
Die Droge des ewigen Lebens, die Pflanze der Pflanzen, das Wasser, der Trank aus dem Jungbrunnen.
Seit es Menschen gibt ist ein Traum ewig zu Leben.
Noch geht es nicht einmal das Leben unbegrenzt zu verlängern.
Wir werden älter, verfallen, zerfallen.
Die Zahl der Ersatzteile nimmt zu.
Wir kaschieren, tünchen, färben, manchmal resigniert man, gibt aber nicht auf.
Jüngere Kleider machen genau so wenig jünger, wie ältere Klamotten älter.
Das ist alles die Hülle.
Aber ist unser Äußeres nicht auch doch die Hülle für etwas anderes, was immer jung sein kann.
Aber was ist ” jung”
Manche sind sehr jung und mental sehr alt und umgekehrt.
Das Werbe-Idealbild zeigt jung, dynamisch sexy, aber warum haben viele biologisch junge Menschen dann Probleme, manchmal existentielle?
Hängt jung mit glücklich, offenherzig, nicht stur, freudig zusammen?
Wir Menschen haben da so unsere Defizite, so das Talent,
sich wegen zig Belanglosigkeiten und Selbstbezug das Leben schwer zu machen, statt darüber zu stehen.
Machen es manche anders?
Was ist das Geheimnis des langen und glücklichen Lebens?
Warum werden Schildkröten und Elefanten relativ alt,
Die Qualle Turritopsis Nutricula kann sich selbst verjüngen, der Riesenschwamm Anoxycalyx kann bis zu 10 000 Jahre alt werden,
Grönlandwale 200 Jahre , die ältesten Menschen 122 Jahre, wie Jeanne Calment.
Was macht das aus. Bakterien und Pflanzen werden noch viel älter.
Vielleicht ist der Jungbrunnen in einer anderen Welt,
oder wir entdecken das Geheimnis des Selbstheilens und Verjüngens,
o, wie es die Turritopsis macht.
Aber wir leben ja in unseren Nachkommen weiter.
Und, man stelle sich vor, niemand würde enden, da wär auf der Erde bald kein Platz mehr
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