Regenzeit – wenn die Erde weint

Regen, Wasser, für die Natur eine Wohltat.

In manchen Ländern träumt man davon.

Es gibt kein schlechtes Regenwetter, höchstens eine schlechte Bekleidung dazu.

Manchmal erscheint einem das vom Himmel kommende Wasser,

dann wenn sich die Wolken entleeren, lästig.

Die Bekleidung wird nass, man fühlt sich unwohl.

Ist der Regen warm, fühlt man sich wie in einer Dusche.

Das an seinem Gesicht herab Perlen der Tropfen ist wohltuend.

Man schmeckt wie das Salz des eigenen Körpers weg geschwemmt wird.

Die warme Regendusche ahmt man ja auch in seinem eigenen Bad nach, sogar mit einer Tropendusche.

Ist der Regen kalt, wie mit nassem Schnee , wird die Umgebung matschig.

Oft führt das zu Überschwemmungen, besonders wenn in zu kurzer Zeit zu viel Regen fällt.

Manchen Ländern ist dies zuviel, sie haben das , was anderen fehlt..

Es ist gut, das die Menschheit die Wolken noch nicht fernsteuern kann..

Früher, zumindest meint man es, war der Regen sauber, reinigend, die schlechte Luft weg drängend.

Heutzutage ist das schwieriger.

Das, was die Menschen in die Luft bringen, auch was Katastrophen , ob menschengemacht oder von Vulkanen, Brandkatstrophen, kommt wieder herunter, und das mit dem Regen.

Purple Rain, black Rain , bloody Rain, man könnte alle Farben nennen.

Wenn die Terrasse oder der Balkon auf einmal dunkel gefärbt ist, merkt man, das da etwas geschieht.

Die Erde reinigt sich.

Die Menschen verursachen Kriegen, Raketen, Bomben, Kanonen, all das was verschossen wirdgeht in die Luft und irgendwann und irgendwo weint die Erde,

und regnet mit Millionen Tränen all das Leid weg.

Der Regen , das sind die Tränen , manchmal die Fäden der Erde.

Freudentränen, aber auch die der Trauer, des Leids und der Not.

Ändern wir das doch.

Weinen ist immer eine Chance , aber es liegt an uns, dies zu Freudentränen zu machen.

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Regenzeit- wenn die Erde weint

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sich voran tasten

Voran tasten. Sich irgendwie nach vorne bewegen, so, wie im Blindflug.

Es ist nicht nur dass man nichts sieht, wie bei dichtem Nebel, Starkregen,

sondern, dass vielleicht alles Kommende unbekannt ist, neu.

Manchem Autofahrer geht es so, wenn sein GPS nicht funktioniert, nicht erneuert ist,

oder er falsche Prioritäten eingegeben hat, wie, keine Mautstrecken, Staus ignorieren, der schnellste Weg.

Auf einmal ist man irgendwo und weiss nicht wo.

Mit Kartenmaterial kann man manuell, visuell schauen, der freundlichen immer gleich monoton klingenden Stimme des GPS sagen, das interessiert mich nicht.

Sich umhören, erkundigen, vorfühlen, so heißt der Weg.

Man weiß nicht was kommt, möchte es gerne wissen, findet aber niemand der einem Antworten geben kann.

Vermutungen statt Wissen.

Bei vielen Dingen hat mein keine oder wenig Ahnung was kommen könnte und die Realität gibt einem dann in der Retroperspektive zumeist Recht. Es kam anders als man dachte.

Das Leben läuft nicht immer nach Plan.

Was uns bleibt ist sich immer gut auf ein voran Tasten vorzubereiten.

Mit sich eins und zufrieden zu sein,

einen Glauben an Werte zu haben, an die Liebe , Vertrauen in Gott und das Schicksal.

Dann hat man immer den richtigen Kompass um sich navigieren zu können.

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Halli Hallo

Klingt nach Jubel, Trubel, Heiterkeit.

Halli Hallo,

eine Anrede, wie in Andreas Gabaliers Song:

” Li-Lipstick Lady, bitte schau mi net so an…..”

Eine Begrüßung, man winkt sich verbal zu.

Ein ” Hallo Servus, oder Hi” , vielleicht ein Ausdruck einer guten Laune , die man weiter geben möchte.

Nicht das muffig vor sich hin murmeln, grummeln, eher aufmuntern.

Zu einem Fremdwort wird das erst im Dialekt, wie das ” Halihalöchen” oder “Holladi, hollado.”

Das ” Hallöle” hat eine andere Bedeutung, so wie das ” hallo Hallo”, das Ausdrücken eines ” pass auf, oder so geht das nicht”.

Halli und Hallo sind optimistisch, Lustigkeit transportierend.

Wie in dem gleichnamigen Kinderlied: ” Halli, hallo, wir tanzen durch den Sommer, halli hallo, schön, daß Du da bist.”

Ein Ursprung lieg im Althochdeutschen ” Halon” oder ” Halen”, rufen, holen.

Die Fährleute riefen früher ” hol über” eine Aufforderung.

Im Hebräischen bedeutet dss ” halal” ausrufen, preisen, verherrlichen.

International, ein der Input zur guten Laune.

Genau, das was uns zu oft fehlt.

Optimismus, und nicht nur alles zu bejammern.

Es ist eben mehr als ein blosses ” Hallo”, es ist das schaffen einer relaxten Atmosphäre.

Halli hallo

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wenn die Schatten bunter werden

Schatten,

Drei Lampen mit blauem, grünem und rotem Licht ergeben eine additive Farbmischung der Schatten.

Goethe hat sich mit dem Phänomen bunte Schatten in seiner Farbenlehre beschäftigt.

Aber das ist nur die physikalische Seite.

Die Schattenseiten des Lebens weisen andere Farbzusammensetzungen.

Jedes Schicksal hat vielleicht einen bunten Hintergrund.

Die Gegensätze sind es.

Das glanzvolle Leben im Glamour, das nach Erfolg, Glück und Erfüllung aussieht, tatsächlich aber vielleicht das von Depressionen und Einsamkeit kaschiert.

Umgekehrt kann ein armer Bettler den buntesten Hintergrund haben, seine Gedanken alle Farben dieser Welt umfassen, aber sehen kann dies nur wer sich mit ihm auseinander setzt, hinter die Kulissen blicken kann.

Die Frau, die an eine Hauswand angelehnt, wie eine Bettlerin dasitzt und Socken strickt.

Man geht an ihr vorbei, weiß gar nichts über sie.

Wer es weiß, dem ist bewusst, dass sie reich ist und alles was sie gespendet bekommt, für junge Frauen in in ihrem Freiheitskampf spendet.

Der Penner an der Ecke am Bahnhof, der eigentlich Anwalt ist, und nach einer Enttäuschung sein ganzes Leben umstrukturiert hat.

Jeder Mensch hat seinen Schatten.

Nicht die Schatten die verfolgen, beschatten, wie in Diktaturen. Wie müssen sich die Menschen die beschatten vorkommen, wenn sie in einen Spiegel sehen. Ihre Schatten werfen schwarzes Licht.

Manchmal holt einem der Schatten der Vergangenheit ein.

Er kann bunt und froh sein, aber auch tief schwarz und dunkel.

Es liegt an uns, wie sich die eigenen Schatten im Licht zeigen.

Manchmal muss man auch über seinen eigenen Schatten springen, den Mut haben etwas außergewöhnliches zu wagen.

Vielleicht die Schatten mit ihren Konturen umreißen, bunt bemalen.

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bunte Schatten

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Geblendet

Geblendet sein hat viele Seiten.

Es muss nicht die Sonne oder grelles Licht sein.

Ein funkelnder Diamant in dem sich Licht reflektiert.

Bei all dem kann man eine Sonnenbrille tragen, sich und sein Augenlicht schützen.

Das schlimmste geblendet sein ist das im Zwischenmenschlichen.

Es ist wie beim Angeln.

An den Haken wir ein Blender gemacht der die Fische anlocken soll,

um sie dann zu fangen.

Bei uns Menschen ist das ähnlich.

Die täglich auf einem einströmende Werbung verführt, man beißt an, kauft.

Unter Umständen Dinge die man weder braucht noch eigentlich wollte.

Fakes täuschen etwas vor und viele glauben es und machen es zu ihrer Realität.

Diejenigen, die das merken, schweigen wie die literarischen Lämmer.

Die Steigerung besteht in manipulierenden Menschen.

Sie können perfekt blenden, so dass die Sonnenseite erstrahlt und man nie an eine dunkle Seite denken würde.

Sie machen dadurch ihre Opfer gefügig, zu Fans, Anhängern , Menschen die dann in dieser Realität des geblendet seins leben und anderes weder sehen, noch dies zulassen,

Die Realität ist das Blendende.

Dann die dunkle Seite.

Das Opfer merkt es nicht, wie die Fliege bei der Fleisch fressenden Pflanze.

Die Falle schnappt zu.

Diskriminierung, Ausbeutung, Misshandlung bei Gegenwehr.

Das Opfer soll für das wankende Vertrauen büßen.I

Ist das Opfer dann zahm und verängstigt kommt das Blenden.

Man erscheint wieder als blendend da stehend, positiv, liebevoll,E

Ein Blenden, dass die andere Seite völlig zudeckt, ein Erkennen nicht im Ansatz zulässt.

Menschlich ist dieses zerstörerische Blenden fatal,

aber leider Blenden die Blender auch die darüber Befindenden.

Im Leben, wie in der Politik.

Vielleicht sollte man den Blendern öfters einen Spiegel vorhalten, damit sie in der Reflektion vor sich selbst erschrecken können.

Jedenfalls Blender und Blenden sollte man erkennen, und, sich nicht blenden lassen

Mal sehen was kommt

Mal sehen.

Mal sehen.

Mehr als nur abwarten was da kommen mag.

Skeptisch, kritisch beäugend, vielleicht eine Mischung.

Ein bisschen Optimismus, ein paar Gramm Pessimismus , aber auch neugierig.

Man hat ja Zeit Entscheidungen zu treffen,

Kann sich erstmal alles anschauen, sich dann eine Meinung zu machen.

In unserer Zeit überholendes überschlagen sich die Neuigkeiten und Neuerungen.

Oft muss schnell entschieden werden, ein „mal sehen“ nützt da nicht viel.

Da hilft sich Gedanken zu machen, bewusster zu leben und das was sich ereignet zu reflektieren.

Der Zukunft sollte man getrost und mit Vertrauen entgegen sehen.

Die Zeit läuft immer weiter und überdauert alles.

Alles Neue wird auch nur Geschichte und revolutionär anmutende Ereignisse mutieren zur Vergangenheit

Wir haben alles Mögliche durchgemacht.

Cptn Kirks Mobiltelefon, Galilei, der erste TV,

Und bald die erste Marskolonie, das erste Mondkind, oder den ersten Außerirdischen.

Auf der Erde gibt es alles. Das Schönste und das Hässlichste, das Friedlichste und Giftigste, aggressive.

Was sollte also sich total verändern?

Mal sehen

Vertrauen in die Zukunft, auf Gott ist angesagt, und der Glaube auch an uns selbst.

Die Bühne

Viele meinen dass die Welt ihre Bühne ist,

die der Selbstdarstellung, des sich Postierens und sich Postens.

Die Jagd nach Followers,

der Wunsch durch seinen Auftritt zum Superstar zu werden oder zum

Megainfluenzer, treibt an.

Die Bühne ist für alle da.

Nur die echten Schauspieler müssen etwas können,

die Laienschauspieler hingegen außer Reden und Gesten nichts.

In der Politik wird es einem vorgemacht.

Das Inszenieren ist es, so zu reden dass man den Redefluss und den eigentlich leeren Inhalt gar nicht aufnimmt, sondern nur konsumieren soll, man soll wissen der oder die hat geredet und es klang gut.

Diese Bühne ist nicht das Leben.

Das Leben spielt sich auch nicht nur im Backstage ab.

Das Leben ist alles , und es pulsiert.

Leben benötigt keine Wiederholungen, es zeigt sich immer wieder mit Neuem.

Die einzige Wiederholung ist, dass die Menschen nicht aus dem Geschehenen lernen.

Immer wieder die gleichen Fehler und nur weil man sich durch die Bühnenauftritte mancher Schauspieler auf der Bühne der Politik verleiten lässt.

Im Leben sind die Zuschauer die Akteure, die Regie wird vom Schicksal gemacht.

Jeder kann sein Manuskript mitgestalten.

Im Theater werden die Bühnenstücke wiederholt, im Leben nur einmal, life.

Vielleicht sollte man versuchen nicht etwas nachzuspielen, keine theatralischen Auftritte zu suchen,

sondern einfach seinem Inneren, seiner Bestimmung zu Folgen.

Nicht wie in Katha Epsteins Song:

„Sie setzen jeden Abend ihre Msske auf und spielen wie die Rolle es verlangt. Sie sind König oder Bettler ….“

Sich selbst im Fluss des Lebens sein, ein Mosaikstein der Vielfalt, einer , indem wir unser Glück finden können und nicht der Gage eines Bühnenauftritts hinter her rennen.

Das Leben ist zu schön nur eine Bühne zu sein.

Die Bühne

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leere Blicke

Wenn es leere Blicke gäbe, müssten auch volle möglich sein.

Vielleicht können wir das auch gar nicht richtig interpretieren.

Wenn die Augen aufhören zu leuchten, dann verlieren Worte ihren Wert.


Es heisst auch ” aus den Augen aus dem Sinn” , vergessen, verloren, man denkt nicht mehr daran.

Anwesend sein, trotzdem abwesendheit.

Die Augen vor sich hingerichtet, die Gedanken irgendwo anders, in einer anderen Welt,

vielleicht in der der Probleme, Schwierigkeiten des Alltags.

Es kann aber auch der Ausdruck der Leere der Seele sein. Verbraucht, verschlissen, enttäuscht.

Ist man innerlich, mental müde, verletzt, kann nicht mehr, oder meint das schließlich, äußerlich lässt man sich nichts anmerken. The life goes on.

Man kämpft und lacht weiter, dass es niemand merkt.

Aber muss man es anderen Recht machen?

Zuerst einmal sich selbst und denen, die einem lieb sind.

Eine Leere kann auch bedeuten wieder Platz zu schaffen, sein inneres zu leeren, vieles zu deleten,

einen Restart zu ermöglichen.

Der Blick fixiert sich nur um einen Halt zu haben.

Es muss nicht immer der trostlose Blick sein, der bittende, flehende, hasserfüllte,

er kann sich wandeln,

in den verständnisvollen, der Liebe und Vertrauen ausstrahlt.

Blicke ins leere meiden andere Blicke,

wir sehen nicht was dahinter ist

offene Blicke , strahlende Augen bauen einem auf, sie zeigen dass dahinter vieles steckt.

So müsste der Weg eigentlich klar sein.

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Leere Blicke

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En passant

Das ist nicht nur im vorbeigehen.

Mehr.

Man nimmt etwas unbewusst wahr, etwas, das später als Erinnerung wieder auftaucht.

Assoziativ, Fragmente, aber abgespeichert.

Das Leben ist zu oft ein „ en Passant“

Man lebt im Fluss des Seins, zu oft ohne irgendwo an einem schönen Platz zu Ankern .

Der Strom fließt weiter bis ins Meer des Lebens.

Das Unterwegs, das Zwischendrin und Zwischendurch ist das Wichtige.

Der Fluss hat Abzweigungen, aber nutzen kann man die nur wenn man stromaufwärts schwimmt,

ansonsten treibt man dahin wo alles einmündet.

Vielleicht sollte man da, wo das „ en passant“ eindrücklich ist sich aufraffen umzudrehen und einen Stop einlegen,

Zeit finden nachzudenken , auch mal gegen den Strom zu schwimmen um in einen anderen Flusslauf zu gelangen, der in einem anderen Meer münden wird.

Einfach die Wasserscheiden des Strom des Lebens nicht nur „ ein Passant“sehen.

Ein „ en passant“ wie im Schachspiel, der besondere Zug eines Bauern.