Lebensräume

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Die Temperaturen steigen und auf einmal kreucht und fleucht alles.

Spinnen erleben ihre Hochzeit, selten gibt es so viel zu jagen.

Die ersten Früchte locken nicht nur den Menschen zum ernten an,

es gibt viele , die von der Tafel der Natur etwas abhaben wollen.

Heerscharen von Ameisen versuchen ihr Territorium zu behaupten und ihre blattlausigen Milchkühe auf allem, was sich ereignet zu positionieren.

Auf einmal sind sie da, die Fruchtfliegen, die Mücken, Kakerlaken,

und wir Menschen merken, dass andere Lebewesen auch ihre Lebensräume haben.

Wir nehmen nur einen Bruchteil wahr.

Alles was in nur mikroskopisch  erkennbarer Größe ist, gar nicht,

was so klein, unter der Größe eines Chihuahua ist, nur, wenn es uns ” bedroht”.

Manche kreischen ja beim Anblick einer Maus oder Ratte.

Gegenüber Schlangen haben wir Vorurteile, und realisieren nicht, dass diese in der Entwicklungsgeschichte einfach keine Beine entwickelt haben .

Zig Lebensräume, zig Möglichkeiten ein ” Leben” zu gestalten.

Von der Eintagsfliege mit maximal 24 Stunden über den  Grönlandwales mit mehr als 200 Jahre bis zum  Anoxycalyx Joubini, der über 10 000 Jahre als Riesenschwamm leben kann.

Der älteste dokumentierte Mensch, Jeanne Calment, wurde mehr als 122 Jahre alt.

Alle füllen den Lebensraum Erde unter, auf und über der Erde, im Wasser oder der Luft aus.

Doch nur wenige Lebewesen haben die Fähigkeit die Lebenswelten aller anderen zu zerstören, so , wie wir Menschen.

Heuschrecken können alles abfressen, Kulturen zerstören, aber immer nur punktuell, und so verhält sich das mit vielen Tierarten.

Zumeist nennt man ein unkoordiniertes punktuelles Ausbreiten des Lebensraumes dann eine Plage.

Tiere agieren nicht global. Es gibt sie da und dort, ihre Kommunikation ist nicht erdumfassend.

Als Lebewesen mit Wertvorstellungen sollten wir unserer Verantwortung auch für die anderen Lebewesen bewusst werden, und auch so leben.

Unser Lebensraum ist nicht der eines Raubtieres auf 2 Beinen, obwohl wir uns genau so verhalten.

Wir haben genügend Lebensraum und das Wissen diesen verantwortungsvoll auszufüllen. So lassen wir doch anderen Lebewesen auch den ihrigen.

 

 

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