Mystische Kugel

Man kann es aus der Distanz nicht erkennen.

Kugel, Ballon, Blase oder Blase.

Durchsichtig, luftleer, Vakuum, oder nur durch die Oberfläche spiegelnd.

Was ist die Realität, das , was ich spüren kann, mit allen Sinnen direkt zu erfassen vermag?

Aus dem Weltall sieht man nicht die Seele des blauen Planeten, nur die kugelförmige Struktur, die durch die Konzentration auf einen Mittelpunkt und daraus resultierend die Schwerkraft entsteht.

Das Weltall dehnt sich aus, genau gegenteilig. Andere Kräfte.

Auch auf die Erde.

Wir kennen nur wenige. Kometen, Asteroiden die in einem ” ab und zu” , einer winzigen Zeiteinheit der Geschichte die Erdumlaufbahn streifen.

Wir kennen nicht die gewaltigen Kräfte, nur wenige, wie die Sonnenenergie,

oder elektromagnetische Strahlungen, oder solche von explodierenden Sternensystemen, oder wenn wir durch Weltraumteleskope , wie Hubbl, versuchen das Weltall zu erkunden.

Die Mystik von Kugeln, die Spiegelungen oder Reflektionen können faszinieren.

Manches erscheint voll, ist aber leer, wie in einer Seifenblase und zerplatzt wie diese.

Und so ist es mit vielen Träumen von Besserem, Schönerem, von einer anderen Welt , vom Paradies.

All das braucht man nicht um glücklich zu sein.

Dazu reicht, sich an wenigem zu erfreuen , denn das Glück liegt manchmal in den kleinen Dingen des Lebens.

Kreide

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The Twist

Nicht wie in dem Song Text von Chubby Checker

” Lets Twist again, like we did last summer”,

Der Twist, Name für einen Tanz, eine Drehung.

Auch der von Stopfgarn, und, ein Ort in Arkansas.

Auf und ab, immer wieder. So, wie sich Tag und Nacht abwechseln, ist dieser Wechsel die Normalität.

Leben und Sterben, Geburt und Tod, Kommen und gehen sind wie das Wasser im Meer, dass immer wieder auf das Land spült.

Millionen von Wassertropfen fließen und bewegen die unzählbaren Sandkörner der Küste, kommen und gehen mit jeder Welle. Das Wechselspiel der Ewigkeit.

Das Leben ist manchmal wie ein Rockn Roll.

Nicht geradlinig, mal drunter, mal drüber,

hat seine Endlichkeit inmitten der Unendlichkeit,

The Twist

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Zwischen Blick und Beton

Die „Gesichter einer Stadt“ – betonen die Verschmelzung von Mensch und urbaner Struktur. Das „Ich in tausend Fassaden“ – thematisiert Identität und Vielschichtigkeit. Die Architektur der Seele spiegelt sich in den Gesichtern. Viele Menschen sehen teilnamslos aus, starren mürrisch vor sich hin, sind empfindlich und laufen mit dem Blick auf das Mobiltelefon wie Zombies umher.…

Die Schaffer

Es gibt viele Schaffer Typen. Sie sind vielfältig, manchmal einfältig, und, bunt. Vertreten sind sie in allen Gesellschaftsschichten. Diejenigen die sagen ” Wir schaffen das” und schaffen es doch nicht, eher das Gegenteil. Die Malocher-Schaffer, die hart körperlich arbeiten (Ruhrpott-Slang „malochen“). Manche schaffen an, holen Aufträge heran; im umgangssprachlichen Sinne oft auch in Milieus verwendet.…

Die Retrovision

Visualisierte Erinnerungen. Es sind die „Zwischen Räume“ des Lebens. Zwischenwelten zwischen Architektur und Mensch. Urbane Atmosphäre und verborgene Geschichten fragmentierter Präsenzen, die einem erinnern, wie Städte Erinnerungen speichern: nicht linear, sondern in Schichten. Jeder Mensch hinterlässt Spuren, die sich überlagern, auslöschen, neu schreiben. Man bewegt sich durch diese Palimpseste, ohne sie je vollständig zu erfassen.…

Die Ablenker

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Ablenken,

in eine andere Richtung bringen,

dazu bringen etwas anderes zu tun als man möchte oder sollte.

Der Geschwindigkeitsrausch. Es macht Spaß die Fähigkeiten seines Autos auszureizen. Schneller, noch schneller, speed, high speed.

Man überschätzt sich, rechnet nicht mit plötzlichen Ereignissen, wie ein LKW der ausschert, ein Wagen der auf einmal die Spur wechselt. In der Folge kommt man in eine instabile Lage, der Wagen bricht aus, schert aus, kann sich überschlagen, auf andere Autos treffen.

Das Mobiltelefon. Termindruck, Stress, man wartet auf eine Message, sie kommt nicht, dann doch, wirft einen Blick auf das Display, ist neugierig von wem. Das Erwartete oder etwas Anderes. 3 Sekunden Ablenkung zum Schleudern, zum nicht Reagieren.

Die Gedanken, die einem die Konzentration nehmen.

Man denkt an dies und das, lässt Gedanken und Impulse aus jeder Schublade, jedem Kästchen seines Unterbewusstseins zu.

In seinen Gedanken verloren, dann das Aufwachen, Erschrecken und es ist zu…

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Gluthitze in der Stadt

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Wenn die Hitze stehen bleibt.

Kein Luftzug, nur heisse Luft.

Kein Regen, noch Gewitter oder irgendeine Form der Abkühlung in Sicht.

Die Konturen der Häuser verschwimmen, die Gleise der Straßenbahn glühen.

Barfuß wäre es unmöglich über eine Strasse zu gehen, ohne Braandblasen zu bekommen.

Kein Schattenplatz.

Nur wenige Menschen sind auf der Strasse, mehr Konturen, Schattenbilder als reale Menschen.

Hätten die Menschen die Stadt begrünt, Pflanzenkübel vor den Geschäften und Häusern aufgestellt, Bäume  gelassen und nicht abgeholzt, würde es Schatten geben.

Städte sollten Lebensräume und keine Steinwüsten sein.

Statt stehende Hitze lieber eine grüne Lunge.

Kleine Bäche durch die Städte geleitet, um alles lebenswert zu machen, nicht nur als ein Aufenthaltsort, der mehr einem Fluchtort ähnelt, bei dem man denkt:

Nichts wie weg

Nur Einkaufscities, in denen am Abend das Leben vorbei ist, die nur dem Konsum dienen?

Die Häuser könnten begrünte Dachgärten haben, Parkanlagen. rings herum.

Vielleicht müssen wir eine neue Kultur des Begrünen lernen,

bei der schon die Kinder bei der Einschulung lernen, wie man Pflanzen pflegt, etwas begrünt , all das, was  wichtig für unsere grüne Lunge, die Natur, die Insekten und Vögel ist.

Es müsste ein Hauptfach sein: Pflege der Natur, Verbesserung der Umwelt.

Die Menschen sind unbelehrbar. Man protestiert zwar gegen den Klimawandel, der eh stattfinden würde, wir können da nur die Folgen etwas abmindern, aber die Menschen tun nicht Konkretes.

Nur sagen ” Du bist schuld” , und auf die ältere Generation , die Erwachsenen zu zeigen, ist kein Weg, das ist eine Sackgasse.

Man muss bei sich selbst anfangen, jeder vor seiner Tür, in seiner Wohnung, auf dem Balkon, überall ist Platz für Pflanzen und Bäume.

Kinder können das lernen. Die  Blumeninsel Mainau gibt jedes Jahr  jedem Drittklässler  in Konstanz mit der Aktion “Konstanz in Blumen” eine Geranienpflanze um die Chance zu haben, die Liebe zur Natur zu entdecken. Als Belohnung werden die Schüler auf die Blumeninsel eingeladen und bekommen einen Schübling. Im Jahr 2019 wurden  Geranien an 700 Schüler verteilt.

Leider ein Einzelfall, die Fortsetzung und das Lernen daraus zeigt sich nicht sehr nachhaltig. Kommunen könnten mit Schülern Daueraktionen organisieren, so nach dem Motto ” Macht die Cities grün” Aber es passiert nichts.

Statt dessen produzieren wir eine Steinwüste nach der anderen und zeigen, dass wir nichts aus der Geschichte gelernt haben.

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Bionik

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Holometabole und hemimetabole Insekten, allesamt Gattung der Gliederfüssler , es gibt zig Arten, viele sind noch gar nicht erfasst.

Allen gemeinsam  sind  Fähigkeiten , die wir noch nicht geschafft haben zu kopieren.

Ein Schwerpunkt der Bionik.

Leonardo da Vinci versuchte den Vogelflug in Technik umzusetzen.

Die Stahlrohrtürme von Windkraftanlagen sind Strohhalmen nachgebaut,

Spritzen den Giftstacheln von Bienen und Hornissen,

der Raketenantrieb ist dem Rückstoßprinzip von Quallen und Tintenfischen abgeschaut, der Klettverschluss den Kletten, das Echolot und Sonar den Delphinen und Fledermäusen.

Wenn man Insekten zusieht, wie wendig sie  fliegen, fast wie schwerelos in der Luft, wie elegant Libellen oder die Tigermücke sich im Raum bewegen und in der Luft  manövrieren,

erkennt man, dass wir erst am Anfang von Entwicklungen stehen.

Die Natur, so der Schweizer Schriftsteller Robert Walser, muss sich nicht anstrengen bedeutend zu sein, sie ist es.

Fallschirm, Stacheldraht, die Konstruktion von Flugzeugen sind der Natur abgeschaut.

Im täglichen…

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Die Ablenker

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Ablenken,

in eine andere Richtung bringen,

dazu bringen etwas anderes zu tun als man möchte oder sollte.

Der Geschwindigkeitsrausch. Es macht Spaß die Fähigkeiten seines Autos auszureizen. Schneller, noch schneller, speed, high speed.

Man überschätzt sich, rechnet nicht mit plötzlichen Ereignissen, wie ein LKW der ausschert, ein Wagen der auf einmal die Spur wechselt. In der Folge kommt man in eine instabile Lage, der Wagen bricht aus, schert aus, kann sich überschlagen, auf andere Autos treffen.

Das Mobiltelefon. Termindruck, Stress, man wartet auf eine Message, sie kommt nicht, dann doch, wirft einen Blick auf das Display, ist neugierig von wem. Das Erwartete oder etwas Anderes. 3 Sekunden Ablenkung zum Schleudern, zum nicht Reagieren.

Die Gedanken, die einem die Konzentration nehmen.

Man denkt an dies und das, lässt Gedanken und Impulse aus jeder Schublade, jedem Kästchen seines Unterbewusstseins zu.

In seinen Gedanken verloren, dann das Aufwachen, Erschrecken und es ist zu spät, keine Reaktionszeit.

Nicht nur im Strassenverkehr. Wir lassen uns oft ablenken, manchmal sogar sehr gerne, dann aber wieder unbewusst.

Französisch ” distraire”, spanisch ” distraer”

Man nimmt sich etwas vor, macht e dann aber doch nicht, und,

weiss noch nicht einmal warum.

Tausend Ideen, aber nichts umgesetzt, weil einfach immer etwas dazwischen kommt und dann das , was man sich vorgenommen hat, in Vergessenheit gerät.

Ablenken hat aber auch einen völlig anderen Sinn.
Sich zerstreuen, sich auf andere Gedanken bringen.

Einfach sich mit anderen Dingen beschäftigen.

Vermeiden kann man die negative Seite des Ablenkens, wenn man das, was man tut einfach richtig und zu 100% macht und das Positive dann, wenn es der Seele gut tut.

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Bionik

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Holometabole und hemimetabole Insekten, allesamt Gattung der Gliederfüssler , es gibt zig Arten, viele sind noch gar nicht erfasst.

Allen gemeinsam  sind  Fähigkeiten , die wir noch nicht geschafft haben zu kopieren.

Ein Schwerpunkt der Bionik.

Leonardo da Vinci versuchte den Vogelflug in Technik umzusetzen.

Die Stahlrohrtürme von Windkraftanlagen sind Strohhalmen nachgebaut,

Spritzen den Giftstacheln von Bienen und Hornissen,

der Raketenantrieb ist dem Rückstoßprinzip von Quallen und Tintenfischen abgeschaut, der Klettverschluss den Kletten, das Echolot und Sonar den Delphinen und Fledermäusen.

Wenn man Insekten zusieht, wie wendig sie  fliegen, fast wie schwerelos in der Luft, wie elegant Libellen oder die Tigermücke sich im Raum bewegen und in der Luft  manövrieren,

erkennt man, dass wir erst am Anfang von Entwicklungen stehen.

Die Natur, so der Schweizer Schriftsteller Robert Walser, muss sich nicht anstrengen bedeutend zu sein, sie ist es.

Fallschirm, Stacheldraht, die Konstruktion von Flugzeugen sind der Natur abgeschaut.

Im täglichen Leben nehmen wir diese Leistungen der Natur nicht für voll, sonst würden wir keiner Fliege etwas zu Leid tun, denn auch sie ist ein technisches Wunderwerk.

Wir konstruieren Drohnen, die in Perfektion weit hinter der Natur stehen, jede Libelle kann das besser.

Schon alleine die modernen Lüftungssysteme sind  von Termitenbauten abkopiert, der Lotus Effekt lässt Wasser abperlen.

Spinnen dienen als Modell für Fortbewegung, wie die Radlerspinne Tabacha, die das Vorbild für den Weltraumroboter Tabbot war; sie kann sich so verändern, dass sie sich wie ein Rad fortbewegen kann.

Eine 60-jährige Buche zum Beispiel hat 200.000 Blätter. Das sind ihre Solaranlagen, in sechs Schichten übereinander, jede Schicht unterschiedlich sensibel für Licht, so Wissenschaftler des Mensch-Natur-Technik Zentrums Mecklenburg-Vorpommern.

Bei der ersten Marskolonie werden neben Pflanzen der Erde auch die ersten Insekten mit dabei sein, und die Evolution wird zeigen, wie sich das alles unter anderen Schwerkraftbedingungen entwickeln wird.

Und die erste Raumstation in der Umlaufbahn um die Venus wird ein anderes ähnliches bewirken.

Die Natur versucht mit möglichst wenig Energie und Material viel zu erreichen.

Pinguine können dank ihrer strömungsgünstigen Form 1500 km mit einem Energieverbrauch, der 1 Liter Treibstoff entspricht, zurücklegen.

Würden Geld und Ideen in die Bionikforschung gesteckt, statt in Wettrüsten zu verschleudern, wären wir in der Entwicklung unserer Technologien wesentlich weiter.

Künstliche Gliedmassen, Panzerungen für die Menschen, die Recht und Ordnung garantieren müssen können wir bei Käfern abschauen. Die Auswahl ist groß .

Nur – man muss die Chance die uns das “Sein” gibt, nutzen.

Ein weiterer Meilenstein in der Evolution, mit ab und zu etwas revolutionär wirkendem, was aber in der Natur nichts Neues ist.

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Ruf nach Kühlung

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Hitze, Hitzewelle, Traumtemperaturen für die Einen, Horror für die Anderen.

In vielen Ländern müssen die Menschen mit den heissen Temperaturen ohne Air Condition auskommen.

Historisch hat man die Häuser anders gebaut. Enge Gassen, oder aus Lehm, weiß getüncht.

In Betonräumen ist es auch kühl, nicht aber in den vielen scheinbar modernen Gebäuden.

Was ist, wenn die Hitze immer grösser wird, wenn der Kühlschrank zum beliebtesten Ort wird,

oder manche Menschen in Supermärkte gehen und man feststellt, dass dort die Tiefkühlregale der angenehmste Aufenthaltsort sind.

Vielleicht muss sich , sollte es künftig immer wärmer werden, die Architektur um neue Wege kümmern.

Unter der Erdkruste ist es kühler, in Höhlen, Labyrinthen,

oder einfach nur die Dächer begrünen, Steinwüsten meiden, Häuser mit vielen Schattenoptionen bauen, Energie sparender.

Es gibt immer viele Wege, die zu einem Ziel führen.

Ein Blick in die Geschichte zeigt uns , an was Kulturen zu Grunde gingen, zum Beispiel wenn ein Fluss die Richtung wechselte und alles verdorrte,

wie die Kulturen am Amur, oder in Assyrien, oder durch überflüssige Kriege und Konflikte, auch überall da, wo Menschen ihre Lebensgrundlage, die Pflanzen und Bäume vernichteten.

Wir müssen unser heutiges Wissen nutzen.

Know How grenzüberschreitend bündeln

Der Ruf nach Kühlung darf nicht verschallen, Air Conditions könnten alle solarbetrieben sein und auch so geliefert werden.

Man muss sich nicht quälen. Manchmal hilft ein Blick ins Tierreich.

Den Tagesrhythmus ändern. Tags schlafen, und wenn es kühler wird, in der Nacht, arbeiten. Weniger Energie verbrauchen, besonders diejenige, die sich in Wärme umwandelt.

Statt Hitze zu bejammern, das tun, was weiter hilft und das natürlichste ist:

Sonne meiden und soviel Erde wie möglich mit Schatten spendenden Bäumen bepflanzen.

 

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Der Joker

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Im Ungarischen heisst ” jo ” gut und “kert” Garten.

Eine fiktive Comicfigur? Die Glückskarte, das Freilos?

Eine Karte mit Narrenbild, die für jeden, jedes und alles  gelten kann.

Aus dem Lateinischen ” Ioculator”, Spassmacher, Jongleur.

Im Englischen ” Joke” Spass.

Gaukler, Narr und Harlekin.

Eine Option, bei der ein Spieler eine Hilfe in Anspruch nehmen darf, wie bei ” wer wird Millionär”

Figurativ könnte ein Joker für jemand, der ausgefallen ist, einspringen.

Eine Bedeutung des Jokers ist die des unheimlichen Narren, der sich keiner Norm unterordnen will und kann.

Im Tarot ist der Joker die bildliche Aussage der Kraft,  die alles und Nichts für den Menschen bedeutet.

Einen Joker ziehen bedeutet doch noch einen Trumpf zu bekommen, eine Chance zu haben.

Leider hat man Joker nur für die kleinen und irdischen Dinge, nicht für Fundamentales. Da hilft nur die Realität, das, was ist und war.

Man bräuchte für die wichtigen Dinge einen Joker: für den Frieden, für die Natur, gegen Hass, für Freude, Glück,

einen, der  immer in Not einsetzbar sein sollte  und der alles mit einem Lächeln paralysieren könnte.

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Am Ufer der Zeit

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Zeit. sie ist kostbar, bedeutend.

Zeit kommt und geht. Wann hat die Zeit begonnen, wann endet sie?

Das ist auch die Frage wessen Zeit, was für eine Zeit.

Nicht wie im Science Fiction von Jack Finney (1970) ,  die Zeitreise.

Wir stehen vielleicht erst am Anfang dessen, was man sich vorstellen kann,

und wissen nicht, ob es schon bald das Ende ist.

Alles sich Ereignende dupliziert sich in Sekundenschnelle.

Schnell, schneller, noch schneller.Im Express.

Was ist, wenn der Strom der Zeit so stark anschwillt, dass er einem mitreißen kann,

oder,

wenn man am Ufer stehend  einfach nur sieht, wie alles weggezogen wird,

Häuser, Menschen, Steine, Bäume, Autos. können einfach , wie Spielzeug, wegrutschen.

So wie ein Tsunami alles wegschwemmt oder der kleine Bach  zu einem einem reißenden Fluss wird, der Berge zum sich bewegen bringen kann,

so kann die Zeit so vieles mit sich bringen, dass man nicht im Fluss stehen kann,

und, wenn man keine Haltegriffe hat, auch ausgeliefert ist.

Und ohne Boot oder Brücke kann man den Fluss der Unendlichkeit nicht überqueren, muss die Zeit aber doch irgendwie überbrücken.

Man kann die Zeit nicht zurückdrehen, auch nicht vor datieren. Was geschieht passiert in jeder Zeit, wie immer man diese auch bezeichnen mag,

die Uhren laufen in der Vergangenheit nicht schneller und in der Zukunft nicht langsamer.

Was wir jedoch können, ist mit der Zeit, der eigenen Zeit,  sinnvoller und effektiver umzugehen. Was effektiv ist, müssen wir selbst definieren.

Macht und Reichtum erreichen, Job, das Verleihen seiner Arbeitskraft oder Zeit für sich zu haben, für seine Lieben, Zeit in sich zu gehen.

Zeitreisen in die eigene mentale Vergangenheit zu machen, kann dazu beitragen zu lernen,  besser mit der Zukunft umzugehen.

Passiv sein bedeutet am Ufer der Zeit stehen zu bleiben und nur Zeuge des Seins zu sein,

nicht Subjekt der Zeit, sondern Objekt zu sein.

Die Neugierde treibt einem auch dazu wissen zu wollen, was am anderen Ende des Ufers ist, und wenn wir weder fragen noch den Fluss überqueren erfahren wir dieses nie.

 

 

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