farblos

Stell Dir vor, es gäbe keine Farben und alles wäre schwarz weiß.

Nichts bunt, kein blau, grün, rot, gelb , nur einfach Konturen, ohne Schattierung.

Farben haben auf uns mehr Auswirkungen als wir annehmen und vermuten.

Kalte Farben wie beispielsweise Blau wirken beruhigend,

die warme Farben  wie Rot, Gelb und Orange sind anregend.

Farben haben Signalwirkung, nicht nur bei Ampeln.

Farben sind auch Identifikationsflächen, wie die Nationalfarben.

Manche Farben haben eine Wirkung auf einen Raum

er wirkt größer ,

andere bewirken das Gegenteil, sie scheinen einem zu erdrücken.

Licht und Farben haben eine zentrale Bedeutung.

Jeder Mensch hat ein eigenes Farbempfinden.

Manche können die Farbe wechseln wie das Chamäleon, immer an die jeweilige Umgebung oder Situation angepasst.

Andere sind auch rot vor Wut, oder wenn es die Schamröte ins Gesicht treibt, auch blau vor Schmerz, oder bleich , weil es einem nicht gut geht.

Jede Farbe hat ihren Sinn.

Das Wegfallen von Farben, unvorstellbar.

In fast allen Kulturkreisen spielen Farben eine wichtige Rolle und es werden Farben als Heilmittel eingesetzt, so,

wie in der Lichttherapie.

Andere Mitmenschen sind farblos,

man weiß nichts über sie, erfährt nichts.

Sie kommen und gehen und man merkt es manchmal nicht einmal. Es sind die ” keine Meinung Habenden”, die Nichts-Sager und Mitläufer.

Wie schön ist es, dass wir Farben haben, bunte Vögel sehen können, faszinierende Blüten.

farblos

Original HPH, signiert

4.500,00 $

In der Dunkelheit

Dunkelheit hat für jeden eine andere Bedeutung.

Für die einen ist sie Unheil, Ängste hervor rufend, ungeheuerlich, mystisch.

Dunkelheit kann aber auch beruhigend sein.

Farben, die man sonst nicht sieht zum Leuchten bringen.

Vertrautes warmes Licht eines Kerzenscheins, Romantik

Es gibt Farben, die erst in der Dunkelheit zur Geltung kommen.

Golden glänzend wie die Sterne, silbern.

Tagsüber sieht man nicht die Ausstrahlung einer Farbe, erst bei Nacht,

wenn sie leuchten, einen bunten Hof bilden,

so,

wie im Großen auch der Mond.

Das Licht der Leuchtreklamen,

das rote Licht in einer Bar.

Das Erleben der Unendlichkeit beim Betrachten des Sternenhimmels.

Dunkelheit hat eine düstere Seite. Das Fehlen von Licht. Ohne Licht Kälte, Einsamkeit, nicht wissend , was alles im Dunkeln auf die Jagd geht.

Viele Tiere sind Nachtjäger, und es ist manchmal gut, daß man nicht weiß, was auf der Wiese nebenan nachts passiert.

Beides gehört zum Leben. Auch die Schattenseiten der Dunkelheit.

Schatten im Mondlicht. wie in Mike Oldfields Song ” …Verloren in einem Rätsel an diesem Samstag Nacht…” oder in dem Song “Schatten der Nacht”.

Auch die Schatten der Nacht sind interessant, sie müssen nicht negativ belegt sein.

Die Dunkelheit der Nacht kann einem verschlucken, unsichtbar machen,

nur mit einer Wärmebildkamera erkennbar, eine andere Art der Freiheit, nämlich der ungesehen zu sein.

Die Dunkelheit schützt uns vor dem Smog des Lichts,

erlaubt uns zu schlafen, uns zu erholen.

Die Kühle der Nacht wirkt regenerierend; wenn die ersten Sonnenstrahlen einem anlachen, kann der Tag mit neuer Kraft und Ideen beginnen.

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In der Dunkelheit

Original HPH, signiertz. Erlös für Opfer von Gewalt

5.500,00 $

Braindump

Wenn man nicht bewusst denkt, sondern die Gedanken ihren eigenen Weg suchen, wirkt man für Außenstehende verträumt.

Manchmal gehen einem diese Gedanken nicht aus dem Kopf. Immer wieder, wie Pop Ups.

Man könnte auch sagen: Der Kopf brummt, und der Wunsch diesen wieder frei zu bekommen, wird immer evidenter.

Das Gedankenkarussell dreht sich in Höchstgeschwindigkeit, lässt sich nicht stoppen, und

allein der Gedanke an Entspannung scheint im Bereich der Fremdwörter zu sein,

spätestens da muss die Notbremse gezogen werden.

Einfach ein Blatt Papier nehmen und versuchen das, was einem “zum Denken bringt” zu strukturieren.

Was, wie und was muss man tun um das scheinbare Chaos und getrieben sein wieder los zu werden.

Entwirren durch visuell alles aus dem Kopf auf ein Papier auszuleeren,

zu ordnen, kategorisieren, entwirren.

Stress abbauen durch Schwerpunkte setzen

Binär denken.

Wichtig oder unwichtig.

Dringend oder zeitlich egal.

Schnell werden aus Gedankenfetzen, Mentalclips klare Formen,

die man so abarbeiten kann.

Der Kopf wird wieder leer von Ballast und bereit für Neues, für das, was einem gut tut.

Diesen mentalen Filter muss man sich selbst setzen.

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Braindump

Original HPH, signiert

3.500,00 $

Debattieren

Manchmal hitzig, dann wieder ruhig.

Lebhaft besprechen, argumentieren, Streitgespräche .

Ein Weg um zu einer tragfähigen, von allen Beteiligten akzeptierten Lösung zu kommen.

Lieber etwas durch zu diskutieren , und dies in gegenseitiger Hochachtung und Respekt.

Wenn es um Menschen und Tiere geht, sollte es um Würde gehen, nicht Gewinnen oder Macht.

Wir sind alle Kinder der Erde, und niemand hat das Recht dem anderen seine Meinung als allein gültige aufzudrängen oder gar über zu stülpen.

Aber genau da tun sich viele schwer.

Man kann und will nicht verlieren, dabei wird vergessen dass man den wirklichen Gewinn erst später ernten kann,

Den Frieden mit sich und der Welt.

Ein Pyrrhussieg nützt keinem, ob mental, digital oder real.

Eine Debatte ist bereichernd

Folglich durch debattieren statt Waffen reden zu lassen .

Reden diese ist es oft zu spät, es dauert lange um den Schaden wieder zu reparieren.

 Furoshiki  風呂敷

In dem Wort klingt so etwas wie schickimicki mit,

das dürfte aber fast das Gegenteil sein, es sei denn Furoshiki würde Mode machen und für Furore sorgen.

Jede Zeit hat ihren Zeitgeist. So auch unsere.

Wir reden von Nachhaltigkeit, trotzdem leben wir in einer globalen Konsumwelt, in der es zwar Mülltrennung gibt, es wird Recycling durchgeführt und irgend jemand macht aus Altem etwas anderes, aber das sind eher die Ausnahmen.

Furoshiki ist eigentlich ein Badetuch, in das die Japaner ihre Badesachen einwickelten.

Daraus entwickelte sich ein Kult, dass aus alten Stoffen Tragebeutel gemacht wurden oder man sie als Verpackung verwendete.

Heute könnte man sagen:

Eine japanische Tradition trifft den neuen Zeitgeist

Man packt Geschenke nicht in Papier ein, sondern in quadratisch geschnittene und genähte Tücher aus alter Bettwäsche, und anderen Stoffen.

So könnte man vieles wieder verwenden.

Die Großmütter fertigten aus alten Stoffen Patchwork Decken.

Erst wenn etwas nicht mehr zu reparieren ging, man keinerlei Verwendung dafür hatte, warf man es weg.

Aus fast allen alten Stoffen kann man Furoshiki s machen, aus Bettwäsche, alten Hemden.

Tücher für Tausend Anlässe.

Ein Weg verantwortungsvollen Umgangs mit vorhandenen Ressourcen.

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FUROSHIKI

Original HPH, signiert Erlös für Umweltprojekte

4.500,00 $

Unzeit

Ein Markenzeichen der digitalen Zeit ist es eben keine zu haben.

Die Zeiger drehen sich immer weiter,

auch wenn sie stehen bleiben geht es weiter.

Manchmal ist alles einfach der falsche Zeitpunkt. Die Zeiger bleiben stehen und alles kommt zusammen.

Oder, es ist eine Tabu Zeit. Bei Anwälten gilt die Zeit zwischen 21 Uhr und 6 Uhr, da darf der Gerichtsvollzieher nicht pfänden,

auch sind da viele Ampeln auf Geschwindigkeitsgrenzen eingestellt.

Für irgendjemand passt es nicht.

Manchmal ist es ein ” in flagranti” Erlebnis, was das ganze Leben verändern kann,

ein ” No Go” Geschehen. Das Schicksal istd amit sehr erfindungsreich.

Schaltet man gleichzeitig Atomkraftwerke, Kohlekraftwerke ab, fordert zum Stromsparen auf und gleichzeitig forciert man Elektroautos, ist das eine Unzeitplanung, die ein Wirtschaftssystem drastisch schwächen kann.

Einen Klimawandel auf CO2 Ausstoß als Ursache zu reduzieren ist bewusstes Negieren, dass dieser ein erdgeschichtlich normaler Vorgang ist und CO2 für Pflanzen lebenswichtig ist.

Zeitgemäß wäre es Bäume zu pflanzen und Steinwüsten, wie die Innenstädte zu begrünen, und nicht die vorherigen Generationen zu beschuldigen Grund und Ursache für Katastrophen zu sein.

Zeitig oder Zeitgemäss wäre sich für den Erhalt der Natur und Verbesserung der Lebensbedingungen zu kümmern, statt anzuklagen und zu demonstrieren.

Betont man immer wieder, daß die Zeit drängt, erzeugt man Druck, der genau zur falschen Zeit und ohne Grund aufgebaut wird, nämlich zur Unzeit.

Man vergisst jedoch, daß Druck immer gegendruck erzeugt, und dann sind wir in Spiralen der Unzeit.

Steinwüsten unbepflanzt lassen, für den Konsum von Fleisch zu werben und gleichzeitig Tiere die geschlachtet werden auch als Kuscheltiere zu kreieren, so, wie Schweinchen, Gänse ist ein Unding.

Politiker machen manchmal Gesetze zur völlig falschen Zeit, weil man die Folgen nicht in den Zeitkonsens stellt.

Man erhöht die Steuern und bringt Menschen dafür in Schwierigkeiten, verteilt aber gleichzeitig an die ganze Welt das durch Steuern eingenommene Geld, nicht an die eigenen Bürger.

Kriege und Konflikte in einer Welt zu führen, die eigentlich dringend Frieden braucht, Waffen zu produzieren statt Dinge, die Lebensbedingungen verbessern und nicht zerstören ist gerade in der Jetztzeit die nicht verstehbare und tolerierbare “Unzeit”.

Leider ist die Zeit voller Unzeit.

Vielleicht sollte man die Zeiger der Unzeit für immer zum Stehen bringen.

Unzeit

Original HPH, signiert Erlös für Menschen und Tiere in Not

5.500,00 $

Sich Zeit nehmen

Wann hat man am meisten Zeit, wann und für was nimmt man sich diese?

Zeit ist begrenzt. Das Leben hat ein Zeitvolumen von Geburt bis zum Verlassen der Erde.

Niemand analysiert seine Lebenszeit für was er Zeit verwendet hat.

Zeit kann, wenn sie rar ist, kostbar sein.

Man sagt zwar ” Zeit ist Geld”, aber eigentlich nicht das Entscheidende.

Alles geht vorbei, aber was hat man damit gemacht.

Zeitmanagement hin und her, letztlich muss man wissen in was man seine Zeit investiert.

Ein Botschafter in Berlin war dafür bekannt, dass er morgens erst um 9, 10 Uhr in seine Boptschaft kam,. Auf die Frage eines Journalisten antwortete er:

” ich verbringe diese Zeit, in dem ich mit meiner kleinen Tochter frühstücke. Sie wird mein ganz Leben da sein, also investiere ich doch in das und nicht in das was bald wieder vorbei ist”

Nicht jeder kann sich das selbst einteilen, aber man kann in der freien Zeit diese den Menschen widmen, die einem etwas bedeuten.

Oft erkennt man erst im Alter, für was man sich keine Zeit genommen hatte; aber das Rad der Zeit kann nicht zurück gedreht werden.

Zeit kann ein grosses Geschenk sein. Ein Mensch der einem etwas bedeutet, der ein Wochenende mit einem verbringt,

Zeit mit Freunden.

Es ist , dass man sich ein bestimmtes Kontingent an Zeiteinheiten frei hält um etwas bestimmtes zu tun oder zu erledigen.

Zu oft nimmt man sich Zeit für alles mögliche, nur nicht für sich selbst.

Diese Zeit benötigt man aber um regenerieren zu können, sich entschleunigen, erholen.

Zeit soll nicht laufen, rennen, sondern einfach nur da sein, nicht treiben, hetzen, sondern zur Verfügung stehen.

Man sollte nie zum Objekt der Zeit werden. Und gerade in einer schnelllebigen digitalen Zeit,

wo man mit mit allem Möglichen überflutet wird,

muss man sich Zeit nehmen können.

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Sich Zeit nehmen

Original HPH, signiert Erlös für Menschen in Not

9.500,00 $

Kein zurück

Kein zurück.

Vieles was geschehen war, ist unwiderruflich, man kann das Gewesene nicht ändern, die Zeit nicht zurück drehen.

Vergangenheit, Jugend kommt nicht zurück, nur die Erinnerungen bleiben.

Sieht man des geografisch kann man fast jeden Weg wieder zurück gehen, umdrehen.

Doch die Erinnerungen passen oft nicht zur Realität.

Alles hat sich verändert, der Lauf der Zeit hat seine eigene Handschrift,

und,

der Zahn der Zeit lässt vieles vergehen.

Streitet man sich, ist man verletzt, meint man oft es gäbe kein zurück.

Vielleicht sollte man unter das Unangenehmes einfach einen mentalen Strich machen, neu beginnen, einem Neuanfang die Chance geben. Es ist verzeihen, man sollte sehen was wichtiger ist.

Es ist nicht nur ” kein zurück”, es ist ein anderer Weg,

“Kein zurück” bedeutet die Altlasten hinter sich zu lassen.

Der”way of no return” drückt doch aus, dass man etwas nicht wiederholt haben möchte,

auch,

dass der neu eingeschlagene Weg unumkehrbar ist.

Es ist als wenn man von einem Fluss weg geht, dann zurückkehrt und feststellt, dass das Wasser darin nicht das ist, was man zuvor sah, es ist neues Wasser, das andere ist schon längst in den Kreislauf der Ewigkeit gegangen.

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kein zurück

Original HPH, signiert

7.500,00 $

Streit um Nichts

Wie heisst es in dem Sprichwort:

” Der Streit um des Kaisers Bart”

Die meistens Streitfälle sind überflüssig, nur Anwälte verdienen dabei, und bei Streit zwischen Staaten die Rüstungsindustrie.

Alle anderen sind Verlierer.

Sie verlieren ihr Geld, Macht, Einfluss, manche ihre Würde.

Oft sind es Kommunikationsprobleme, Missverständnisse, Eitelkeit und falscher Stolz.

Es ist einfacher nach Fehlern zu suchen anstatt nach gemeinsamen Lösungen.

In Zig Beziehungen klappt der Frieden schon nicht, auch,

weil viele Menschen mit sich selbst nicht im Reinen sind.

Die Akteure zwischen Staaten sind Menschen, keine Maschinen, und genau so handeln sie.

Oft sind es Lappalien, manchmal Antipathien, die den Anstoß zu Zoff geben.

Handeln nach Logik würde Konflikte sofort beendigen.

Die Geschichte lehrt uns die Sinnlosigkeit von Streitereien.

Aber wir lernen nicht daraus.

Sie transferieren ihre persönlichen Defizite in zwischenstaatliches Handeln, weil sie Dank Wahlen und gewählt Sein, die Befugnisse dazu haben.

Ihr Handeln ist nicht losgelöst von allen persönlichen Problemen und Charaktereigenschaften, sondern von Macht, Machterhaltung und Ego geprägt und beeinflusst.

Man möchte am liebsten auf sein T Shirt schreiben.” Macht, macht nichts”.

Aber es wird sofort aus der Macht die abstrakte Staatsmacht gemacht.

Durch Gesetze, Verordnungen, Dekrete sanktioniert und legitimiert wird all das möglich.

Es heißt dann Staatsmann X und Staatsmann Y, der eine ist der Böse, der andere der Gute, so, wie es das eigene Beziehungsgeflecht will..

Das Problem ist das unreflektierte Übertragen der daraus entstehenden Konflikte auf alle Menschen eines Staates.

Es heißt dann, wie im aktuellen Beispiel, Russland und Ukraine, mit allen Menschen die unter dieser Nationenetikette subsumiert sind.

Die meisten können nichts dafür und wollen die Konflikte nicht.

Einfaches Simplifizieren ist einfacher als Differenzieren. Man sollte Menschen nicht etikettieren.

Die entscheidende Frage müsste nicht nach Schuld oder Schuldigen sein, sondern was hätte man selbst dazu beitragen können, Frieden zu stiften.

Mit einer Demo und heren Worten lässt sich Frieden genau so wenig schaffen, als wie mit Waffen.

Wir haben auf dem Planeten wichtigere Probleme als Streit, Konflikte und Kriege.

Wir haben alles Wissen, was uns zum Überleben in jedweder Situation und Katastrophe ermöglichen könnte, sei es extreme Kälte oder ebensolche Wärme.

Ein Klimawandel ist unvermeidbar , aber wir könnten alle Kräfte bündeln um die Folgen für die Natur,

und wir sind ja ein Teil von ihr, abfedern und mildern zu können.

Aber wir tun es nicht.

Erst, wenn es fast zu spät ist, wachen die Menschen auf.

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Streit um Nichts

Original HPH, signiert Erlös für Opfer von Gewalt

5.500,00 $