
“kleines Computerprogramm, das in ein anderes Programm integriert wird, besonders als Teil einer grafischen Benutzeroberfläche, in der über den Mauszeiger Befehle eingegeben werden können”, so die einfache Definition.
Eine Komponente eines grafischen Fenstersystems, gedacht für Interaktionen mit einem Anwender.
Widget kommt von Windows und Gadget, zusammengesetzt.
Wer kennt nicht das Gefühl selbst ein ” widget” zu sein, nicht ein Wicht oder Wichtel, da stimmt nur das ” wi, mit oder ohne e”
Das Programm wird gemacht, widgets hinein gestellt.
Nur das Widget für andere zu sein, Interaktionsmasse, kann nicht der Sinn aller Dinge sein.
Betrachtet man die Menschen in der Strassenbahn, im Bus, oder im Restaurant, egal wo, fast jeder hat ein Mobiltelefon und schaut wie gebannt darauf.
Hätte man dieses Bild jemanden vor 50 Jahren gezeigt, die Menschen wäre ihnen wie Bilder aus einem Science Fiction vorgekommen, bei dem die Menschen nicht mehr miteinander reden,
sondern wie Automaten, Roboter , von denen jeder für sich vor sich hin arbeitet und in ein unbekanntes Gerät mit seinen Händen tippt, dieses streichelt, drückt,
manche massieren fast ihr Handy, zumindest sieht das so aus.
Stille Kommunikation?
Fragen übere Fragen.
Sollte man nicht sein eigenes Programm machen, und andere nur nutzen um gesammeltes Wissen in minimalster Zeit abrufen zu können, und nicht nur ein Unterprogramm , ein Teil in einem anderen Programm sein.
Das Window im Window
Lieber wieder auf Fundamentales besinnen, auch auf die eigene Individualität auf die eigenen Grundfunktionen:
Denken, Nachdenken, Tun, sich bewegen, Freiheit.
Kein Widget sein
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Nicht das Bewusstsein verlieren,
das geht schnell, man fällt um, hin, davor kreist alles sehr schnell um einem herum und man ist in der Welt der Dunkelheit, des sich an nichts erinnern.
Die andere Ohnmacht ist das Bewusstsein, nichts ändern zu können, was man geändert haben möchte, weswegen man vielleicht leidet, Sorgen und Nöte hat.
Das ist, wenn man weiss, wie wichtig Licht und Wärme ist,
und registriert, wie Kälte Einzug hält.
Die Menschen, zugeschüttet mit den Lawinen der Belanglosigkeiten, des Überflüssigen, nicht Benötigten und wie gelähmt ausgeliefert sein,
und gleichzeitig vermittelt zu bekommen: “Ihr habt doch alles”
Das Gefühl des Unbehagens, völlig kontrolliert zu werden, weil irgend jemand dieses möchte,
daß man ja nicht auf andere Gedanken kommen mag,
Sich recken und strecken aber nicht dahin kommend , wo man hin möchte.
Ohnmacht ist Hilflosigkeit, verstärkt, wenn man erkennt, dass die Stimme versagt um Hilfe zu rufen,
wie wenn man einem zuschnürt, und nicht einmal ein Krächzen herauskommt,
gar nichts, einfach “nichts”,
oder die Töne ins Irgendwo verschwinden, weg, einfach weg.
Aber was muss man tun?
Vielleicht wie im TV, Programmwechsel. Aber mental funktioniert das nicht, besonders weil man nur einen Sender und Empfänger hat.
Ausschalten ist unbefriedigend. Aber vielleicht ein Restart, ein Neu-Tunen,
die Energie die man für die Gedanken über seine Hilflosigkeit verwendet in kreative Ideen zur Veränderung umwandeln.
Konkret:
Nicht über Trockenheit und Dürre klagen, sondern Bäume und Sträucher pflanzen
Statt über den Staat und Politik zu klagen, selbst Politik machen.
In die Kälte Wärme bringen, diese hat noch jedes Eis zum schmelzen gebracht,
nicht mit dem Finger auf andere zeigen, sondern mit beiden Händen selbst zupacken,
und die Ohnmacht wird wieder weichen, alles gut durchblutet und mit Leben gefüllt werden.








