Gluthitze in der Stadt

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Wenn die Hitze stehen bleibt.

Kein Luftzug, nur heisse Luft.

Kein Regen, noch Gewitter oder irgendeine Form der Abkühlung in Sicht.

Die Konturen der Häuser verschwimmen, die Gleise der Straßenbahn glühen.

Barfuß wäre es unmöglich über eine Strasse zu gehen, ohne Braandblasen zu bekommen.

Kein Schattenplatz.

Nur wenige Menschen sind auf der Strasse, mehr Konturen, Schattenbilder als reale Menschen.

Hätten die Menschen die Stadt begrünt, Pflanzenkübel vor den Geschäften und Häusern aufgestellt, Bäume  gelassen und nicht abgeholzt, würde es Schatten geben.

Städte sollten Lebensräume und keine Steinwüsten sein.

Statt stehende Hitze lieber eine grüne Lunge.

Kleine Bäche durch die Städte geleitet, um alles lebenswert zu machen, nicht nur als ein Aufenthaltsort, der mehr einem Fluchtort ähnelt, bei dem man denkt:

Nichts wie weg

Nur Einkaufscities, in denen am Abend das Leben vorbei ist, die nur dem Konsum dienen?

Die Häuser könnten begrünte Dachgärten haben, Parkanlagen. rings herum.

Vielleicht müssen wir eine neue Kultur des Begrünen lernen,

bei der schon die Kinder bei der Einschulung lernen, wie man Pflanzen pflegt, etwas begrünt , all das, was  wichtig für unsere grüne Lunge, die Natur, die Insekten und Vögel ist.

Es müsste ein Hauptfach sein: Pflege der Natur, Verbesserung der Umwelt.

Die Menschen sind unbelehrbar. Man protestiert zwar gegen den Klimawandel, der eh stattfinden würde, wir können da nur die Folgen etwas abmindern, aber die Menschen tun nicht Konkretes.

Nur sagen ” Du bist schuld” , und auf die ältere Generation , die Erwachsenen zu zeigen, ist kein Weg, das ist eine Sackgasse.

Man muss bei sich selbst anfangen, jeder vor seiner Tür, in seiner Wohnung, auf dem Balkon, überall ist Platz für Pflanzen und Bäume.

Kinder können das lernen. Die  Blumeninsel Mainau gibt jedes Jahr  jedem Drittklässler  in Konstanz mit der Aktion “Konstanz in Blumen” eine Geranienpflanze um die Chance zu haben, die Liebe zur Natur zu entdecken. Als Belohnung werden die Schüler auf die Blumeninsel eingeladen und bekommen einen Schübling. Im Jahr 2019 wurden  Geranien an 700 Schüler verteilt.

Leider ein Einzelfall, die Fortsetzung und das Lernen daraus zeigt sich nicht sehr nachhaltig. Kommunen könnten mit Schülern Daueraktionen organisieren, so nach dem Motto ” Macht die Cities grün” Aber es passiert nichts.

Statt dessen produzieren wir eine Steinwüste nach der anderen und zeigen, dass wir nichts aus der Geschichte gelernt haben.

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