Furien

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Rasende, wütende, Furcht und Schrecken verbreitende Rachegöttin , so die  römische Mythologie, bei den griechischen Mythen die Erynnien.

Heute könnte man sagen, personifizierte Gewissensbisse.

Alekto, die in der Jagd unaufhörliche

Megaire, der neidische Zorn

Tisiphone, die Vergeltung

Die Töchter der Nacht, Kinder von Hades und Persephone, stinkend, Schlangen in den Haaren, giftiger Geifer aus dem Mund triefend.

Andere sagten die Wächter der Sittlichkeit.

Leider haben die Menschen seit der Antike hinsichtlich Moral und Miteinander nicht viel dazu gelernt.

Der Tanz der Furien, Michael S.neiberg beschrieb dies als Situation der Europäer nach dem 1.Weltkrieg hat nicht aufgehört.

Jagen nach Geld, Mammon, Macht und Ruhm, grenzenloser Egoismus  geben Alekto ein neues Gesicht.

Megaire ist auferstanden, weil Neid, Missgunst vor keiner Ebene menschlichen Lebens halt macht. Nichtstuende beneiden Fleissige, Politiker setzen sich auf das Pferd der Missgunst und reiten in ein Debakel der Enteignung, des Wehnehmens, Raffens, Ausnützens

Und wenn man etwas nicht bekommt, oder einfach nur Wut auf den anderen hat,

gibt Tisiphone dem Ganzen ein neues Gesicht des Hasses und der Rache.

Nur weil einem jemanden nicht passt, wird Gewalt ausgeübt.

Das Gute lernt man aus der chinesischen Tradition.

Wenn das Böse, das Rasende kommt, einfach einen Schritt zurückgehen, und das Unglück geht in das Leere.

Sich nicht von den Furien mitreissen lassen, sondern dem grün und gelb vor Wut Farbe geben, Rot, Blau, Weiss, alle Schattierungen und Farbtöne, von pastell bis schrill,

das Fokusierte, monotone mit Vielfalt verändern

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fassungslos

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Manchmal ereignen sich Dinge, die man überhaupt nicht verstehen kann.

Es kommen Fragen hoch und Gedanken, daß das alles nicht passt, eben nicht in die Fassung der eigenen Realität,

Bestürzt, sprachlos, entgeistert, ausser sich, entsetzt, verwirrt, erschüttert,

zig Variationen der Emotionen.

Es passt einfach nicht,

vergleichbar einer Birne die nicht leuchten kann, weil die Fassung nicht mit dem Gewinde der Leuchtbirne übereinstimmt.

Ein Unglück, ein Ereignis, Pech, Bestürzung,

auf dem linken Fuss erwischt, starr, gelähmt, nicht reaktionsfähig, wütend, manchmal, wenn man geärgert wurde und das ” Faß übergelaufen” ist,

entgleisen die Gesichtszüge, der Hals schwillt an, man bekommt den “dicken Hals”,  und,

die Gefühle, die sonst gerne verborgen bleiben sollen, platzen an die Oberfläche des eigenen Seins.

Aber die Ereignisse , die einem aus der Fassung bringen können ja auch positiv sein.

Eine plötzliche, aus heiterem Himmel kommende Überraschung, ein Glücksfall,

eine absolut nicht erwartete Freude, ein Lottogewinn.

Fassungslos bedeutet ja nicht, dass dies nie mehr passt.

Die Fassung verlieren ist ja nur eine emotionale Überbrückung,

vielleicht lenkt sie auch das Gegenüber ab, um sich sammeln und dann wieder sicher reagieren zu können.

Fassungslos, ist nicht grundlos, bedeutungslos, sondern ein wichtiger emotionaler Prozess, Ausdruck der eigenen Reaktionsfähigkeit.

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wenn alles durcheinander ist

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Wenn  das Haus auf dem Kopf steht,

Gedanken einfach still stehen, dann wieder rasen,

der Blick nur auf etwas fokusiert ist, weil einem  dieses nicht aus dem sprichwörtlichen Kopf geht,

wenn man nicht weiß ob einem etwas erdrückt, zerquetscht oder nur streift,

dann ist spätestens da die Zeit gekommen, abzuschalten, zu relaxen.

Zeit, heute ist sie schnelllebig, vermittelt das Gefühl man würde sich manchmal selbst überholen und den Weg nicht mehr wissen.

Zerpflückt man das Wort ” durcheinander” in Silben, erscheint ” durch” man muß durch Situationen durch,

“ein” ist aktiv, so wie der ” on” Schalter nicht auf ” off” gestellt, der Motor ist an,

aber läßt sich oft nicht ausschalten, läuft einfach weiter.

” ander” hat mehreres, ” anders”, eben nicht gleich, jede Situation wechselt,

früher hat alles länger gedauert, heute haben wir ein Stakkato von Eindrücken, das unsere Vorfahren so nicht kannten.

Es steckt im Wort aber auch anders  die Anderen drinnen.

Kein Mensch kann alleine sein; ohne die anderen geht nicht viel, man würde vereinsamen, oder könnte Probleme eben einfach nicht alleine lösen.

Zeit kann man nicht anhalten, ein Zeiger läßt sich zwar festhalten, deswegen drehen sich aber tausende andere analoge und digitale Zeiger weiter.

Filmen und in “slow motion” weiter laufen lassen, streckt aber nur das Parallelempfinden einer wiederholten Momentaufnahme, nicht aber das gerade real Erlebte.

Uns bleibt nur wieder ein mentales Ordnungssystem in sein ” Durcheinander” zu bringen, vergleichbar mit einem Magneten, den man über wild durcheinander gebrachten kleinen Haufen Metallspäne hält.

Er ordnet umgehend alle Späne in ein Ordnungssystem nach den Polen orientiert ein.

Und so müssen wir zuerst unser System, unsere Polung finden,

um dann alles wieder in einen Gleichklang, eine Harmonie zu bringen, sich wieder einnorden.

Was , wo, wie

nixen

Fragen,

besteht nicht das ganze Leben aus Fragen,

alle Formen mit ” W “.

Wir wollen möglichst viel wissen, nicht nur das warum und wieso,

auch das wer mit wem, und

was die anderen machen,

deren Denken und Fühlen ist oft eher sekundär, nur interessant, wenn es einem selbst betrifft.

aber was wir erfahren, oft eine Täuschung, dann die Enttäuschung.

News, sind schon alt, wenn sie bekannt werden, es sei, man wäre Augenzeuge.

Ab er ist das alles wichtig.

Unser eigener Mikrokosmos bietet so viele Facetten, die wir zumeist nicht kennen,

aber die mentalen Blicke schweifen in die Ferne,

trotzdem ist die Ferne einmal das, wovon man zehren kann.

wird man älter, kommen die eigenen Erinnerungen, und was ist, wenn man keine hat?

Hat man welche,  kann man das  Negative verdrängen und bewahrt sich die schönen Elemente des gespeicherten Erlebens.

Reisen, Begegnungen, erfahrene Liebe und Zuneigung.

Sich darauf zu besinnen, heißt ja nicht diese Erinnerungen nachträglich zu glorifizieren oder faken, bis sie gut tun,

sondern einfach das angenehme in die Nachhaltigkeit transferieren und den mentalen Ballast abzuwerfen.

Deswegen kann man nicht genug Fragen an sich und das Leben stellen, um dann einmal genügend Antworten zu bekommen,

denn die alte Weisheit besagt: ” Wer nicht fragt gewinnt nicht, und wer nicht fragt bekommt keine Antwort”

Reise in die Vergangenheit

Digital Camera
Digital Camera

Gesehen, nicht wissen wann und wo,

irgendwann,

versuchen sich zu erinnern, wann war das, wie war das, wo und überhaupt.

Manchmal hat man Erinnerungen, die nicht die eigenen sind.

Man ist sich sicher, nein, da war ich nie, das kann nicht sein,

und doch wundert man sich, wie genau man sich da etwas vorstellen kann.

Ist es ein Zufall des Unterbewusstseins, oder ein selbstgemachter Algorithmus,

ein neu Sortieren alter Gedanken,

das Hochrechnen und Ausmalen von Wunschträumen?

Oder haben wir tatsächlich das, was unsere Vorfahren nachhaltig in ihrem Gedächtnis verankert haben, vererbt bekommen.

Das Wunschschloß aus 1001 Nacht, der Palast, der schöne Strand, die Berge, Strände, Gerüche.

Jeder Traum ist auch eine Reise in die Vergangenheit, in die eigenen und die ererbte, mitgegebene,

manchmal eine Mischung aus allem,

eine Chance sich selbst virtuell zu erleben,

ein mehr als 3D Erlebnis,  exclusive, nur für sich allein als Zuschauer, und,

nur einmalig aufgeführt.

 

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Geistesblitz

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Oft geht einem viel durch den Kopf;

es ereignet sich viel,

das alles will verarbeitet werden.

Es ist nicht so, daß sich die Gedanken aufstauen, eher daß diese einfach kommen und gehen,

ohne einem bestimmten gewollten Zweck oder Absicht zu dienen.

Dann plötzlich der Funke , plötzlich im scheinbaren Chaos, die Idee, der Einfall,

auf einmal da , klar umrissen, das Gefühl vermittelnd:

” genau das ist es ”

eigentlich ist es divergentes Denken um konkretes als Produkt zu bekommen,

mehr zufällig als absichtlich, Gedanken laufen lassen.

Kreativität ist mentale Freiheit, die etwas zu schaffen, etwas Neues, auszuprobieren,

dem Geistesblitz eine Chance geben

Streitgespräche

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10 Leute , 12 Meinungen, 24 Gegenmeinungen, unendlich viele Posting, Labeling,

statt Meinungsaustausch Intoleranz.

man kann nicht einfach  nur eine andere Meinung akzeptieren.

Palawer, Gerangel, Diskriminierung.

offensichtlich ist die Hoch-Zeit der Demokratie vorüber .

Die Nachaltigkeit nach Kriegen dauert offensichtlich immer nur 1-2 Generationen,

dann ist alles vergessen,

verlernt ist der Gedankenaustausch, das Abwägen, das sich selbst in Frage stellen, das Zugeben können , dass der andere vielleicht die besseren Argumente hat.

Wie unwichtig ist die eine Meinung in der Ewigkeit? Nur in unserer Realiät ist sie scheinbar  über das Universum entscheidend.

alles kommt und geht, was merken sich unsere Kinder und Enkel von uns?

waren wir friedlich, streitbar, gar streitsüchtig, ausgewogen oder machtgierig.

In dem Lied heißt es: ” the answer my Friend, is blowing in the Wind…… ”

Dabei vergessen wir, dass der Wind die Antwort weit Weg tragen kann.

 

 

darüber schweben

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Leicht gesagt und schwer getan.

Oft ärgert man sich , manchmal auch über sich selbst.

Aber da hilft sich Ärgern nicht, ist eher kontraproduktiv,

Darüber stehen, mit Gelassenheit reagieren?

Aber wie

Scheinheiligkeit wird immer größer .

Farben werden für Politik missbraucht, grüne sind nicht grün, und den anderen überhaupt nicht, nämlich intolerant,

rote erhöhen die Steuern für Eigentum so, dass letztlich der Endverbraucher die Rechnung bezahlt, weil alles umgelegt wird, oder Eigentum kein Ansporn für Leistung mehr ist

Umsatz, Geld , Profite bei gleichzeitiger staatlicher Enteignung stat Eigentumsbildung der Bürger

Alles wird teurerer , nur die Diäten steigen real, aber der Geldwerte Vorteil freier Fahrten und Flüge, Essensprivilegien und Lobby Ismus wird nicht versteuert.

Im ehemals besten Schulsystem verlernt man das Schreiben mit der Hand, so wird , wenn mal Stromausfall kommt, die Bevölkerung nicht mehr schreiben können.

Die Liste ist lang und man muss sich auf die Frage vorbereiten, die Enkel einmal stellen, ” was habt ihr dagegen getan ” und sie wird beantwortet werden, wie es die Großeltern schon taten:

wir konnten nichts dagegen tun.

Das beruhigt jedenfalls nicht, und darüber schweben, verkleinert das Problem nicht, lässt es nur weiter Weg erscheinen.

Im RÄDERWERK der Stadt

IMG_20190409_0001Trubel, Freude, Trauer, Feiern und sich zurückziehen.

Menschen kommen,  gehen,

gehen aneinander vorbei,

warum sollte man dies auch nicht tun, man kennt ja nicht jeden ,

trotzdem lächelt mancher vor sich hin, andern zu.

Andere muffeln vor sich hin, leben die eigene Unerträglichkeit aus.

Geht man sehr früh aus den eigenen vier Wänden ins Freie, dann , wenn es noch dunkel ist, kann man das Anlaufen des Räderwerkes sehen. In dem einen Haus geht ein Licht an,

irgendjemand macht sich in einem Bad fertig, an anderer Stelle leuchtet das Licht in der Küche, Kaffeduft assoziiert sich,

die Zeitungsausträger sind unterwegs und zig Vögel artikulieren sich in einer immer lauter werdenden Geräuschkulisse, es stellt sich die Frage: gibt es da mehrere Sprachen?

Was wissen wir denn schon davon.

Wie unterhalten die Vögel sich, denn vermutlich zwitschern sie ja nicht nur einfach vor sich hin.

Überhaupt, warum heisst das ” Freie” frei?

Weil man da ohne die Zwänge seiner Wohnung ist?

Egal wie sich das Räderwerk dreht ,

die Stadt versinkt in Dynamik

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durch den Wind

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So tun als ob, gute Miene, ein Lächeln, trotzdem  irgendwie daneben,

” neben der kapp”, ein bißchen fremdgesteuert, getrieben,

schwankend, das mentale Gleichgewicht suchend.

verwirrt,irr, durcheinander, kribbelig erschöpft, unkonzentriert, nicht mehr klar denken können,

in Wirklichkeit eben ganz anders handelnd und denkend seiend.

Durch den Wind?  Ganz konkret die Ursache genannt. Aber das stimmt nicht.

Der Wind verursacht das eigentlich nicht, es sei er wäre ein Orkan.

Mental kann dies aber durchaus sein.

Alles läuft dann irgendwie automatisch,

etwas wie im Tran, unterbewusst, einfach so.

Vielleicht hilft einfach der Versuch wieder auf den Boden zu kommen, Halt zu finden.

Nicht wie in Jean de la Fontaines Erzählung mit der Eiche und dem Schilf, dem Wind sich entgegen stellen, meinen dass die eigenen Wurzeln bis ins Reich der Toten und die Äste bis in den Himmel sich recken,

das könnte einem zum Fall bringen,

sondern sich wie das Schilf bewegen, den Wind ausnützend, nach dem Wind dafür noch existent zu sein.

Statt durch den Wind über dem Wind oder hinter dem Wind zu sein ,

statt durch den Wind.

Gründe gibt es viele, aber genau so viele dagegen