Aber die Zeiten ändern sich, gleichen sich vielleicht ein bisschen, aber mehr nicht..
Nostalgie, Erinnerungen versetzen einem mental in andere Zeuten.
Andere leben zeitlos, lassen Zeit verstreichen, nutzen die zugeteilte Zeit des Lebens nur bedingt.
Unsere Zeit auf dieser Erde ist begrenzt, von anderen Zeiten können wir nur etwas erahnen, vermuten, wissen aber nichts genaues.
Zwischen den Zeiten kann eine Pause sein,
Wie heißt es in de Song von Madsen:
“Ich bin endlich angekommen, bin vom Glück noch ganz benommen. Solang es geht, bleib ich hier stehen.”
Manchmal möchte man die Zeit anhalten, aber sie bleibt nicht stehen.
Zeit kommt, geht, ist einfach da.
Nur messen wir ihr eine Bedeutung bei.
Gäbe es keine Zeitmessung, keine Uhren, würde es trotzdem die Zeit geben, das einfache Vergehen, das Geschehen in dem Spannungsfeld Vergangenheit-Gegenwart-Zukunft.
Manche stellen die Chromographen jedes Jahr zweimal um. Sommerzeit, Winterzeit.
Die Zeit bleibt trotzdem die gleiche, auch wenn wir verschiedene Zeitzonen haben.
Zeit ist nicht nur Geld, auch wenn wir zu oft diese Zuordnung machen.
Zeit hat man, nimmt sie sich, vergeudet oder nutzt sie.
Wer weiß denn schon in was für einem Vorraum dieser Welt wir uns befinden.
Mancher ist eine Hölle, andere kommen einem eher als ein Warteraum vor.
Es gibt sie als Foyer, als Lobbyraum, Wartesaal, Meeting Point,
im Theater des Lebens, im Parlament.
Die Rezeption zur Weiterleitung in ein irgendwo,
nur ein Flur oder schon der Empfangsraum.
Das Leben geht seinen Weg, im Vestibül des Schicksals,
durch die Lounge seines irdischen Seins, aber es ist nicht immer die Lounge,
manches ist der Vorhof zur Hölle, ein Teil dieser selbst.
Wir wissen nur wann wir geboren wurden, alles andere der Vergangenheit ist im Dunkeln.
Ab und zu gelingt es uns einen Lichtstrahl zu sehen, eine Herkunft, eine DNA, Geschichten, Fotos der Vorfahren.
Aber alles ist im Nebel des Geschehenen.
Im ” Jetzt” haben wir die Chance den Vorraum, in den wir gestellt sind zu gestalten,
und dies hat Einfluss wohin wir danach gehen, welche Türe wir öffnen können.
Nicht so wie bei Franz Kafka ” Vor dem Gesetz”.
Um nicht in einem Warteraum zu landen, bedarf es aktiv zu sein, kreativ und wissen was man überhaupt will.,
oder ob man sich ,
wie der Sand am Strand des Meeres, von den Wellen immer wieder neu sortieren lässt.
Leben und leben lassen reicht nicht aus, insbesondere nicht, wenn man nicht weiß wie dieses aussehen soll und kann.
Ob nur Diele oder Wandelhalle, wer weiß das schon.
Das Leben geht für viele nur so vor sich hin, plätschert im Fluss zur Ewigkeit.
Nur wer weiß, wann er diesen verlässt, wo ein Hafen ist, eine Möglichkeit an das Land zugehen, in das seiner Träume, seiner Bestimmung , kann neue Wege finden, überhaupt einen Pfad durch das Dickicht , den Irrgarten und das Labyrinth seines Schicksals.
Der Kompass seinens Herzens, das GPS seines Denkens,
Glaube, Hoffnung ,Liebe, Vertrauen in das Schicksal können den Weg weisen,
nur müssen wir dies selbst in die Wege leiten.
Das warten auf andere kann zu leicht ein Warten auf Nichts sein.
Oft handeln Menschen ohne die Folgen des eigenen Tuns oder der Auswirkungen auf andere abschätzen zu können.
Mentale Kurzsichtigkeit.
Die Schwerpunkte werden gesetzt, so, wie es gerade passt.
Später ist ja eine neue Situation, und da ist eine neue Lage und dann kann man das Denken von heute als den Schnee von gestern bezeichnen.
Die Geister, die man ruft sind nicht immer die schlimmsten, das sind eher die unerwartet auftauchenden, die,
in Albträumen, aber nicht nur,
in dem Alltag, der tägliche Horror, die Bilder von Kriegen und Konflikten, Unfällen, Horrorszenarien.
Niemand reflektiert wer all dies überhaupt verursacht und auf dem Gewissen hat.
Wenn man keines hat, belastet es auch nicht.
Man konsumiert den Horror als Spiel, ist ja auch eine Art der Verarbeitung, im TV beim Tee, Saft, Latte oder Kaffee.
Gewalt, man sieht
Sieht man dann aber eine kleine Spinne an der Wand, in einer Ecke, eine Maus, schreit man auf.
Den schlimmsten Horror sieht man oft nicht, er ist auf einmal da, und zumeist gerade dann, wenn man überhaupt nicht damit rechnet. Mancher ist schleichend, wie das Stalking.
Viele dieser Geister könnte man vermeiden.
Aber Halloween hilft vielleicht eine mentale Ablenkung zu finden, um sich dann in dem ganz normalen Wahnsinn in der Alltäglichkeit zurecht finden zu können.
Einfach die negativen und negativ belastenden Gedanken vertreiben, die Bilder mit Farbe füllen, bis sie gruslig schön werden.
Das Gruselige , den Nervenkitzel, den Schauer über den Rücken gezielt als “künstlichen, selbstinszenierten, unschädlichen, der niemand etwas antut, nehmen, den, an dem Kinder sich erfreuen können,
wenn sie am Halloween in schauerlichen Kostümen an die Haustüre klopfen und um Bonbons und Süßigkeiten bitten.
Diese Geister ruft man gerne, die anderen lassen wir lieber wieder verschwinden.
In jedem Leben gibt es Situationen, Sekunden, die alles verändern können.
Zeitenwechsel, manchmal heftig, dann wieder sanft.
Das Schicksal sucht sich dies aus.
Wenn die Zeiten sich verändern, wechseln, bedarf es an Inspirationen.
Ein Blick in die Seele des anderen, ein Erlebnis der Dritten Art, ein Schock.
Viele Situationen, mit Continuum versus Zeitenwechsel.
Eine neue Lage, andere Entscheidungen, ein Wechsel der Gefühle, des Handelns und Gestaltens.
Erfindungen können die Welt verändern, wie Plastik, das Mobiltelefon.
In China sagt man: ” das Volk der hängenden Köpfe”, weil alle immer auf ihr Mobiltelefon schauen, oder die Selbstredenden, die mit für Außenstehende imaginär erscheinenden sprechen.
Die Politik verändert sich stetig. Neue Gesichter, andere Schwerpunkte , nur selten, dass sich etwas so fundamental ändern mag, dass es einen Zeitenwechsel verursachen könnte.
Vergleicht man die Wahlplakate von Parteien über die Jahrzehnte, so würde man die Betroffenen an ihrer Geschichte nicht erkennen können.
Die Zeiten können sich grundlegend verändern.
Minderheiten des einen Jahrzehnts werden zu dominierenden eines anderen hochgespült, die Mode muss sich immer wieder neu erfinden,
die gesellschaftlichen Normen werden von Zeit zu Zeit durchgemischt und verändern sich von Generation zu Generation.
Was einmal modern war, ist dann altbacken.
Die Natur offeriert das Chamäleon, dass sich jedweder Umgebungsfarbe anpassen kann,
die Menschheit zeigt sich oft in der Masse anfällig, mental, ideologisch, argumentativ wie Chamäleons zu sein, allzu leicht wird etwas gedankenlos nachgeplappert.
Aber dieses wiederholt sich in der Geschichte und ist zumeist nicht von Dauer.
Die Frage, die man sich stellen mag ist: Was in dem Ganzen ist konstant.
Vielleicht nur der Wandel an und für sich.
Menschen ändern sich, die Meinungen, Ansichten, Weltanschauungen, Ideologien.
Was heute “in” sein mag, wirkt morgen als ” out”.
Die Personen, Statisten, Leitfiguren wechseln, die breite Masse bleibt.
Was aber immer bleibt sind andere Werte.
Glaube , echte Liebe, Hoffnung wird immer bleiben,
Vertrauen muss man sich immer wieder verdienen, und,
Gott wird immer der gleiche sein, er ist der Einzige der über allen Zeiten steht.
Netze sind nicht nur Textilgebilde mit Maschen und Öffnungen.
Solche, die einem einfangen und andere , die einem auffangen können.
Das Stromnetz wird von jedem benötigt, der ein elektrisches Gerät oder PC hat.
Schutznetze, Fangnetze in der Fischerei,
Aber das Fischen und Fangen geschieht auch im Internet, Pishing.
Das Stehlen von Daten, zu kriminellen Zwecken, zum Verkaufen, zig Optionen.
Für fast alles gibt es Netze.
Das Bahnnetz, Verkehrsnetz, Kommunikationsnetze bestimmter Gruppen, Kanalnetz, Wasserstrassennetz.
Die Liste ist schier endlos.
In der Biologie, der Anatomie, dem Sport und in der Informatik.
Das Internet, das Darknet, das Social Network, alles Netzwerke, die einem eine Tür zu Dienstleistungen ermöglichen oder Kommunikation und Kontakte pflegen helfen, zumindest die Platform dazu.
All dies sind Netze, die mit Menschen in Verbindung stehen, von ihm gemacht wurden.
Andere Netze in der Natur sind Wundergebilde der natürlichen Architektur, wie die Spinnennetze.
Manche Netze verursachen Phobien, wie die der Spinnen.
Ihr Sinn ist es auch weit gespannt, oder als Falle getarnt Insekten einzufangen, um sie als Nahrung zu sich zu nehmen.
Spinnen verwenden ihre Netze wie Sensoren, bei denen sie die geringste Bewegung registrieren.
Gerade im Herbst herrscht Spinnennetzhochkonjunktur. Nicht nur wegen Halloween, sondern weil da Spinnen besonders aktiv sind, und auch den Touch von etwas Gruseligem haben.
Bäume haben mit ihren Wurzeln Kommunikationsnetze, so wie auch Pilze, Symbiosen des Miteinander und gegenseitigem Profitierens.
Unser Denken kann noch nicht vernetzt werden, nur unsere digitale Kommunikation
Vernetzt denken bedeutet die Fähigkeit gedankliche und logische Verbindungen herzstellen, zu korrelieren.
Neuronale Netze befähigen einen Computer mithilfe von speziell entwickelten Algorithmen und Deep Learning zur hocheffizienten Mustererkennung in Big Data.
Intelligente Netze helfen in vielen Bereichen.
Vielleicht sollte man sich auf die positive Seite eines Netzes konzentrieren, auf Netze, die einem auffangen und
die einfangenden und einem gefährdenden Netze mit Skepsis und Argwohn beobachten und ihnen aus dem Weg gehen.
Die der Natur, wie die Netze der Spinnen und Baumwurzeln bewundert und bewahren.
man überhaupt nicht weiß wo man ist, was auf einem zu kommt, wo die Wege hingehen, benötigt man Menschen, die sich auskennen, oder Leitschnüre,
um sicher durch all dies zu kommen.
Dinge oder Personen, die einem lotsen.
Setzt man auf das Falsche, weil man geblendet wurde, droht eine Katastrophe. Folglich sollte man genau überlegen was und wer die Lotsen seines Lebens sein könnten.
Manchmal sind es einfach nur Vorbilder.
Menschen, die ihr Leben durch die Untiefen des Schicksal manövrierten,
uns zeigen, auf was man vertrauen kann, setzen vermag.
In der heutigen Zeit strömt so vieles auf einem ein, das man Lotsen braucht.
Moralisch sein Gewissen, der Glauben, die Liebe, die Hoffnung, das vertrauen in sich und das Gute, ein Fels, aus dem heraus man agieren kann. Eine Konstante, ein Anker.
Die digitale Welt ist für viele, besonders ältere Menschen eine unbekannte Welt, undurchsichtig, kommt ihnen vor wie ein Dschungel , ein Dickicht der Informationen.
Ob über einen Online Lieferdienst etwas zu bestellen,
Bankgeschäfte zu erledigen, Facebook, WhatsApp, Instagram oder was immer es an social Media gibt ist denen einen Routine, das ganz Normale, den anderen schier unüberwindlich.
Eigentlich benötigt man da Lotsen, die Menschen, denen Internet ein Stressfaktor ist, weil man zu wenig davon weiß, hilft, ihnen dies erklärt.
Eine kultivierte Gesellschaft darf bestimmte Gruppen nicht in altem Wissen stehen lassen, sollte sie da durch lotsen.
Für Kinder und Jugendliche, die damit aufwachsen gibt es nichts anderes.
Es ist das Normale, für sie mag das Darknet eine Unbekannte sein.
Menschen, die nicht mit der digitalen Welt vertraut sind, entwickeln nur wenn sie daran denken, Ängste und Stress, und genau das ist überhaupt nicht nötig, im Gegenteil.
Die digitale Erfahrung kann helfen das Leben zu erleichtern, angenehmer zu machen.
Ein Lotse zeigt auch die Schattenseiten, Untiefen und Problemfelder.
Aber wir haben nicht viele Lotsen, weil viele potentielle Lotsen eher mit sich selbst beschäftigt sind.
Umgekehrt können viele, denen die digitale Welt das Normale ist, nicht einmal mehr einen Brief oder eine Postkarte von Hand schreiben.
Ein Stromausfall wäre eine Katastrophe.
Ihnen würden das digitale Rechtschreibprogramm, die Siris, all die digitalen Helfer fehlen, keine SMS, keine E mail, man müsste wieder sprechen, keine Selfies, alles manuell und vokal.
Wir haben es verpasst in unseren Schul-und Lehrplänen das Wichtigste einzubauen, nämlich:
” Wie lotse ich mich durch mein Leben, was für eine Gesamtlebensplanung hat man, was kann auf einem zu kommen, was steckt in seinem selbst, wie kann man seine eigenen Kräfte mobilisieren und auf jedwede Situation reagieren”
All das bleibt im Dunkeln und wir steuern uns ohne Lotsen durch das Leben.