durch den Wind

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So tun als ob, gute Miene, ein Lächeln, trotzdem  irgendwie daneben,

” neben der kapp”, ein bißchen fremdgesteuert, getrieben,

schwankend, das mentale Gleichgewicht suchend.

verwirrt,irr, durcheinander, kribbelig erschöpft, unkonzentriert, nicht mehr klar denken können,

in Wirklichkeit eben ganz anders handelnd und denkend seiend.

Durch den Wind?  Ganz konkret die Ursache genannt. Aber das stimmt nicht.

Der Wind verursacht das eigentlich nicht, es sei er wäre ein Orkan.

Mental kann dies aber durchaus sein.

Alles läuft dann irgendwie automatisch,

etwas wie im Tran, unterbewusst, einfach so.

Vielleicht hilft einfach der Versuch wieder auf den Boden zu kommen, Halt zu finden.

Nicht wie in Jean de la Fontaines Erzählung mit der Eiche und dem Schilf, dem Wind sich entgegen stellen, meinen dass die eigenen Wurzeln bis ins Reich der Toten und die Äste bis in den Himmel sich recken,

das könnte einem zum Fall bringen,

sondern sich wie das Schilf bewegen, den Wind ausnützend, nach dem Wind dafür noch existent zu sein.

Statt durch den Wind über dem Wind oder hinter dem Wind zu sein ,

statt durch den Wind.

Gründe gibt es viele, aber genau so viele dagegen

 

One thought on “durch den Wind

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