, das sind eher die unerwartet auftauchenden, die,

in Albträumen, aber nicht nur,

in dem Alltag, der tägliche Horror, die Bilder von Kriegen und Konflikten, Unfällen, Horrorszenarien.

Niemand reflektiert wer all dies überhaupt verursacht und auf dem Gewissen hat.

Wenn man keines hat, belastet es auch nicht.

Man konsumiert den Horror als Spiel, ist ja auch eine Art der Verarbeitung, im TV beim Tee, Saft, Latte oder Kaffee.

Gewalt, man sieht

Sieht man dann aber eine kleine Spinne an der Wand, in einer Ecke, eine Maus, schreit man auf.

Den schlimmsten Horror sieht man oft nicht, er ist auf einmal da, und zumeist gerade dann, wenn man überhaupt nicht damit rechnet. Mancher ist schleichend, wie das Stalking.

Viele dieser Geister könnte man vermeiden.

Aber Halloween hilft vielleicht eine mentale Ablenkung zu finden, um sich dann in dem ganz normalen Wahnsinn in der Alltäglichkeit zurecht finden zu können.

Einfach die negativen und negativ belastenden Gedanken vertreiben, die Bilder mit Farbe füllen, bis sie gruslig schön werden.

Das Gruselige , den Nervenkitzel, den Schauer über den Rücken gezielt als “künstlichen, selbstinszenierten, unschädlichen, der niemand etwas antut, nehmen, den, an dem Kinder sich erfreuen können,

wenn sie am Halloween in schauerlichen Kostümen an die Haustüre klopfen und um Bonbons und Süßigkeiten bitten.

Diese Geister ruft man gerne, die anderen lassen wir lieber wieder verschwinden.

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Geister die man ruft

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entspannt sein

Gelassen, gelöst, eins mit allem um einem herum.

Ein Zustand der leider nicht der normale ist.

Etwas was in unserer digitalen und zu oft hektischen Zeit fehlt.

Man hetzt von Ereignis zu Ereignis, getrieben von zeit und Terminen.

Man kann nicht immer chillen, frei von allen Zwängen sein.

Cool sein ist eine Charaktereigenschaft, weniger genetisch als sozialisationsbedingt.

Etwas erlernbares, erfahrbares.

Lässig und leger, das kann man sein, wenn man die innere Freiheit hat.

Der Weg dahin ist nicht immer leicht.


Ist man in ein sorgenfreies Umfeld geboren,

fällt dies leichter,

dann kann mühelos alles anpacken,

mehr als wenn man den täglichen Kampf ums Überleben in der postindustriellen Gesellschaft hat.

So völlig losgelöst, wie im Song Major Tom, kann man nicht immer sein, obwohl dies vermutlich immer ein Wunsch sein mag.

Die Erdanziehungskraft hält einem fest, und dies mit allen Problemen und Sorgen.

Mit der Natur eins werden, zur Ruhe zu kommen, für viele ein schier unerreichbarer Zustand .

Der Alltag holt einem nicht nur immer ein, er überholt einem , und hat im Schlepptau oft Unerledigtes aus der Vergangenheit.

Vielleicht sollte man alles Störende in einen mentalen Abfalleimer werfen, deleten, und sich ausschließlich auf ein entspanntes Dasein einlassen.

Es liegt immer an uns selbst, wie wir dies gestalten, auch wenn wir zu oft die Schuld an Hinderungsgründen bei den anderen suchen.

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entspannt

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Tanz um nichts

Nichts gibt es eigentlich nicht.

Kein Ding, keine Sache, keine Umstände, kein Wirbel um etwas.

Nicht das Mindeste.

Nichts wäre die Leere, ein Vakuum, aber das ist auch etwas, nämlich das, als das man es bezeichnet, ein Nichts.

Das Etwas ist das Gegenteil von Nichts. Nicht sein, nicht da Sein.

Aber gerade das machen manche Menschen. Aus einer Mücke einen Elefanten.

Manche haben Probleme, andere sind das Problem.

Was nicht sein soll, kann nicht sein, so suggerieren das einige, und glauben das auch fest.

Eine Bagatelle, ein Zero, eine Null, das schlechthin Unbedeutende.

Der Tanz um Nichts ist nicht das nur nicht Tanzen oder nichts als Tanzen,

es ist das Verhalten des Rumpelstilzchen.

Toben, sich aufregen, echauffieren und das alles wegen einer Nichtigkeit.

Betrachtet man all das , könnte man meinen: “Der letzte Tanz ist noch nicht getanzt”

Der Tanz um den heißen Brei, oder der Eiertanz, der um rohe Eier ist, in übertragenem Sinn um ein heikles Problem.

Zu oft ärgern sich Menschen wegen eigentlich Unwichtigem. Manchmal ist der geringste Anlass der Grund, der Auslöser, ein Ventil für anderen Ärger.

Lieber seine Nerven schonen und sich nicht aufregen; es rentiert sich nicht.

Es gibt viel Schönes, über das man sich freuen kann,

und es lohnt sich lieber einen Freudentanz zu machen.

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Der Tanz um nichts

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ausgefallen

Was ist in einer Zeit, in der fast alles möglich ist, ausgefallen?

Nicht rausgefallen, aus dem Rahmen oder der Halterung, eher aufgefallen.

Vieles schein skurril, undurchsichtig, nebelhaft.

Vielleicht ist das Leben einfach nur bunt, so,

wie der Herbstwald mit seinen tausenden bunten Blättern.

Die Vielfalt macht es aus.

Schwierig wird es immer dann, wenn etwas aus der Vielfalt heraus meint, dass alles so aussehen soll, wie diese eine Ausnahme.

Das Leben ist nicht “uni” , gleichgeschaltet.

Zu allem gibt es viele Meinungen, nur muss man lernen andere zu akzeptieren.

Aber jede Toleranz hat ihre inhaltlichen Grenzen,

dann, wenn rote Linien der Moral, der Sitte, der gesellschaftlicher Normen überschritten sind.

Ausgefallen können neue Ideen sein, Kreativität, einfach etwas Neues.

Der Pfeffer im Leben, oder das Salz in der Suppe, das entscheidende Körnchen auf der Waagschale,

das,

was verhindert das etwas eintönig wird.

Abenteuerlich, extraordinär, von der Norm abweichend, unüblich, extravagant.

Eine andere Bedeutung ist auch das ausfallen von etwas,

einfach nicht zur Verfügung stehen.

Wenn etwas rar und selten ist, steht es auch nicht zur Verfügung.

Die Natur macht uns alles vor.

Die Vielfalt ist die Norm, und da hat nur eine Meinung keinen Platz.

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Großstadtdschungel

Zumeist keine grüne Idylle,

eher eine Steinwüste.

Das muss nicht sein, keine Utopie, nur eine praktische Option.

Würde jeder für die Umwelt Demonstrierende, nur einmal pro Woche einen Baum oder Strauch pflanzen und diesen pflegen,

würden die Städte grün aussehen und ,

da Pflanzen Kohlendioxyd in Sauerstoff umwandeln, wäre in den Städten eine gute Luft.

Aber es ist wie mit so vielem.

Reden und Taten sind zweierlei.

Man konzentriert sich auf alles andere, auf Reden, Machtkämpfe, das tägliche Überleben, den Beruf.

Die eigene Familie wird immer mehr zur Abend-Morgenfamilie, denn nur da sieht man sie, oft mutiert zu Patchwork oder anderen Varianten.

Steinwüsten bieten viele Nischen, Platz für Kommunikation,

aber SMS oder messages sind einfacher,

man muss sich nicht in die Augen sehen und kann leicht und leichtfertig schreiben was man will,

und wenn es ein Beziehungsschluss ist, eine Kündigung oder eine Anmache.

Statt aktiv zum Subjekt zu werden und kreativ, gestalterisch zu werden,

wird man zum Objekt und Spielball der Meinungen, dessen was man in den Medien hört, und da beschränkt man sich zumeist auf nur wenige, ohne Vielfalt.

Die Theorie wäre schöne Wohnungen, nahe zum Beruf, soziale Kontakte, die persönlich und nicht elektronisch und digital sind,

die Praxis zeigt den immer kranker werdenden Menschen, mit all seinen Leiden, auch dem der Vereinsamung.

Vielleicht muss man seine eigene Kultrrevolution machen.

Seinen Balkon , seine Wohnung zur Wohlfühloase inmitten des täglichen Gerölls, Lärms.

Seiner Seele die Chance geben sich zu entspannen, erholen,

überhaupt seinem Körper die, sich selbst zu finden.

Die wenige Zeit, die man hat, kann man für das Überleben nutzen,

um nicht im Dschungel der Einflüsse und Fluss der digitalen Überschwemmungen unterzugehen.

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