
Viele Worte fangen mit ” sch” an, die meisten sind negativ außer beispielsweise das “Schöne”, schweben, schwerelos. Bei Schmerzen klingt auch ” Herzen” mit.
Warum Schmerz maskulin sein soll, ist schwer verständlich.
Definiert als komplexes Sinnes -und Wahrnehmungssystem mit Warn und Leitsignalen.
Schmerz kann einem zum Vergessen der Rationalität bewegen,
verbissen, mürrisch, grantelig, schmerzverzerrt, wehleidend, stechend.
Im Indogermanischen das Wort smer, was aufreiben zerreiben bedeutete, das slawische Smert bedeutet gar den Tod.
Synonyme wie Pein, implizieren peinlich, schmerzhaft.
Krankheit, Beschwernis, Leiden, Problem, Bedrückung, Unfall, Belastung, Kreuz, Elend lassen assoziieren.
Körperlicher Schmerz kann unerträglich werden, die Palette der Hilfsmittel ist jedoch gross und auch bei extremen Schmerzen hochwirksam.
Nozizeptiv, analgetisch, lumbalgisch, akut oder chronisch, ein grosses Spektrum für eines, nämlich das einem etwas weh tut.
Bei seelischen Schmerzen funktioniert das einfach den Schmerz wegdenken nicht so leicht.
Herzschmerz, Bauchschmerzen im Bauch und wenn man etwas mit tragen soll und Unbehagen dabei hat, Wundschmerz, Rückenschmerz, viele Schmerzarten, allesamt unangenehm.
Man könnte theoretisch seinen Schmerzsensoren,
ob körperlich oder seelisch, mitteilen, daß die Meldung des Schmerzes nichts Neues ist, nur langweilt und sich nicht wiederholen soll, leider ohne Wirkung.
Am besten behält man seinen Schmerz für sich, daß man die Mitmenschen nicht als Hypochonder noch in die mentale Leidenswelle zieht,
sondern so macht, wie das tröstende Wort gegenüber Kindern früher war ” Ein Indianer kennt keinen Schmerz” und assoziieren immer die positiven Worte,
die uns mental schwerelos werden lassen und das Unangenehme vergessen lassen.
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