Streit um Nichts

Wie heisst es in dem Sprichwort:

” Der Streit um des Kaisers Bart”

Die meistens Streitfälle sind überflüssig, nur Anwälte verdienen dabei, und bei Streit zwischen Staaten die Rüstungsindustrie.

Alle anderen sind Verlierer.

Sie verlieren ihr Geld, Macht, Einfluss, manche ihre Würde.

Oft sind es Kommunikationsprobleme, Missverständnisse, Eitelkeit und falscher Stolz.

Es ist einfacher nach Fehlern zu suchen anstatt nach gemeinsamen Lösungen.

In Zig Beziehungen klappt der Frieden schon nicht, auch,

weil viele Menschen mit sich selbst nicht im Reinen sind.

Die Akteure zwischen Staaten sind Menschen, keine Maschinen, und genau so handeln sie.

Oft sind es Lappalien, manchmal Antipathien, die den Anstoß zu Zoff geben.

Handeln nach Logik würde Konflikte sofort beendigen.

Die Geschichte lehrt uns die Sinnlosigkeit von Streitereien.

Aber wir lernen nicht daraus.

Sie transferieren ihre persönlichen Defizite in zwischenstaatliches Handeln, weil sie Dank Wahlen und gewählt Sein, die Befugnisse dazu haben.

Ihr Handeln ist nicht losgelöst von allen persönlichen Problemen und Charaktereigenschaften, sondern von Macht, Machterhaltung und Ego geprägt und beeinflusst.

Man möchte am liebsten auf sein T Shirt schreiben.” Macht, macht nichts”.

Aber es wird sofort aus der Macht die abstrakte Staatsmacht gemacht.

Durch Gesetze, Verordnungen, Dekrete sanktioniert und legitimiert wird all das möglich.

Es heißt dann Staatsmann X und Staatsmann Y, der eine ist der Böse, der andere der Gute, so, wie es das eigene Beziehungsgeflecht will..

Das Problem ist das unreflektierte Übertragen der daraus entstehenden Konflikte auf alle Menschen eines Staates.

Es heißt dann, wie im aktuellen Beispiel, Russland und Ukraine, mit allen Menschen die unter dieser Nationenetikette subsumiert sind.

Die meisten können nichts dafür und wollen die Konflikte nicht.

Einfaches Simplifizieren ist einfacher als Differenzieren. Man sollte Menschen nicht etikettieren.

Die entscheidende Frage müsste nicht nach Schuld oder Schuldigen sein, sondern was hätte man selbst dazu beitragen können, Frieden zu stiften.

Mit einer Demo und heren Worten lässt sich Frieden genau so wenig schaffen, als wie mit Waffen.

Wir haben auf dem Planeten wichtigere Probleme als Streit, Konflikte und Kriege.

Wir haben alles Wissen, was uns zum Überleben in jedweder Situation und Katastrophe ermöglichen könnte, sei es extreme Kälte oder ebensolche Wärme.

Ein Klimawandel ist unvermeidbar , aber wir könnten alle Kräfte bündeln um die Folgen für die Natur,

und wir sind ja ein Teil von ihr, abfedern und mildern zu können.

Aber wir tun es nicht.

Erst, wenn es fast zu spät ist, wachen die Menschen auf.

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Streit um Nichts

Original HPH, signiert Erlös für Opfer von Gewalt

5.500,00 $

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