Mondsüchtig

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Der Mond hat Faszinierendes an sich.

Der einzige natürliche Satellit der Erde.

Mondsüchtig. Es gibt keine Steigerung.

Es gibt Menschen, die nachts schlafwandeln,nachtwandelnd Dinge verrichten, von denen sie nachher nichts mehr wissen,

manchmal wandeln sie in  Situationen, die sie  in normalem Zustand nie gewagt hätten.

Der Mond  kann einem in seinen Bann ziehen, nicht nur Ebbe und Flut.

Somnambulismus oder Lunatismus.
Bei Vollmond ist es hell.

Mondfinsternisse haben immer eine Bedeutung. Schon Thales von Milet und Herodot erkannten die Perioden der Finsternisse.

Der Vollmond zeigt den Mond in voller Grösse.

Viele Variationen: Erdbeermond, der Blue Moon, der Blutmond, der Supervollmond und der Erntemond, bei dem es so hell ist, daß die Ernte mit Traktoren eingefahren werden kann.

Viele Menschen rechnen dem Mond eine Wirkung auf den menschlichen Körper aber auch Flora und Fauna zu, sie pflanzen nur bei bestimmten Mondphasen,

Als Gegenstand der Poesie und der Mystik bleibt der Mond magisch, geheimnisvoll.

Wenn man den Mond anschaut, vermag man in den Flecken Gesichter erkennen, die die Phantasie beflügeln, so wie in dem Lied von Gus Backus von 1961

” … Haben Sie schon mal den Mann im Mond gesehen? 
Man fragt sich, wohnt der Mann denn auf dem Mond auch schön?
Hat er genau wie wir ‘ne Mondscheinbraut
Für die sich’s lohnt, dass man ein Häuschen baut?”

Seit der Mondlandung 1969 und in wenigen Jahren, wenn die erste Mondstation aufgebaut und bewohnt ist , eine Realität, und die menschen, die dann dort leben, ist der Blaue Planet nicht weniger geheimnisvoll.

Man könnte beim Anblick süchtig werden

 

 

Urlaub

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Endlich ist das Wetter warm,  Lust auf Urlaub.

So , wie Sommer, Sonne , Sonnenschein

Im Wort Urlaub stecken zwei Silben.

Ur, urwüchsig, ein Herzenswunsch, ganz wichtig, ursächlich, ursprünglich.

Einfach wegfahren oder zu Hause bleiben.

Manchmal überholen einem die Träume und man eilt diesen hinter her,

wenn man Pech hat, sieht man sie nicht mehr, weil sie einfach weg sind,

weil einem die Realität eingeholt hat, und das Problem ist, dass man die nicht los wird

Laub, das andere Wort, erinnert an den Herbst, an Ernte, Früchte, lässt assoziieren, die Früchte seiner Arbeit zu ernten, einfach wegfahren, relaxen, tun , wozu man nie Zeit hat, weil der Arbeitsprozess dies nicht zu lässt.

Laub ist im Herbst bunt, in allen Farben, und irgendwo auf dieser Welt ist es dann Herbst, wenn wir Sommer haben. So sucht man sich seine Jahreszeit.

Urlaub sollte kein Stress sein, kein Grund Schulden zu machen, denn…

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Suche

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Manchmal sucht man etwas, sucht und sucht, und findet es einfach nirgends.

Verlegt, verschollen, verschlampt, verloren, vergessen.

Es ist, als ob es im eigenen Haus irgendwelche noch unentdeckten schwarzen Löcher gäbe.

So wichtig kann es ja gar nicht gewesen sein, oder vielleicht doch.

Das Los aller die genetisch bedingt irgendwelche Gene noch aus der Zeit der Jäger und Sammler haben.

Das gefällt einem, dieses, und das dort.

Wegwerfen will man es auch nicht, und so füllt man die Leere des Hauses und verwandelt dieses in eine  museale Datenbank.

Aber das eigene Bermudadreieck seiner Geschichte verschlingt immer wieder Neues und verbirgt es irgendwo, so,

daß man das oder dies einfach nicht mehr findet.

Dann , man möchte aufräumen, will sich auch nicht von dem einen oder anderen trennen, dann die Überraschung.

Mensch, das habe ich doch die ganze Zeit gesucht, und da ist es.

Schlaue Sprüche gehen einem durch den Kopf.

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Kobolde

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Haus-und Naturgeister,

von “Kobe”, die Hütte, und” hold” , gut und erhaben.

Man denkt an Schalke, gutartige Geistwesen.

Gemeint ist nicht der allen Dreck und Staub fressende Staubsauger der gleichnamigen Marke.

Kobolde necken, ohne Schaden anzurichten.

Mythologisch gehören sie zu den Elfen, Alben, Alfen,

Ideal wäre es, wie in den Sagen des Erzgebirge , in denen Kobolde tagsüber als schwarze Katze leben, aber nachts als Drachen aus dem Schornstein fliegen um dem Hausbesitzer Geld herbei zu bringen.

Nach der Sage werden die Besitzer reich, können aber nicht sterben, bevor sie den Kobold an eine würdige Person abgegeben haben.

Kobalt und Nickel leiten sich von Kobold, ab , weil man dachte diese würden Silber – und Kupfererze in nicht verhüttungbares Metall verzaubern.

Ähnlich ist der Klabautermann auf den Schiffen, oder die angelsächsischen Cofgods.

Wichtel, Nixen, Zwerge, allesamt Fantasiegestalten der Mythen, wie der Altvaettir der nordischen Epen.

Manchmal wünscht man sich einen Kobold.

Im Karneval oder Fasching kann man ja so einen spielen, nur mit den Schalkereien klappt es nicht so richtig; es sei denn man würde einige Zaubertricks beherrschen.

Dann könnte man den einen oder anderen Akteur des politischen Geschehens, wenn er zuviel Schaden anrichtet, so mal kurz aus pädagogischen Gründen zur Sozialisation zum Guten , wegzaubern.

Nicht wie Voodoo, sondern so á la Hokuspokus, Simsalabim, und nach einer gewissen Zeit käme dieser dann geläutert wieder zurück.

Die Welt wäre wahrscheinlich friedlicher, lachender, fröhlicher und allen würde es besser gehen.

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wenn etwas verloren geht

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Tag- täglich überschlagen sich die Meldungen und Nachrichten.

Da ein Unglück, Unfälle, dort Unruhen, Gewalt, Verbrechen, Skandale, Korruption.

Im Fernsehen amüsieren wir uns an Krimis, Morden, während wir eine Mahlzeit zu uns nehmen schauen wir uns Gruselnachrichten an.

Es interessiert nicht ob Küken geschreddert werden, Massenhaltung von Tieren,

nur dann ist es interessant, wenn man einen singulären unter Artenschutz stehenden Käfer sieht, der in einem zu bebauenden Landstrich lebt, von dem man nicht möchte , dass er bebaut wird.

Da passt der Tierschutz in den Kram., auch den Schutz der Bäume und Pflanzen.

Um sein Gewissen zu beruhigen werden für Millionen Schutzzäune für Frösche gebaut, dafür werden tausende Schweine und Kühe geschlachtet,

aber das sind ja Nutztiere.

Die Verlogenheit hat Hochkonjunktur.

Wäre man ein Alien und würde sich mit seinem Raumschiff der Erde nähern,

würde man diesen Planeten vermutlich als Horrorplanet bezeichnen, auf dem manche Spezien um das blanke Überleben…

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Megacity

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Man sieht den Wald nicht vor lauter Häusern.

Wasser, Sand, Beton, Dächer, Ziegel,

Man sieht die Lichter, die Menschen

Auf dem Weg, wie  zu einem Ameisenstaat.

Anonym, doch für alle Machthabenden sind alle Spuren sichtbar,

in der Masse, ohne Klasse, getrieben, zerrieben, ohne Individualität.

Egal, was Du machst, ist doch egal, wenn Du nicht mehr bist, ist alles schnell verschwunden. Ob Du also Lust hast oder nicht, egal?

Für was Eigentum, wenn man es eh einmal nicht mitnehmen kann.

Irgendwann wird auch jedes noch so große und feudale haus abgerissen.

Die Erde gehört uns eh allen.

Wer hat , der hat, wer nichts hat, hat das der anderen, nämlich der Staat der das den anderen wegnimmt.

Der Kreislauf dreht sich manchmal rückwärts statt vorwärts. Was wäre, wenn sich die Erde auf einmal auch rückwärts drehen würde?

Würde man alle Aktivitäten einer Megacity erfassen und malen, es wäre ein völlig buntes gekritzeltes Bild.

Unkontrollierter Zuwachs, Migrationswellen, explodierende Bevölkerungszahlen, nicht vorhersehbare Verkehrsströme,

Kanalisationssysteme, die nur für einige hundert Tausend Menschen, aber nicht für Millionen gedacht sind.

Wenn die Wohnungskapazitäten nicht ausreichen, die Stromzufuhr für den auftretenden Verbrauch nicht ausreichen, das Verkehrsaufkommen sich selbst lähmt, der Müll nicht entsorgt werden kann, reichen die Überstunden der Städteplaner nicht mehr aus.

Gigantisch, einfach Mega, nicht Vega, wie von einem anderen Stern, nein, von diesem.

Überall wohnen Menschen, die Arbeit, Wohnraum haben wollen, leben wollen, sich verwirklichen, Kinder die Bildung brauchen, Nahrung, Infrastruktur die geplant werden muss, Krankenhäuser, Geschäfte. Alles muss irgendwie versorgt werden.

Da nimmt Planung einen anderen Stellenwert ein. Ad Hoc. Situativ, Visionen.

Nicht steuerbar, aber in der Zukunft das Normale, wenn es nicht vorgedacht und vorgeplant wird.

Wenn das Konzept immer nur Vorhandenes zu regulieren versucht, statt Knotenpunkte vorrausschauend zu planen und die Menschenströme in Geplantes lenkt, kann leicht Chaos entstehen.

Statt die Probleme zu lösen, macht sich die Politik über Banales her, weil das andere Wichtige verdrängt wird.

Vielleicht ist es den Menschen eigen, Unangenehmes schnell zu verdrängen, statt die anfallenden Probleme an der Wurzel zu packen und zu lösen

 

 

 

Nachbarn

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Was wissen wir über die anderen Menschen, über Nachbarn? Müssen oder sollten wir etwas wissen? In manchen höheren Miethäusern wohnen zig Menschen.

Jeder hat sein eigenes Schicksal, seine eigene Gedankenwelt, seine Leiden, Probleme, Schwierigkeiten , aber auch Freuden, sein eigenes Beziehungs- Kommunikationsgeflecht; hat sein Recht auf Anonymität, Individualität, sein Leben zu führen wie er will.

Wir nehmen das wahr, was in unser Meinungsgefüge passt.

Oft möchte man auch seine Ruhe haben und sich nicht noch mit anderen auseinander setzen.

Ist jemand schrill angezogen, gepflegt oder ungepflegt, freundlich oder nicht,zumeist reagieren wir auf Äusserlichkeiten, nicht wissend und erahnend , was in den Menschen vorgeht.

Man urteilt über jemanden, was für einen Besuch er bekommt, obwohl uns das nichts angeht.

Nicht jeder, der lacht ist lustig und humorvoll, wer weiss ob er sein Gesicht nicht als Maske sieht, um zu verbergen, was ihn bewegt.

Nicht jeder der traurig aussieht,  ist humorlos, vielleicht hat er nur Schmerzen oder Leid.

Man stelle sich vor jeder Gemütszustand der Hausbewohner hätte eine Farbe, oder das Wahlverhalten

und

jede Kommunikation mit Telefon oder Handy wäre visualisiert?

Wir hätten ein Farben und Formengeflecht. Aber wir sehen die Vielfalt nicht.

Wir etikettieren, brüskieren, bemeckern,  streiten, pflegen Vorurteile  statt einfach nur andere zu nehmen , wie sie sind, andere unterschiedliche Meinungen einfach zu akzeptieren, so wie man die eigene Meinung gerne akzeptiert hätte.

Besser wäre jemanden, wenn er Not hat, dies zu erkennen und einfach einmal zu helfen

Rundum

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Rund und um, zwei Worte in einem, die das Gleiche ausdrücken und vertiefen.

Man denkt über etwas nach, grübelt, überlegt, hakt nach, googelt, recherchiert, dann meint man die Lösung zu haben und wegen irgendeiner Kleinigkeit, die aber nicht unwichtig ist,

fängt alles wieder von vorne an.

Sprichwörtlich: was man mit den Händen aufgebaut hat, stösst man mit dem Hinterteil oder den Beinen wieder um.

Nochmal.

Es ist eben nicht alles zweidimensional, keine Scheibe, sondern mehr dimensioniert.

Aber wenn es eine Scheibe wäre, die sich dreht, würde diese auch wieder an dem Ausgangspunkt zurückkommen.

Wenn man sich lange genug in einem Problem bewegt, kommt man am anderen Ende wieder raus.

Stellt man es auf den Kopf , dreht es, deckt es zu, schließt es in eine Schachtel ein oder eine mentale Schublade, kommt es immer wieder heraus, wie eine Kugel, die sich dreht, und immer wieder alles aufrollt.

Irgendwie hat man das Gefühl, man muss das vielleicht neutralisieren,

vielleicht einen mentalen Sonnenstrahl darauf richten, Bäume rund herum pflanzen, Sonnenblumen, Rosen; aber die verblühen auch wieder; alles ist nur temporär.

Einen Zaun errichten löst das auch nicht.

So wenn man Schmerzen hat, kann man nicht nur immer Tabletten nehmen, die lösen nur den Schmerz und nicht das Problem.

Es geht um die Ursache, den Impulsgeber des Problems.

Vielleicht einfach nur den richtigen Faden eines gedanklichen Wollknäuels ziehen und alles löst sich auf , rundum ,

und man kann die Fäden wieder neu geordnet aufrollen.

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Irrsinn

 

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Analysiert man das tägliche Geschehen fällt es einem schwer zwischen Wahrheit und Fakes zu unterscheiden.

Letztlich kann ja jeder sagen eine Insel sei eine Insel. Wissen tut man das erst, wenn man darüber fliegt oder darum herum schwimmt oder mit einem Schiff fährt.

Wenn man Augenzeuge ist, auch da kommt es auf den Blickwinkel an, könnte man davon ausgehen das Geschehene zu wissen, aber auch da gibt es entscheidenden vielleicht seinem Blickwinkel verborgene Details, die alles in einem anderen Licht erscheinen lassen.

Im Wort steckt “Sinn” und “Irr”. Das eine , es muss stimmig sein, passen, logisch und begründbar, leicht zu beweisen,

das andere ” irr”, was wie wirr klingt, nicht fassbar, unwirklich, aus einer anderen Wirklichkeit, die sich uns verschließt oder absurd ist.

Fehl geleitete Gedankenkonstruktionen, einer dem Verfasser opportunen Strategie folgend.

Das Gegenteil von ” sinnvoll”

Ist das ganze Leben nicht auch eine Suche nach  dem, “wie es wirklich ist” ,

nach dem  ” sinnvoll”.

Irrsinniges ist widersinnig, unlogisch, und so sollte der Filter allen Betrachtens die Logik sein. Ist etwas gedanklich rekonstruierbar, nachvollziehbar, sind Zusammenhänge erkennbar.

Nur manchmal verschließt sich einem die Logik, wie zum Beispiel bei angewandten Algorithmen.

Warum ist der Preis für eine Aktie, ein Hotel, eine Ferienreise oder eine Bahnfahrt minütlich differierend, und, wie soll man das scheinbar irrsinnige  verstehen?

Weil man die scheinbar irrsinnige dahinter steckende Logik nicht erkennt, weil sie Zeit, Andrang, Nachfrage oder eigenes Verhalten mit berücksichtigt und die Reaktionen jeweils berechnet.

So bleibt die Feststellung, was sinnvoll und irrsinnig ist, letztlich der eigenen individuellen Fähigkeit logischer Suche nach “der” Wahrheit und Sinnhaftigkeit  überlassen.

 

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Räume

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Räume,

Althochdeutsch ” rümi”, weit, geräumig.

Ein geschlossener Raum, ein Volumen, ein geografischer Raum, eine sich in drei Dimensionen erstreckende geometrische Größe.

Zwischenräume, Lagerräume, Freiräume, Weltraum, Klangraum.

Jeder Raum kann einen individuellen Namen haben , im physischen, wie im mentalen Raum

Raum hängt mit Freiheit zusammen. Räume können weit sein, aber auch klein, eng,

Wenn man keinen Raum mehr zum atmen hat, die Luft wegbleibt, weil der notwendige Raum eingeengt wird, merkt man erst was ein Raum bedeutet.

Räume können trennen, wenn Menschen dies wollen, aber man kann Räume überwinden.

Englisch ” Space”,

Ein Raum ist der Platz für freie Entscheidungen, ein Raum zum Denken, Nachdenken,

zum Verarbeiten dessen, was auf uns einströmt.

Räumen ist von Raum abgeleitet, bedeutet eine Ordnung in den Raum bringen, aufräumen, wegräumen, abräumen, zusammenräumen

Eine Unbekannte unseres Lebens ist, dass wir unseren Raum nicht kennen, wir wissen zu wenig.

Wir wissen nur sehr eingegrenzt woher…

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